DE2220656C3 - Sieb, Werkzeug zur Herstellung des Siebes und Verwendung des Siebes - Google Patents

Sieb, Werkzeug zur Herstellung des Siebes und Verwendung des Siebes

Info

Publication number
DE2220656C3
DE2220656C3 DE19722220656 DE2220656A DE2220656C3 DE 2220656 C3 DE2220656 C3 DE 2220656C3 DE 19722220656 DE19722220656 DE 19722220656 DE 2220656 A DE2220656 A DE 2220656A DE 2220656 C3 DE2220656 C3 DE 2220656C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ribs
sieve
webs
group
plastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19722220656
Other languages
English (en)
Other versions
DE2220656A1 (de
DE2220656B2 (de
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brita SE
Original Assignee
Chemie Brita Geräte, Ingenieur Karl Itter, Nachfolger, 6204 Taunusstein
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from NLAANVRAGE7105743,A external-priority patent/NL170943C/xx
Application filed by Chemie Brita Geräte, Ingenieur Karl Itter, Nachfolger, 6204 Taunusstein filed Critical Chemie Brita Geräte, Ingenieur Karl Itter, Nachfolger, 6204 Taunusstein
Publication of DE2220656A1 publication Critical patent/DE2220656A1/de
Publication of DE2220656B2 publication Critical patent/DE2220656B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2220656C3 publication Critical patent/DE2220656C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/4609Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens constructional details of screening surfaces or meshes
    • B07B1/4618Manufacturing of screening surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/26Moulds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F2201/00Apparatus for treatment of water, waste water or sewage
    • C02F2201/002Construction details of the apparatus
    • C02F2201/006Cartridges
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F2307/00Location of water treatment or water treatment device
    • C02F2307/04Location of water treatment or water treatment device as part of a pitcher or jug

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Water By Ion Exchange (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Sieb zum Zurückhalten feinkörniger Materialien mit zwei, eine gemeinsame Ebene aufweisenden Gruppen von jeweils in einer Ebene derart gegeneinander angeordneten Rippen, daß zwischen den Rippen in der einen Gruppe und den Rippen in der anderen Gruppe Durchtrittsschlitze gebildet sind.
Aus der DE-PS 2 87 830 ist ein ähnliches Sieb der vorstehend beschriebenen Art in Form eines Klassierungssiebes bekannt, welches aus zwei auswechselbaren, rostförmigen Teilen besteht, die derart ineinandergreifend zusammengelegt sind, daß die in die öffnung des ersten Teiles in derselben Ebene eingreifenden Stege des zweiten Teiles kurzer oder schmaler sind als die entsprechenden Öffnungen des ersten Teiles, so daß zwischen den Kanten der Öffnungen und den in diese eingreifenden Stegen Siebschlitze entstehen. Die beiden Gruppen von Rippen gemeinsame Ebene ist die Funktionsebene. Diese muß im bekannten Fall auf einer Seite, vorzugsweise oben liegen, weil bei einem Klassierungssieb, bei welchem Siebgut mit beispielsweise zwei verschiedenen Korngrößen klassiert werden muß, das zurückgehaltene Material sich frei über diese Funktionscbene bewegen muß, zum Beispiel zum Abfördern. Das bekannte Klassierungssieb besteht aus Metallguß. Es sind schon anderweitig sehr feine SLbe aus Metallen bekannt. Jedoch ist es stets schwierig gewesen, Metallsiebe mit sehr feinen Durchtrittsschlitzen wirtschaftlich herzustellen. Bei Verwendung eines zweiteiligen Arbeitsprozesses würde beispielsweise in einer ersten Stufe eine Scheibe hergestellt und in einer zweiten Stufe diese Scheibe durchbohrt Dann würde der hierfür notwendige Arbeits- und Maschinenaufwand jede Wirt-
schaftlichkeit von vornherein in Frage stellen.
Eine Verwendung anderer Materialien, wie z. B. Kunststoff, kam für Siebe mit sehr feinen Durchtrittsschlitzen ebenfalls nicht in Betracht, weil bislang die Herstellung nicht wirtschaftlich ist. Beispielsweise ist die Herstellung mittels zweier Siebteile aus Kunststoff nach dem Vorbild der DE-PS 2 87 830 in wirtschaftlicher Hinsicht mangelhaft
Dagegen ist entsprechend der üblichen Praxis des Formens von Kunststoffteilen die Erzeugung feiner Lö-
eher oder Schlitze ncktels Stempeln nahezu unmöglich. Die Herstellung eines Kunststoffsiebes in einem Stück ist mit anderen Worten deshalb nicht möglich, weil bei zweiteiligen Stempeln entweder Nadeln mit äußerst feinen Spitzen oder rasierklingenstarke Messer gegen einen Gegenstempel anlaufen müßten, um überhaupt feine öffnungen zu schaffen. Neben der erforderlichen Präzision für die Halterungsteile der feinen Nadeln oder Messer ist das Verbiegen, Abbrechen oder zumindest Abnutzen derartiger feinteiliger Stempelwerkzeuge nachteilig. Ein solches Stahlwerkzeug müßte mit im Werkzeug frei stehenden Kernen oder Stegen mit einem am Gegenstempel dichtend '«fliegenden Querschnitt versehen sein, welcher der gewünschten Schlitzbreite entspricht. Die Standzeit ist bti derartigen Werkzeugen aber deshalb außerordentlich gering, weil der hohen Zuhaltekraft die feinen Kerne nicht widerstehen können. Außerdem wäre ein solches Stempelwerkzeug auf Schmutzpartikel äußerst anfällig. Auch diese führen zu Verschleißerscheinungen und Undichtigkeiten. Das aber bedeutet, daß die Schlitzbreite des Werkzeuges bei der Fertigung nicht konstant bleibt und die Herstellung der gewünschten Siebe unmöglich ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Sieb der eingangs beschriebenen Art unter Bewahrung
so der Wirtschaftlichkeit aus Kunststoff einstückig auszugestalten und ein entsprechendes Werkzeug vorzusehen, das mit den üblichen Mitteln ohne besonderen Aufwand herstellbar, beim Betrieb widerstandsfähig und dem Abrieb nicht mehr unterworfen ist als bekannte Werkzeuge.
Die Aufgabe zur Schaffung eines Siebes wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einstückig aus Kunststoff hergestelltem Sieb die Rippen der einen Gruppe, versetzt über den Rippen der anderen Gruppe angeordnet und zu diesen versetzt sind und daß die Rippen die Form konzentrischer Ringe besitzen und durch radial verlaufende Rippen verbunden sind. Auf diese Weise sind die in vielen Anwendungsfällen beliebten Kunststoffe auch zur Herstellung von Sieben mit sehr feinen Durchtrittsschlitzen verwendbar. Die Schlitze werden einfach dadurch erreicht, daß widerstandsfähige, auch bis zu gewissem Maße tragfähige und ohne besondere Schwierigkeiten gießbare Rippen geringfü-
gig gegeneinander so versetzt werden, daß sich in der gemeinsamen Ebene zwischen der einen Gruppe, welche in einer ersten Ebene liegen, und dem Rippen in der anderen Gruppe, welche in einer zweiten darüber bzw. darunter angeordneten Ebene liegen, Durchtrittsschiitze kleinerer Breite als die Dicke der Körner der zurückzuhaltenden Materialien vorliegen. Dieses Versetzen ist durch die bei der Kunststoffteilchenherstellung übliche Präzision der Stempelwerkzeuge ohne weiteres durchführbar.
Erfindungsgemäß wird bewußt der einfachere Weg gegangen, daß beide Gruppen von gegeneinander versetzten Rippen zu einem Stück zusammengefaßt sind, welches ggf. sogar mit der Hüise einer Wasserreinigungsvorrichtung zusammen aus einem Stück ausgebildet sein kann. Hierdurch wird ein Massenprodukt herstellbar, welches durch den einfachen Produktionsprozeß billig ist und vom Benutzer keine Einbautätigkeiten verlangt, wie z. B. das lneinanderlegen zweier zueinander passender Teile.
Weiterhin ist es erfindungsgemäß zweckmäEig, wenn die Durchtrittsschlitze in der gemeinsamen Mittelebene zwischen den Rippen in der oberen und den Rippen in der unteren Ebene liegen. Dies hängt ersichtlich direkt mit dem einfachen Herstellungswerkzeug zusammen, welches nur aus zwei Stempeln besteht, die in der Ebene der Durchtrittsschlitze eine gemeinsame Ebene haben, an welcher sie sich berühren.
Vorteilhaft ist es erfindungsgemäß ferner, wenn die Rippen sich in ihrem Querschnitt von der Mittelebene des Siebes zu den äußeren Rippenflächen hin verjüngen. Dies ist fertigungstechnisch günstig, weil sich die beiden Stempel des Herstellungswerkzeuges besser voneinander trennen lassen.
Das Werkzeug zur Herstellung des Siebes der oben beschriebenen Art besteht aus zwei gegeneinander bewegbaren, e'ne Kunststoffzuführleitung aufweisenden Stempeln. Erfindungsgemäß ist das Werkzeug dadurch gekennzeichnet, daß die Stempel gegeneinander versetzte, einander an den Kanten berührende Stege aufweisen und die Kanten in der Trennebene zwischen dem oberen und dem unteren Stempel liegen, die Stege auf konzentrischen Kreisen angeordnet und unterbrochen sind und daß kreisförmige, zwischen den Stegen gebildete Nuten mit radial verlaufenden Nuten in Verbindung stehen. Die Herstellung derartiger Werkzeuge ist einfach und bezüglich der Präzision mit den bekannten Stempeln für übliche Kunststoffteile vergleichbar. Der eine, beispielsweise untere Stempel, wird die Kunststoffzuführleitung tragen, wobei in diesem oder ggf. auch in dem anderen oberen Stempel an diametral zur Zuführleitung gelegenen Stellen Luftaustrittsöffnungen vorgesehen sind.
Selbstverständlich wird man je nach der gewünschten Form des Siebes von der Mitte nach außen die Dicke der Stege variieren.
Da die Herstellung der Kunststoffsiebe in der Regel so erfolgt, daß bei zusammengefahrenen Stempeln das Kunststoffmaterial, z. B. thermoplastischer Kunststoff, durch die Zuführleitung in den Hohlraum eingedrückt wird, ergibt sich durch das Netz radialer und kreisförmiger Nuten ein ideales Strömungsbild für eine schnelle und gleichmäßige Verteilung des einströmenden Kunststoffes in die freien Flaume zwischen den Preßwerkzeugen oder Stempeln.
Von besonderem Vorteil ist ferner noch die Verwendung des Siebes der obi -1 beschriebenen Art bei einer Wasserreinigungsvorrichtung mit einem trichterförmigen Teil und einer mit dem trichterförmigen Teil lösbar verbundenen Hülse, die yon zwei Sieben an den Enden als Verschlußteile unter Bildung eines Aufnahmeraumes für ein körniges Ionenaustauscher- oder Adsorptionsmittel begrenzt ist Diese können selbstverständlich auch für andere Zwecke verwendet werden, z. B. in der chemischen Industrie, in physikalischen Labors, in der Apparatebauindustrie und bei entsprechender Formgebung des Siebes auch im Haushalt
Im folgenden wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen senkrechten Schnitt durch eine Vorrichtung zur Wasserreinigung,
F i g. 2 eine Draufsicht auf eine bevorzugte Ausführungsform des oberen als VerschlukJteil ausgebildeten Siebes für die in F i g. 1 gezeigte Vorrichtung in vergrößertem Maßstab,
F i g. 3 einen Querschnitt des in F i g. 2 gezeigten Siebes entlang der Linie Ill-Ill der F i g. 2 ur i
F i g. 4 schematisch im Schnitt die zusammengeführten Formstempel.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung zur Wassereinigung veranschaulicht eine bevorzugte Anwendungsform des Siebes gemäß der Erfindung. Die Wasserreinigungsvorrichtung besteht aus einem trichterförmigen Teil 1 mit einem Ansatzstutzen, der einen nach innen gerichteten, ringsumlaufenüen Flansch 6 besitzt Die Hülse 2 ist von oben in das trichterförmige Teil 1 einsetzbar und besitzt an ihrem oberen Ende einen nach außen gerichteten, ringsumlaufenden Flansch 5, der so bemessen ist, daß er in den oberen Abschnitt des Ansatzstutzens des trichterförmigen Teils eindrückbar ist
Dadurch, daß die Hülse 2 aus einem starreren Material als das trichterförmige Teil besteht, kann sie in das trichterförmige Teil mit festem Paßsitz eingedrückt werden, ohne eine irreversible Deformation des trichterförmigen Teils 1 zu bewirken. Außerdem ist der Flansch 6 des trichterförmigen Teils 1 so bemessen, daß er dichtend an der Außenwand der Hülse 2 anliegt, so daß sich beim Zusammenfügen der Hülse und des trichterförmigen Teils 1 zwei ringsumlaufende Dichtungszonen bilden, nämlich die zwischen dem Flansch S und der Innenfläche des Ansatzstutzens sowie die zwischen dem Flansch 6 und der Außenfläche der Hülse 2.
Das untere als Verschluß 3 ausgebildete Sieb besteht mit der Hülse 2 aus einem Stück, während das obere ebenfalls als Verschlußteil 4 ausgebildete Sieb herausnehmbar eingesetzt ist und zu diesem Zweck einen mittig angebrachten Handgriff 9 besitzt Die beiden Versdiluudcckel 7 und 8 sind gleich ausgebildet und so bemessen, daß sie auf das untere Hülsenpnde wasserdicht außen aufklemmbar und in das obere Hülsenende wasserdicht einklemmbar sind. Der Raum in der Hülse 2 zwischen den beiden siebartigen Verschlußteilen 3 und 4 dient der Aufnahme von Ionenaustauschern oder Adsorptionsmitteln, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind. Bei Verwendung mehrerer Ionenaustauscher gleichzeitig in einer Hülse, wie beispielsweise eines Kationenaustauschers und eines Anionenaustauschers, können diese in der Hülse übereinander, durch eine wasserdurchlässige Siebplatte (nicht dargestellt) voneinander getrennt, vorgesehen sein.
Das in den F i g. 2 und 3 vergrößert dargestellte obere Sieb, hier als siebartiges Verschlußteil 4' gezeigt besteht aus in zwei Ebenen übereinander liegenden kreisförmigen, konzentrisch angeordneten Rippen 10 und Ii, wie aus F i g. 3 ersichtlich ist, die derart gegeneinander
versetzt sind, daß an den aufeinanderstoßenden Kanten der Rippen 10 einerseits und der Rippen 11 andererseits ein kleiner Abstand verbleibt, der die Durchtrittsschlitze 12 bildet In der Mitte ist das Verschlußteil 4' wiederum mit einem Handgriff 9 versehen und zur Versteifung des gesamten Verschlußteils und zur Verbindung der Rippen untereinander sind zusätzlich radial verlaufende Rippen 13 vorgesehen.
Im allgemeinen ist das untere siebartige Verschlußteil 3 ebenso ausgebildet wie das obere Siebverschlußteil 4', jedoch mit dem Unterschied, daß das untere Verschlußteil direkt an die Hülse angeformt ist und aus einem Stück mit dieser besteht.
In Fig.4 sind der untere Stempel 20 und der obere Stempel 21 aufeinanderliegend gezeigt. Ihre Trennebene 22 verlängert sich über eine Stufe 23 nach außen zu einer Ringfläche 14. Die Kunststoffzuführleitung 15 ist im unteren Stempel 20 angeordnet. Die Luftaustrittslöcher sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Der untere Stempel 20 weist auf konzentrischen Kreisen angeordnete Stege 16 auf, während die Stege auf dem oberen Stempel 21, die zu den unteren Stegen 16 versetzt angeordnet sind, mit 17 bezeichnet sind. Man erkennt aus der Zeichnung deutlich die Kanten 18 zwischen den einzelnen Stegen, deren Breite der Überlappung der jeweiligen Stege entspricht Man sieht ferner, daß die Überlappung durch die ausreichend präzise hergestellten Stempel 20 und 21 genau eingestellt werden kann. Die sich an den Kanten berührenden Stege bilden die Nuten zwischen den Rippen der Siebe aus. Dadurch, daß sich die Kanten der Stege 16, 17 der beiden Stempel 20, 21 berühren, entstehen in dem Sieb die schmalen Durchtrittsschlitze 12 zwischen jeweils einer Rippe in der einen und in der anderen Ebene des Siebes.
Während in F i g. 4 lediglich die kreisförmigen, zwisehen den Stegen 16 und 17 gebildeten Nuten i9 gezeigt sind, die mit Kunststoff auszufüllen sind, ergibt sich der Verlauf der radialen Nuten, die nicht dargestellt sind, aus der komplementären Form des Siebes gemäß F i g. 2.
Hierzu 3 Biatt Zeichnungen
50

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Sieb zum Zurückhalten feinkörniger Materialien mit zwei, eine gemeinsame Ebene aufweisenden Gruppen von jeweils in einer Ebene derart gegeneinander angeordneten Rippen (10, 11), daß zwischen den Rippen (10), in der einen Gruppe und den Rippen (11) in der anderen Gruppe Durchtrittsschlitze (12) gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei einstückig aus Kunststoff hergestelltem Sieb die Rippen (10) der einen Gruppe versetzt über den Rippen (11) der anderen Gruppe angeordnet sind und daß die Rippen (10, 11) die Form konzentrischer Ringe besitzen und durch radial verlaufende Rippen (13) verbunden sind.
2. Sieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Darchtrittsschlitze (12) in der gemeinsamen Mittelebenfe zwischen den Rippen (11) in der oberen und den Rippen (10) in der unteren Ebene liegen.
3. Sieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (10,11) sich in ihrem Querrchnitt von der Mittelebene des Siebes zu den äußeren Rippenflächen hin verjüngen.
4. Werkzeug zur Herstellung des Siebes nach einem der Ansprüche 1 bis 3, mit zwei gegeneinandei bewegbaren, eine Kunststoffzuführleitung aufweisenden Stempeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempel (20, 21) gegeneinander versetzte, einander an den Kanten (18) berührende Stege (16, 17) aufweisen und die Kanten (18) in der Trennebene (22) zwischen dem oberen (21) uad dem unteren Stempel (20) liegen, daß die Stege (16,17) iuf konzentrischen Kreisen angeordnet und unterbrochen sind und daß kreisförmige, zwischen den Stegen (16, 17) gebildeten Nuten (19) mit radial verlaufenden Nuten in Verbindung stehen.
5. Verwendung des Siebes nach einem der Ansprüche 1 bis 3 bei einer Vorrichtung zur Wasserreinigung mit einem trichterförmigen Teil (1) und einer mit dem trichterförmigen Teil lösbar verbundenen Hülse (2), die von zwei Sieben an den Enden als Verschlußteile (3,4) unter Bildung eines Aufnahmeraumes für ein körniges Ionenaustauscher- oder Adsorptionsmittel begrenzt ist.
DE19722220656 1971-04-27 1972-04-27 Sieb, Werkzeug zur Herstellung des Siebes und Verwendung des Siebes Expired DE2220656C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NLAANVRAGE7105743,A NL170943C (nl) 1970-05-13 1971-04-27 Inrichting voor waterreiniging.

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2220656A1 DE2220656A1 (de) 1972-11-09
DE2220656B2 DE2220656B2 (de) 1980-11-06
DE2220656C3 true DE2220656C3 (de) 1985-04-18

Family

ID=19813026

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19722220656 Expired DE2220656C3 (de) 1971-04-27 1972-04-27 Sieb, Werkzeug zur Herstellung des Siebes und Verwendung des Siebes

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2220656C3 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2919901A1 (de) * 1979-05-17 1980-11-20 Itter Chemie Brita Geraete Wasserreinigungsvorrichtung
DE3918561A1 (de) * 1989-06-07 1990-12-13 Brita Wasserfilter Vorrichtung zur wasserbehandlung
DE102005062855A1 (de) * 2005-12-23 2007-06-28 Brita Gmbh Gitterstruktur und Behälter mit Gitterstruktur

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2176215B (en) * 1985-06-11 1989-07-26 Qualastic Products Limited Screens, a method of making screens and apparatus for making screens

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE287830C (de) *
US3360911A (en) * 1963-12-23 1968-01-02 Bixby Zimmer Engineering Compa Filter

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2919901A1 (de) * 1979-05-17 1980-11-20 Itter Chemie Brita Geraete Wasserreinigungsvorrichtung
DE3918561A1 (de) * 1989-06-07 1990-12-13 Brita Wasserfilter Vorrichtung zur wasserbehandlung
DE102005062855A1 (de) * 2005-12-23 2007-06-28 Brita Gmbh Gitterstruktur und Behälter mit Gitterstruktur
DE102005062855B4 (de) * 2005-12-23 2007-10-25 Brita Gmbh Gitterstruktur, Verwendung der Gitterstruktur und Behälter mit Gitterstruktur

Also Published As

Publication number Publication date
DE2220656A1 (de) 1972-11-09
DE2220656B2 (de) 1980-11-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2358578A1 (de) Filterplatte fuer eine filterpresse
DE2460411A1 (de) Filterplatte
DE2948643C2 (de)
DE1729136A1 (de) Siebauswechselvorrichtung
DE1189264B (de) Filteraustauschvorrichtung am Spritzkopf einer Kunststoff-Strangpresse oder Spritzmaschine
DE2915388C2 (de)
DE2823182A1 (de) Kaeseform sowie verfahren zur anfertigung der form und verfahren fuer die anfertigung einer matrize fuer eine solche kaeseform
DE620321C (de) Verfahren und Presse zum Auspressen von ausgelaugten Ruebenschnitzeln und anderen lufthaltenden Stoffen
DE2220656C3 (de) Sieb, Werkzeug zur Herstellung des Siebes und Verwendung des Siebes
DE2523687C2 (de) Vorrichtung zur Herstellung eines zusammengesetzten Behälters
DE1127781B (de) Presse zur Herstellung von Gegenstaenden aus keramischem Material
DE3622356C1 (de) Verfahren zur Herstellung eines mehrere Faltabschnitte aufweisenden Filters und Werkzeug hierzu
DE1101374B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Granulaten
DE2025994C3 (de)
DE1467719A1 (de) Abquetschform und Formverfahren
DE859121C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Ton-Hohlziegeln
DE560373C (de) Quetschform mit Abgratvorrichtung zum Pressen von plastischen Massen, insbesondere von Seife
DE3045989C2 (de) Form zur Herstellung von Tellern o.dgl. aus pulverförmigem Keramikmaterial
DE2840386C2 (de) Verfahren zum Herstellen abriebfester Lochplattensiebe
DE1047170B (de) Spaltfilter
DE3430992A1 (de) Filtervorrichtung
DE63839C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Celluloldbällen
DE258604C (de)
DE600820C (de) Doppelfilterplatte fuer Filterpressen
DE3015579A1 (de) Verfahren zur herstellung von artikeln aus gummi oder gummiaehnlichem material geringer dicke wie dichtungen, stopfen u.dgl. und die nach dem verfahren verwirklichten artikel

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
OGA New person/name/address of the applicant
8263 Opposition against grant of a patent
8281 Inventor (new situation)

Free format text: ANTRAG AUF NICHTNENNUNG

C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: BRITA WASSER-FILTER-SYSTEME GMBH, 6204 TAUNUSSTEIN