DE218188C - - Google Patents

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DE218188C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B13/00Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of machines or engines with driving or driven apparatus; Power stations or aggregates
    • F03B13/12Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of machines or engines with driving or driven apparatus; Power stations or aggregates characterised by using wave or tide energy
    • F03B13/14Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of machines or engines with driving or driven apparatus; Power stations or aggregates characterised by using wave or tide energy using wave energy
    • F03B13/141Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of machines or engines with driving or driven apparatus; Power stations or aggregates characterised by using wave or tide energy using wave energy with a static energy collector
    • F03B13/142Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of machines or engines with driving or driven apparatus; Power stations or aggregates characterised by using wave or tide energy using wave energy with a static energy collector which creates an oscillating water column
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05BINDEXING SCHEME RELATING TO WIND, SPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS, TO MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS COVERED BY SUBCLASSES F03B, F03D AND F03G
    • F05B2240/00Components
    • F05B2240/90Mounting on supporting structures or systems
    • F05B2240/93Mounting on supporting structures or systems on a structure floating on a liquid surface
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/30Energy from the sea, e.g. using wave energy or salinity gradient

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Transport Of Granular Materials (AREA)

Description

e*otoi ι \χνη\ Ii.
Gjxuppc S)Ts)-I..:
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- J&218188-KLASSE 88 h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Mai 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine zur Ausnutzung der Kraft der Meereswellen dienende Vorrichtung, die aus einem oder aus mehreren an Ufermauern, an den Wänden von Wasserfahrzeugen o. dgl. anzuordnenden, unten offenen Behältern besteht, die durch mit Rückschlagventilen oder entsprechenden Steuerungen versehene Leitungen mit einem Luftüberdruckbehälter zum Speisen von Kraftmaschinen in Verbindung stehen. Die neue Vorrichtung kennzeichnet sich gegenüber den bekannten Vorrichtungen dieser Art durch ein besonders gesteuertes Druckluftauslaßventil, das vor dem Zurückgehen des in den Behalter eingedrungenen Wassers geöffnet wird und die noch in dem Behälter vorhandene Druckluft aus diesem in die Atmosphäre entweichen läßt, so daß das niedergehende Wasser sofort saugend wirken kann.
Auf der Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 die Ventilanordnung an einer mit einem Wasserfahrzeug und Fig. 3 an einer mit einer Ufermauer verbundenen Vorrichtung zur Ausnutzung der Meereswellen. Fig. 4 stellt die Ventilanordnung in etwas größerem Maßstabe dar.
Es sind unten offene und in ihrer Höhenlage nötigenfalls verstellbare Behälter k bekannter Art angebracht, in die die Meereswellen abwechselnd ein- und austreten. Schlagen die Meereswellen in einen Behälter k hinein, so pressen sie die in demselben befindliche Luft zusammen, und diese wird durch die sich hierbei öffnende Rückschlagklappe c nach einem Luftüberdruckkessel α geleitet. Sinkt das Wasser in dem Behälter k wieder, so wirkt es saugend und luftverdünnend; es schließt sich also die Klappe c und öffnet sich die Klappe d, so daß sich die Luftverdünnung einem Unterdruckkessel b mitteilt. Der Kessel α steht mit dem Druckrohr und der Kessel b steht mit dem Abzugrohr einer Druckluftturbine oder einer anderen Druckluftmaschine in Verbindung. Damit nun, bevor das Wasser in dem Behälter k wieder zurückgeht, hier der Luftüberdruck aufgehoben wird und sofort beim Sinken des Wassers die Luftverdünnung eintritt, ist das selbsttätig gesteuerte Ventil ν (s. besonders Fig. 4) angeordnet, das, wenn es geöffnet ist, den Behälter k mit der Außenluft verbindet. Bei der gezeichneten Anlage erfolgt beispielsweise die Steuerung des Ventils υ einerseits durch einen elektrischen Strom, der von einer beliebigen Stromquelle zugeführt wird, und andererseits durch ein aufgesetztes, auf der Ventilspindel verschiebbares Gewicht. Die beiden Rückschlagventile c, d sind nämlich mit Kontakthebeln e, f fest verbunden. Schließt sich die Klappe c nach Aufhören des Druckes in dem Behälter k, so trifft der mit ihr verbundene Hebel e an den Hebel f der Klappe d. Dadurch wird der Stromkreis geschlossen und das Belastungsgewicht gehoben, so daß das Ventil υ durch die noch im Behälter k vorhandene Druckluft geöffnet werden und diese in die Atmosphäre entweichen kann. Nach der Druckausgleichung
(C)
schließt sich dann das Ventil υ infolge seines eigenen Gewichtes selbsttätig, und sobald die Klappe d infolge der Saugwirkung des niedergehenden Wassers geöffnet wird, verläßt der Hebel f den Hebel e, infolgedessen fällt das Gewicht wieder und drückt das Ventil ν fest zu, so daß bei dem darauf erfolgenden Fallen des Wassers in dem Behälter eine sichere Saugwirkung gewährleistet wird. Da der Behälter k so angeordnet ist, daß das Wasser bis unter seinen unteren Rand zurückgeht, so kann von neuem Luft eintreten, die dann von der nächsten Welle wieder zusammengepreßt wird. Es können, wie erwähnt, mehrere solcher Behälter nebeneinander angeordnet werden, auf die die Wellen in der Regel nicht gleichzeitig wirken, so daß die Kraftwirkung verteilt wird.
Anstatt des Ventils ν kann auch ein Schieber, Hahn ο. dgl. angeordnet sein.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Wellenkraftanlage zum Verdichten und Verdünnen von Luft in einem dem Wellengang ausgesetzten, unten offenen Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß in diesem ein nach der Außenluft führendes besonderes Auslaßventil (ν) angeordnet ist, durch das die beim Beginn des Wellenfalls noch vorhandene Druckluft entweicht, so daß die fallende Welle sofort saugend wirken kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2737143A1 (de) * 1976-08-18 1978-02-23 Secretary Energy Brit Einrichtung zur energiegewinnung aus der energie von wellen
WO2004044416A1 (de) * 2002-11-14 2004-05-27 Heinrich Schmid Wasserwellenkraftwerk

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2737143A1 (de) * 1976-08-18 1978-02-23 Secretary Energy Brit Einrichtung zur energiegewinnung aus der energie von wellen
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