DE219917C - - Google Patents

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DE219917C
DE219917C DENDAT219917D DE219917DA DE219917C DE 219917 C DE219917 C DE 219917C DE NDAT219917 D DENDAT219917 D DE NDAT219917D DE 219917D A DE219917D A DE 219917DA DE 219917 C DE219917 C DE 219917C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems
    • F24D3/02Hot-water central heating systems with forced circulation, e.g. by pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 219917 -. KLASSE 36 c. GRUPPE
JOSEPH JUNK in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Juli 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine kolbenlose Dampfpumpe für Schnellumlauf-Warmwasserheizungen desjenigen Systems, bei welchem ein zur Beförderung des Wassers in das Ausdehnungsgefäß dienender Hebeapparat in die Rücklaufleitung eingeschaltet ist, und zwar in Verbindung mit einer von der Wasser heizanlage unabhängigen Dampfquelle hinter einem Rückschlagventil in derartiger Anordnung, daß das
ίο von der Pumpe ausgehende Druckrohr bis über den regelmäßigen Wasserspiegel des Ausdehnungsgefäßes hinauf reicht. In dieser Weise dient die Dampfpumpe zur Hebung und Erwärmung des Rücklauf wassers. Die besondere neue Einrichtung der Dampfpumpe ist gekennzeichnet durch ein die Dampfeintrittsöffnung mit der Wasseraustrittsöffnung verbindendes röhren- oder trichterförmiges Sieb oder mehrere ineinander eingesetzte trichterförmige Siebe und durch ein an die Aüsmündung der Rücklaufleitung im Pumpenkörper sich anschließendes durchlochtes Verteilungsrohr.
Fig. ι zeigt die schematische Anordnung des Systems; die Leitungen r1, r2 sind die gewöhnliehen Vorlaufleitungen, r3 und r4 die Rücklaufleitungen des Systems. H ist der eingeschaltete Hebe- und Wärmeapparat, E das Ausdehnungsgefäß, D, d Dampf- und Kondensleitungen, mit irgendeinem Dampf entwickler verbunden, der in beliebiger Höhe stehen kann. Der den Gegenstand der Erfindung bildende Apparat H (Fig. 2) besteht aus einem zylindrischen Gefäß mit einem oder mehreren konischen kegelförmigen Siebeinsätzen, die sich unten in dem Auftriebrohr r* vereinigen. Vor der Einmündung des Rücklaufrohres r3 ist ein Rückschlagventil angeordnet sowie ein Verteilungsrohr r5 zwecks gleichmäßiger Wasserzuführung.
Die Wirkungsweise ist folgende: Das Heizsystem ist mit Wasser bis zum Expansionsgefäß gefüllt, das Dampfzuführungsventil V ist offen. Sobald der über dem Apparat H stehende Dampf eine höhere Spannung, als dem Druck der Wassersäule h entspricht, erreicht und ein geringer Überdruck entsteht, wird die Wassersäule h in r4 nach dem Expansionsgefäß geschoben. Das Rückschlagventil sowie die Widerstände im Heizsystem verhindern eine entgegengesetzte Bewegung, und in demselben Moment entsteht, da der Dampf auch gleichzeitig das Wasser erwärmt, ein äußerst schneller Dampfverbrauch. Es tritt ein teilweises Vakuum auf, und das Rücklaufwasser strömt, vom Rückschlagventil freigegeben, durch die Siebe hindurch wieder in den Apparat ein, worauf nach kurzer Zeit das Heben und Erwärmen des Wassers von neuem beginnt, und zwar unabhängig von der Wassertemperatur im Heizsystem selbst. Erforderlich ist, daß der Auslauf des Rohres r4 im Expansionsgefäß in bekannter Weise höher liegt als der Wasserspiegel, welcher über dem Vorlaufrohr r1 steht. Das emporgehobene Wasser kann also bei Eintritt des Wassers im Apparat H nicht mehr zurückfallen, sondern muß seinen Weg durch die Heizung nehmen.
Das durch den Dampfverbrauch zur Heizung hinzugekommene Wasser wird oberhalb des Wasserstandes im Expansionsgefäß durch
Rohr d nach dem Wärmeentwickler zurückgeführt. Der bei hoher Wassertemperatur im Expansionsgefäß sich bildende Wrasen kann im Bedarfsfalle, wie punktiert angegeben, durch einen um das Rücklauf rohr rs gelegten kleinen Kondensator niedergeschlagen werden. Erwähnt sei noch, daß durch einen in das Rücklaufrohr eingefügten Regulator (wie ebenfalls bei C punktiert angedeutet) die Dampfzuführung mittels Ventils V und damit die Heizung selbst beliebig je nach der Außentemperatur reguliert werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kolbenlose Dampfpumpe für Schnellumlauf-Warmwasserheizungen zur Hebung und Erwärmung des Rücklaufwassers, gekennzeichnet durch ein die Dampfeintrittsöffnung mit der Wasseraustrittsöffnung verbindendes röhren- oder trichterförmiges Sieb oder mehrere ineinander eingesetzte trichterförmige Siebe und durch ein an die Ausmündung der Rücklaufleitung im Pumpenkörper (H) sich anschließendes durchlochtes Verteilungsrohr (r6).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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