DE482178C - Verfahren zur Herstellung von isolierenden Trennwaenden fuer Akkumulatorenplatten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von isolierenden Trennwaenden fuer Akkumulatorenplatten

Info

Publication number
DE482178C
DE482178C DES79749D DES0079749D DE482178C DE 482178 C DE482178 C DE 482178C DE S79749 D DES79749 D DE S79749D DE S0079749 D DES0079749 D DE S0079749D DE 482178 C DE482178 C DE 482178C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
teeth
rollers
roller
building material
partitions
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES79749D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ACCUMULATEURS MONOPLAQUE SA
Original Assignee
ACCUMULATEURS MONOPLAQUE SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ACCUMULATEURS MONOPLAQUE SA filed Critical ACCUMULATEURS MONOPLAQUE SA
Application granted granted Critical
Publication of DE482178C publication Critical patent/DE482178C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M50/00Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
    • H01M50/40Separators; Membranes; Diaphragms; Spacing elements inside cells
    • H01M50/489Separators, membranes, diaphragms or spacing elements inside the cells, characterised by their physical properties, e.g. swelling degree, hydrophilicity or shut down properties
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Cell Separators (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von isolierenden Trennwänden für Akkumulatorenplatten u. dgl. und eine Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. Es ist bereits vorgeschlagen worden, die positiven Akkumulatorenplatten mit Schutzhüllen zu versehen, die das Herausfallen der aktiven Masse verhindern, aber dennoch eine genügende Durchlässigkeit besitzen, um den Elektrolyten mit den Platten in Berührung kommen zu lassen. Einige zu diesem Zweck verwendete Ausführungsformen enthalten durchlöcherte Scheidewände, bei denen die Öffnungen durch Entfernen des Baustoffes hergestellt sind.
Bei diesen Vorrichtungen berühren die Trennwände die Platten selbst unmittelbar, so daß der Elektrolyt nur durch die Öffnungen hindurch mit den Platten in'Berührung kommen kann, was den inneren Widerstand in beträchtlichem Maße erhöht. Bei anderenTorrichtungen finden Trennwände Verwendung, in die ohne Entfernung von Baustoff Spalte eingeschnitten und darauf die Ränder dieser Spalte so aufgebogen sind, daß ein Hohlraum von dreieckigem Querschnitt entsteht; die aufgebogenen Ränder des Spalts dienen als Stütze für die Akkumulatorenplatte, während die dritte Seite des Hohlraumes offen bleibt (Abb. 1). Die bis heute verwendeten Vorrichtungen dieser Art ließen nicht die befriedigenden, mit Recht erwarteten Ergebnisse erzielen, und zwar aus folgenden Gründen: Da das Auseinanderklaffen der Spaltränder durch einfaches Richten derselben erhalten wird, ändert sich die Form der Spaltränder in dem Akkumulator infolge von durch Ladungen und darauffolgende Entladungen verursachten Temperaturerhöhungen, wie in Abb. 2 der Zeichnung dargestellt ist. Die Ränder der Spalte suchen sich wieder aneinander anzulegen und der bearbeiteten Trennwand ihre ursprüngliche Form wiederzugeben. Da die für den Umlauf des Elektrolyten vorgesehenen Spalte oder Öffnungen durch Schnitte erzeugt sind und glatte Kanten aufweisen, bilden die Spaltränder, wie aus Abb. 2 ersiehtlieh ist, bei ihrem Wiederzusammentreten einen flüssigkeitsdichten Verschluß, der den Zutritt des Elektrolyten zu den positiven Platten verhindert.
Diese Übelstände werden durch das Verfahren gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Trennwände bei ihrer Herstellung einem Walzvorgang unterworfen werden, der in ihnen beispielsweise dreieckige Vertiefungen erzeugt, die durch Strecken des Baustoffes erhalten werden. Am Grunde dieser Vertiefungen werden dabei Risse erzeugt, die als Öffnungen für den Umlauf des Elektrolyten dienen. Diese Art der Herstellung soll einerseits eine beständige Form für die Trennwände gewährleisten, welchen Temperaturen sie auch ausgesetzt sein mögen, anderseits verhindern, daß sich die
Ränder der Öffnungen wieder flüssigkeitsdicht zusammenschließen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung dargestellt. Die Abb. ι und 2 zeigen eine Ausführungsform einer bekannten Trennwand bei der Herstellung und nach dem Gebrauch. Abb. 3 ist eine ähnliche Ansicht einer nach dem Verfahren gemäß der Erfindung hergestellten Trennwand. Abb. 4 ist eine schematische Darstellung des Grundrisses einer Trennwand in kleinerem Maßstabe, die angenähert die Form der nach , der Erfindung in den Trennwänden angebrachten Öffnungen zeigt. Die Abb. 5 und 6 zeigen die zur Herstellung der Trennwände nach der Erfindung dienenden Formwalzen in Aufriß und Schnitt.
Zur Herstellung der Wände nach dem Verfahren gemäß der Erfindung wird eine Maschine verwendet, die zwei in entgegengesetztem Sinn umlaufende, vorzugsweise aus gehärtetem Stahl hergestellte Walzen 1, 2 (Abb. 5) trägt. Die Walze ι hat beispielsweise Zähne 3, die in die Lücken der Zähne 4 der anderen Walze 2 ein-" greifen. Wie aus Abb. 2 ersichtlich ist, sind die Zähne 3 der Walze 1 scharfkantig ausgebildet, während die Zähne 4 der Walzen 2 abgerundete Kanten und Lücken aufweisen.' Hieraus ergibt sich, daß jeder Zahn 4 in der von zwei Zähnen 3 gebildeten Lücke einen Raum 5 frei läßt, der eine freie Ausdehnung des Baustoffes gestattet, während im Gegensatz hierzu zwischen der Spitze 6 jedes Zahns 3 und der entsprechenden, durch zwei benachbarte Zähne 4 gebildeten Lücke kein freier Raum vorhanden ist, in den der Baustoff eindringen könnte.
Der Abstand zwischen den Flanken benachbarter Zähne 3 und 4 ist zweckmäßig kleiner als die Dicke der zur Verarbeitung gelangenden Platten, um auf diese Weise bei der Bearbeitung ein Strecken der Platten während ihres Durchganges zwischen den Walzen zu gewährleisten.
Die eine der Walzen, z. B. die Walze 2, trägt auf ihrer Oberfläche Rillen 7 oder von Zähnen freie Stellen, um zu ermöglichen, daß auf der Trennwand die üblichen Verstärkungsrippen zurückbehalten werden. Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende :
Die aus plastischem Baustoff (Celluloid, Hartgummi o. dgl.) bestehende, zur Herstellung der Trennwand dienende Platte wird zwischen die Walzen 1, 2 geführt, deren Zähne durch einen Zwischenraum getrennt sind, der kleiner ist als die Dicke der Platte. Die Platte wird zwischen den Zähnen 3 und 4 einer Streckung unterworfen, die an den bearbeiteten Punkten eine Verlängerung und eine dauernde Deformation der Platten bewirkt. Während des Durchganges desBaustoffes unter den Spitzen der Zähne 4 formt oder faltet er sich unter Aufrechterhaltung seiner Stärke, während sich der Teil des Baustoffes, der unter die scharfen Spitzen der Zähne 3 gelangt, unter Bildung eines Bruches umformtund unter der Einwirkung der Streckung, die er erfährt/ zerreißt. Hierbei bildet sich ein Spalt mit unregelmäßig geformten Rändern (Abb. 4), die nicht imstande sind, sich wieder flüssigkeitsdicht zu schließen. In Abb. 4 ist die Form der Spalte und deren Ränder dargestellt. Die durch die Zahnspitzen erzeugten öffnungen 8 gewährleisten, daß der Elektrolyt, wie oben angegeben ist, mit den Akkumulatorenplatten in Berührung kommt.
Um eine passende Streckung zu ermöglichen, trägt jeder der Zahne 3 abgerundete Ränder 9 (Abb. 5), wodurch die Zwischenrippen der gewalzten Teile wesentlich verstärkt sind. Hierdurch wird den nach dem Verfahren hergestellten Trennwänden eine große Haltbarkeit verliehen und ihnen ermöglicht, wirksam die aktive Masse auf den positiven Platten festzuhalten. Vermöge dieser Ausbildung der Trennplatten ist es möglich, die Berührung der Platten mit den Akkumulatorenpatten auf einfachen Kanten sicherzustellen. Auf diese Weise ist in allen Fällen ein befriedigendes Arbeiten bei einem auf ein Mindestmaß herabgesetzten inneren Widerstand gewährleistet, welcher Temperatur der Akkumulator auch ausgesetzt sein mag.
Die Platten, die die Trennwände bilden sollen, können jede Form und jede beliebige Abmessung haben und aus einem durchsichtigen, durchscheinenden oder undurchsichtigen, plastischen oder nichtplastischen, vorzugsweise nichtelastischen Stoffe hergestellt werden. Zur Herstellung dieser Trennwände dient vorzugsweise Celluloid oder Hartgummi. Es können aber natürlich auch Celluloseacetate oder jeder geeignete andere Baustoff verwendet werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von isolierenden Trennwänden für Akkumulatorenplatten 0. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwände durch einen Walzvorgang mit Vertiefungen von dreieckigem Profil versehen werden, die an ihrem Grunde Risse besitzen, die als Öffnungen zum Durchtritt des Elektrolyten dienen.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei Walzen mit ineinander eingreifenden Zähnen besitzt und daß die Zähne der einen Walze scharf und durch spitze Lücken miteinander verbunden,
diejenigen der anderen Walze dagegen abgerundet und durch abgerundete Lücken miteinander verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Walzen so angeordnet sind, daß der Abstand zwischen
den Flanken der Zähne der beiden Walzen kleiner ist als die Dicke des Baustoffes, um bei dem Walzvorgang die Streckung des Baustoffes und sein Aufplatzen an den scharfen Kanten der Zähne der einen Walze zu erzielen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BtItLlN. GEDRÜCKT IN HEB KEICHSbItCCKERM
DES79749D 1927-04-16 1927-05-17 Verfahren zur Herstellung von isolierenden Trennwaenden fuer Akkumulatorenplatten Expired DE482178C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR482178X 1927-04-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE482178C true DE482178C (de) 1929-09-09

Family

ID=8903630

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES79749D Expired DE482178C (de) 1927-04-16 1927-05-17 Verfahren zur Herstellung von isolierenden Trennwaenden fuer Akkumulatorenplatten

Country Status (6)

Country Link
US (1) US1779286A (de)
BE (1) BE346562A (de)
DE (1) DE482178C (de)
FR (1) FR643932A (de)
GB (1) GB288959A (de)
NL (1) NL24288C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
NL24288C (de)
GB288959A (en) 1928-09-24
FR643932A (fr) 1928-09-25
BE346562A (de)
US1779286A (en) 1930-10-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1504908B1 (de) Folie zum herstellen eines offenen netzes
DE1030612B (de) Kaeseform mit aus perforiertem Plattenmaterial bestehender Formwand
DE4400499C2 (de) Kontaktfeder-Anordnung
DE482178C (de) Verfahren zur Herstellung von isolierenden Trennwaenden fuer Akkumulatorenplatten
DE541623C (de) Walzeinrichtung zur Herstellung von Kugeln aus Staeben mittels Walzflaechen
DE2221052C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Batterieplattengitters aus dispersionsgehärtetem Blei
DE519945C (de) Verfahren zur mechanischen Verbindung von zwei aufeinanderliegenden verschiedenartigen Blechen
DE588729C (de) Polsterreifen, dessen Laufdecke durch Querwaende versteift ist
DE521663C (de) Verfahren und Stanze zur paarweisen Vereinigung von unvulkanisierten Gummiplatten
DE3522705C2 (de)
DE736075C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Formgebung von nach Gewicht abgeteilten Kuchenteigstuecken
DE2106218C3 (de) Bewehrungselement für Beton o.dgl
DE1084464B (de) Bewehrungsdraht oder -stab, insbesondere fuer Spannbeton, sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung
DE627117C (de) Verfahren zur Herstellung von rahmenartigen Gegenstaenden mit profiliertem Querschnitt, wie Kuehlereinfassungen u. dgl.
DE401840C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Druecken von Hohlkoerpern
DE457936C (de) Herstellung von Schienenunterlegplatten
DE1484092C (de) Länglicher Hohlprofilkorper mit mehreren in Achsenlangsrichtung verlaufen den flachen Seitenflachen und Langskan ten sowie Verfahren zu seiner Herstellung
DE2704734A1 (de) Verfahren zur herstellung der gussform fuer eine platte
AT69471B (de) Verfahren zur maschinellen Herstellung von kreuz und quer gekerbten Teigwaren.
DE2536826C2 (de) Vorrichtung zum Dämpfen der Schwingungen von Kühlrippen
DE134726C (de)
DE2000139B2 (de) Vorrichtung zum Hochfrequenzverschweißen von PVC-Schaum mit siebartig durchbrochenen Materialien
AT227511B (de) Verfahren zur Vergrößerung der effektiven Dicke, der Querelastizität und der Oberfläche von Blechmaterial
DE1659129C (de) Betonbewehrung und damit versehener Balken
DE113727C (de)