DE246703C - - Google Patents
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- DE246703C DE246703C DENDAT246703D DE246703DA DE246703C DE 246703 C DE246703 C DE 246703C DE NDAT246703 D DENDAT246703 D DE NDAT246703D DE 246703D A DE246703D A DE 246703DA DE 246703 C DE246703 C DE 246703C
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- DE
- Germany
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- seats
- chair
- wooden
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- frame
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C7/00—Parts, details, or accessories of chairs or stools
- A47C7/02—Seat parts
- A47C7/16—Seats made of wooden, plastics, or metal sheet material; Panel seats
Landscapes
- Special Chairs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 246703 — KLASSE 34g. GRUPPE
Sitz- und Liegemöbel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1910 ab.
Die Erfindung betrifft Sitz- und Liegemöbel u. dgl. Der Erfindung gemäß wird der Sitz ο. dgl.
aus Klötzchen aus Holz hergestellt, die mittels Draht, Schnur o. dgl. aneinandergereiht sind.
Vorteilhaft werden die Sitze an dem Gestell mittels herausziehbarer Bolzen abnehmbar befestigt.
Bisher wurden die Sitze aus Holzplatten oder am Gestell starr befestigten Holzleisten
hergestellt, oder aber es wurde für
ίο den Sitz Leder, Leinwand o. dgl. benutzt.
Die Verwendung von Holzklötzchen gemäß der Erfindung bietet demgegenüber wesentliche
Vorteile. Trotz der Nachgiebigkeit, die mindestens der Nachgiebigkeit von Leder-,
Leinwand- und Rohrstühlen gleichkommt, gewähren die Klötzchensitze eine außerordentlich
große Widerstandsfähigkeit. Im Gegensatz zu den Leder- und Leinwandsitzen sind sie stark luftdurchlässig, so daß bei Benutzung
dieser Sitze in heißen Ländern die bei Anwendung von Leder oder Leinwand auftretende
und unangenehm empfundene Wärmeentwicklung verhindert wird. Weiterhin bieten die
Klötzchensitze den Vorteil, daß bei ihnen das Gestell aus Eisen bestehen kann und ein
Durchrosten, wie es bei Anwendung von Leder oder Leinwand eintritt, nicht zu befürchten
ist.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Fig. 1
zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht eines der Erfindung entsprechenden
Stuhjes mit Eisengestell. Fig. 3 zeigt die Verbindung der Holzklötzchen miteinander, Fig. 4
eine Seitenansicht und Fig. 5 eine Vorderansieht eines der Erfindung entsprechenden
Klappstuhles mit Holzgestell, Fig. 6 eine andere Ausführungsform der Lehne des Klappstuhles.
Bei sämtlichen Ausführungsformen sind die Klötzchen an ihren Enden durchbohrt und
durch diese Bohrungen Drähte geführt. Diese Drähte sind, wie beispielsweise bei Fig. 1, 2
und 3, an ihren Enden auf Metallplättchen vernietet oder aber, wie bei Fig. 4 und 5, in
hölzernen Endklötzchen befestigt. An der Vorderseite des Sitzes und an der Ober- und
Unterkante der Lehne kommen entsprechend verstärkte und abgerundete Klötzchen zur
Verwendung, um das Durchführen der Gestellstangen zu ermöglichen und gut abgerundete
Stuhlkanten zu schaffen. Die Füße des Stuhles nach Fig. 1 und 2 sind in üblicher Weise
um den Drehbolzen α beweglich, so daß der Sluhl zusammengeklappt werden kann. Der
Sitz biegt sich beim Zusammenklappen nach unten durch. An der oberen Kante der Lehne ·
ist in der Mitte eine Rolle b angeordnet, die ein bequemes Anfassen des Stuhles gestattet.
Der Stuhl nach Fig. 4 und 5 ist entsprechend gestaltet, nur mit dem Unterschiede,
daß das Gestell aus Holz besteht. Der Drehbolzen c, um welchen die Beine beweglich
sind, kann vollkommen aus Holz oder aber aus Holz mit Eiseneinlage bestehen. Die an
den hinteren Füßen angebrachte Leiste d dient
als Anschlag; sie verhindert mit dem Sitz zusammen
ein zu weites Auseinanderklappen des Stuhles. Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 sind die Klötzchen nicht vollkommen
bis zur oberen Kante der Lehne geführt; die Lehne besteht vielmehr in ihrem oberen Teil
aus einer festen Holzplatte.
Ähnlich wie die dargestellten Ausführungsformen können Liegemöbel hergestellt werden,
ίο Fernerhin können die Sitze mit gleichem Vorteil bei festen Stühlen zur Anwendung gelangen.
Der Vorteil der Elastizität und Widerstandsfähigkeit der Klötzchensitze kommt auch
bei den festen Stühlen zur Geltung. Die Stühle können weiterhin in beliebiger Weise
mit Armlehnen versehen werden.
Claims (2)
1. Sitz- und Liegemöbel, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz und gegebenenfalls
die Lehne aus mittels Draht, Schnur
0. dgl. aneinandergereihten Klötzchen aus Holz besteht.
2. Sitz- und Liegemöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitze oder
Lehnen mittels herausziehbarer Bolzen an den Gestellen befestigt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246703C true DE246703C (de) |
Family
ID=505559
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246703D Active DE246703C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246703C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE893709C (de) * | 1949-05-10 | 1953-10-19 | Ernst Breitenborn | Federnde Flaeche fuer Stuhlsitze und Rueckenlehnen |
-
0
- DE DENDAT246703D patent/DE246703C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE893709C (de) * | 1949-05-10 | 1953-10-19 | Ernst Breitenborn | Federnde Flaeche fuer Stuhlsitze und Rueckenlehnen |
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