DE290700C - - Google Patents

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DE290700C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/28Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
    • E02F3/36Component parts
    • E02F3/40Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets
    • E02F3/402Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets with means for facilitating the loading thereof, e.g. conveyors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 290700 KLASSE 81 e. GRUPPE
Zusatz zum Patent 288724.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1914 ab. Längste Dauer: 2. März 1929.
Bei Koksverladewagen mit einer schwenkbaren Schaufel, die unter den Koks geschoben wird, und die vor der Weitergabe des Kokses angehoben wird, ist es notwendig, eine Sicherung gegen das Herabfallen des Kokses über die Seitenkanten der Schaufel vorzusehen. Es ist dies namentlich dann notwendig, wenn der angehobenen Schaufel eine stoßartige Bewegung erteilt wird, um eine Aussiebung des Kokses zu bewirken, wie dies im Hauptpatent 288724 vorgesehen ist.
Die bekannte Art einer Muldenbildung durch feste, senkrecht stehende Seitenwände hat den Nachteil, daß die Vorderkanten dieser Wände dem Eindringen der Schaufel in den Koks großen Widerstand entgegenstellen; denn der irisch gelöschte Koks ist sehr grobstückig, und die groben Stücke lassen sich nur schwer im Kokshaufen verschieben.
Die Erfindung sieht daher vor, daß an den Seiten der Schaufel bewegliche Wände vorgesehen sind, die während des Eindringens der Schaufel in den Koks heruntergeklappt sind, also sich in Schaufelebene befinden. Ist die Eindringungsarbeit vollendet, so werden die Wände hochgeschwenkt, so daß sie mit der Schaufel eine Mulde bilden. Nunmehr kann der Koks auf der Schaufel gerüttelt, also abgesiebt werden, ohne daß er seitlich abfällt.
Auf der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι den Aufriß des Vorderteiles eines mit der neuen Schaufel ausgerüsteten Koksverladewagens vor dem Eindringen in den Kokshaufen, und
Fig. 2 den Grundriß der Schaufel mit heruntergeklappten Seitenwänden und ihren Bewegungsmitteln.
Die Schaufel 1 setzt sich zusammen aus den Zinken 2, die durch Querstäbe 3 und auf diesen angeordnete Ringe 4 in der richtigen Lage zueinander gehalten werden. Die Stäbe 3 sind mit den Seitenwangen 5 verbunden, die schwenkbar auf der Schaufelwelle 6 angeordnet sind. Um die Welle 6 greifen auch eine Anzahl der Zinken 2, um den durch die Verbindung der Zinkenköpfe 7 mit dem Schaufelrücken 8 erzielten Widerstand der gefüllten Schaufel gegen Durchbiegung zu erhöhen. An jede der Seitenwangen 5 ist eine aus Zinken 2' zusammengesetzte Seitenwand 9 angelenkt. Die vorderen der hierzu verwendeten Augenbolzen 10 tragen an ihrem freien Ende je eine Öse 11 zum Angriff der an die Hauptkette 12 angeschlossenen Zweigketten 13. Die Hauptkette läuft über die auf dem Ausleger 14 angeordnete Leitrolle 15 zur Kettentrommel 16, die lose auf der Welle 17 sitzt und in beliebiger Weise angetrieben und in Sperrstellung erhalten werden kann. Durch Antreiben der Welle 17 werden die Exzenter 18 bewegt, die ihre Bewegung auf die Schaufelwelle 6 übertragen. Die Lager 19 dieser Welle sind glei-

Claims (2)

tend in den Lagerböcken 20 angeordnet, die mit dem Gestell des Wagens 21 verbunden sind. Die Wirkungsweise ist folgende: Nimmt die Schaufel 1 ihre in der Zeichnung dargestellte ausgebreitete Stellung ein. so wird ihr durch Einschaltung der Exzenter 18 zunächst eine hin und her gehende Bewegung erteilt; sie dringt beim Vorlauf des Wagens nebst ihren Seiten wänden 9 zwischen der Koksrampe 22 und dem Kokshaufen 23 ein, wobei sie sich auf die Laufrollen 24 abstützt. Nachdem die Schaufel 1 unter andauerndem Heben und Senken sowie Vor- und Zurückgehen ihrer Zinkenspitzen bis zu ihrem Rücken unter den Kokshaufen geschoben worden ist, wird der Wagenantrieb ausgeschaltet und die Kettentrommel 16 eingeschaltet. Der durch diese in der Hauptkette 12 erzeugte Zug veranlaßt zunächst ein Schwenken der Seitenwände 9 um die Wangen 5 und verursacht, nachdem die hochgeklappten Seitenwände 9 der Schaufel einen muldenförmigen Querschnitt verliehen haben, des Hochschwenken der Schaufel um die Welle 6. Während dieser Vorgänge wird der Koks in der Schaufel durch deren ununterbrochene Schüttelbewegung einer starken Siebwirkung unterworfen. Hat die Schaufel ihre vorteilhafteste Höhenstellung erreicht, so wird die Kettentrommel 16 ausgeschaltet und gegen Rücklauf gesperrt, während die Exzenter 18 in Tätigkeit bleiben, bis der in der Schaufel liegende Koks genügend von Grus und Asche befreit ist. Nachdem auch die Exzenter ausgeschaltet sind, fährt der Wagen zur Verladestelle, wo der Schaufelinhalt in einen Eisenbahnwagen übergeführt wird. Hierauf kehrt der Koksverladewagen zum Kokshaufen zurück, wo die Schaufel 1 nach ihrem Zurückschwenken auf die Koksrampe und nach Herunterklappen der Seitenwände 9 erneut in Tätigkeit treten kann. Paten τ-An Sprüche:
1. Koksverladewagen mit stoßartig bewegter, rostartiger Schaufel nach Patent 288724, gekennzeichnet durch an den Längsseiten der Schaufel angelenkte Seitenwände (9), die während der Eindringungsarbeit in den Koks mit dem Schaufelboden in einer Ebene liegen, während sie in hochgeklapptem Zustand der Schaufel einen muldenförmigen Querschnitt geben.
2. Koksverladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Seitenwände (9) hochklappenden Zugmittel (12, 13) gleichzeitig die Hochschwenkung der Schaufel in die Siebstellung bewirken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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