DE21475C - Untersuchungs-und Operationsstuhl - Google Patents

Untersuchungs-und Operationsstuhl

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DE21475C
DE21475C DENDAT21475D DE21475DA DE21475C DE 21475 C DE21475 C DE 21475C DE NDAT21475 D DENDAT21475 D DE NDAT21475D DE 21475D A DE21475D A DE 21475DA DE 21475 C DE21475 C DE 21475C
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DE
Germany
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piece
backrest
seat
leg
chair
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Application number
DENDAT21475D
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English (en)
Original Assignee
H. StrAUSS, in Firma H. STRAUSS & CO. in Rostock
Publication of DE21475C publication Critical patent/DE21475C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G15/00Operating chairs; Dental chairs; Accessories specially adapted therefor, e.g. work stands
    • A61G15/005Chairs specially adapted for gynaecological purposes, e.g. obstetrical chairs

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Gynecology & Obstetrics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Untersuchungs- und Operationsstuhl.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 16, April 1882 ab.
In dem Untergestell α ist der Sitz b bei c drehbar gelagert. An diesen Sitz schliefst sich das ,Beinstück d und hieran das Fufsstück / an, welche Theile drehbar mit einander verbünden sind. Das Fufsstück/ kann durch Haken/1 mit dem Beinstück d in der aus Fig. 1 und 2 ersichtlichen Stellung verbunden werden. Die Rückenlehne g ist um die Achse g' drehbar und mit Zahnbogen ^2 versehen, welche mit dem auf der Welle g 3 sitzenden Getriebe g 4 in Eingriff stehen. Die Welle g 3 kann durch eine Kurbel g 5 gedreht und durch eine Sperrvorrichtung festgestellt werden.
Die Rückenlehne g ist durch die Armlehne h, die doppelarmigen Hebel / und die Stangen m mit dem Beinstück d verbunden, so dafs bei Verstellung der Rückenlehne g das Beinstück d folgen kann. Jedoch sind die Armlehnen h und die Stangen m nicht fest, sondern lösbar mit den Hebeln / verbunden, so dafs man die Armlehnen zurückschlagen und die Stangen m lösen kann, wenn man die Armlehnen nicht benutzen und das Beinstück für sich verstellen will. Zu letzterem Zweck sind die Stangen m mit Zähnen i versehen, und bei?'1 werden in das Untergestell α auf beiden Seiten Schraubenstifte eingeführt, in welche die Stangen m eingehakt werden. Diese Schraubenstifte sind für gewöhnlich bei«2 zur Aufbewahrung eingeschraubt, damit sie die Bewegung des Ganzen nicht hindern. Die Rahmen der Rückenlehne^, des Sitzest, des Beinstücks d und des Fufsstücks/ sind mit einem Geflecht aus Draht oder Flacheisen ausgefüllt, jedoch ist bei der Rückenlehne der oben gelegene Theil dieses Geflechts in einem besonderen Rahmen η gelagert, welcher drehbar ist und in die in Fig. 4 dargestellte Lage geklappt werden kann, in welcher er durch die Stütze nl festgestellt wird. Der vordere Theil des Sitzes b kann durch Umdrehung der Welle / gehoben werden, Fig. 2, 3 und 4, und ist zu diesem Zweck mit Stützen /' versehen, deren untere Enden mittelst Riemen oder Schnüre/2 mit der Welle / verbunden sind. Bei Drehung der Welle/ nach links werden diese Riemen aufgewickelt, und der Sitz wird vorn gehoben. Mittelst eines Sperrrades und einer Sperrklinke/3 kann dann der Sitz in jeder Stellung festgehalten werden. Das Ganze ist mit einem aus einzelnen beweglich mit einander verbundenen Theilen bestehenden Kissen r r1 r* r3 r* bedeckt. Soll der Stuhl als Bett benutzt werden, so löst man zunächst die Sperrvorrichtung der Welle gs aus und dreht die Kurbel gs nach rechts. Alsdann senkt sich die Rückenlehne g, während sich das Beinstück hebt, so dafs Lehne, Sitz, Beinstück und Fufsstück in waagrechte Lage kommen, Fig. 4, sobald man auch das mit Haken befestigte Fufsstück niederlegt. Bei dieser Stellung können Veränderungen gemacht werden, indem man das in dem oberen Theil der Lehne befindliche Kopfgestell η emporrichtet, Fig. 4, oder indem man die vordere Welle/ nach links dreht und das Kniegelenk nach Bedürfnifs hebt. Die letztere Lage würde hauptsächlich für Schenkelbrüche anzuwenden sein. Aufserdem ist an dem Stuhl die Vorrichtung getroffen, dafs man dem Kranken kein Steckbecken unterzuschieben braucht. Unter dem Sitz befindet sich eine Klappe s, Fig. 5, die man öffnet, wenn man den Griff der Schlufsstange s' fest nach hinten zieht. In dem

Claims (4)

Theil r' des Kissens ist zu diesem Zwecke ein auswechselbares Stück angeordnet. Um eine gröfsere Festigkeit zu erzielen, stellt man die Zahnverbindungsstangen durch die an den vorderen Füfsen befindlichen Schrauben fest, für welche die beiden Schraubenlöcher bestimmt sind. Durch Drehung der Kurbeln und Sperrung der Welle g3 bringt man die Vorrichtung in jede gewünschte Lage. Die Lehne und das Beinstück können aufserdem auch einzeln wirken. Man schraubt die an den Enden der Hebel / ersichtlichen Flügelschrauben los und drückt die gezahnte Stange m aus dem Loch heraus, so dafs Lehne und Beinstück von einander unabhängig werden. Die nötigen Umstellungen bewirkt man bei der Lehne durch die Kurbel, bei dem Beinstück, indem man dasselbe emporhebt und die Zahnstangen durch die erwähnten vorderen Schraubenstifte i feststellt. Zur Verwendung als Untersuchungsstuhl dreht man den vorderen Theil des Sitzes durch die vordere Kurbel hoch, schlägt das Kissen des Fufsstückes auf das des Beinstückes und beides auf den Sitz, Fig. 3, hakt das Fufsstück/" los und läfst es niederhängen, so dafs vorn eine glatte Fläche entsteht; darauf richtet man die Lehne, steckt die beiden Fufshalter / oder v, Fig. 6, in vorn befindliche Oesen t' des Stuhlgestells und stellt dieselben nach Bedürfhifs hoch oder niedrig. Man kann auch die Armlehnen h entfernen, indem man die Flügelschraube direct unter der Armlehne losschraubt und letztere zurückklappt. Taten τ-An Sprüche: Ein Untersuchungs- und Operationsstuhl mit verstellbarem Sitz, Rückenlehne und Kopfstück, lösbaren Armlehnen und Einrichtung zur selbstständigen Stellung des Beinstücks, sowie an diesem Stuhl:
1. Die Verstellung des Sitzes b mittelst WeIIe^, Riemen, Ketten oder Schnüre p-1 nebst Kurbel und Sperrrad.
2. Das verstellbare Kopfstück η mit Stelzen«1.
3. Die gezahnten Stangen m zur selbstständigen Stellung des Beinstücks d in Verbindung mit den bei i1 anzubringenden Schraubstiften.
4. Die drehbare Klappe s in Verbindung mit der Schlufsstange s\
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT21475D Untersuchungs-und Operationsstuhl Active DE21475C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1016904B (de) * 1953-10-10 1957-10-03 Elektro Therapie M B H Ges Stuhlartige Darmbadeinrichtung

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