DE218940C - - Google Patents

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DE218940C
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Germany
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/08Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys
    • E05B35/12Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor operable by a plurality of keys requiring the use of two keys, e.g. safe-deposit locks

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68«. GRUPPE
Firma S. J. ARNHEIM in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1909 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist
eine Verbesserung des für die Einzelfächer von Stahlkammern vielfach benutzten sogenannten Safe-· oder Doppelschlosses, welches mittels zweier Schlüssel geöffnet wird, von denen einer im Besitze der Bank, der andere im Besitze des Mieters des Stahlfaches zu bleiben pflegt.
Bei Wechsel der Mieter der Stahlfächer
mußten bisher im Interesse größter Sicherheit
ίο der Effekten des neuen Mieters die Safeschlösser ausgewechselt werden, was für die Bank mit großen Kosten verknüpft ist, auch wenn etwa das eine für den Mieter dienende Schloß leicht abnehmbar und getrennt vom anderen Schloßteile an der Tür des Stahlfaches befestigt ist. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist nun ein Abnehmen des Schlosses von dem Stahlfache dadurch erspart, daß die Zuhaltungen sowie die Schlüsselführung und Schlüsselnuß des einen Schlüssels zu einem Einsatzschloß vereinigt sind, das bei einer gewissen Stellung des Schloßriegels leicht aus dem für beide Schlösser gemeinsamen Gehäuse lösbar un,d wie ein Schlüssel ohne weiteres von außen und ohne Eröffnung des Safeschloßkastens abnehmbar und gegen ein anderes äußerlich gleichgestaltetes, jedoch mit anderen, zu einem neuen Schlüssel passenden Zuhaltungen versehenes Einsatzschloß auswechselbar ist.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Anordnung gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt worden.
Es zeigen bei Schließlage des neuen Safeschlosses
Fig. ι eine Ansicht des Schloßmechanismus bei abgenommener Schlüssellochplatte,
Big. 2 einen Querschnitt nach Linie 1-1,
Fig. 3 einen Längsschnitt nach Linie 2-2 der Fig. i, während die
Fig. 4 in Ansicht die Lage des halb geöffneten Schlosses bei eingesteckten Schlüsseln darstellt, bei welcher das Auswechseln des Einsatzschlosses möglich ist, und die
Fig. 5 und 6 die neuen Einzelteile des Schlosses veranschaulichen.
Über der Riegelplatte α des mittels der Zu haltungen b der linken Schloßhälfte und der quer verschiebbaren Platte f der rechten Schloßhälfte gegen Verschiebung gesicherten Riegels d ist, durch die gleichzeitig zur Bewegung der Schlüssellochsperrplatte e dienende Platte f getrennt, ein Schieber g angeordnet, welcher einen durch das Schloßgehäuse hindurchgeführten Handgriff h aufweist und mittels seiner vorstehenden Ansätze i in die Nuten k des Zylinders I eingreift, in dem die über dessen unteres Ende vorstehende Schlüsselnuß c mit den zu ihrer Sperrung dienenden Zuhaltungen angeordnet ist, und der in dieser Gesamtheit das auswechselbare Einsatzschloß bildet.
Der wie die Platte f quer zur Längsrichtung des Schlosses verschiebbare Schieber g ist wie diese Platte f mittels Schlitze an den kurzen, am Schloßboden festen Zapfen m, η sowie an dem hohlen, zur Aufnahme der in Fig. 1 nicht gezeichneten Schlüssellochplatte dienenden Zapfen 0 geführt und weist eine T-förmige Durchbrechung A auf, durch welche der an der Riegelplatte α feste, hohle Zapfen ft ragt, der an seinem Ende eine von einem Schraubenbolzen gehaltene Scheibe r aufweist, die den Schieber g gegen Abheben von der Platte f sichert. Der an der Riegelplatte α feste Zapfen p dient gleichzeitig zur Sperrung der Riegelplatte α vermöge der
Platte f, weiche außer dem in eine Kerbe D der Riegelplatte α eingreifenden, an ihrer Unterfläche liegenden Zapfen E mit einem winklig gestalteten Ausschnitte B versehen ist, dessen einer Schenkel bei Schließlage den Zapfen p festhält und wie der Zapfen E die Verschiebung der Riegelplatte α hindert.
Die Wirkungsweise des Schlosses ist nun die folgende:
ίο Bei Einstecken des einen Schlüssels in den Zylinder I der rechten Schloßhälfte wird die an ihrem unteren Ende in dem am Schloßboden festen Zapfen s geführte Schlüsselnuß c entsperrt und kann nun vermöge des Schlüssels gedreht werden, wodurch die Platte f mittels des Daumens t der Nuß c quer zum Riegel a verschoben wird, so daß der die Riegelplatte a sperrende Zapfen p in den der Verschiebungsrichtung des Riegels d gleichgerichteten Schenkel des winkligen Ausschnitts B der verschobenen Platte f zu liegen kommt und der Verschiebung des Riegels α nicht mehr im Wege steht. Gleichzeitig wird auch die das Schlüsselloch des zweiten, linken Schlüssels sperrende, um einen am Gehäuseboden festen Zapfen drehbare Sperrplatte e verdreht, da deren Arm ν vermöge des Schlitzes w an der verschobenen Platte f mittels des Zapfens χ angelenkt ist. Die Riegelplatte α ist nun nur noch durch den an ihr festen Zapfen y, welcher sich gegen die Zuhaltungen des Unken Schloßteiles anlegt, an der Verschiebung gehindert, die aber nunmehr durch Einführung des zweiten, linken Schlüssels in das bereits entsperrte Schlüsselloch erfolgen kann, indem die Zuhaltungen vom Schlüssel eingeordnet werden, worauf die Riegelplatte α mittels des Daumens C der Nuß des linken Schlüssels zurückgezogen wird; hierbei tritt der Zapfen y in die eingeordneten Schlitze ζ der Zuhaltungen ein, und der Zapfen p gleitet in den längsgerichteten Schenkel des winkligen Ausschnitts B der quer verschiebbaren Platte f frei hinein.
Bei dem ganzen vorstehend geschilderten Vorgange bleibt der den Zylinder I festhaltende Schieber g vollständig in Ruhe. Soll nun das Einsatzschloß ausgewechselt werden, so ist hierzu lediglich ein Herausziehen des Schiebers g an der außerhalb des Schloßkastens liegenden Handhabe h erforderlich, wobei dessen Ansätze i aus den Nuten k des Zylinders I heraustreten, so daß dieser mit der Schlüssel-" nuß c abgenommen werden kann.
Das Herausziehen des Schiebers g ist aber nur bei einer ganz bestimmten Stellung des Riegels a, d möglich, bei welcher der am Riegel feste Zapfen p in den Steg des T-förmigen Schlitzes des Schiebers g eintreten kann, so daß er die Verschiebung des Schiebers g nicht hindert. .
Beim gezeichneten Ausführungsbeispiele liegt diese Stellung auf halbem Wege des Riegels d, ein Umstand, der das Herausnehmen des Zylinders I nur unter Benutzung beider Schlüssel des Schlosses, d. h. nur unter Hinzuziehung des die Kontrolle über die Safesanlage führenden Bankbeamten ermöglicht.
Die Art der Anordnung der Sperrorgane für die in dem Zylinder I drehbare Schlüsselnuß c . kann ganz beliebig sein und ist ohne Einfluß auf das Abnehmen des Zylinders I vom Schlosse, welches auch mehrere solche abnehmbare Einsatzschlösser aufweisen könnte.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Safeschloß- mit zwei besonderen, zum Aufschließen des Schlosses gleichzeitig erforderlichen Schlüsseln, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Zwecke, ein Aus wechseln eines Schlüssels leicht bewirken zu können, ohne Teile des eigentlichen Schlosses lösen oder verändern zu müssen, die Schlüsselnuß (c) des auswechselbaren Schlüssels mit ihren Zuhaltungen in einem Gehäuse (I) zu einem Einsatzschloß vereinigt ist, welches mittels einer von der Außenseite des Schloßgehäuses aus bei bestimmter Lage des Schloßriegels (d) ein- und ausrückbaren Kupplung (g) leicht lösbar mit dem Schlosse verbunden ist.
2. Ausführungsform des Schlosses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung aus einem quer zum Wege des Riegels (d) verschiebbaren, mit einer durch den Schloßkasten ragenden Handhabe (h) versehenen Schieber (g) besteht, welcher mit Ansätzen (i) in Nuten (k) des Gehäuses (I) des Einsatzschlosses eingreift und mittels eines T-förmigen Ausschnitts (A) an einem an der Riegelplatte (a) festen Zapfen (p) geführt ist, der bei einer gewissen Stellung der Riegelplatte (a) quer zum Riegelwege in den senkrechten Schenkel des Ausschnitts (A) eintreten kann und so die Verschiebung des den Zylinder (I) fest-
, haltenden Schiebers (g) ermöglicht.
3. Ausführungsform des Schlosses, nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Zwecke, den Zapfen (p) für die Sperrung der Riegelplatte (a) nutzbar zu machen, eine Platte (f) in Richtung des Schiebers (g) mittels der Schlüsselnuß (c) verschiebbar ist, welche mit einem rechtwinkligen Ausschnitte (B) für den Zapfen (p) versehen ist und eine Sperrplatte (e) für das Schlüsselloch des zweiten Schlüssels bewegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE218940C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931875C (de) * 1950-03-21 1955-08-18 Edmond Uher Schloss mit zwei besonderen, zum Aufschliessen des Schlosses gemeinsam erforderlichen Schluesseln
FR2477205A1 (fr) * 1980-02-29 1981-09-04 Safaa Mecanisme de verrouillage pour armoire-consigne

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931875C (de) * 1950-03-21 1955-08-18 Edmond Uher Schloss mit zwei besonderen, zum Aufschliessen des Schlosses gemeinsam erforderlichen Schluesseln
FR2477205A1 (fr) * 1980-02-29 1981-09-04 Safaa Mecanisme de verrouillage pour armoire-consigne

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