DE487007C - Maschine zur Herstellung von Stahlwolle - Google Patents
Maschine zur Herstellung von StahlwolleInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23P—METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
- B23P17/00—Metal-working operations, not covered by a single other subclass or another group in this subclass
- B23P17/04—Metal-working operations, not covered by a single other subclass or another group in this subclass characterised by the nature of the material involved or the kind of product independently of its shape
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Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Stahlwolle. Der Stahldraht soll
wie üblich über mehrere Schneidzeuge geführt werden, wobei er abwechselnd von einer Trommel
abgewickelt und auf eine zweite Trommel wieder aufgewickelt wird. Würde man den Draht so
wie bisher in einer Länge über mehrere hintereinander angeordnete Schneidzeuge ziehen, und
zwar über mehrere Schneidzeuge zum Zwecke, die Maschinenleistung zu erhöhen, so erreicht
man das nur unter großen Materialverlusten, d. h. mit dem Vorteil einer erhöhten Maschinenleistung
ergibt sich gleichzeitig der Nachteil überaus großer Materialverschwendung. Der
Draht würde, sofern er über mehrere Schneidzeuge in einer Länge gezogen würde, dermaßen
geschwächt, daß er dem erforderlichen Zuge bei nochmaligem Hinwegführen über die Schneidzeuge
wohl kaum noch standhalten würde, also, mit anderen Worten, reißen müßte, noch bevor
er bis zur vollständigen Unbrauchbarkeit heruntergeschnitten wäre.
Gemäß der Erfindung soll nun der Draht zwischen den Auf- und Abwickeltrommeln in
as mehreren langgestreckten Schlaufen an den
Schneidzeugen vorbeigeführt werden, wobei in einem Tisch gegenüber den Schneidzeugen eine
besondere, im Tisch um ihre Längsachse kippbare oder verschwenkbare Drahtführung vorgesehen
ist, über welche die Schlaufen mit ihrem einen Trum geführt werden. Indem die Führung
im Tisch gegenüber den Schneidzeugen um ihre Längsachse kippbar oder verschwenkbar ist,
wird sie sich unter dem Anpressungsdrucke der Schneidzeuge selbsttätig immer so einstellen,
daß die in den einzelnen Trums der Schlaufen mehr oder weniger weit heruntergeschnittenen
Drähte stets in gleicher Höhe vor den Messern gehalten werden und sämtliche Messer gleich
starke Späne abnehmen können. Wird nun der Draht in mehreren langgestreckten Schlaufen
an den Schneidzeugen vorbeigeführt, so hat das im weiteren noch den Vorteil, daß durch die an
den Enden der Drahtführung und des Tisches benötigten Leitscheiben eine verhältnismäßig
große Reibung erzeugt wird, die den Zug gleichmäßig über den auf- und ablaufenden Trums
der einzelnen Schlaufen verteilt. Dabei sei noch darauf hingewiesen, daß die zur Führung der
Drahtschlaufen an den Enden des Schneidtisches benötigten Leitrollen nicht durch den von der
jeweiligen Aufwickeltrommel ausgeübten Drahtzug, sondern durch besonderen Antrieb gedreht
werden, und zwar über Gleitkupplungen, die nebenbei auch noch die Gewähr geben, daß der
Draht in den einzelnen Trums der Schlaufen nicht übermäßig durch Zug beansprucht wird.
In der neuen Vorrichtung kann der Draht wiederholt über die Schneidzeuge gezogen und bis aufs
äußerste heruntergeschnitten, d. h. zu Stahlwolle verarbeitet werden. Unter der Drahtführung
werden zweckmäßig in exzentrischer Anordnung Halterollen befestigt, die gemeinsam
von einer Stelle aus, gegebenenfalls auch einzeln, so eingestellt werden können, daß der Draht
überall gleichmäßig in seiner Führung gehalten
wird. Die Schneidmesser sind umstellbar angeordnet, um der abwechselnden Laufrichtung
des Drahtes entsprechend eingestellt werden zu können. Außerdem sind die Schneidwerkzeuge
jedoch noch exzentrisch gelagert und unter sich so miteinander verbunden, daß sie ebenfalls gemeinsam
von einer Stelle aus umgesteuert sowie auch auf Schnittiefen eingestellt werden können.
Die Auf- und Abwickeltrommeln sollen axial ίο verschiebbar eingerichtet werden, damit die
Ebene, in welcher sich der Draht auf die Trommel aufwickelt bzw. von der Trommel abwickelt,
stets mit jener Ebene übereinstimmt, in welche: er auf die an den Enden des Schneidtisches
sitzenden Leitscheiben auf- und abläuft. Ferner werden jene Leitscheiben ringsum mit ebenso
vielen Nuten versehen, wie Nuten in der im Tisch lagernden Drahtführung vorgesehen sind,
um eine gewisse Gewähr dafür zu bekommen, ao daß der Draht zwischen Schneidtisch und der
in ihm lagernden Führung und den an seinen Enden sitzenden Leitscheiben stets einwandfrei
auf- und abläuft und nicht durch Verdrehung möglicherweise ungünstig beansprucht wird.
Die Erfindung sei nunmehr unter Berücksichtigung beiliegender Zeichnungen beschrieben.
Es stellen dar:
Abb. ι die Maschine in Ansicht, Abb. 2 dieselbe Maschine von der Rückseite,
Abb. 3 eine Seitenansicht der Maschine,
Abb. 4 einen Messerhalter von vorn gesehen, Abb. 5 einen Schnitt nach Linie 10-10 der
Abb. 4,
Abb. 6 die Drahtführungsschiene, Abb. 7 ein Stück der Drahtführungsschiene
im vergrößerten Maßstabe,
Abb. 8 eine der unter der Drahtführung exzentrisch angeordneten Tragrollen mit zugehöriger
Einstellvorrichtung im Schnitt nach Linie 19-19 der Abb. 1,
Abb. 9 dieselbe Vorrichtung in Ansicht, und zwar mit Bezug auf Abb. 9 von rechts gesehen.
Das Stahlband, aus welchem Stahlwolle hergestellt werden soll, wird wie üblich von einer
♦5 Trommel ab- und auf eine zweite Trommel aufgewickelt. Auf dem Wege von der einen
Trommel zur anderen wird es an mehreren Schneidzeugen vorbeigeführt. Die Anordnung
der Wickeltrommeln 31 ergibt sich aus Abb. 1 bis 3. Sie sind auf Stangen 4 gelagert, und zwar
axial verschiebbar mit Rücksicht darauf, daß der Draht stets in ein und derselben Ebene über
die an den Enden des Schneidapparates sitzenden Leitrollen 60 zu- und abgeführt wird. Der
Antrieb seitens des Motors kann jederzeit mit Hilfe eines Handhebels 10 o. dgl. umgesteuert
werden.
Die der Hinundherbewegung und im weiteren der gleichzeitigen Drehung der Trommeln
31 zur gleichmäßigen Aufundabwicklung des Drahtes dienenden Mittel können ganz verschieden
sein und sollen hier nicht näher beschrieben werden. Zweck der Hinundherbewegung
der Trommel ist, wie bereits schon erwähnt, den Draht immer in derselben Ebene von der einen Trommel ab- und auf die andere
Trommel auflaufen zu lassen.
Die Umlaufgeschwindigkeit des Motors 14 soll veränderlich sein und die Leistung ungefähr
das Doppelte von der zum Antrieb der Trommeln an sich notwendigen Leistung betragen.
Zwischen den Wickeltrommeln wird der Draht mehrmals schlaufenförmig gewunden an den
Messern vorbeigeführt, so daß die Messer den Draht gleichzeitig an mehreren Stellen schneiden
müssen.
Auf zwei Ständern 57 (Abb. 3) wird ein Tisch 58 gelagert, der an beiden Enden je eine Leitscheibe
60 trägt. Entsprechend der Zahl der längs des Tisches parallel geführten Drahtschlaufen
sind die Scheiben 60 ringsum mit Nuten versehen, damit der Draht zwischen Tisch bzw. einer besonderen im Tisch gelagerten
Drahtführung undLeitscheiben einwandfrei auf- und ablaufen kann. ·
Dem Antrieb der Leitscheiben dient ein besonderer in Mitte des Tisches sitzender Motor 65,
der mit den Scheiben durch eine nachgiebige Kupplung 64a verbunden wird.
Der mehrmals schlaufenförmig gewundene Draht soll im vorliegenden Falle mit den Messern
an sieben Stellen gleichzeitig in Berührung kommen, weshalb am Tisch 58 eine besondere verstellbare
Drahtführung vorgesehen wird, derart, daß die Drähte bzw. Stränge in den einzelnen
Schlaufen von den verschiedenen Messern stets gleichmäßig beschnitten werden müssen. Diese
Drahtführung 70 ist im Tisch um ihre Längsachse drehbar, d. h. alle Drähte bzw. Drahtschlaufen
werden gemeinsam um die Längsachse der Drahtführung verstellt, so daß sie sich in
immer gleich weiten Abständen von den Schneidkanten der Messer 125 halten (Abb. 5). Die genauere
Konstruktion ergibt sich aus Abb. 5, 6, 7 und 8. Der Tisch ist im Querschnitt ungefähr
T-förmig. Der waagerechte, mit 66 bezeichnete Teil hat auf der Unterseite eine halbzylindrische
Nut 67, invwelcher das mit 68 bezeichnete, im
Querschnitt ebenfalls halbzylindrische Futter der Drahtführung 70 gelagert ist. Die flache
Seite des Futters 68 ist mit einer Nut 69 versehen. In dieser Nut wird die Führung 70 untergebracht,
die zur Aufnahme der Drähte mit einer ganzen Reihe von Nuten 71 versehen ist.
Das Futter 67 ist beweglich und wird mit Hilfe der in bestimmten Abständen angeordneten
Schrauben 72 montiert, die allseitig frei beweglich in einer entsprechend weiten Bohrung des
Tisches gehalten werden. Das Futter 68 kann sich also ohne weiteres um seine Längsachse im
Tisch verstellen, da den Halteschrauben 72 hinreichende Bewegungsfreiheit zur Verfügung steht
Die eigentliche Drahtführung wird im Futter
mit Schrauben 79 befestigt. Um die Drähte richtig in den Drahtführungen zu halten, sind
an beiden Enden und in Mitte des Tisches Druckrollen unter der Drahtführung angeordnet
(Abb. 8 und 9). 80 bezeichnet eine derartige Druckrolle, die hier auf einem Zapfen 81 derart
befestigt ist, daß sie sich von unten her gegen die sieben parallelen Drahtstränge legt und diese
in den Drahtführungen hält.
Der Zapfen 81 ist exzentrisch in eine exzentrische Buchse bzw. Hülse 82 eingesetzt. Hülse
82 lagert in dem senkrecht nach unten hängenden Steg 83 des Tisches. Auf der Rückseite
des Tisches ist der Zapfen 81 mit einem Arm 84 verbunden. Der Arm 84 endet in einer Feder 87
und wird über diese Feder mit den ebenso ausgebildeten Armen der anderen Rollen 80 durch
Lenker 88, 89 und durch einen Hebel 90 verbunden (Abb. 1). Der Hebel 90 ist bei 92 am
Ständer 57 drehbar. Die jeweilige Einstellung der Hebel 91 bzw. der ihnen zugehörigen Rollen
kann an dem mit 95 bezeichneten, leicht gekrümmten Arm festgelegt werden, indem man
einen Stift durch den einen Arm 91 und durch den mit mehreren gleich weit entfernten Bohrungen
96 versehenen Arm 95 steckt.
Durch Sonderverstellung der Exzenterbuchsen 82 kann die Höhenlage des Zapfens bzw.
der Rolle relativ zu den Drähten verändert werden. Die Rollen können durch Umstellung
des Handhebels 90 gleichzeitig in oder außer Berührung mit den Drähten gebracht werden.
Die Schneidwerkzeuge sind in Gruppen, zweckmäßig aber paarweise, so angeordnet, daß
immer ein Messer der verschiedenen Paare mit den Drähten in Berührung gebracht werden
kann. Welches der Messer mit den Drähten in Berührung, also in Arbeitsstellung gebracht
wird, hängt von der jeweiligen Bewegungsrichtung der Drähte ab. Wie schon eingangs der
Beschreibung erwähnt wurde, lassen sich die Drähte einmal in der einen und dann in der
entgegengesetzten Richtung fortbewegen, was so lange geschieht, bis sie vollständig abgeschnitten
oder bis zur vollkommenen Unbrauchbarkeit geschwächt sind.
Die Messer sind aus einem gerieften, rechteckigen Stahlstück hergestellt. Die Riefelung
des Stahlstückes bedingt, daß die Schneide in gleichen Abständen gleich große Nuten besitzt.
Bezüglich der Schneidmesser wird auf Abb. 4 und 5 verwiesen. Es sind mehrere Messergruppen
zu je zwei Messern vorgesehen. Die Messer selbst sind voneinander unabhängig einstellbar und können abwechselnd je nach
der Bewegungsrichtung der Drähte mit letzteren in Berührung gebracht werden. Zur Umstellung
der Messer sind die Messerhalter mit besonderen Einstellyorrichtungen versehen. Ein besonderes
Kennzeichen besteht noch darin, daß die einzelnen Messer unabhängig von den übrigen Messern
entfernt bzw. ausgewechselt werden können. Auch lassen sie sich vollkommen unabhängig
voneinander in ihren Haltern einstellen.
98 bezeichnet eine in exzentrischer Buchse 99 horizontal im Tisch gelagerte Welle (Abb. 5).
Auf der Rückseite des Tisches ist diese Welle mit einem Arm 99 verbunden. Der Arm 99
endet in einer Feder 102, die mit den Federn 102 der übrigen Arme durch eine Stange 103
verbunden ist (Abb. 1). Die Stange 103 ist einem Lenker 104 angeschlossen, der seinerseits
dem Ende eines Hebels 105 angelenkt ist. Hebel 105 ist ungefähr in Mitte seiner Länge
bei 106 dem Ständer 57 angelenkt. Das obere Ende des Hebels trägt einen Handgriff 107.
Die Wellen 98 können somit gemeinsam, d. h. gleichzeitig, gedreht werden, um einmal die
einen Messer und bei entgegengesetzter Bewegung der Drähte die anderen Messer in
Arbeitsstellung zu bringen. Zur Feineinstellung der Wellen, d. h. um sie in senkrechter Richtung
im Tisch zu verstellen, werden die Exzenterbuchsen 99 durch Arme 108 verdreht (Abb. 5).
Die Arme 108 sind dem mit 109 bezeichneten Kopf der Exzenterbuchsen angeschlossen und
unter sich durch erne Stange 110 verbunden, die mit Hilfe einer Gewindestange in einstellbar
ist (Abb. 1). Die Stange in ist durch ein mit 112 bezeichnetes Auge des Ständers 157 geführt
und trägt beiderseits dieses Auges Stellschrauben 113, 114, die es ermöglichen, die
Messer äußerst fein einzustellen und die Stange nach einer Einstellung ohne weiteres in der gegebenen
Lage zu sichern.
Die Feinheit der geschnittenen Wolle hängt u. a. davon ab, mit welchem Druck die Messer
gegen den Draht geführt werden. Für grobe Wolle werden die Messer unter größerem Winkel
gehalten als für feinere Wolle.
Das Einziehen des Drahtes erfolgt von irgendeiner Seite der Maschine aus in folgender Weise:
Angenommen, das Einziehen wird von rechts vorgenommen, so wird der Draht erst unter der
rechten Leitscheibe 60 über die äußerste rechte Rolle 80, dann weiter längs der hinteren Nut
unter der Drahtführung und über die mittlere und die ganz links liegende Rolle 80 bis unter
die äußerste linke Scheibe 60 geführt. Jetzt wird der Draht ungefähr um den halben Umfang
der linksseitigen Scheibe 60, und zwar in der hinteren Nut herumgeführt und weiter
horizontal bis über die ganz rechts liegende Scheibe gezogen, wieder um den halben Umfang
dieser Scheibe in der zweiten Nut herumgelegt und dann längs der zweiten Nut der Drahtführung
über die links liegende Scheibe geführt. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis
sämtliche Nuten der Drahtführung und der Scheiben ausgefüllt sind. Das Drahtende wird
dann nach der linksseitigen Wickeltrommel 31
hochgeführt und hier irgendwie festgelegt. Die Maschine ist jetzt betriebsfertig. Beide
Motoren 14 und 65 werden angelassen, indem gleichzeitig die Rollen 80 und die rechten Messer
gegen den laufenden Draht gerückt werden. Wäre die Drahtführung nun unbeweglich im
Tisch gelagert, so würde vielleicht nur von dem zur ersten und zweiten Schlaufe gehörigen Draht
Wolle unter der Führung geschnitten, während ίο der Draht der nächstfolgenden Schlaufen durch
die ersten beiden Schnitte schon so weit heruntergeschnitten sein würde, daß die Messer
hier nicht mehr heranreichen. Die Führung ist jedoch mit halbrundem Querschnitt verstellbar
im Tisch gelagert, so daß sie sich etwas verdrehen wird, sobald auf der Rückseite der Maschine
ein größerer Druck als auf der Vorderseite und umgekehrt ausgeübt wird. Die Rollen
drücken gegen die geschnittene flache Seite jedes einzelnen unter der Führung durchlaufenden
Drahtes, so daß die Drahtführung allmählich an der Rückseite gehoben und an der Vorderseite
mehr und mehr gesenkt wird, d. h. die Schnittflächen aller Drähte werden so immer
iri gleicher horizontaler Ebene und in gleichmäßiger Berührung mit den Messern gehalten.
Sobald die linke Wickeltrommel voll aufgespult ist, wird die Maschine abgestoppt und das
andere Drahtende in der hinteren Nut über den halben Umfang der rechtsseitigen Scheibe 60
herumgelegt und dann auf der rechten Wickeltrommel 31 festgelegt. Die Motoren sind nunmehr
umzusteuern, die rechten Messer auszurücken, die rechte Trommel 31 einzurücken und
zuletzt die linken Messer gegen die Drähte zu führen. Die Maschine wird abwechselnd nach
beiden Richtungen arbeiten, bis der Draht vollkommen abgearbeitet ist und dem Zug über die
Schneidmesser nicht mehr widerstehen kann.
Claims (8)
- Patentansprüche:i. Maschine zur Herstellung von Stahlwolle aus einem an mehreren hintereinander angeordneten Schneidzeugen vorbeigehenden Stahlbande o. dgl., welches von einer Trommel abgewickelt und auf einer zweiten Trommel wieder aufgewickelt wird und umgekehrt durch entsprechende Umsteuerung, dadurch gekennzeichnet, daß das Band in mehrere langgestreckte Schlaufen gelegt wird und diese Schlaufen gegenüber den Schneidzeugen mit dem einen Trum über eine um ihre Längsachse kippbare oder verschwenkbare Führung (70, Abb. 5) geleitet werden, an deren Enden besonders angetriebene Leitscheiben (60) vorgesehen sind.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Führung (70) z. B. an beiden Enden und in Mitte derselben Stützrollen (80) exzentrisch gelagert sind, derart, daß eine Verstellung relativ zur Führung (70) möglich ist und daß die Exzenterlager (82) der Rollen durch Lenker (88, 8g, 90; Abb. 1) unter sich verbunden sind, damit eine gemeinsame Einstellung geschehen kann.
- 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidmesser (125, Abb. 4 und 5) relativ zur Drahtführung (70) verstellbar und hierzu exzentrisch derart gelagert sind, daß sie erstens gemeinsam von nur einer Stelle aus und zweitens auch einzeln unabhängig voneinander eingestellt werden können.
- 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (125) in Gruppen oder zu Paaren (Abb. 4) angeordnet sind, damit das eine Messer gegen die Drahtführung gerückt wird, solange der Draht in der einen Richtung fortläuft, und das andere Messer gegen die Drahtführung gerückt werden kann, sobald der Draht in der entgegengesetzten Richtung läuft.
- 5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (14) für die Auf- und Abwickeltrommeln (31) vom Antrieb (65) der an den Enden der Drahtführung (70) sitzenden Leitscheiben (60) der Drahtschlaufen unabhängig ist.
- 6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf- und Abwickeltrommeln (31) axial verschiebbar eingerückt sind, damit die Ebene, in welcher sich der Draht auf die Trommel aufwickelt oder von der Trommel abwickelt, immer mit der Ebene übereinstimmt, in welcher er auf die Leitscheibe (60) aufläuft oder von der Leitscheibe (60) abläuft. "
- 7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Enden der Drahtführung sitzenden Leitscheiben (60), über welche der Draht mehrmals in Schlaufenform hinweggeführt wird, ringsum mit parallelen Nuten versehen sind, um zu gewährleisten, daß der Draht zwischen den Leitscheiben (60) und der Führung (70) stets . unverwunden auf- und abläuft.
- 8. Maschine nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die im Tisch (58) beweglich gelagerte Drahtführung (70) mit ebenso vielen parallelen Längsnuten (71) versehen wird, wie Nuten auf den an den Enden der Führung (70) sitzenden Leitscheiben (60) vorgesehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US487007XA | 1924-10-14 | 1924-10-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE487007C true DE487007C (de) | 1929-12-03 |
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ID=21955961
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW68796D Expired DE487007C (de) | 1924-10-14 | 1925-03-14 | Maschine zur Herstellung von Stahlwolle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE487007C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1126221B (de) * | 1957-11-23 | 1962-03-22 | Franco Spreafico | Werkzeugtraegeranordnung an einer Maschine zum Herstellen von Stahlwolle aus Draht |
-
1925
- 1925-03-14 DE DEW68796D patent/DE487007C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1126221B (de) * | 1957-11-23 | 1962-03-22 | Franco Spreafico | Werkzeugtraegeranordnung an einer Maschine zum Herstellen von Stahlwolle aus Draht |
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