DE219823C - - Google Patents

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DE219823C
DE219823C DENDAT219823D DE219823DA DE219823C DE 219823 C DE219823 C DE 219823C DE NDAT219823 D DENDAT219823 D DE NDAT219823D DE 219823D A DE219823D A DE 219823DA DE 219823 C DE219823 C DE 219823C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L23/00Sharpeners for pencils or leads
    • B43L23/02Sharpeners for pencils or leads with gearing
    • B43L23/04Sharpeners for pencils or leads with gearing with cranked handles

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
REiGHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
— JUS 219823 — KLASSE 7Oe. GRUPPE
PETER HÜBSCH in HAMBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1909 ab.
Der Gegenstand dieser Erfindung ist eine Vorrichtung zum Anschärfen von Schreib- und Zeichenstiften. Dieselbe gehört derjenigen Art an, bei welcher der anzuschärfende Stift undrehbar zu dem umlaufenden Schneid- oder Schleifwerkzeug gehalten wird. Bei - solchen Vorrichtungen ist nun die genau zentrische Führung des anzuschärfenden Stiftes ein unerläßliches Erfordernis, da sonst die Spitze
ίο desselben kurz vor ihrer Fertigstellung stets abbrechen würde. Um dem Stift diese sichere und während seines Vorschubes unveränderlich zentrische Führung zu geben, sind bei ,diesen Anschärfvorrichtungen entsprechende mechanische Einrichtungen oder Mittel vorgesehen; durch letztere werden dieselben jedoch derartig kostspielig, daß die Anschärfvorrichtungen infolge ihres hohen Anschaffungspreises nur in einem geringen Maße in Gebrauch kommen können.
Bei der vorliegenden Anschärfvorrichtung kommt nicht nur eine besondere Führung des anzuschärfenden Stiftes in Fortfall, sondern es ist sogar eine Veränderung der Winkellage der Achse desselben während ~ des Anschärf ens vollständig unschädlich. Dadurch soll bezweckt werden, bzw. es ergibt sich daraus, daß seitliche Druckwirkungen auf die Spitze des Stiftes nicht auftreten können, und daß infolgedessen ein schnelleres Anschärfen und die Erzeugung einer besseren Spitze selbst mit den einfachsten Schärfvorrichtungen erzielt1 werden kann.
Das Wesen der Erfindung besteht in der beweglichen ' Anordnung der in Umdrehung zu versetzenden Sehäffvorrichtung in solcher Weise, daß ihre mit der Achse des anzuschärfenden Stiftes zusammenfallende Achse um einen in dieser liegenden Punkt frei im Raum, d. h. nach allen Seiten schwingen kann. Um dieses zu ermöglichen, ist die Schärfvorrichtung, welche beispielsweise aus einem vor dem seitlichen Schlitz einer kegelförmigen Hülse ο. dgl. angerodneten Schleif- oder Schneidwerkzeug bestehen kann, mit der ihre Umdrehung bewirkenden Antriebsvorrichtung durch ein derartiges Mittel verbunden, welches eine Umdrehung der Schärfvorrichtung um deren Längsachse bewirkt, die freie seitliche Schwingung derselben um einen in dieser Längsachse liegenden Punkt jedoch nicht hindert.
Das Mittel zur beweglichen Verbindung der Schärfvorrichtung mit der Antriebsvorrichtung kann beispielsweise in einem Kreuz- oder in einem Kugelgelenk in entsprechender Ausführung bestehen; als besonders zweckmäßig kommt jedoch die Anwendung eines kardanischen Gelenkes in Betracht. Ein solches ist auch in dem auf der .Zeichnung zur Darstellung gebrachten Ausführungsbeispiel der Erfindung vorhanden.
Bei der dargestellten Anschärfvorrichtung befindet sich die Achse des anzuschärfenden Stiftes bzw. der Schärfvorrichtung α in senkrechter Normallage. Die Schärfvorrichtung ist in ihrer Art.den bekannten einfachen Hand-Schärfvorrichtungen entsprechend, bei welchen

Claims (3)

das anzuschärfende Ende des Stiftes in einer kegelförmigen Bohrung geführt wird und ein Messer angeordnet ist, welches mit seiner Schneide durch einen Längsschlitz der Bohrung tritt. Die die kegelförmige Bohrung enthaltende Schärfvorrichtung α besitzt an ihrem oberen Ende die beiden sich gegenüberstehenden wagerechten Zapfen b, mit welchen die Schärfvorrichtung pendelnd in einem Ring c aufgehängt ist. Der letztere besitzt an seiner Außenseite ebenfalls sich gegenüberstehende Zapfen d, und zwar in solcher Anordnung,. daß deren gemeinschaftliche Achse diejenige der Zapfen b rechtwinklig schneidet. Der Ring c ruht mit den Zapfen d in einer um eine senkrechte Achse e drehbaren Gabel f. Vermöge ihrer Aufhängung in dem kardanischen Ring c kann die Schärfvorrichtung α um den in ihrer Längsachse liegenden, durch die diese schneidenden Achsen der Zapfen b und d bestimmten Punkt frei im Räume pendeln. Die Schärfvorrichtung α und der Ring c sind mit ihren Zapfen in offenen Schlitzen gelagert, um ein leichtes Herausheben beider Teile zu ermöglichen, und damit bei schneller Umdrehung derselben ein Heraustreten derselben aus den Schlitzen verhindert wird, öffnen sich die Schlitze nicht in senkrechter Richtung nach oben, sondern sie sind in der Umdrehungsrichtung schräg liegend in dem Ring c bzw. den Enden der Gabel/" angeordnet. Die Umdrehung der Schärfvorrichtung a bzw. der Gabel f wird durch eine im Gestell der Anschärfvorrichtung gelagerte, mit Handkurbel versehene Antriebswelle g und die auf dieser bzw. auf der Achse e befestigten Kegelräder h bewirkt. Die Schärfvorrichtung α mit der Gabel f werden zweckmäßig von einem Gehäuse i umschlossen, welches mit einer unteren öffnung versehen ist, durch welche die beim Anschärfen entstehenden Späne usw. in einen Behälter k fallen können. . Der anzuschärfende Stift kann mit stärkerem Druck, als es sonst -üblich ist, in der kegelförmigen Bohrung der Schärfvorrichtung α gegen das bzw. die Messer vorgeschoben werden, ohne daß ein Abbrechen der Spitze zu befürchten ist und auf eine senkrechte Stellung des Stiftes eingehalten werden muß. Zur Vereinfachung der Schärfvorrichtung bzw. um sie zu einem Handgerät auszubilden, kann der mechanische Antrieb in Fortfall kommen und die Achse e direkt von der Hand erfaßt und gedreht werden. Anstatt der vorbeschriebenen Mittel zur frei beweglichen Verkupplung bzw. Verbindung der Schärfvorrichtung mit dem Antrieb kann auch, wie in Fig. 3 dargestellt, eine als biegsame Welle wirkende Schraubenfeder I o. dgl. verwendet werden. Pa tent-Α ν spküche:
1. Vorrichtung zum Anschärfen von Schreib- und Zeichenstiften mit drehbarem Schleif- oder Schneidwerkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß die Schärfvorrichtung (a) so mit der ihre Umdrehung bewirkenden Antriebsvorrichtung verbunden ist, daß sie um einen in ihrer Längsachse bzw. in der Längsachse des anzuschärfenden Stiftes liegenden Punkt frei im Raum schwingen kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schärfvorrichtung (a) mit der Antriebsvorrichtung (Gabel f) durch einen kardanischen Ring (c) verbunden ist. .
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schärfvorrichtung (a) mit dem Antrieb (Achse e) durch eine als biegsame Welle wirkende Schraubenfeder (I) verbunden ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5951386A (en) * 1997-12-03 1999-09-14 Martin; Kim A. Dart sharpener

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5951386A (en) * 1997-12-03 1999-09-14 Martin; Kim A. Dart sharpener

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