DE220893C - - Google Patents

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DE220893C
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loading
rollers
chassis
stops
retort
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DENDAT220893D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B31/00Charging devices
    • C10B31/06Charging devices for charging horizontally

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220893 -KLASSE 26 e. GRUPPE
EUGENE VILLAIN in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1908 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 16. Oktober 1907 anerkannt.
die Priorität
Es gibt Retortenlademulden, welche mit sog. Räumklappen versehen sind. Diese Mulden werden in der Weise benutzt, daß sie gefüllt mit den in das Ladegut eingreifenden, längs eines Trägers gelagerten Räumklappen in die Retorte eingeführt werden. Alsdann wird der Klappenträger festgestellt, so daß die Mulde unter dem Träger und dem Ladegut aus der Retorte herausgezogen werden kann. Alsdann werden die Klappen mit ihrem Träger zurückgezogen, wobei sich die Klappen so umlegen, daß sie über die. Oberfläche des in der Retorte zurückbleibenden Ladegutes hinstreifen.
Man hat auch schon vorgeschlagen, an Lademulden Rollen anzubringen,, um das Einschieben in die Retorten in der Weise zu erleichtern, daß die Mulden mit den Rollen über den Retortenboden gleiten. Die Erfindung betrifft nun eine solche mit Räumklappen und Gleitrollen versehene Retortenlademaschine besonderer Bauart.
Die bisher bekannten Retortenlademaschinen hatten wegen der kombinierten Anordnung der Lademulde mit dem Rahmen auf einem vertikal verstellbaren Untergestell eine übermäßige Rahmenlänge, wodurch die Maschinen unnötig große Dimensionen bekamen und bei beschränktem Räume schwer zu bedienen waren.
Ferner bedingt die bis jetzt gebräuchliche Aufhängung der Beschickungsmulde an einer Schiene, welche beim Beschicken mit der Mulde in die Retorte eingeschoben wird, daß die Mulde entsprechend kleiner gemacht werden muß und infolgedessen weniger Kohlen faßt. Außerdem brachte man gewöhnlich alle hervorspringenden Teile im Muldeninnern an und schränkte den für die Kohlen bestimmten Raum also noch mehr ein. Die Beschickung ging infolge dieser Anordnung hauptsächlich im mittleren Teile der Retorte vor sich und die Seiten blieben frei.
Die Erfindung vermeidet dies und vermindert die beim Einführen und Freitragen der Mulde erzeugte Reibung dadurch, daß man hier eine seitlich durch Rollen geführte und am Vorderende mit einer Gleitrolle versehene Lademulde anwendet, die bei ihrer Vorwärtsbewegung in dem Fahrgestell auf zwei Rollenlagern gleitet und außerdem noch mit an ihrem hinteren Ende angebrachten Rollen auf Längsträgern läuft.
Die Retortenlademaschine ist auf einen verhältnismäßig kleinen Raum zusammengedrängt, und vorspringende Teile, welche die nützliche
Weite der Lademulde beeinträchtigen könnten, sind an ihr möglichst vermieden.
In der Zeichnung ist ein die Erfindung veranschaulichendes Ausführungsbeispiel einer Maschine zum Laden von Gasretorten dargestellt, und zwar ist
Fig. ι eine Ansicht der eigentlichen Ladevorrichtung,
Fig. 2 eine Ansicht des beweglichen Ge-
steiles, :
Fig. 3 eine Stirnansicht des Gestelles mit der eigentlichen Ladevorrichtung.
Die eigentliche Ladevorrichtung (Fig. i) besteht aus einer Ladeschaufel, die im Querschnitt die Gestalt eines plattgedrückten U hat und aus zwei Winkeleisen α hergestellt ist, die einen Boden aus Blech tragen. Im Innern dieser Ladeschaufel läßt sich eine Reihe Wände 5 verschieben, die nur nach vorn ausschwingen können, wobei sie sich je um ein Scharnier c drehen. Einer Bewegung in der entgegengesetzten Richtung stehen die Anschläge d entgegen, an die die Wände b sich in Ruhestellung anlegen.
Die hinterste Wand b1 ist unbeweglich. Alle diese Wände sitzen an einem Längsträger f aus I-Eisen, dessen unterer Flansch auf eine Länge abgeschnitten ist, die derjenigen entspricht, welche die Kohle in der Ladeschaufel einnimmt. Dieser Träger f wird von zwei Rollen g getragen, die sich hinter der Wand b1 befinden und auf dem Boden der Ladeschaufel laufen können. Damit dieser Träger, der die Wände b trägt, nicht nach vorn kippt, wird er hinten durch zwei Rollen g1 gehalten, die auf den Flanschen der Träger h laufen, welche die oberen Langschwellen des beweglichen Gestelles bilden.
Das bewegliche Gestell (Fig. 2) trägt die eigentliche Ladevorrichtung und besteht aus vier Längsträgern h, h1, die an zwei rechteckigen Rahmen i, i1 befestigt sind. Der vordere Rahmen i trägt zwei Rollen g2, auf denen das Vorderteil der Ladeschaufel ruht, während ihr hinteres Ende von zwei an ihr angebrachten Rollen g3 getragen wird, die auf den oberen Flanschen der Langträger h1 rollen. Die seitliche Führung der Schaufel ist vorn durch die Rollen gB gesichert, die an den Langträgern h1 sitzen, und hinten durch die Rollen g4, die an den Seiten wänden der Schaufel angebracht sind und längs den Trägern h1 rollen. Eine unter und vorn an der Schaufel angebrachte Rolle g6 kann auf der Sohle der Retorte laufen und trägt die Schaufel, während diese in die Retorte eingeschoben ist. Die Schaufel wird durch Kettenräder fi, -p1, -p% und endlose Ketten /, j1, die durch eine Handkurbel m angetrieben werden, bewegt. Die Verbindung der Schaufel mit den endlosen Ketten j1 ist durch die Verlängerungen der Zapfen der Rollen gs hergestellt.
Die Handhabung dieser Ladevorrichtung ist die folgende:
Man schiebt die mit einer vollen Kohlenladung versehene Schaufel in die Retorte. Während dieser Bewegung wird die Kohlenmenge dadurch abgeglichen, daß sie unter einer über dem beweglichen Gestell angebrachten festen Schar k hindurchgeht. Wenn die Schaufel am Ende ihres Weges angekommen ist, läßt eine aus zwei Hebeln I bestehende Sperrvorrichtung zwei Daumen η fallen, die sich an zwei Sperr klinken n1 anlegen, welche an dem an dem Träger f angebrachten Winkeleisen 0 befestigt sind und den Träger f hindern, mit der Schaufel während deren Rückwärtsbewegung ebenfalls zurückzulaufen. Nach Maßgabe dieser Rückwärtsbewegung fällt die durch die Wände b und b1 festgehaltene Kohlenladung auf den Boden der Retorte.
Wenn die Schaufel vollständig entladen ist und ihr vorderes Ende über die Wand b1 hinausgelangt ist, wird die Ausrückung der Daumen η selbsttätig durch die Anschläge q bewirkt, welche die Hebel I anheben. Darauf wird der die Wände b, b1 tragende Träger f mit der Hand zurückgeführt und nimmt dann seinen ursprünglichen Platz in der Schaufel wieder ein. Während der Rückwärtsbewegung des Trägers f heben sich die Wände b, indem sie sich um ihre Scharniere drehen, und ihre untere Kante gleitet auf der Oberfläche der Kohle, ohne diese mitzunehmen. Außerdem gleichen hinter jeder Wand b angebrachte Abstreicher die Oberfläche der Kohle ab.
Das Gestell ist senkrecht verschiebbar. Die Winde, die dieses Gestell antreibt, ist mit einer selbsttätigen Bremse versehen, die es ermöglicht, an irgendeinem beliebigen Punkte anzuhalten. Außerdem ist das Gestell auf Schienen fahrbar und kann, ebenso wie die verschiedenen Einzelteile, durch Menschenoder auch durch Motorkraft angetrieben werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ladevorrichtung für wagerechte Gasretörten mit einer in einem Fahrgestell gelagerten Lademulde und an einem Träger schwingbar gelagerten Räumklappen, die bei dem Ausfahren der Mulde die Kohleladung in der Retorte zurückhalten und dann für sich zurückgezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich durch Rollen (gl, g5) geführte und am Vorderende eine Gleitrolle (g6) tragende Lademulde bei der Bewegung in dem Fahrgestell einerseits auf zwei Rollenlagern (g2) gleitet und andererseits mit an ihrem hinteren Ende angebrachten Rollen (gs)
    auf den Längsträgern (h1) läuft, und daß die Räumklappen (b) an einen X-Träger (f) angelenkt sind, der mit zwei Stützrollen (gj auf dem Boden der Lademulde läuft und an seinem hinteren Ende ein Querstück mit Rollen (g1) hat, die an den unteren Flächen der oberen Längsträger (h) entlang laufen, damit der Träger ff) nicht nach vorn kippt.
  2. 2. Ausführungsform der Ladevorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei im Fahrgestell gelagerte Hebel (I), die am Ende des Vorschubes der Lademulde durch an dem I-Träger ff) sitzende Anschläge (n1) ausgeschwungen werden, damit Sperrklinken (n) hinter diese Anschläge fn1) fallen, die den Träger ff) bei dem Zurückziehen der Lademulde so lange festhalten, bis seitliche Anschläge (q) der Mulde die Hebel (I) zurückschlagen und dadurch die Sperrklinken fn) wieder ausgehoben werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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