DE219617C - - Google Patents

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DE219617C
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spielsparkasse
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C1/00Purses; Money-bags; Wallets
    • A45C1/12Savings boxes

Landscapes

  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 219617 KLASSE 44^. GRUPPE
Spielsparkasse. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. April 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Spielsparkasse, die man nach dem Schließen erst nach einem gewissen Zeitraum wieder öffnen kann. Zu diesem Zwecke wird als Widerlage für den die Tür geschlossen haltenden Bolzen oder Riegel ein Körper aus Kampfer, Menthol o. dgl. verwendet, der mit der Zeit als fester Körper an Größe abnimmt, so daß die Entriegelung durch allmähliches Zurückweichen ίο der Widerlage erfolgt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer Sparkasse nach der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Ansicht der Außenseite und Fig. 2 eine Ansicht der Innenseite der Tür, Fig. 3 einen Schnitt nach 3-3 in Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt nach 4-4 in Fig. 2 und Fig. 5 einen Schnitt nach 5-5 in Fig. 3.
An der Tür 2 der Kasse oder Büchse. 1 ist ein Behälter 3 befestigt, in welchen man, wie gesagt, Kampfer/ Menthol oder einen anderen Stoff legt, der unter Einwirkung der Luft an Größe abnimmt. Dieser Behälter 3 ist an einem Ende offen, so daß eine auf dem von dem Stift 7 getragenen Bolzen 6 befestigte Platte 5 in demselben verschoben werden kann.
Der Stift 7 wird von der Tür 2 durch einen Flansch 8 getragen. Auf dem Bolzen 6 ist eine Klinke 9 befestigt, an der das eine Ende einer auf dem Bolzen 6 befindlichen Feder 10 sitzt, deren anderes Ende mit dem an der Tür 2 festsitzenden Teil 11 verbunden ist.
Die Feder 10 zieht den Hohlbolzen 6 und Platte 5 nach links (Fig. 2), so daß der Kampfer o. dgl. eine Widerlage für die Platte 5 bildet, und hält die Klinke 9 mit der Stange 12 in Eingriff, die der an dem Türrahmen 13 befestigte Arm 14 trägt. Eine an der Platte 5 befestigte Stange 15 überträgt die Bewegung dieser Platte auf eine Stange 16, die den in der Tür 2 gelagerten Stift 17 dreht, auf dessen Vorderende der Zeiger 18 (Fig. 1) sitzt.
Angenommen nun, daß der Behälter 3 mit Kampfer 19 o. dgl. gefüllt ist, so schließt man die Tür, wobei das untere schräge Ende der federnd gelagerten Klinke 9 über die Stange 12 schnappt. Die Tür 2 kann dann nicht mehr geöffnet werden und bleibt so lange geschlossen, bis der Kampfer 19 so an Größe abgenommen hat, daß die in entsprechendem Maße durch die Feder 10 bewegte Klinke 9 außer Eingriff mit der Stange 12 kommt; alsdann kann man die Tür ohne weiteres öffnen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Spielsparkasse, dadurch gekennzeichnet, daß als Widerlage für den die Tür geschlossen haltenden Riegel, Bolzen o. dgl. ein fester, mit der Zeit an Größe abnehmender Körper aus Kampfer, Menthol o. dgl. angeordnet ist, der durch seine Abnahme die Entriegelung der Tür gestattet oder bewirkt.
  2. 2. Spielsparkasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet^ daß eine mit einer Klinke (9) verbundene Platte (5) durch eine Feder (10) gegen das in einem Behälter liegende Stück Kampfer o. dgl. (19) gedrückt wird, so daß durch Abnahme des Stückes (19) die Entriegelung der Tür selbsttätig erfolgt.
  3. 3. Spielsparkasse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung der Platte (5) durch einen Zeiger (18) auf der Außenseite der Tür sichtbar gemacht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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