DE244708C - - Google Patents
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- DE244708C DE244708C DENDAT244708D DE244708DA DE244708C DE 244708 C DE244708 C DE 244708C DE NDAT244708 D DENDAT244708 D DE NDAT244708D DE 244708D A DE244708D A DE 244708DA DE 244708 C DE244708 C DE 244708C
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- casting
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- attached
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C9/00—Moulds or cores; Moulding processes
- B22C9/06—Permanent moulds for shaped castings
- B22C9/062—Mechanisms for locking or opening moulds
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 244708 KLASSE 31 c. GRUPPE
HANS ROLLE in EBERSWALDE.
Vorsprünge greifen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1911 ab.
Gießformen bedürfen während des Abgießens eines festen Verschlusses, damit sie durch das
eingegossene Metall und die beim Gießen auftretenden bedeutenden Kräfte nicht auseinandergetrieben
werden. In der Sandformerei ist es üblich, diesen Verschluß durch Belasten der Formkasten mit Gewichten herbeizuführen,
man bedient sich in manchen Fällen aber auch besonderer Verschraubungen, Verklammerungen
oder ähnlicher Einrichtungen, die den jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden müssen. Insbesondere müssen bei eisernen
oder anderen Metallformen, wo das Belasten mit Gewichten nicht angängig ist, zweckmäßige
Verschlußvorrichtungen vorgesehen . werden. Abgesehen davon, daß diese Vorrichtungen
sehr kräftig gehalten sein müssen, um den beim Gießen auftretenden bedeutenden Kräften widerstehen zu können, müssen sie
einerseits einen festen Verschluß mit unbedingter Sicherheit gewährleisten, andererseits
aber auch die Möglichkeit bieten, den nach dem Gießen unter hohem Drucke stehenden,
folglich sehr fest angepreßten Verschluß leicht und schnell zu lösen, ohne besondere Kraftanstrengungen
zu erfordern oder die Handhabung der Formen zu behindern.
Die bisher für die Verklammerung zweier Formkasten oder der Formkasten mit den
Modellplatten angewendeten Klammervorrichtungen, wie eine solche z. B. in der amerikanischen
Patentschrift 911015 beschrieben ist, sind als Verschluß für eiserne Formen während
des Gießens nicht geeignet, weil. sie nicht die zu stellenden Anforderungen erfüllen
können.
Eine Verschlußvorrichtung, die allen Anforderungen entspricht, die insbesondere zum
Verschlüsse der auf Gießmaschinen befestigten Dauerformen dienen soll, die aber selbstverständlich
auch für alle anderen geeigneten Formen anwendbar ist, ist die auf der Zeichnung
dargestellte Erfindung.
Die Fig. 1 und 2 zeigen die geschlossene Vorrichtung in der Seiten- und oberen Ansieht,
Fig. 3 die geöffnete Vorrichtung in der Seitenansicht.
Bei dem gezeichneten Beispiel ist die Verschlußvorrichtung nicht an den Gießformen
selbst, sondern an sogenannten Tragplatten a, b angebracht, an welchen wiederum die
einzelnen Teile der Gießformen befestigt sind. Es hat dies den Vorteil, daß mehrere Formen
gleichzeitig mit einer Vorrichtung verschlossen und, weil die Formen ausgewechselt werden
können, eine ganze Reihe von Formen mit einer Vorrichtung bedient werden können.
Selbstverständlich kann aber auch jede einzelne Form für sich mit der Verschlußvorrichtung
versehen werden.
Die Tragplatte b trägt in Muttergewinden die beiden Haken 1, 2, die vermittels ihrer
mit Gewinden versehenen Schäfte für Formen verschiedener Stärke richtig eingestellt werden
können. Die Tragplatte α ist mit einem Muttergewinde 3 versehen, in welches die Gewindespindel
4 eingeschraubt ist. Diese trägt an ihrem freien Ende den zwischen Bunden drehbar befestigten Zapfenteil 5, auf dessen
beiden seitlichen Zapfen sich in Schlitzlöchern die Hebelpaare 6, 7 verschieben können. Die
freien Enden dieser Hebelpaare führen sich zwischen den auf der Tragplatte α aufgegossenen
Leisten 8 bis 11 und sind durch kräftige Stangen 12, 13 verbunden, die bei geschlossener
Vorrichtung dadurch unter die Haken 1, 2 geschoben werden, daß die Gelenkhebel 14, 15,
die durch die Achsen 16, 17 mit den Hebelpaaren 6, 7 drehbar verbunden sind, in die in
Fig. ι und 2 gezeichnete Stellung gebracht werden. Wird nun die Gewindespindel 4 in
die Mutter 3 hineingeschraubt, so pressen sich die Stangen 12, 13 durch die Hebelwirkung
der auf den Erhöhungen 18, 19 der Tragplatte α aufliegenden Hebelpaare 6, 7 fest unter
die Haken 1, 2 und bewirken dadurch den Verschluß der zwischen den Tragplatten a, b
befestigten Gießformen.
Sollen diese nach dem Abgießen wieder geöffnet
werden, So wird die Gewindespindel 4 so lange zurückgeschraubt, bis die Stangen 12, 13 von den Haken 1, 2 frei geworden sind,
und dann der Gelenkhebel 14 in die in Fig. 3 gezeichnete Stellung gebracht. Hierdurch werden
die Hebelpaare 6, 7 zurückgeschoben, und die Tragplatte α wird freigegeben, so daß sie
mit den an ihr befestigten Formteilen abgehoben werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Verschluß von Metallformen während des Abgießens, deren an einem der zu verschließenden Teile befestigte hebelartige Verschlußriegel mit ihren freien Enden unter am anderen Formteile angebrachte Haken oder Vorsprünge greifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußriegel (6, 7) durch Auflage auf Erhöhungen (18, 19) Hebel bilden, die sowohl durch Gelenkhebel (14, 15) für eine gemeinsame gleichartige Bewegung als auch durch eine gemeinsame Schraubenspindel (4) für die Feststellung verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE244708C true DE244708C (de) |
Family
ID=503721
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT244708D Active DE244708C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE244708C (de) |
-
0
- DE DENDAT244708D patent/DE244708C/de active Active
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