DE219580C - - Google Patents

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DE219580C
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DE
Germany
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roller
fabric
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shaft
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DENDAT219580D
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H7/00Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
    • D06H7/04Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials longitudinally

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 219580-KLASSE 8/. GRUPPE
FRANK WINDSOR DENISON,
in MONTREAL, Canada.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum
Zerschneiden von Tuch und anderen Stoffen.
Die Erfindung besteht im wesentlichen in
der neuen Ausbildung und Anordnung der Teile der Maschine, durch welche der Stoff geführt und zerschnitten wird, während er über eine Walze geführt wird, und der Teile,
. durch welche der Stoff dicht an diese Walze während des Zerschneidens gehalten wird.
ίο Der Zweck der Erfindung ist, beim Zerschneiden von Stoff Arbeit und Material zu ersparen, von einem Stoff sehr rasch Streifen abschneiden zu können und im allgemeinen eine einfache und dauerhafte Maschine zum Zerschneiden von Kautschuksegelstoff und von anderen Stoffen zu schaffen.
Eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Maschine veranschaulichen die Zeichnungen.
Fig. ι zeigt die Maschine in einem Vertikalschnitt. Fig. 2 zeigt eine schaubildliche Ansicht der Maschine bei weggelassenem Gestell, wobei das über die Walzen geführte Material am Rand beschnitten wird. Fig. 3 ist eine schaubildliche Ansicht der Hauptwalze, über welche der zu beschneidende Stoff geführt wird. Fig. 4 ist ein Grundriß einer selbsttätigen Einstellvorrichtung zur Regelung der seitlichen Lage des über die Walzen geführten Stoffes.
Von der an einem Ende des Maschinengestelles drehbar gelagerten Achse 2 wird ein Stoffballen 1 getragen. Die Hauptführungswalze 3 ist am Umfang mit Nuten versehen und in der Mitte des Maschinengestelles drehbar gelagert. Diese Walze 3 wird in irgendeiner geeigneten Weise angetrieben. An der der Welle 2 gegenüberliegenden Seite der Walze 3 ist im Maschinengestell eine auf einer Welle 5 angebrachte Walze 4 drehbar gelagert, welche zur Aufnahme des von der Welle 2 kommenden und über die Walze 3 geführten Stoffes dient. Die Welle 5 der Walze 4 kann aus ihren Lagern am Gestell der Maschine entfernt werden. Die Hauptführungswalze 3 ist zweckmäßig höher als die Lager für die Welle 2 und 5 angeordnet.
In den an den Enden der Hauptführungswalze sich nach aufwärts erstreckenden Teilen des Maschinengestelles sind Stangen 6 und 7 starr befestigt. Die Stange 6 liegt etwas vor der Mitte der Hauptführungswälze, ■ während die Stange 7 etwas hinter der Mitte dieser Walze liegt. Auf der Stange 6 sind unter Vermittlung von Lagern 10 Arme 9 drehbar angebracht, an deren inneren Enden drehbare Druckrollen 8 angebracht sind und deren rückwärtige Verlängerungen durch Schraubenfedern
12 mit auf der Stange 6 angebrachten Trägern
13 verbunden sind. Diese Träger 13 können durch Stellschrauben 14, welche mit der Stange 6 in Eingriff kommen, in verschiedenen Lagen eingestellt werden. Die Rollen 8 werden auf diese Weise unter konstantem Druck gegen die Hauptführungswalze 3 gehalten, so daß der über die letztere geführte Stoff vor dem
Zerschneiden dicht an die Walze 3 gehalten wird.
Irgendeine beliebige Ausführungsform der Druckvorrichtung und . eine beliebige Anzahl der letzteren kann zur Verwendung kommen. Soll jedoch der Rand des Stoffes zugeschnitten werden, wie dies in der Fig. 2 veranschaulicht ist, so sind nur zwei Druckrollen notwendig, welche in der Nähe des Randes des Stoffes zur Anwendung kommen.
Auf der Stange 7 sind Messer 16 verstellbar befestigt. Die Einstellung der Messer in die Arbeitslage oder in die ausgerückte Stellung erfolgt durch Stellschrauben 17, welche durch das ringförmige Ende 18 der Messer geführt und mit der Stange 7 in Eingriff gebracht werden. Wie ersichtlich ist, können die Messer 16 in irgendeine Lage an der Stange 7 eingestellt werden, so daß von dem Stoff ein Streifen von irgendeiner beliebigen Breite abgeschnitten werden kann. Zur selben Zeit können ein oder mehrere Messer angewendet werden, indem durch die Stellschrauben die Messer in oder außer Eingriff mit dem Stoff gehalten werden.
An der unteren Seite der Führungswalze 3 ist ein mit einer Klinge 20 versehenes Abstreifmesser 19 angeordnet, welches an dem Maschinengestell befestigt ist und sich längs der Walze 3 erstreckt. Durch die Schneide der Klinge 20 werden die vom Stoff abgeschnittenen und nicht zu der Walze 4 geführten Längsstreifen 21 von der Walze 3 abgestreift.
Vor der Hauptführungswalze 3, und zwar zwischen dieser und der den Stoffballen tragenden Welle 2 ist eine im Maschinengestell drehbar gelagerte Walze 22 angeordnet, über welche der Stoff geführt wird, um die Hauptführungswalze 3 zu erreichen. Zwischen den Walzen 22 und 3 ist eine Spannungswalze 28 im Maschinengestell drehbar gelagert. Die Walze 22 ist auf der Welle 23 befestigt, welche im Maschinengestell drehbar gelagert und in ihren Lagern in bezug auf das Maschinengestell seitlich verschiebbar ist. Unterhalb der Walze 22 erstreckt sich quer über die Maschine eine Stange 24, welche in der Nähe des einen Endes mit einem Schlitz 31 versehen ist. Eine ringförmige, die Walze 22 umfassende Bandführung 25 ist an einem Ende der Walze 22 angeordnet und mit einer sich nach unten erstreckenden Verlängerung 29 versehen. Das Ende dieser Verlängerung 29 wird durch einen Schraubenbolzen mit Mutter 30 an der Stange 24 befestigt, so daß die Führung 25 in dem Schlitz 31 verstellt werden kann. An dem der Führung 25 gegenüberliegenden Ende der Stange 24 sind nach aufwärts sich erstreckende Lager 34 vorgesehen, in denen Rollen 32 und 33 drehbar gelagert sind. Die Welle 23 erstreckt sich durch die Rollen 32 und 33 und durch die Lager 34 und kann sich unabhängig von jenen drehen.
Zwischen den Rollen 32 und 33 ist auf der Welle 23 eine Scheibe 35 befestigt, welche bei einer seitlichen Verschiebung der Stange 24 oder der Welle 23 mit der einen oder der anderen der Rollen in Eingriff kommt. Dreht sich die Welle 23 und kommt dieselbe mit einer der Rollen 32 und 33 in Eingriff, so wird die betreffende Rolle durch die Welle 23 gedreht.
Eine im Maschinengestell drehbar gelagerte, in der Richtung der Welle 2 angeordnete Welle 36 besitzt an einem Ende eine mit Schraubengewinde versehene Hülse, welche mit dem einen Ende der Welle 2 im Eingriff steht. Auf der Welle 36 sind in der Richtung der Rollen 32 und 33 liegende Rollen 37 und 38 · befestigt. Die mit Schraubengewinde versehene Büchse 39 steht mit dem mit Gewinde versehenen Teil 40 der Welle 2 im Eingriff. Die Rollen 32 und 37 bzw. 33 und .38 sind durch Riemen 41 und 42 miteinander verbunden. Der Riemen, 42 ist gekreuzt, so daß die Rolle 38 in der entgegengesetzten Richtung wie die Rolle 37 läuft, während die Rollen 32 und 33 in der gleichen Richtung laufen. ■■
Es ist somit ersichtlich, daß, wenn der über die Hauptwalze geführte Stoff aus der richtigen Richtung gelangt, derselbe die Stange 24 bewegt, indem er mit der Führung 25 in Eingriff kommt, um die Walze 22 zu verschie- go ben. Durch diese seitliche Verschiebung der Stange 24 kommt die Reibungsscheibe 35 mit der entsprechenden Rolle in Berührung, so daß die eine oder die andere der Rollen 37 oder 38 gedreht werden und die Welle 2 seitlieh in bezug auf die Maschine eingestellt wird, wodurch der Stoffballen in die richtige Lage geführt wird. .
Die Stange 24 ist am einen Ende durch eine Feder 43 an dem Maschinengestell befestigt, so daß die Führung 25 einen konstanten Druck auf den Rand des Stoffes ausübt.
Bei der Verwendung dieser Maschine wird der Stoffballen auf der Welle 2 angebracht und das Ende des Ballens über die Walze 22, unterhalb der Walze 28 vorbei und über die Hauptwalze 3 gezogen. Hierauf wird das Messer 16 so eingestellt, daß es mit dem Stoff an der Nähe seines Randes in Eingriff kommt, um den Streifen 21 abzuschneiden. Soll an jeder Seite des Stoffes ein Streifen abgeschnitten werden, so wird auch das am anderen Ende der Stange, 7 angeordnete Messer in der gleichen Weise eingestellt. Die Spitzen der Messer reichen in eine Nut am Umfang der Hauptwalze 3. Das Ende des Hauptteiles des Stoffes wird um die Walze 4 gelegt, welche sich dreht und den Stoff von dem Ballen 1 abzieht.
Bei der Verwendung von zähem Material, beispielsweise von Kautschuksegeltuch, bietet sich keine Schwierigkeit, dieses von dem Ballen 1 abzuziehen und über die Walze 3 zu führen.
Bei der Verwendung von anderen Stoffen können geeignete Vorkehrungen getroffen sein, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Die Welle 5 kann mit dem Antriebsorgan für die Hauptführungswalze in Verbindung stehen, so daß auf die Walze 4 der über die Walze 3 geführte Stoff gewickelt wird.
Wenn der Stoff über die Hauptführungswalze 3 geht, kommen die Messer mit dem Stoff in Eingriff und schneiden die groben Ränder des Stoffes ab bzw. zerschneiden den Stoff in der Länge. Die abgeschnittenen Ränder werden unter Vermittlung der abgeschrägten Klinge 20 von der Hauptwalze 3 abgestreift und fallen auf den Boden oder in' einen ge-' eigneten Behälter.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Maschine zum Zerschneiden von Tuch .'. und anderen Stoffen, welche mit einer drehbaren Hauptführungswalze mit einem über dieser angeordneten, in den zu zerschneidenden Stoff ragenden Messer mit Druckrollen, welche mit der Schneidvorrichtung in Eingriff stehen, und mit einem an der Hauptführungswalze anliegenden Abstreifmesser versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckrollen in an den gegenüberliegenden Enden der Hauptführungswalze angeordneten Trägern drehbar gelagert sind, welche sich von einer an der Rückseite der Hauptführungswalze angeordneten Stange auf die Führungswalze zu erstrecken, und welche die Druckrollen unter Vermittlung von Federn fest an den zu zerschneidenden Stoff an der oberen Seite der Hauptführungswalze drücken, und daß das an der Hauptwalze anliegende Abstreifmesser ungefähr an der Unterseite der Hauptführungswalze angeordnet ist, so daß dieses Abstreifmesser die Hauptführungswalze von den äußeren, von dem Stoff abgetrennten Streifen befreit, ohne auf den Hauptteil des über die Walze geführten Stoffes störend einzuwirken.
  2. 2. Maschine zum Zerschneiden von Tuch und anderen Stoffen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Hauptführungswalze (3) und dem Stoffballen (1) eine auf einer seitlich verschiebbaren Welle (23) befestigte Hilfswalze. (22) angeordnet ist, welche von einer Führungsplatte (25) umgeben wird, die an einem seitlich verschiebbaren und unter Federwirkung stehenden Träger (24) befestigt ist und in konstantem Eingriff mit dem Rande des über die Hilfswalze geführten Stoffes gehalten wird, welcher Träger (24) zwei Rollen (32, 33) unterstützt, zwischen denen eine auf der Welle der Hilfswalze befestigte Reibungsscheibe (35) angeordnet ist, und welche durch einen offenen und gekreuzten Riemen (41 und 42) mit Rollen (37 und 38) einer mit einer Mutter (39) versehenen Welle (36) verbunden sind, deren Mutter mit dem mit Schraubengewinde versehenen Ende. der seitlich verschiebbaren Welle. (2) des Stoffballens in Eingriff steht, so daß, sobald der- Stoff aus der richtigen Richtung kommt, durch Verschiebung de; Stange (24) oder der Welle der Hilfswalze die Reibungsscheibe mit der einen oder der anderen der Rollen (37 und 38) in Eingriff kommt und der Stoffballen wieder in die richtige Lage geführt' wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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