DE218940C - - Google Patents
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- DE218940C DE218940C DENDAT218940D DE218940DA DE218940C DE 218940 C DE218940 C DE 218940C DE NDAT218940 D DENDAT218940 D DE NDAT218940D DE 218940D A DE218940D A DE 218940DA DE 218940 C DE218940 C DE 218940C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B35/00—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
- E05B35/08—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys
- E05B35/12—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys requiring the use of two keys, e.g. safe-deposit locks
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- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68«. GRUPPE
Firma S. J. ARNHEIM in BERLIN.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist
eine Verbesserung des für die Einzelfächer von Stahlkammern vielfach benutzten sogenannten
Safe-· oder Doppelschlosses, welches mittels zweier Schlüssel geöffnet wird, von denen einer
im Besitze der Bank, der andere im Besitze des Mieters des Stahlfaches zu bleiben pflegt.
Bei Wechsel der Mieter der Stahlfächer
mußten bisher im Interesse größter Sicherheit
ίο der Effekten des neuen Mieters die Safeschlösser
ausgewechselt werden, was für die Bank mit großen Kosten verknüpft ist, auch wenn etwa
das eine für den Mieter dienende Schloß leicht abnehmbar und getrennt vom anderen Schloßteile
an der Tür des Stahlfaches befestigt ist. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist nun
ein Abnehmen des Schlosses von dem Stahlfache dadurch erspart, daß die Zuhaltungen
sowie die Schlüsselführung und Schlüsselnuß des einen Schlüssels zu einem Einsatzschloß
vereinigt sind, das bei einer gewissen Stellung des Schloßriegels leicht aus dem für beide
Schlösser gemeinsamen Gehäuse lösbar un,d
wie ein Schlüssel ohne weiteres von außen und ohne Eröffnung des Safeschloßkastens abnehmbar
und gegen ein anderes äußerlich gleichgestaltetes, jedoch mit anderen, zu einem neuen
Schlüssel passenden Zuhaltungen versehenes Einsatzschloß auswechselbar ist.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Anordnung gemäß der Erfindung beispielsweise
dargestellt worden.
Es zeigen bei Schließlage des neuen Safeschlosses
Fig. ι eine Ansicht des Schloßmechanismus bei abgenommener Schlüssellochplatte,
Big. 2 einen Querschnitt nach Linie 1-1,
Big. 2 einen Querschnitt nach Linie 1-1,
Fig. 3 einen Längsschnitt nach Linie 2-2 der Fig. i, während die
Fig. 4 in Ansicht die Lage des halb geöffneten Schlosses bei eingesteckten Schlüsseln darstellt,
bei welcher das Auswechseln des Einsatzschlosses möglich ist, und die
Fig. 5 und 6 die neuen Einzelteile des Schlosses veranschaulichen.
Über der Riegelplatte α des mittels der Zu
haltungen b der linken Schloßhälfte und der quer verschiebbaren Platte f der rechten
Schloßhälfte gegen Verschiebung gesicherten Riegels d ist, durch die gleichzeitig zur Bewegung
der Schlüssellochsperrplatte e dienende Platte f getrennt, ein Schieber g angeordnet,
welcher einen durch das Schloßgehäuse hindurchgeführten Handgriff h aufweist und mittels
seiner vorstehenden Ansätze i in die Nuten k des Zylinders I eingreift, in dem die über dessen
unteres Ende vorstehende Schlüsselnuß c mit den zu ihrer Sperrung dienenden Zuhaltungen
angeordnet ist, und der in dieser Gesamtheit das auswechselbare Einsatzschloß bildet.
Der wie die Platte f quer zur Längsrichtung des Schlosses verschiebbare Schieber g ist wie
diese Platte f mittels Schlitze an den kurzen, am Schloßboden festen Zapfen m, η sowie an
dem hohlen, zur Aufnahme der in Fig. 1 nicht gezeichneten Schlüssellochplatte dienenden
Zapfen 0 geführt und weist eine T-förmige Durchbrechung A auf, durch welche der an der Riegelplatte α feste, hohle Zapfen ft ragt, der an seinem
Ende eine von einem Schraubenbolzen gehaltene Scheibe r aufweist, die den Schieber g gegen
Abheben von der Platte f sichert. Der an der Riegelplatte α feste Zapfen p dient gleichzeitig
zur Sperrung der Riegelplatte α vermöge der
Platte f, weiche außer dem in eine Kerbe D
der Riegelplatte α eingreifenden, an ihrer Unterfläche liegenden Zapfen E mit einem winklig
gestalteten Ausschnitte B versehen ist, dessen einer Schenkel bei Schließlage den Zapfen p
festhält und wie der Zapfen E die Verschiebung der Riegelplatte α hindert.
Die Wirkungsweise des Schlosses ist nun die folgende:
ίο Bei Einstecken des einen Schlüssels in den
Zylinder I der rechten Schloßhälfte wird die an ihrem unteren Ende in dem am Schloßboden
festen Zapfen s geführte Schlüsselnuß c entsperrt und kann nun vermöge des Schlüssels
gedreht werden, wodurch die Platte f mittels des Daumens t der Nuß c quer zum Riegel a
verschoben wird, so daß der die Riegelplatte a sperrende Zapfen p in den der Verschiebungsrichtung des Riegels d gleichgerichteten Schenkel
des winkligen Ausschnitts B der verschobenen Platte f zu liegen kommt und der Verschiebung
des Riegels α nicht mehr im Wege steht. Gleichzeitig wird auch die das Schlüsselloch des
zweiten, linken Schlüssels sperrende, um einen am Gehäuseboden festen Zapfen drehbare
Sperrplatte e verdreht, da deren Arm ν vermöge des Schlitzes w an der verschobenen
Platte f mittels des Zapfens χ angelenkt ist. Die Riegelplatte α ist nun nur noch durch
den an ihr festen Zapfen y, welcher sich gegen die Zuhaltungen des Unken Schloßteiles anlegt,
an der Verschiebung gehindert, die aber nunmehr durch Einführung des zweiten, linken
Schlüssels in das bereits entsperrte Schlüsselloch erfolgen kann, indem die Zuhaltungen vom
Schlüssel eingeordnet werden, worauf die Riegelplatte α mittels des Daumens C der Nuß des
linken Schlüssels zurückgezogen wird; hierbei tritt der Zapfen y in die eingeordneten Schlitze ζ
der Zuhaltungen ein, und der Zapfen p gleitet in den längsgerichteten Schenkel des winkligen
Ausschnitts B der quer verschiebbaren Platte f frei hinein.
Bei dem ganzen vorstehend geschilderten Vorgange bleibt der den Zylinder I festhaltende
Schieber g vollständig in Ruhe. Soll nun das Einsatzschloß ausgewechselt werden, so ist
hierzu lediglich ein Herausziehen des Schiebers g an der außerhalb des Schloßkastens
liegenden Handhabe h erforderlich, wobei dessen Ansätze i aus den Nuten k des Zylinders I
heraustreten, so daß dieser mit der Schlüssel-" nuß c abgenommen werden kann.
Das Herausziehen des Schiebers g ist aber nur bei einer ganz bestimmten Stellung des
Riegels a, d möglich, bei welcher der am Riegel feste Zapfen p in den Steg des T-förmigen
Schlitzes des Schiebers g eintreten kann, so daß er die Verschiebung des Schiebers g nicht
hindert. .
Beim gezeichneten Ausführungsbeispiele liegt diese Stellung auf halbem Wege des Riegels d,
ein Umstand, der das Herausnehmen des Zylinders I nur unter Benutzung beider Schlüssel
des Schlosses, d. h. nur unter Hinzuziehung des die Kontrolle über die Safesanlage führenden
Bankbeamten ermöglicht.
Die Art der Anordnung der Sperrorgane für die in dem Zylinder I drehbare Schlüsselnuß c .
kann ganz beliebig sein und ist ohne Einfluß auf das Abnehmen des Zylinders I vom Schlosse,
welches auch mehrere solche abnehmbare Einsatzschlösser aufweisen könnte.
Claims (3)
1. Safeschloß- mit zwei besonderen, zum
Aufschließen des Schlosses gleichzeitig erforderlichen Schlüsseln, dadurch gekennzeichnet,
daß zu dem Zwecke, ein Aus wechseln eines Schlüssels leicht bewirken
zu können, ohne Teile des eigentlichen Schlosses lösen oder verändern zu müssen,
die Schlüsselnuß (c) des auswechselbaren Schlüssels mit ihren Zuhaltungen in einem
Gehäuse (I) zu einem Einsatzschloß vereinigt ist, welches mittels einer von der Außenseite
des Schloßgehäuses aus bei bestimmter Lage des Schloßriegels (d) ein- und ausrückbaren
Kupplung (g) leicht lösbar mit dem Schlosse verbunden ist.
2. Ausführungsform des Schlosses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kupplung aus einem quer zum Wege des Riegels (d) verschiebbaren, mit einer
durch den Schloßkasten ragenden Handhabe (h) versehenen Schieber (g) besteht,
welcher mit Ansätzen (i) in Nuten (k) des Gehäuses (I) des Einsatzschlosses eingreift
und mittels eines T-förmigen Ausschnitts (A) an einem an der Riegelplatte (a)
festen Zapfen (p) geführt ist, der bei einer gewissen Stellung der Riegelplatte (a) quer
zum Riegelwege in den senkrechten Schenkel des Ausschnitts (A) eintreten kann und so
die Verschiebung des den Zylinder (I) fest-
, haltenden Schiebers (g) ermöglicht.
3. Ausführungsform des Schlosses, nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zu dem Zwecke, den Zapfen (p) für die Sperrung der Riegelplatte (a) nutzbar
zu machen, eine Platte (f) in Richtung des Schiebers (g) mittels der Schlüsselnuß (c)
verschiebbar ist, welche mit einem rechtwinkligen Ausschnitte (B) für den Zapfen (p)
versehen ist und eine Sperrplatte (e) für das Schlüsselloch des zweiten Schlüssels bewegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE218940C true DE218940C (de) |
Family
ID=480114
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT218940D Active DE218940C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE218940C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE931875C (de) * | 1950-03-21 | 1955-08-18 | Edmond Uher | Schloss mit zwei besonderen, zum Aufschliessen des Schlosses gemeinsam erforderlichen Schluesseln |
| FR2477205A1 (fr) * | 1980-02-29 | 1981-09-04 | Safaa | Mecanisme de verrouillage pour armoire-consigne |
-
0
- DE DENDAT218940D patent/DE218940C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE931875C (de) * | 1950-03-21 | 1955-08-18 | Edmond Uher | Schloss mit zwei besonderen, zum Aufschliessen des Schlosses gemeinsam erforderlichen Schluesseln |
| FR2477205A1 (fr) * | 1980-02-29 | 1981-09-04 | Safaa | Mecanisme de verrouillage pour armoire-consigne |
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