DE217864C - - Google Patents

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DE217864C
DE217864C DENDAT217864D DE217864DA DE217864C DE 217864 C DE217864 C DE 217864C DE NDAT217864 D DENDAT217864 D DE NDAT217864D DE 217864D A DE217864D A DE 217864DA DE 217864 C DE217864 C DE 217864C
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shaft
coupling
ball
pulley
collar
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D15/00Clutches with wedging balls or rollers or with other wedgeable separate clutching members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pulleys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
217864 KLASSE 47c. GRUPPE
LUIS WIRTZ in BILSTON, Engl.
umlaufende Maschinenteile.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Januar 1908 ab.
Ausrückbare Mitnehmerkupplungen für gleichachsig liegende Wellen oder zwei auf einer gemeinschaftlichen Welle nicht längsverschiebbar umlaufende Maschinenteile sind bekannt. Gegenüber diesen bekannten Mitnehmerkupplungen besteht das Kennzeichen der Erfindung darin, daß in der Kupplungsstellung Kugelkränze auf die beiden miteinander zu kuppelnden Teile derart verteilt sind, daß mindestens
ίο ein Kugelkranz mit dem einen und ein zweiter mit dem anderen Maschinenteil in Eingriff steht, und daß durch die beim Lösen der Kupplung erfolgende Verschiebung des mit den Kugelkränzen versehenen Kupplungsgliedes die mit dem auszurückenden Teil in Eingriff stehenden Kugeln von ihm entfernt und auf den anderen ' Kupplungsteil oder einen dritten neben oder zwischen den beiden Teilen der Kupplung auf der Welle festsitzenden Maschinenteil geschoben werden.
Zum Kuppeln einer Welle mit einer auf ihr drehbaren Riemscheibe o. dgl. wird die Kupplung so ausgeführt, daß ein längsgenuteter, in der Entkupplungsstellung sämtliche Kugelkränze aufnehmender Wellenbund neben der längsgenuteten Nabe der Riemscheibe unverrückbar angeordnet ist.
Zum wahlweisen Kuppeln einer Welle mit einer von zwei auf ihr sich drehenden Riemscheiben o. dgl. wird gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zu beiden Seiten eines mit . der Welle fest verbundenen Bundes j e ein längsgenuteter Teil an den Naben der beiden Riemscheiben angeordnet. Statt dessen kann jedoch die Ausführung auch in der Weise erfolgen, daß neben einem mit der Welle fest verbundenen Bunde eine längsgenutete, mit der einen Riemscheibe fest verbundene Hülse vorgesehen und an dem längsgenuteten Kopfe der Hülse ein entsprechend genuteter. Nabenteil der lose auf der Hülse sitzenden anderen Scheibe angeordnet ist.
In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Fig. ι und 2 zeigen zwei Ausführungs- formen zum wahlweisen Kuppeln einer Welle mit einer von zwei auf ihr sich drehenden Riemscheiben in der Seitenansicht, teilweise im Schnitt; Fig. 3 ist eine Seitenansicht einer Anordnung zum Kuppeln einer Welle mit einer auf ihr drehbaren Riemscheibe, teilweise im Schnitt; Fig. 4 ist eine Seitenansicht einer Kupplung für zwei gleichachsig liegende Wellen, teilweise im Schnitt; Fig. 5 zeigt in Einzelansicht von der Seite die bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 benutzten genuteten Wellenbunde ; Fig. 6 ist ein Querschnitt nach der Linie 1-2 der Fig. 4; Fig. 7 zeigt eine Ausführüngsform der Kupplung, bei der die Kugelkränze in einem innen angeordneten Maschinenteil sitzen; Fig. 8 veranschaulicht die in der vorigen Figur dargestellte Ausführungsform in ihrer Anwendung auf eine Kupplung zum Verbinden einer von zwei Riemscheiben o. dgL mit einer Welle.- - Bei der Ausführungsform nach Fig.-1 ist das

Claims (4)

verschiebbare Kupplungsglied c innen mit entsprechenden Aushöhlungen für die Kugelkränze a, b versehen. Auf der Welle g ist der längsgenutete Wellenbund d aufgekeilt; der in der Entkupplungsstellung sämtliche Kugelkränze aufnimmt. An den Wellenbund d legen sich die längsgenuteten Naben e, f der auf der Welle g frei drehbaren Riemscheiben h bzw. i. Bei Verschiebung des mit den Kugelkränzen versehenen ίο Kupplungsgliedes c mittles einer in seine Ringnut / eingreifenden Stellgabel nach links oder rechts erhält die Riemscheibe h oder die Riemscheibe i Antrieb. Hierbei befindet sich mindestens ein Kugelkranz mit dem angetriebenen und ein zweiter mit dem antreibenden Maschinenteil in Eingriff. Soll die Kupplung gelöst werden, so wird das mit den Kugelkränzen a, b versehene Kupplungsglied c von dem auszurückenden Teil so weit entfernt, daß sämtliche Kugelkränze nunmehr in den Nuten des auf der Welle g aufgekeilten Wellenbundes d sich befinden. Bei der Anordnung gemäß Fig. 2 liegen die beiden Riemscheiben k, r nicht zu beiden Seiten des die Kugelkränze in der Entkupplungsstellung aufnehmenden Wellenbundes m, sondern beide auf einer Seite des letzteren. Um in diesem Falle ein wahlweises Kuppeln der Welle I mit den beiden Riemscheiben k, r zu ermöglichen, ist die auf der Welle I frei drehbare Riemscheibe r mit einer Hülse q fest verbunden, deren längsgenuteter Kopf η an dem auf der Welle I festgekeilten Wellenbunde m anliegt. Auf der Hülse q sitzt frei drehbar die Riemscheibe k, deren entsprechend längsgenuteter Nabenteil 0 sich wiederum an den Kopfteil η der Hülse q anlegt. Die Kupplung der einen oder anderen Riemscheibe erfolgt hier durch den mit den Kugelkränzen s, t versehenen Kupplungsteil c, dessen Kuppelkränze in der Entkupplungsstellung in den Nuten fi des Wellenbundes m liegen. Bei der in Fig. 2 dargestellten Stellung des Kupplungsgliedes c ist die kleine Riemscheibe k mit der Welle I gekuppelt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist der längsgenutete Wellenbund u mit der Welle I fest verbunden, während die mit dem entsprechend längsgenuteten Nabenteil y versehene Riemscheibe χ auf der Welle I frei drehbar sitzt. Der mit den beiden Kugelkränzen ν, ζ versehene Kupplungsteil w ist in der Kupplungsstellung dargestellt. Fig. 4 zeigt die Anwendung der Erfindung auf zwei gleichachsig liegende Wellen 3, 4. In diesem Falle ist auf jedem Wellenende ein Wellenbund 5,6 fest angebracht und mit Längsnuten 7 versehen. Der auf der treibenden Welle 4 sitzende Wellenbund ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel breiter als der auf der angetriebenen Welle 3 befindliche Bund 6 und nimmt in der Entkupplungsstellung beide Kugelkränze 9, 10 des achsial verschiebbaren Kupplungsgliedes 8 auf, das in der Zeichnung in der Kupplungsstellung dargestellt ist. Nach Fig. 7 sind die Kugelkränze in äußeren Aushöhlungen des verschiebbaren Kupplungsgliedes 14 vorgesehen und greifen in entsprechende Längsnuten der miteinander zu kuppelnden Teile 15, 16. Die in Fig. 7 schematisch veranschaulichte Anordnung ist in Fig. 8 in ihrer Anwendung auf zwei wahlweise mit einer Welle zu kuppelnde Riemscheiben veranschaulicht. Hier ist das die Kugelkränze tragende Kupplungsglied 17 auf der Welle 18 in einer Keilnut längsverschiebbar. Auf jeder Seite dieser Keilnut sind die Riemscheiben 19,20 auf der Welle 18 frei drehbar angeordnet und mit einem nach dem Kupplungsgliede 17 zu vorspringenden. Nabenteil versehen. Jeder Nabenteil hat zwei Ausdrehungen 21, 22 verschiedener radialer und achsialer Ausdehnung. Die Ausdrehung 21 jedes Nabenteiles ist außerdem mit Längsnuten zum Eingreifen der Kugelkränze versehen, während die Ausdrehungen 22 glatt bleiben, so daß sich in ihnen die Kugelkränze frei drehen können. Bei der gezeichneten Stellung der Teile ist die Riemscheibe 19 mit der Welle 18 gekuppelt, während die Riemscheibe 20 leer läuft. . Patent-A ν Sprüche:
1. Ausrückbare Mitnehmerkupplung für zwei gleichachsig liegende Wellen oder zwei auf einer gemeinschaftlichen Welle nicht längsverschiebbar umlaufende Maschinenteile, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kupplungsstellung Kugelkränze (a, b, s, t, v, w, 9, το) auf die beiden miteinander zu kuppelnden Teile derart verteilt sind, daß mindestens ein Kugelkranz mit dem einen und ein zweiter mit dem anderen Maschinenteil in Eingriff steht, und daß durch die beim Lösen der Kupplung erfolgende Ver-Schiebung des mit den Kugelkränzen versehenen Kupplungsgliedes die mit dem auszurückenden Teil in Eingriff stehenden Kugeln von ihm entfernt und auf den anderen Kupplungsteil oder einen dritten neben oder zwischen den beiden Teilen der Kupplung auf der Welle festsitzenden Maschinenteil geschoben werden.
2. Ausführungsform der Kupplung nach Anspruch 1 zum Kuppeln einer Welle mit einer auf ihr drehbaren Riemscheibe o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß ein längsgenuteter, in der Entkupplungsstellung sämtliche Kugelkränze aufnehmender Wellenbund (u) neben der längsgenuteten Nabe (y) iao der Riemenscheibe (x) unverrückbar angeordnet ist (Fig. 3).
3. Ausführungsform der Kupplung nach Anspruch ι und 2 zum wahlweisen Kuppeln einer Welle mit einer von zwei auf ihr sich drehenden Riemscheibe o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten eines mit der Welle fest verbundenen Bundes (i) je ein längsgenuteter Teil an den Naben der beiden Riemscheiben angeordnet ist (Fig. i).
4. Ausführungsform der Kupplung nach Anspruch 1 und 2 zum wahlweisen Kuppeln einer Welle mit einer von zwei auf ihr sich drehenden Riemscheiben o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß neben einem mit der Welle fest verbundenen Bunde (m) eine längsgenutete, mit der einen Riemscheibe (r) fest verbundene Hülse (q) vorgeseheil ist und an dem längsgenuteten Kopfe (n) der Hülse (q) ein entsprechend genuteter Nabenteil (0) der lose auf der Hülse sitzenden anderen Scheibe (k) angeordnet ist (Fig. 2).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2485665A1 (fr) * 1980-06-26 1981-12-31 Asa Sa Dispositif pour l'embrayage, le debrayage et le freinage d'organes entraines en rotation

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2485665A1 (fr) * 1980-06-26 1981-12-31 Asa Sa Dispositif pour l'embrayage, le debrayage et le freinage d'organes entraines en rotation
EP0043334A1 (de) * 1980-06-26 1982-01-06 Société dite: ASA S.A. (société anonyme) Einrichtung zum Ein- und Auskuppeln und Bremsen drehgetriebener Elemente

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