DE220910C - - Google Patents

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DE220910C
DE220910C DE1909220910D DE220910DD DE220910C DE 220910 C DE220910 C DE 220910C DE 1909220910 D DE1909220910 D DE 1909220910D DE 220910D D DE220910D D DE 220910DD DE 220910 C DE220910 C DE 220910C
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DE
Germany
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spring
clutch
shaft
pawl
lever
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Expired
Application number
DE1909220910D
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D69/00Driving mechanisms or parts thereof for harvesters or mowers
    • A01D69/08Clutches

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSGHRIFT
KLASSE 45 c. GRUPPE
in NEW-YORK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. März 1909 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine ausrückbare Kupplung zur Übertragung der Motorbewegung auf die Arbeitswerkzeuge von Mäh- und ähnlichen Erntemaschinen, bei welchen zwischen Antrieb und Arbeitsmechanismus eine Schraubentorsionsfeder eingeschaltet ist, die den Zweck hat, ein Zerbrechen der bewegten Teile der Maschine zu verhindern. Das Neue der Erfindung besteht darin, daß
ίο der eine Teil der Antriebswelle in dem zugehörigen, ausrückbaren Kupplungsteil längsverschiebbar, aber undrehbar gegen diesen Kupplungsteil ist, und bei zu starker Beanspruchung des Schneidwerkes durch die sich zusammenziehende Kupplungsfeder verschoben wird, wodurch eine Vorrichtung zum. Ausrücken der Kupplung in Tätigkeit gesetzt wird.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch den Kupplungsmechanismus.
Fig. 2 ist eine Einzelansicht, welche den selbsttätigen Mechanismus zum Auslösen des Antriebes der Schneidstange zeigt.
Von der Kurbelwelle 7 wird mittels der Zahnräder 13,14 die Welle 15 in dem Gehäuse 20 angetrieben, welche eine mit Zähnen 19 versehene Kupplungshälfte 18 trägt. . Von der äußeren Seite des Gehäuses 20 erstreckt sich ein Lager 21, in welches eine Buchse 22 eingesetzt ist, in der drehbar eine Welle 23 angeordnet ist. Auf der Welle 23 sitzt fest eine Kurbelscheibe 27 mit Kurbelzapfen 28 zum Antrieb der Messerstange bzw. des Erntemechanismus. . . ■ ■
Das Lager 21 besitzt eine zweite Buchse 34, in welcher eine Kupplungswelle 35 läuft, deren Teil 36 viereckig abgesetzt ist und einen Zapfen 37 besitzt, welcher sich in einer Bohrung 38 in dem Ansatz 16 der Welle 15 drehen und verschieben kann. Auf der Welle 35 ist eine Scheibe 39 befestigt, und auf dem kantigen Teil 36 derselben gleitet eine zweite Kupplungshälfte 41 mit Zähnen 42, entsprechend den Zähnen 19 der Kupplungshälfte 18. Wenn die Zähne dieser Kupplungshälften in Eingriff sind, wird die Drehung der Welle 15 auf die Welle 35 übertragen. Ist dagegen die Kupplungshälfte 41 in die in punktierten Linien dargestellte Stellung gebracht, so ist die Kupplung gelöst und die Welle 35 bleibt stehen. Die Welle 35 treibt mittels einer Spiralfeder 43, deren Enden an den Wellen 23 und 35 befestigt sind, die Welle 23 derart, daß die Feder auf Zug und nicht auf Druck beansprucht wird.
. Im Gehäuse 20 ist bei 44 ein Schalthebel
45 gelagert, der nach oben durch den Schlitz
46 des Gehäuses ragt und durch eine Feder 47 derart vorwärts gezogen wird, daß die Kupplung gelöst wird. Über dem Schlitz 46 ist eine an. dem Deckel 49 befestigte, an ihrem freien Ende mit einer Verdickung 50 mit Öffnung 51 versehene und aufwärts federnde Blattfeder oder Klinke 48 vorgesehen. Hebel 45 besitzt einen Ansatz 52 mit einer Fläche 53, welche auf der äußeren Fläche der Feder 48 gleiten kann, und der Ansatz 52 hat eine
Fläche 54 im rechten Winkel zur Fläche 53. Wird der Hebel nach links bewegt, so wird die Kupplung eingerückt und die Klinke 48 aufwärts springen, so daß das Ende derselben sich gegen die Fläche 54 legt und verhindert, daß der Hebel 45 durch die Feder 47 zurückbewegt wird.
Die Klinke. 48 wird selbsttätig abwärts gezogen, wenn Hindernisse zwischen die Zähne des Messers an der Schneidstange gelangen. Zu diesem Zweck ist ein Winkelhebel 55 bei 56 drehbar an dem Gehäuse 20 gelagert und besitzt einen Arm 57, welcher in die Öffnung 51 des Ansatzes 50 eingreift. Der andere Arm 58 ragt abwärts und trägt eine Stange 59, welche nach außen durch das Gehäuse 20 hindurchtritt. Das vorstehende Ende der Stange
59 greift mittels eines Stiftes in einen Schlitz
60 einer bei 62 drehbaren Auslöseklinke 61, deren unteres Ende gegen den Auslösestift 63 liegt, welcher in das Innere des Gehäuses hineinragt. Das^innere Ende des Stiftes 63 besitzt einen Kopf 64, in welchem eine Kugel 65 gelagert ist, die gegen die Scheibe 39 trifft.
Um den Stift 63 ist eine Feder 66 zwischen dem Kopf 64 und der Wand des Gehäuses angeordnet, welche den Stift nach innen drückt. Wenn ein Hindernis zwischen die Zähne der Schneidstange gelangt, wird die Bewegung des Messers angehalten und die Feder 43 durch Verdrehen in ihrer Länge derart verkürzt, daß die Kupplungswelle 35 vorwärts gezogen wird. Während dieser Vorwärtsbewegung trifft die Vorderseite der Scheibe 39 gegen die Kugel 65 und stößt den Stift 63 vorwärts. Diese Bewegung wird durch die Klinke 61 und Stange 59 auf den Hebel 55 übertragen, wodurch der Arm 57 und das freie Ende der Klinke 48 abwärts gezogen und der Ansatz 52 ausgelöst wird. Die Feder 47 zieht dann den Hebel 45 in die punktierte Stellung nach Fig. 2. Das untere Ende dieses Hebels bildet eine Gabel 67 mit Stiften 68, welche in eine Ringnut 69 der Kupplungshälfte 41 eingreifen. Auf diese Weise wird die Kupplung selbsttätig gelöst, um eine Verletzung des Messers zu verhindern.
Um den Hebel 45 von Hand von der Klinke 48 freimachen zu können, ist an dem oberen Ende desselben ein Handgriff 70 mit einer Stange 71 angeordnet, deren unteres Ende an einer Gleitmuffe 72 auf dem Hebel 45 befestigt ist. Diese Muffe ist durch eine Stange 73 mit einem Gleitschuh 74 verbunden, welcher in einer Führung 75 an der Seite des Hebels 45 gleitet und sich gegen die obere Seite der Klinke 48 legt, wenn der Hebel 45 eingerückt ist (Fig. 2). Durch Bewegen des Handgriffes 70 kann der Schuh 74 herabgedrückt werden, so daß die Klinke abwärts unter den Ansatz 52 gebracht wird. Die Öffnung 51 in dem Ansatz 50 ist so groß, daß das Herabdrücken der Klinke 48 keine Wirkung auf den Winkelhebel 55 oder die damit verbundenen Teile ausübt. Eine an dem Handgriff 70 angebrachte Feder 76 hält die Muffe 72 und den Schuh 74 für gewöhnlich in ihren höchsten Stellungen. Die Stange 71 ist mit einem Führungsstift 77 versehen, welcher durch einen Schlitz 78 am Hebel 45 hindurchgeht.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Wenn sich die Maschine in Tätigkeit befindet, nimmt der Kupplungshebel 45 die in vollen Linien dargestellte Stellung nach Fig. 1 ein, wobei die Kupplungshälften 18 und 41 eingerückt sind. Die Drehung der Kurbelwelle 7 wird dann durch die Kupplung und die Feder 43 auf die Kurbelscheibe 27 übertragen. Die letztere bewegt die Messerstange mittels der Kurbelstange hin und her. Wenn der Hebel 45 in dieser Stellung ist, wird er gegen Zurückgehen zum Auslösen der Kupplung durch die Klinke 48 gesichert. Wenn ein Hindernis von der Schneidstange getroffen wird, verkürzt sich die Feder 43, und die Scheibe 39 bewirkt durch die Stange 59 und die damit verbundenen Teile, daß die Klinke 48 herabgedrückt und der Hebel 45 ausgelöst wird. Die Feder 47 zieht dann den Hebel 45 zurück und löst die Kupplung aus. In Verbindung mit diesen selbsttätigen Mitteln zum Auslösen der Kupplung kann der Handgriff 70 so bewegt werden, daß er den Schuh 74 gegen das freie Ende der Klinke 48 herabdrückt, so daß der Hebel 45 ausgerückt wird. Der Kopf 64 ist verstellbar auf den Stift 63 aufgeschraubt, so daß die Stellung der Kugel 65 mit Rücksicht auf die Scheibe 39 richtig eingestellt werden kann. Hierdurch kann die Anordnung derart geregelt werden, daß bei jeder gewünschten Zusammenziehung der Feder die Lösung der Kupplung erfolgen kann.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Ausrückbare Kupplung zur Übertragung der Motorbewegung auf die Arbeitswerkzeuge von Mähmaschinen und ähnlichen Erntemaschinen, bei der zwei Teile der Antriebswelle durch eine Schraubenfeder miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil der Antriebswelle in dem zugehörigen, ausrückbaren Kupplungsteil längsverschiebbar, aber undrehbar gegen diesen Kupplungsteil ist, und bei zu starker Beanspruchung des Schneidwerkes durch die sich zusammenziehende Kupplungsfeder verschoben wird, wodurch eine Vorrichtung zum Ausrücken der Kupplung in Tätigkeit gesetzt wird.
2. Ausrückbare Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kupplungshälfte, in welcher die Welle (35,36) gleiten kann, nur durch einen unter Federwirkung (47) stehenden Handhebel (45) bewegt werden kann, welcher durch eine federnde Klinke (48) in der Kupplungsstellung gehalten und durch die Längsverschiebung der Welle (35, 36) ausgelöst werden kann.
3. Ausrückbare Kupplung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit der längsverschiebbaren Welle (35, 36), welche bei Überbeanspruchung der Arbeitsmechanismen .durch die in bekannter Weise sich zusammenziehende Schraubentorsionsfeder längsverschiebbar ist, eine Scheibe (39) verbunden ist, welche unter Vermittlung von Hebeln (61, 57) und Stangen (63, 59) die Klinke (48) niederdrückt, um die Feder (47) auf den Handhebel wirken zu lassen, die ihrerseits die Kupplung ausrückt.
.
4. Ausrückbare Kupplung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Handhebel (45) zwecks Auslösung von Hand mit einem verschiebbaren Schuh (74) versehen ist, welcher die Sperrklinke (48) niederdrücken kann, um die Feder (47) auf den Hebel wirken zu lassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1909220910D 1909-03-31 1909-03-31 Expired DE220910C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE220910T 1909-03-31

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ID=34584473

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