AT159767B - Vorrichtung zur Druckregelung bei Drehkolbenverdichtern. - Google Patents

Vorrichtung zur Druckregelung bei Drehkolbenverdichtern.

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AT159767B
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Klein Schanzlin & Becker Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur   Druckregelung   bei   Drehkolbenverdichtern.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 vorhanden ist. Das Ventil befindet sich also, solange keine Druckluft vorhanden ist, in Leerlaufstellung und verhindert dadurch, dass der Verdichter Verdichtungsarbeit leistet, solange am Saugstutzen des Verdichters der eingestellte   Mindestdruck   fehlt. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in Fig. 5 dargestellt. In Druckstutzen 1 eines   Drehkolbenverdichters   ist ein Kolbenventil 2 angeordnet, dessen Differentialkolben 3 durch eine Druckfeder 4 in Leerlaufstellung gehalten wird. Vom Kolbenventil zweigt eine Entlastungsleitung 5 ab, welche durch Kolben 3 bei dessen Ruhestellung freigegeben wird. Die Einmündung der Entlastungleitung 5 in das Kolbenventil 2 ist in der Nebenzeichnung dargestellt. 



   Vom Saugstutzen 6, der beispielsweise zu einem   Druckbehälter   oder zu einem andern Verdichter führen kann, ist eine Leitung 7 abgezweigt, welche in den Raum unter dem Kolben 8 eines an sich bekannten Reglers 9 einmündet. Kolben 8 wird unter Einwirkung der Druckluft des Saugstutzens 6 entgegen der Wirkung eines Gewichtes 10 bewegt und dadurch eine Leitung 11 freigegeben, welche zum Füllraum 12 des Kolbenventils 2 führt. 



   Kolben 3 wird durch die eindringende Druckluft entgegen der Wirkung der Feder 4 nach unten bewegt und verschliesst dadurch Leitung 5. Der. Verdichter kann nunmehr   Verdiehtungsarbeit   leisten. 



   Erreicht nun der Druck im Druckstutzen bzw. in einem dahinter angeordneten Behälter 13 eine bestimmte Höhe, so wirkt dieser über eine, am   Druckstutzen   1 hinter einem   Rückschlagventil   14 angeordneten Leitung 15 auf den Kolben 16 eines Reglers 17 entgegen der Wirkung eines   auswechsel-   baren Gewichtes 18. Kolben 16 gibt Leitung 19 frei, über welche die Druckluft auf die   Ringfläche   des Kolbens 3 derart wirkt, dass sich dieser nach seiner Ruhestellung, d. h. nach oben hin bewegt. Hiebei wird die Entlastungsleitung 5 wieder geöffnet, wodurch eine Entlastung des Verdichters auf Leerlauf herbeigeführt wird. 



   Wenn der Enddruck im Behälter 13 wieder auf das am Regler 17 eingestellte Minimum gesunken ist, fällt der Kolben 16 in seine Betriebsstellung nach unten zurück, lässt die auf der   Ringfläche   des Kolbens 3 des Ventils 2 lastende Druckluft ins Freie abströmen, wodurch der Kolben in Betriebsstellung zurückgeht und die Verdiehtungsarbeit wieder einsetzt. Dieses Spiel bleibt solange bestehen, als am Saugstutzen 6 des Verdichters der notwendige Zulaufdruck zur Verfügung steht. Ist dies nicht mehr der Fall, so fällt unabhängig von der Stellung des Enddruekreglers 17 der Ansaugedruckregler 9 in seine untere Stellung, d. h. Leerlaufstellung zurück und lässt die auf dem Kolben 3 des Entlastungsregulierventils 2 lastende Druckluft ins Freie abströmen.

   Dadurch wird die obere Kolbenfläche entlastet und die Feder hebt den Kolben 3 in die Ruhestellung und führt den Leerlauf herbei. Der Verdichter läuft dann so lange leer, bis durch Zufuhr von Druckluft der Ansaugedruek so weit ansteigt, dass der Ansaugeregler 9 wieder in Betriebsstellung gehoben wird, Druckluft auf die obere Fläche des Kolbens 3 gibt und damit die   Umsehaltung   des Regulierventil 2 auf Betriebsstellung erreicht wird. 



   Zellenventile 20 verhindern eine Verdiehtungsarbeit des Kompressors durch selbsttätiges Öffnen in bekannter Weise, wodurch bei Entlastung des Druckstutzen eine zwangsläufige Kompression in den Zellen der Kompressionsseite des Verdichters verhindert wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung an   Drehkolbenverdichtern   zum Verdichten von Luft von höherem als atmosphärischem Druck, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Steuervorrichtung für Leerlauf des Verdichters, welche vom Druck des Druckstutzen und vom Druck des Saugstutzens betätigt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung für Leerlauf durch einen Regler des Ansaugstutzens bei einem bestimmten, einstellbaren Mindestdruck und durch einen Regler des Druckstutzen bei einem bestimmten, einstellbaren Höchstdruck betätigt wird.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung aus einem Kolbenventil (2) besteht, das in Ruhestellung Leerlauf des Verdichters durch Freigabe einer Entlastungsleitung (5) bewirkt, welches bei Erreichen eines bestimmten Druckes im Saugstutzen (6) durch Einwirken von Druckluft des Saugstutzens den Kolben (3) bewegt und dadurch die Entlastungsleitung (5) abschliesst, und welches bei Erreichen eines bestimmten Höchstdruckes des Druckstutzen (1) durch dessen Druckluft der Kolben (3) der Steuervorrichtung wieder in Ruhestellung zurückbewegt wird.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung des Ventilkolbens (3) durch Druckluft an sieh bekannter Regler (9, 17) des Saug-und Druckstutzens erfolgt.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leerlaufstellung des Ventilkolbens durch Federkraft, Schwerkraft oder irgendeine andere Kraft bewirkt wird.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leerlaufverdiehtungsarbeit innerhalb des Kompressors durch den Einbau von Zellenventilen (20) verhindert wird.
AT159767D 1938-05-14 1938-05-14 Vorrichtung zur Druckregelung bei Drehkolbenverdichtern. AT159767B (de)

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