DE220600C - - Google Patents

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DE220600C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/02Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of sheets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Outside Dividers And Delivering Mechanisms For Harvesters (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV! 220600 KLASSE 49/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1908 ab.
Vorliegende Erfindung hat eine Maschine zur Herstellung von Blattmetallen zum Gegenstand, bei welcher während des gleichzeitigen Schiagens mehrerer Formen das etwaige Verschieben der Formblätter sowie Platzen der Formbände sicher beobachtet und im Entstehen unterdrückt werden kann, um weiteren Schaden zu vermeiden.
Bei den bisher bekannten Blattmetallschlagmaschinen mit Formführungsrahmen kann während des Schiagens das Verschieben der Formblätter sowie das Platzen der Formbände nicht sofort so sicher beobachtet werden, wie erforderlich ist, sondern erst bei dem etwa alle 20 bis 30 Minuten erfolgenden Umschichten, so daß oft großer Schaden entsteht.
Diese Beobachtung ist deshalb nicht möglich, weil die Formen während des Schiagens zum Teil oder ganz verdeckt in den Führungsrahmen liegen, da diese zwecks Niederhaltens der Formen in den Führungsrahmen entweder mit Eckverbindungen oder Deckeln oder kreuzbandartigen Streifen aus Pergament versehen sind, welche das Herausspringen aus der Fassung vermeiden sollen. Bekanntlich beginnt aber das Verschieben der Formblätter sowie das Platzen der Formbände oft schon gleich nach dem Neueinsetzen oder Umschichten der Formen, und da die Blätter sich aneinander anhängen, werden bei jedem Hammerschlag mehrere fortgerissen. Auch vergrößern sich die geplatzten Stellen der Formbände von Minute zu Minute, wodurch immer mehr Luft in die Zwischenlagen der Form eindringt und die Blätter zugrunde gehen. Erst beim nächsten Umschichten der Form kann man das Verschieben der Blätter oder die verdeckt gewesenen geplatzten Stellen der Formbände beobachten. Durch das Zugrundegehen der Metall- und Formblätter werden die Herstellungskosten des Blattmetalles wesentlich erhöht, zumal wenn die Störung zu spät und unsicher beobachtet wird und die Zahl der verdorbenen Blätter groß ist,
Diesen Übelstand soll die vorliegende Erfindung künftig verhindern, welche in den Fig. ι bis 5 dargestellt ist. Dabei enthält Fig. ι einen Seitenriß, Fig. 2 einen Aufriß und Fig. 3 einen Grundriß der Blattmetallschlagmaschine, während Fig. 4 das Schutzgitter und Fig. 5 den Formführungsrahmen im Grundriß zeigt.
Um den angestrebten Zweck zu erreichen, ist am unteren Ende des am Maschinengestell befestigten Hammerführungsgatters α ein netzartiges, mit Ausschnitten für die Hämmer versehenes Schutzgitter b angeordnet, was dazu dient, zwischen den Maschen und den Ausschnitten hindurch die offen in den Führungsrahmen liegenden Formen während des Schiagens und Führens an sämtlichen Stellen der Formoberflächen sehen und das Verschieben der Formblätter sowie das Platzen der Formbände sofort im Entstehen sicher beobachten zu können. Zu diesem Zweck ist der Führungsrahmen c auch gänzlich offen, also ohne jede überdeckende Verbindung hergestellt; das Niederhalten der Formen in den Führungsrahmen, um das Herausspringen zu vermeiden, wird gleichzeitig von dem Schutzgitter t bewirkt. Zum Durchtreten der Hämmer sind
in dem Schutzgitter kreisförmige Ausschnitte vorgesehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Blattmetallschlagmaschine mit offenem Formführungsrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (c) unter einem am Führungsgatter (a) angeordneten, mit Ausschnitten für die Hammer versehenen Schutzgitter (b) geführt wird, um ein sicheres Beobachten der Formen bei gleichzeitigem Niederhalten derselben zu ermöglichen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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