DE2201643A1 - Abspannvorrichtung fuer einen rueckbaren foerderer fuer bergbau-gewinnungsbetriebe - Google Patents

Abspannvorrichtung fuer einen rueckbaren foerderer fuer bergbau-gewinnungsbetriebe

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DE2201643A1
DE2201643A1 DE19722201643 DE2201643A DE2201643A1 DE 2201643 A1 DE2201643 A1 DE 2201643A1 DE 19722201643 DE19722201643 DE 19722201643 DE 2201643 A DE2201643 A DE 2201643A DE 2201643 A1 DE2201643 A1 DE 2201643A1
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Werner Karsten
Horst Linke
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Description

Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4628 Altlünen
Abspannvorrichtung für einen rückbaren Förderer für Bergbau-Gewinnungsbetriebe
Die Erfindung betrifft eine Abspannvorrichtung für einen quer zu seiner Förderrichtung rückbaren Förderer für Bergbau-Gewinnungsbetriebe, mit einem Abspannbalken und einem hieran geführten Schlitten, der zusammen mit dem Kopfende des Förderers mittels mindestens eines Rückzylinders in Rückrichtunij; verschiebbar ist, wobei der Hub des Rückzylinders kleiner ist als die Länge des Abspannbalkens und der Angriffspunkt des sich einerseits am Abspannbalken und andererseits am Schlitten abstützenden Rückzylinders veränderbar ist.
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Abspannvorrichtungen dieser oder ähnlicher Ausführungen sind bekannt. Sie dienen dazu, das Kopfende eines Strebförderers, im allgemeinen eines Kettenkratzförderers, entweder im Strebeingang oder aber in der den Gewinnungsstreb . begleitenden Strecke abzustützen bzw. abzuspannen. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß das Kopfende des Strebförderers mit den hieran angebrachten Antrieben beim Rücken des Förderers gegenüber dem mittels Stempel verspannten Abspannbalken vorgeschoben werden kann. Zu diesem Zweck ist dasKopfende auf einem Tisch, Schlitten od.dgl. abgestützt, der mittels hydraulischer Rückzylinder gegenüber dem Abspannbalken verschoben werden kann. Ist der am Abspannbalken geführte Schlitten über den gesamten Verschiebeweg des Balkens vorgeschoben, so kann der Abspannbalken nach Entlasten seiner Stempel mittels der Rückzylinder nachgeholt werden, wobei der Schlitten selbst .mittels Stempel festgelegt wird, so daß er das Widerlager für die Rückzylinder bildet.
Der Erfindung liegt vornehmlich die Aufgabe zugrunde, einen besonders zweckmäßigen Rückmechanismus für eine Abspannvorrichtung der vorgenannten Art zu schaffen. Dabei soll die Anordnung vorzugsweise so getroffen sein, daß je nach den für das Rücken des schweren Förderer-Antriebskopfes erforderlichen Kräften wahlweise nur ein einziger Rückzylinder oder auch zwei Rückzylinder in herkömmlicher Ausführung und mit den üblichen Abmessungen verwendet werden können,
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deren Hublängen erheblich kleiner sind als das Maß, um das sich der Schlitten gegenüber dem Abspannbalken verschieben läßt. Ferner bzweckt die Erfindung eine einfach zu betätigende Kupplung zwischen dem bzw. den Rückzylindern und dem Schlitten bzw. einem hiermit verbundenen Anbauteil.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Schlitten eine Zylinderführung verbunden ist, welche auf ihrer Länge mehrere, in Rückrichtung versetzt angeordnete Anschlußorgane zur lösbaren Kupplung des Rückzylinders mit der Zylinderführung aufweist, wobei zur Herstellung der Kupplung der Rückzylinder mit einem Kupplungsstück versehen ist.
Die vorgenannte Zylinderführung besteht vorzugsweise aus einem Führungsrohr, in dem der Rückzylinder verschiebbar ist. Das zur Herstellung der Kupplung dienende Kupplungsstück bildet zweckmäßig eine Zylinderverlängerung, die am Ende des Rückzylinders, vorzugsweise gelenkig, angeordnet und nach Art eines in dein Führungsrohr geführten üleitstückes ausgebildet ist.
Es empfiehlt sich, nicht nur die Zylinderführung bzw. das Führungsrohr, sondern auch das Kupplungsstück mit mehreren, in Rückrichtung gegeneinander versetzt angeordneten Kupp lungsorganen od.dgl. zu versehen, derart, daß die Kupplung zwischen dem Führungsrohr und dem Kupplungsstück an verschiedenen Stellen dieser beiden Bauteile vorgenommen werden kann. Die genannten Anschluß- und Lupplungsorgane be-
stehen vorteilhafterweise aus an der Zylinderführung bzw. dem Führungsrohr und dem Kupplungsstück angeordneten Bolzenlöchern, in die Steck- oder Riegelbolzen od.dgl. lösbar eingesetzt werden können. Um die Bolzenlöcher an deia Kupplungsstück und dem Führungsrohr für das Einführen der Bolzen in Fluchtlage bringen zu können, wird das Kupplunysstück zweckmäßig gegen Drehung in dem Führungsrohr gesichert.
Weiterhin empfiehlt es sich, die vorgenannten Anschlußorgane bzw. die Bolzenlöcher in gleichen Abständen an der Zylinderführung anzuordnen, wobei der Lochabstand auf den Hub des Rückzylinders abgestimmt werden kann. Beispielsweise ist es möglich, an der Zylinderführung drei in Rückrichtung gegeneinander versetzte Anschluß- bzw. Kupplungsstellen (Bolzenlöclier) vorzusehen. Das Herstellen und das Lösen der Kupplung kann von Hand gegebenenfalls aber auch mit Hilfe einer Antriebsvorrichtung bewerkstelligt werden. Beispielsweise ist es möglich, eine hydraulisch oder pneumatisch betätigte Kupplungsvorrichtung vorzusehen. Dies läßt sich in baulich einfacher Weise z.B. dadurch verwirklichen, daß in dem Kupplungsstück ein Zylinderraum angeordnet wird, in dem mindestens ein durch Druckbeaufschlagung verstellbarer kolbenartiger Riegelbolzen od.dgl. geführt ist. Eine besonders zweckmäßige Anordnung ergibt sich wenn in dem genannten Zylinderraum zwei Riegelbolzen angeordnet werden, die durch eine Feder verbunden sind-, wobei
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die Riegelbolzen durch Druckmxttelbeaufschlagung entgegen der federkraft von der Riegelstellung in die entriegelte Stellung oder umgekehrt verschiebbar sind.
Um zu vermeiden, daß in die Zylinderführung und die hiermit gekuppelten Teile Zwangskräfte eingeleitet v/erden, empfiehlt es sich, die Zylinderführung bzw. das Führungsrohr gelenkig mit dem Schlitten oder einem hieran angeschlossenen Bauteil zu verbinden. Das Führungsrohr hat zweckmäßig eine Länge, die mindestens gleich der Länge des Rückzylinders ist. Im übrigen kann das Führungsrohr zugleich als Schutzabdeckung für den bzw. die Rückzylinder dienen.
Nach einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfindung ist an dem Kupplungsstück eine Kupplungsvorrichtung für den Anschluß, eines zweiten Verschiebezylinders angeordnet, der zweckmäßig achsparallel zu dem Rückzylinder angeordnet ist und mit seiner Kolbenstange endseitig am Abspannbalken gelenkig angreift. Der Hub dieses zweiten Zylinders kann kleiner sein als derjenige des vorgenannten Rückzylinders. Die Anordnung von zwei hintereinandergeschalteten hydraulischen Zylindern empfiehlt sich insbesondere dann, wenn für das Rücken des Antriebskopfes des Förderers besonders hohe Rückkräfte benötigt werden. In diesem Fall kann der zweite Zylinder mittels einfacher Steckverbindungen oder sonstiger Öchnellkupplungen angebaut werden. Dieser zweite Zylinder ist so ausgebildet, daß er sich durch das Führungsrohr hindurchschieben kann.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Abspannvorrichtung gemäß der Erfindung in Seitenansicht, wobei der Abspannbalken geschnitten ist;
Fig. 2 die Abspannvorrichtung gemäß Fig. 1 in Draufsicht, wobei allerdings das Kopfende des Strebförderers fortgelassen ist;
Fig. 3 schematisch den Rückmechanismus der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Abspannvorrichtung;
Fig. 4 den Eückmechanismus gemäß Fig. ρ, wobei hier allerdings zwei hintereinandergeschaltete Rückzylinder vorgesehen sind;
Fig. 5 im Querschnitt durch das Kupplungsstück eine hydraulisch betätigte Kupplungsvorrrichtung zur Kupplung des Rückzylinders bzw. der Rückzylinder mit dem Führungsrohr.
Wie vor allem die Fig. 1 und 2 zeigen, weist die Abspannvorrichtung einen Abspannbalken IO auf. der hier aus einem Hohlkasten besteht. An den beiden Enden des Abspannbalkens 10 sind kastenförmige Endteile 11 und 12 angebracht, mit denen über Doppelgelenklaschen 13 Fußplatten 14 gelenkbeweglich verbunden sind, auf denen sich hydraulische Stempel 1J? abstützen. Mit Hilfe der Abspannstempel 15 kann somit der Abspannbalken 10 im Gewinnungsbetrieb (Streb) oder aber in
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der Begleitstrecke (Kopfstrecke) des Strebs festgelegt werden.
Auf dem Abspannbalken 10 ist ein Schlitten 16 verschiebbar geführt. Der Schlitten 16 weist Anschlußplatten 17 auf. Mit diesen Anschlußplatten ist über Gelenke 18 und eine Stützkufe 19 ein Spanntisch 20 in der Vertikalebene schwenkbar verbunden. Zur gelenkigen Verbindung der Teile 18 und 20 dienen Steckbolzen 21. Der Spanntisch 20 ist als Hohlkasten ausgebildet und weist im Inneren mindestens zwei parallel zueinander angeordnete Spannzylinder 22 auf, die an ihrem unteren Ende mittels der Steckbolzen 21 an der Stützkufe angelenkt sind. Die Kolbenstangen 25 dieser Spannzylinder sind über ein Querjoch 24 verbunden. An diesem Querjoch 24 ist ein Tragetisch 25, vorzugsweise gelenkbeweglich, angeschlossen, der auf dem mehr oder weniger geneigten Spanntisch 20 verschiebbar ist.
Der Tragetisch 25 bildet eine Konsole, auf der das Kopfende 26 eines Strebförderers abgestützt ist. Der Strebförderer besteht in üblicher Weise aus einem Kettenkratzförderer, der an seinem (nicht dargestellten) Rinnenstrang endseitig jeweils einen Maschinenrahmen aufweist, in dem eine Antriebs- und Umkehrtrommel für die endlosen Kettenbänder des Förderers gelagert ist. In Fig. 1 ist lediglich das obere Kopfende bzw. der im Bereich der Kopfstrecke des Strebs befindliche Maschinenrahmen 26 des Förderers darge-
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stellt. Die Verbindung des Maschinenrahmens 26 zu dem Rinnenstrang erfolgt in bekannter Weise über Anschlußrinnen 27·
Mit dem Tragetisch 25 der Abspannvorrichtung ist z.B. über Zugstangen 30 eine Montageplatte 28 verbunden, die, wie Fig. 1 zeigt, an der Unterseite der Anschlußrinne 27 z.B. mittels Bolzen lösbar befestigt werden kann. Die Zugstangen 30 können die Kolbenstangen von hydraulischen Zylindern sein oder aus besonderen Zugelementen bestehen, die mit hydraulischen Zylindern verbunden sind, welche in dem als Hohlkasten ausgebildeten Tragetisch 25 untergebracht sind. Auf diese Weise ist es möglich, das Kopfende 26 des Förderers in Pfeilrichtung S auf den rampenartig geneigten Tragetisch 25 hochzuziehen und hier an dem Tragetisch festzulegen, was z.B. mittels Bolzen geschehen kann. Eine Abspannung des Förderers in seiner Längsrichtung läßt sich mittels der Spannzylinder 22 bewerkstelligen, die bei ihrer Druckbeaufschlagung den Tragetisch 25 in Pfeilrichtung S auf dem Spanntisch 20 nach oben schieben. Der Spanntisch 20 und damit auch der Tragetisch 25 können sich in ihrer Neigung auf das jeweilige Einfallen des Flözes einstellen.
Mit dem Schlitten 16 ist auf der der Stützkufe 19 gegenüberliegenden Seite des Abspannbalkens eine Zylinderführung verbunden, die aus einem Führungsrohr 31 besteht. Das Führungsrohr 31 ist in Nähe seiner Enden an Gelenkplatten 32 befestigt, die ihrerseits über Gelenke 33 mit waagerechten Gelenkbolzen an dem Schlitten bzw. an den Anschlußplatten
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desselben gelenkig anp;esclilossen sind. An den Gelenkplatten 32 sind über parallele Gelenklaschen 35 Sohlenkufen 36 angelenkt, auf denen sich jeweils ein hydraulischer Abspannstempel 37 abstützt. Die beiden Stempel 37 dienen zur Verankerung des Schlittens 16 gegenüber dem Abspannbalken während des Gewinnungsbetriebs sowie während des Rückens des Balkens.
Jis ist erkennbar, daß das Führungsrohr Jl zwischen den Schlitten 16 und die Abspannvorrichtungen 36, 37 gelenkig eingeschaltet ist. Wie vor allem Fig. 2 zeigt, ist in dem Führungsrohr $1 ein doppeltwirkender hydraulischer .Rückzylinder 38 verschiebbar geführt. Die kolbenstange Y) dieses Rückzylinders ist bei 40 an einer Konsole angelenkt. welche sich an dem einen Ende des Abspannbalkens befindet. Der Rückzylinder .08 ist über ein Gelenk 42 mit einem Euppluugsetück 1Vj verbunden. Vielehes eine rückwärtige Verlängerung des Zylinders bildet und nach Art eines Gleitstücks in dem Rohr 31 verschiebbar ist. Das Kupplungsstück 4~-j ist jedoch gegen Dreheu in dorn Führungsrohr ;.l gesichert, was z.B. mittels herkömmlicher iiut-Federniittel u.dgl. erfolgen kann.
Das Führungsrohr -j\ vicist auf seiner Länge drei imschlußorgane 44, 45 und 46 auf die hier als Bolzenlöcher ausgebildet sind, durch die ein Riegelbolzen 47 hindurchgesteckt werden kann. Entsprechend ist das Kupplungsstück 43 mit zwei Bolzenlöcliern 48 und 49 für den Riegelbolzen Y/ versehen.
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Nähere Einzelheiten des Schlitten-Rückmechanismus lassen sich den Pig. 3 und 4 entnehmen. Bei der Darstellung gemäß Fig. 3 liegt der .Rückzylinder ;8 in dem mit dem Schlitten 16 verbundenen Führungsrohr 31, welches sich im v/esent-. liehen über die gesamte Länge des Rückzylinders erstreckt. Die beiden Bolzenlöcher des Kupplungsstückeε 43 sind bei 48 und 49 angedeutet, während die Bolzenlöcher des Führungsrohr es 31 mit 44, 45 und 46 bezeichnet sind. Der Abstand der Bplzenlöcher 44 und 45 entspricht dem Abstand der Löcher 45 und 46.
Um den Schlitten 16 und damit das Kopfende 26 des Förderers in Pfeilrichtung H zu rücken, wird der Kolben 50 des Kückzylinders 38 auf seiner Kreisfläche vom hydraulischen Druckmittel beaufschlagt. Da das Führungsrohr 31 mittels eines durch die Bolzenlöcher 44 und 46 hindurchfassenden Riegelbolzens mit dem Kupplungsstück 45 und damit auch mit dein Rückzylinder verbunden ist, wird mit dem Ausschub des Zylinders der Schlitten 16 um den Hub des Rückzylinders in Pfeilrichtung R gerückt. Ein weiteres Rücken des Schlittens 16 in Pfeilrichtung R läßt sich in der Weise bewerkstelligen, daß der Riegelbclzen aus den Löchern 44 und 48 herausgezogen und zunächst der Zylinder durch Druckbeaufschlagung der Ringfläche des Kolbens 50 wieder so weit eingeschoben wird, bis das andere Bolzenloch 49 des KupplungsStückes 43 in Fluchtlage zu dem Bolzenloch 45 des Führungsrohres :1 felangt. Anschließend kann dann der Riegelbolzen in die Lö-
- 11
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eher 45 und 49 eingesteckt werden, um die Kupplung zwischen dem Führungsrohr und dem Rückzylinder in dieser Position herzustellen. Nach erfolgter Verriegelung läßt sich durch erneute Druckbeaufschlagung des Rückzylinders J>8 der Schlitten 16 bis etwa zum Anschlag an dem Balkenendstück 11, d.h. um ein Vorschubmaß verschieben, welches gleich dem Abstand der Bolzenlöcher 44 und 45 zuzüglich des Abstandes der Bolzenlöcher 48 und 49 ist.
Es versteht sich, daß beim Rücken des Schlittens 16 die mit ihm verbundenen Spannstempel 57 entlastet und eingeschoben sind. Ist der Schlitten 16 mit den Kopfende des Förderers um den vollen Verschiebeweg des Abspannbalkens 10 in Pfeilrichtung R gerückt, so kann der Balken 10 mittels des Bückzylinders 58 stufenweise nachgeholt werden, ähnlich wie dies vorstehend für das Vorschieben des Schlittens 16 erläutert wurde.
In Fig. 4 ist eine Anordnung gezeigt bei der mit dem Kupplungsstück 45 ein zweiter Rückzylinder, hier als Verschiebezylinder 51 bezeichnet, verbunden ist. Die Verbindung erfolgt zweckmäßig mittels einer Schnellkupplung, die hier als Gelenkkupplung ausgebildet ist. Hit 52 ist in Fig. 4 der Gelenkbolzen bezeichnet. Die Kolbenstange 55 des Zylinders 51 ist bei 54 an dem Balkenendstück 11 angelenkt. Der Hub des Zylinders 58 ist größer als der Hub des Zylinders 51.
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Es sei angenommen, daß der Riegelbolzen in die Bolzenlöclier 44 und 48 eingesteckt und damit das Führungsrohr ~yl über das Kupplungsstück 43 mit den Zylindern 38 und 51 gekuppelt ist. Werden jetzt die beiden Zylinder 38 und 51 gleichzeitig und in gleichem Ausschubsinn vom hydraul!üchen Druckmittel beaufschlagt, so verschiebt sich der Schlitten 16 in Pfeilrichtung R auf dem Abspannbalken 10 um den Hub des kleineren Zylinders 51· Anschließend kann der Riegelbolzen aus den Löchern 44 und 48 herausgezogen werden, worauf darin die beiden Zylinder um den Hub des kürzeren Zylinders 51 wieder zurückgefahren werden, wodurch das Bolzenloch 48 des Kupplungsstücks 43 in Fluchtlage zu dem Bolzenloch 45 des Führungsrohres 31 gelangt. Wird jetzt der Riegelbolzen in diese Bolzenlöcher 45, 48 eingeführt, so wird die Verriegelung zwischen dera Führungsrohr und den Rückzylindern wieder hergestellt, so daß nun die beiden Zylinder wiederum in Ausschubrichtung beaufschlagt werden können. Hierbei wird der Schlitten 16 wiederum um den Hub des Zylinders 51 in Pfeilrichtung R vorgeschoben. Anschließend kann die Verriegelung wieder aufgehoben werden, so daß sich die beiden Rückzylinder wieder zurückschieben lassen, bis das Bolzenloch 48 des Kupplungsstückes 45 mit dem hinteren Bolzenloch 46 des Führungsbolzens 31 fluchtet. Durch Einstecken des Riegelbolzens in diese Bolzenlöcher kann dann die Verriegelung wieder hergestellt werden, so daß nun durch erneute Druckbeaufschlagung der beiden Zylinder der Schlitten 16 wiederum um den Hub des Zylinders 51 vorgeschoben werden
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kann. Dei1 Schlitten 16 liegt dann am Ende des Abspannbalkens 10 unmittelbar vor dem Balkenendstück 11. Das spätere Uachholen des Abspannbalkens in Pfeilrichtung R läßt sich eb3iifalls mittels dor genannten Zylinder durch stufenweises Umstecken des Iiiegelbolzens bewerkstelligen.
Anstelle eines von Hand urist eckbar en Riegelbolzens od.dgl. können zur Kupplung des Führuiigsrohres yl mit dem Kupplungsstück LY-j aber auch andere Kupplungsvorrichtungen, gegebenenfalls auch maschinell betätigte Kupplungen verwendet v/erden. Eine hydraulisch betätigte- Kupplung ist in Fig. 5 dargestellt. Das Kupplungsstück 4y weist hier eine Zylinderbohruiif; 55 auf, in der zwei als Hohlkolben ausgebildete Riegelbolzen 56 und 57 verschiebbar geführt sind. Die beiden ^iiegelbolzen si:· 6. mittels einer Zugfeder 58 verbunden, welche die Riegelbolze.i in die Zylino.erbohrung hineinzieht und in Anlru ri an einem Anschlag 59 hält. Durch Einleiten eines Druckmittels in den Iim^iraum 60 der beiden Kolben können diese entgegen der Rückstellkraft der Feder 58 nach außen geschoben werden, derart, daß sie in der jeweils gewünschten Position ;nit einer der Bohrungen 44, 45 und 46 des Führungsrohr es -jl in Eingriff gelangen und damit die Kupplung hei ::te Ilen. Wird der Zyli-idorraur: 60 vom hydraulischen Druck entlastet so zieht die Feder 5ö die Riegelbolzen 56 und ν ie(3er nach innen, so dai.- die Verriegelung· aufgehoben wird.
Andererseits könnte die Anordnung nder auch so getroffen vjerdoiL.. -laß anstelle dar ^ujxeder >fa eine Druckfeder ver-
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wendet wird, welche die beiden kolbenartigen Riegelbolzen 56 und 57 nach außen in die Riegelstellung drückt. In diesem Fall läßt sich die Verriegelung dadurch lösen, daß die beiden fiingräuiae 61 und 62 der Zylinder bohrungen vom Druck b e auf schlagt werden.
Für den vorstehend beschriebenen Rückmechanismus ist die genaue Ausbildung der Abspannvorrichtung und ihrer Teile von untergeordneter Bedeutung. Es ist daher ohne weiteres möglich, den erfindungsgeinäßen Rückmechanisiiius auch bei Abspannvorrichtungen anderer Bauart zu verwenden.
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Claims (1)

  1. Ansprüche
    1. Abspannvorrichtung für einen quer zu seiner Förderrichtung rückbaren Förderer für Bergbau-Gewinnungsbetriebe, mit einem Abspannbalken und einem hieran geführten Schlitten, der zusammen mit dem Kopfende des Förderers mittels mindestens eines Rückzylinders in Rückrichtung verschiebbar ist, wobei der Hub des Rückzylinders kleiner ist als die Länge des Abspannbalkens und der Angriffspunkt des sich einerseits am Abspannbalken und andererseits am Schlitten abstützenden Rückzylinders veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Schlitten (16) eine Zylinderführung (51) verbunden ist. welche auf ihrer Länge mehrere, in Rückrichtung versetzt angeordnete Anschlußorgane (44, 45, 46) zur lösbaren Kupplung des Rückzylinders (58) mit der Zylinderführung aufweist, wobei zur Herstellung der Kupplung der Rückzylinder mit einem Kupplungsstück (4J) versehen ist.
    2. Abspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderführung (31) aus einem Führungsrohr besteht, in dem der Rückzylinder (58) verschiebbar ist.
    5. Abspannvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. daß das Kupp lungs stück (4-3) aus einem endseitig am Rückzylinder (38) angeordneten, in dem Führungsrohr (31) geführten Gleitstück besteht.
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    4. Abspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungεstück (43) wit mehreren, in Rückrichtung versetzt angeordneten Kupplungsorganen (48, 49) für seine Kupplung mit der Zylinderführung (51) versehen ist.
    5. Abspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderführung (31) bzw. das Führungsrohr gelenkig mit dem Schlitten (16) verbunden ist.
    6. Abspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderführung (31) bzw. das Führungsrohr eine Länge hat, die mindestens gleich der Länge des Rückzylinder (38) ist.
    7. Abspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis b, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschluß- und Kupplungsorgane an der Zylinderführung (31) und dem Kupplungsstück (4$) aus Bolzenlöchern (44. 45 46 48, 49) bestehen, in die ein Steck- oder Riegelbolzen lösbar einset zbar ist.
    8. Abspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7i dadurch gekennzeichnet, daß das endseitig als Verlängerung am Rückzylinder (38), vorzugsweise gelenkig, angeschlossene Kupplungsstück (43) gegen Drehung in dem Führungsrohr (Jl) gesichert ist.
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    9* AUspaimvorriehtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kupplungsstück (43) eine Iviippl-iingsvorriehtung (!32) für den Anschluß eines zweiten VersöhiebQzylinderc (51) angeordnet ist,
    0, Abspannvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub des zweiten Verschiebezylinders (51) kleiner ist als der Hub des Kückzylinders (38).
    C nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußorgane (44, 45, 46) der Zylinderführung (;.l) in gleichen Abständen voneinander angeordnet sind,
    12, Abspannvorrichtung nacli einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an der Zylinderführung (31) in itückrichtung versetzt drei Anschlußorgane (44, 45, 46) angeordnet sind,
    1;» Abspannvorrichtuiig nach einem der Ansprüche 10 bis 12. dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige Abstand der Anselilußorgaiie (44. 45, 4tS) der Zylinderführung (31) etwa gleich dem liub des zweiten Verschiebezylinders (51) iat.
    14* AuspauuVorrichtung nach uineii der Ansprüche 1 bis 1; , ge-
    üuj'ch ei.io hydraulisch oder pneumatisch beivupplungüvarricntiirig für die Verriegeliuig des ückus (4;) i.ib der iiojirfiüuun (1).
    BAD ORIGINAL
    15. Abspannvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kupplungsstück (4;>) ein Zylinderraum (55) angeordnet ist, in dem durch Druckbeaufschlagung mindestens ein kolbenartiger Biegelbolzen (56, 57) verschiebbar ist.·
    16. Abspannvorrichtung nach Anspruch 15- dadurch gekennzeichnet, daß zwei Hiegelbolzen (56, 57) durch eine Feder (58) verbunden sind, wobei die Riegelbolzen durch Druckmittelbeaufsohlagung entgegen der federkraft verschiebbar sind.
    17. Abspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadureh gekennzeichnet, daß die Zylinderführung (31), vorzugsweise über Doppelgelenklaschen (35)> wit hydraulischen AbspannsteBipeln (o7) gelenkig verbunden ist.
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DE2704495A1 (de) * 1977-02-03 1978-08-17 Gewerk Eisenhuette Westfalia Anker-abspannvorrichtung fuer eine foerder- und/oder gewinnungsanlage in bergbau-gewinnungsbetrieben
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