DE218535C - - Google Patents

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DE218535C
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Germany
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hammock
cords
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deck chair
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Expired
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DE1908218535D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45FTRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
    • A45F3/00Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
    • A45F3/22Hammocks; Hammock spreaders

Landscapes

  • Special Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVI 218535-KLASSE 33 d. GRUPPE
CARL RUPP in LUDWIGSBURG, Württ.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. September 1908 ab.
. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Hängematte, die auch als Liegestuhl benutzt werden kann, indem an einer bestimmten Stelle der Hängematte ein Querstab hindurchgesteckt und der eine Teil der Matte verkürzt wird, derart, daß daselbst eine sackartige Vertiefung zum Einlegen der Füße entsteht. Das Neuartige besteht darin, daß die Randstricke der Matte selber zur Verkürzung benutzt
ίο werden, indem sie, durch den Querstab am Fußende der Matte hindurchgeführt, mittels Schlaufen an der Sammelstelle der Tragschnüre leicht lösbar befestigt werden. Zum Durchstecken des Sitzstabes sind die Randstricke selber mit Schlaufen versehen, und außerdem ist die Matte an dieser Stelle entweder durch Verstärkung des Geflechts oder durch Färbung besonders kenntlich gemacht.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung durch Fig. 1 in einer schaubildlichen Ansicht als Hängematte und durch Fig. 2 in einer ebensolchen Ansicht als Liegestuhl dargestellt. Die in größerem Maßstab gezeichnete Fig. 3 veranschaulicht das eine Ende des quer durchzusteckenden Stabes zwecks Umwandlung der Hängematte in einen Liegestuhl.
Die Hängematte besteht in bekannter Weise aus einem Schnurnetz, welches an beiden Enden an einer Anzahl Schnüre befestigt ist, die durch Holzstäbe g und h hindurchgeführt und dann vereinigt sind und mittels der Stricke i und k an Bäumen o. dgl. befestigt werden. Damit der Querstab m durch die Matte f und die Randstricke gesteckt werden kann, sind letztere entweder je aus zwei Teilen α und c hergestellt, welche mittels ihrer Schlaufen b und d ineinandergreifen, oder es sind besondere Durchsteckösen an Randstricken aus einem Stück vorgesehen. Soll die Hängematte als Liegestuhl dienen, so wird durch die Schlaufen b oder d der Querstab m durchgezogen und in diesen je die übernächste Masche der Hängematte eingehängt. Die Schlaufen b oder d der Randstricke α bzw. c legen sich in die T- förmige Aussparung η und die rillenförmige Vertiefung 0 des Querstabes m ein, wodurch die Randstricke selbsttätig am Querstab festgehalten sind.
Um den für die Fußauflage dienenden Teil der Hängematte zu verkürzen, ist der Steg h an den Randstricken c und am Gewebe verschiebbar, und zwar liegen bei der Benutzung als Hängematte die Randstricke c mit ihren Schlaufen e am Querstab h an, wogegen für Liegestuhlzwecke diese Schlaufen e durch eine am Befestigungsstrick k befindliche Schlaufe eingehängt und mittels eines Querstiftes I daselbst bequem lösbar festgehalten werden (Fig. 2). Dadurch entsteht am betreffenden Hängemattenteil die bekannte sackartige Vertiefung, und da gleichzeitig der zur Festhaltung der Hängematte am Baum dienende Strick i des anderen Teiles der Hängematte etwa I1/4m höher befestigt wird, erhält man aus der Hängematte einen bequemen Liegestuhl, der sich dem Körper überall anschmiegt, wodurch
das Liegen in einem solchen Stuhl äußerst angenehm empfunden wird.
Zur Umwandlung der Hängematte in einen Liegestuhl bedarf es somit lediglich des Durchsteckens der Querstange' m, und um dies bequemer bewerkstelligen zu können, erhalten die betreffenden Durchsteckmaschen zweckmäßig eine besondere Färbung und werden außerdem verstärkt, indem Doppelschnüre oder beträchtlich dickere Schnüre als die Endmaschen verwendet werden.
Zur Umwandlung des Liegestuhls in eine Hängematte werden die Schlaufen e der Randstricke c ausgelöst, und die Querstange m wird wieder herausgezogen.
Die Mehrkosten einer derartigen auch als Liegestuhl benutzbaren Hängematte sind gegenüber ähnlichen Anordnungen nur gering, auch nimmt die zur Umwandlung dienende Einrichtung nur einen äußerst kleinen Raum in Anspruch.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Hängematte, die mittels eines Querstabes und durch Verkürzung des einen Teiles in einen Liegestuhl umgewandelt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Randstricke (c) der Hängematte durch den einen Endstab (h) gesteckt und hier mit Schlaufen (e) versehen sind, welche für die Benutzung als Liegestuhl in eine am Sammelende der Tragschnüre angebrachte öse oder Schlinge eingesteckt und durch einen Stift (I) bequem lösbar festgehalten werden.
2. Hängematte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Durchstecken des Querstabes (m) die Randstricke (a, c) mit entsprechenden Schlaufen (b, d) versehen und die in den Querstab einzuhängenden Maschen (f) verstärkt und zweckmäßig besonders gefärbt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1908218535D 1908-09-01 1908-09-01 Expired DE218535C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE281535T 1908-09-01

Publications (1)

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DE218535C true DE218535C (de) 1910-02-10

Family

ID=92213145

Family Applications (1)

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DE1908218535D Expired DE218535C (de) 1908-09-01 1908-09-01

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DE (1) DE218535C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4199784A4 (de) * 2020-07-27 2024-12-11 Paul Steven Mosman Hängemattensysteme und -verfahren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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