DE220170C - - Google Patents
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- Publication number
- DE220170C DE220170C DENDAT220170D DE220170DA DE220170C DE 220170 C DE220170 C DE 220170C DE NDAT220170 D DENDAT220170 D DE NDAT220170D DE 220170D A DE220170D A DE 220170DA DE 220170 C DE220170 C DE 220170C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- door
- wedge
- cams
- claws
- chamber
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Links
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B25/00—Doors or closures for coke ovens
- C10B25/02—Doors; Door frames
- C10B25/06—Doors; Door frames for ovens with horizontal chambers
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
220170 KLASSE 10«. GRUPPE
GEBR. KAEMPFE, G.m.b.H. in EISENBERG.
Zu dem Zwecke, die Deckel oder Türen dicht an die Ränder der Entleerungsöffnungen
der Kammern von Verkokungsöfen anzupressen, bediente man sich bisher bei kleinen
Öfen der sogenannten Mortonverschlüsse, bei größeren Öfen eines Keilverschlusses, indem
die Tür allein durch ihr Eigengewicht, an den Keilflächen entlang gleitend, sich an den Türrahmen
anpreßt. Dieser Verschluß erfordert
ίο eine besonders schwer ausgebildete Tür, um
einen genügenden Anpressungsdruck zu erhalten und erschwert schon dadurch eine sichere und schnelle Bedienung.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ver-Schlußvorrichtung
mit Keilwirkung an hängenden Türen, mittels deren sich auch bei größerer Querschnittsfläche der Kammer ein
schneller und dichter Abschluß erzielen läßt.
Es ist die Hebe- und Senkvorrichtung der Tür nutzbar gemacht, um die an der Tür festen Nocken in nachstellbare Klauen durch den Spindeldruck einzupressen und die Tür auf diese Weise schnell und sicher dicht zu ziehen und zu lösen, und zwar ist die Tür mittels eines wagerechten, parallel der Türfläche sich erstreckenden Zapfens aufklappbar aufgehängt, welcher die Tür mit einer Fiihrungsstange verbindet, die beispielsweise' an ihrem oberen Ende eine Schraubenspindel trägt, so daß die Tür an dieser pendelnd aufgehängt ist. Durch eine auf ihrer Außenseite gezahnte Mutter kann die Schraubenspindel und mit ihr die Führungsstange und Tür gehoben und gesenkt werden. Statt der Schraubenspindel ,mit Mutter kann ebensogut eine Zahnstange mit gezahntem Kreissegment, ein Exzentergetriebe oder ähnliche Vorrichtung benutzt werden.
Es ist die Hebe- und Senkvorrichtung der Tür nutzbar gemacht, um die an der Tür festen Nocken in nachstellbare Klauen durch den Spindeldruck einzupressen und die Tür auf diese Weise schnell und sicher dicht zu ziehen und zu lösen, und zwar ist die Tür mittels eines wagerechten, parallel der Türfläche sich erstreckenden Zapfens aufklappbar aufgehängt, welcher die Tür mit einer Fiihrungsstange verbindet, die beispielsweise' an ihrem oberen Ende eine Schraubenspindel trägt, so daß die Tür an dieser pendelnd aufgehängt ist. Durch eine auf ihrer Außenseite gezahnte Mutter kann die Schraubenspindel und mit ihr die Führungsstange und Tür gehoben und gesenkt werden. Statt der Schraubenspindel ,mit Mutter kann ebensogut eine Zahnstange mit gezahntem Kreissegment, ein Exzentergetriebe oder ähnliche Vorrichtung benutzt werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Verschlusses dargestellt, und
zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch eine mittels der neuen Tür verschlossene, geneigte
Verkokungskammer,
Fig. 2 eine Frontansicht des Verschlusses,
Fig. 3 einen wagerechten Schnitt nach Fig. 2.
Die Tür hängt, wie schon erwähnt, mittels eines wagerechten Zapfens s aufklappbar am
unteren, zweckmäßig mit kurzem Schlitzauge versehenen Ende einer oberhalb der Tür in
einem Rahmen α in senkrechter Richtung verschiebbar gelagerten Führungsstange t. Auf
das obere Ende der Stange ist eine als Buchse ausgebildete Schraubenspindel h aufgeschoben,
die im Muttergewinde der auf den Rahmen α aufgesetzten, bockartig ausgebildeten
Nabe b schraubbar ist. Die Schraubenspindel trägt oben ein Schalträdchen s, in das eine am
(nicht gezeichneten) Schalthebel angeordnete federnde Klinke einschnappt, derart, daß die
Schraubenspindel h wie bei einer Knarre gedreht werden kann, wodurch je nach dem
Drehsinn die Stange t samt der Tür d in die Höhe gezogen oder herabgesenkt wird.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind entlang den Längsrändern der Entleerungsöffnungen
jeder Kammer nachstell-
bare Klauen k, deren der Wand zugekehrten Flächen keilförmig geneigt sind, und an den
Längsrändern der mit einer Längsrippe i und drei Querrippen j versteiften Tür d entsprechende
Nocken η vorgesehen, die beim Senken der Tür d in die Abschlußstellung hinter die
Klauen treten und deren den Klauen zugekehrte Flächen eine entsprechende keilartige
Neigung haben, derart, daß durch die Einwirkung der nachstellbaren Klauen auf die nahe
dem Dichtungsrand der Tür in gleichmäßiger Verteilung angeordneten Nocken, welche
zweckmäßig mit den Querrippen / in gleicher Höhe liegen, ein allseitig dichter Abschluß
der Kammer erzielt wird.
Die Klauen k werden im Falle des gezeichneten Ausführungsbeispieles gebildet durch
die geeignet gestalteten Enden von Stangen g, die derart angeordnet sind, daß das eine Ende
jeder Stange mit einem der linksseitigen Nocken des Deckels der rechts sich anreihenden
Kammer, das andere Ende der Stange mit einem der rechtsseitigen Nocken des Deckels
der links sich anreihenden Kammer zur Deckung kommt. Die Stangen sind zwischen je zwei durch eine Grundplatte vereinigten,
nahe den Dichtungsrändern angeordneten Führungswänden w derart gelagert, daß eine.
Verschiebung der Stäbe in Richtung nach der Ofenwand hin möglich ist. Die gußeisernen
Führungskörper p, w sind auf den oberen Flanschen von U-Eisenw festgeschraubt, deren
je eines entlang beiden Längsrändern jeder Kammeröffnung angeordnet ist. An die
Stege der jJ-Eisen sind wagerecht nach außen gerichtete Bolzen ο angenietet, auf deren ein
geeignetes Loch der Stange g durchdringendes äußeres Ende zwei Gegenmuttern m aufgeschraubt
sind, derart, daß durch entsprechende Einstellung dieser Muttern die Entfernung der Klauenfläche k vom Dichtungsrand
der Kammeröffnung· beliebig verändert werden kann. . ■
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Mit keilförmigen Nocken, die sich an seitlich der Türränder angeordneten umgekehrt keilförmigen Klauen festziehen, versehene Tür für Verkokungsöfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür (d) mittels eines wagerechten, parallel der Türfläche sich erstreckenden Zapfens (z) pendelnd an einer lotrecht zum Zapfen geführten und in senkrechter Richtung verschiebbaren Stange aufgehängt ist, mittels deren die an der Tür festsitzenden Nocken (n) in nachstellbare Klauen (k) einzupressen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220170C true DE220170C (de) |
Family
ID=481243
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220170D Active DE220170C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220170C (de) |
-
0
- DE DENDAT220170D patent/DE220170C/de active Active
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