DE220170C - - Google Patents

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DE220170C
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Germany
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door
wedge
cams
claws
chamber
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/06Doors; Door frames for ovens with horizontal chambers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
220170 KLASSE 10«. GRUPPE
GEBR. KAEMPFE, G.m.b.H. in EISENBERG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Mai 1908 ab.
Zu dem Zwecke, die Deckel oder Türen dicht an die Ränder der Entleerungsöffnungen der Kammern von Verkokungsöfen anzupressen, bediente man sich bisher bei kleinen Öfen der sogenannten Mortonverschlüsse, bei größeren Öfen eines Keilverschlusses, indem die Tür allein durch ihr Eigengewicht, an den Keilflächen entlang gleitend, sich an den Türrahmen anpreßt. Dieser Verschluß erfordert
ίο eine besonders schwer ausgebildete Tür, um einen genügenden Anpressungsdruck zu erhalten und erschwert schon dadurch eine sichere und schnelle Bedienung.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ver-Schlußvorrichtung mit Keilwirkung an hängenden Türen, mittels deren sich auch bei größerer Querschnittsfläche der Kammer ein schneller und dichter Abschluß erzielen läßt.
Es ist die Hebe- und Senkvorrichtung der Tür nutzbar gemacht, um die an der Tür festen Nocken in nachstellbare Klauen durch den Spindeldruck einzupressen und die Tür auf diese Weise schnell und sicher dicht zu ziehen und zu lösen, und zwar ist die Tür mittels eines wagerechten, parallel der Türfläche sich erstreckenden Zapfens aufklappbar aufgehängt, welcher die Tür mit einer Fiihrungsstange verbindet, die beispielsweise' an ihrem oberen Ende eine Schraubenspindel trägt, so daß die Tür an dieser pendelnd aufgehängt ist. Durch eine auf ihrer Außenseite gezahnte Mutter kann die Schraubenspindel und mit ihr die Führungsstange und Tür gehoben und gesenkt werden. Statt der Schraubenspindel ,mit Mutter kann ebensogut eine Zahnstange mit gezahntem Kreissegment, ein Exzentergetriebe oder ähnliche Vorrichtung benutzt werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Verschlusses dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch eine mittels der neuen Tür verschlossene, geneigte Verkokungskammer,
Fig. 2 eine Frontansicht des Verschlusses,
Fig. 3 einen wagerechten Schnitt nach Fig. 2.
Die Tür hängt, wie schon erwähnt, mittels eines wagerechten Zapfens s aufklappbar am unteren, zweckmäßig mit kurzem Schlitzauge versehenen Ende einer oberhalb der Tür in einem Rahmen α in senkrechter Richtung verschiebbar gelagerten Führungsstange t. Auf das obere Ende der Stange ist eine als Buchse ausgebildete Schraubenspindel h aufgeschoben, die im Muttergewinde der auf den Rahmen α aufgesetzten, bockartig ausgebildeten Nabe b schraubbar ist. Die Schraubenspindel trägt oben ein Schalträdchen s, in das eine am (nicht gezeichneten) Schalthebel angeordnete federnde Klinke einschnappt, derart, daß die Schraubenspindel h wie bei einer Knarre gedreht werden kann, wodurch je nach dem Drehsinn die Stange t samt der Tür d in die Höhe gezogen oder herabgesenkt wird.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind entlang den Längsrändern der Entleerungsöffnungen jeder Kammer nachstell-
bare Klauen k, deren der Wand zugekehrten Flächen keilförmig geneigt sind, und an den Längsrändern der mit einer Längsrippe i und drei Querrippen j versteiften Tür d entsprechende Nocken η vorgesehen, die beim Senken der Tür d in die Abschlußstellung hinter die Klauen treten und deren den Klauen zugekehrte Flächen eine entsprechende keilartige Neigung haben, derart, daß durch die Einwirkung der nachstellbaren Klauen auf die nahe dem Dichtungsrand der Tür in gleichmäßiger Verteilung angeordneten Nocken, welche zweckmäßig mit den Querrippen / in gleicher Höhe liegen, ein allseitig dichter Abschluß der Kammer erzielt wird.
Die Klauen k werden im Falle des gezeichneten Ausführungsbeispieles gebildet durch die geeignet gestalteten Enden von Stangen g, die derart angeordnet sind, daß das eine Ende jeder Stange mit einem der linksseitigen Nocken des Deckels der rechts sich anreihenden Kammer, das andere Ende der Stange mit einem der rechtsseitigen Nocken des Deckels der links sich anreihenden Kammer zur Deckung kommt. Die Stangen sind zwischen je zwei durch eine Grundplatte vereinigten, nahe den Dichtungsrändern angeordneten Führungswänden w derart gelagert, daß eine. Verschiebung der Stäbe in Richtung nach der Ofenwand hin möglich ist. Die gußeisernen Führungskörper p, w sind auf den oberen Flanschen von U-Eisenw festgeschraubt, deren je eines entlang beiden Längsrändern jeder Kammeröffnung angeordnet ist. An die Stege der jJ-Eisen sind wagerecht nach außen gerichtete Bolzen ο angenietet, auf deren ein geeignetes Loch der Stange g durchdringendes äußeres Ende zwei Gegenmuttern m aufgeschraubt sind, derart, daß durch entsprechende Einstellung dieser Muttern die Entfernung der Klauenfläche k vom Dichtungsrand der Kammeröffnung· beliebig verändert werden kann. . ■

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Mit keilförmigen Nocken, die sich an seitlich der Türränder angeordneten umgekehrt keilförmigen Klauen festziehen, versehene Tür für Verkokungsöfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür (d) mittels eines wagerechten, parallel der Türfläche sich erstreckenden Zapfens (z) pendelnd an einer lotrecht zum Zapfen geführten und in senkrechter Richtung verschiebbaren Stange aufgehängt ist, mittels deren die an der Tür festsitzenden Nocken (n) in nachstellbare Klauen (k) einzupressen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT220170D Active DE220170C (de)

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