DE712131C - Fliehkraftkupplung, insbesondere zur selbsttaetigen Verbindung einer Stufe eines Zahnraederwechselgetriebes mit dem Motor bei Kraftfahrzeugen - Google Patents
Fliehkraftkupplung, insbesondere zur selbsttaetigen Verbindung einer Stufe eines Zahnraederwechselgetriebes mit dem Motor bei KraftfahrzeugenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
- Fliehkraftkupplung, insbesondere zur selbsttätigen Verbindung einer Stufe eines Zahnräderwechselgetriebes mit dem Motor bei Kraftfahrzeugen Es sind Fliehkraftkupplungen bekannt, bei denen die nach- Art von Ringsegmenten aneinandergereihten und durch gemeinsame Schnürfedern bis zu einer bestimmten Drehzahl zurückgehaltenen Fliehgewichte zwischen den die Kupplungsbeläge tragenden, in axialer Richtung zum Anliegen kommenden Andruckplatten parallel zu diesen beweglich angeordnet sind.
- Der Erfindung; die sich auf eine Fliehkraftkupplung dieser Art, insbesondere zur selbsttätigen Verbindung einer Stufe eines Zahnräderwechselgetriebes mit dem Motor bei Kraftfahrzeugen bezieht, liegt die Aufgabe zugrunde, die -Kupplung so zu bauen, daß sie sich auf einen möglichst kleinen Raum unterbringen läßt, zumal bei einem mit Hilfe von Fliehkraftkupplungen selbsttätig =schaltenden Getriebe gewöhnlich gleichzeitig mehrere derartiger Kupplungen zur Anwendung kommen. Außerdem soll Wert darauf gelegt werden, daß bei der erfindungsgemäßen Kupplung die Fliehgewichte bzw. die an ihnen angebrachten Druckglieder den Anpressungsdruck nicht selbst unter dem Einfluß der Fliehkraft bewirken, sondern daß, wie es an sich bekannt ist, die Fliehgewichte lediglich zur Steuerung des Anpressungsdrucks dienen, der Anpressungsdruck dagegen selbst durch Federkraft erzeugt wird, um das Schalten der einzelnen Gänge ruckfreier zu gestalten.
- Die Erfindung besteht darin, daß die Fliehgewichte mit den in ihnen angeordneten, den Anpressungsdruck erzeugenden Federn und Druckkugeln unterhalb der Schaltdrehzahl sich zwischen- den Schenkeln eines auf dem treibenden Kupplungsteil sitzenden, im Querschnitt U-förmigen Lind nach außen offenen Ringes befinden und bei ihrer Fliehbewegung die Druckglieder auf die Druckflächen i der Andruckplatten der Reibscheiben übergleiten.
- Bei einer Fliehkraftkupplung, die zur selbsttätigen Verbindung einer Seilscheibe mit der zugehörigen Welle dient, ist es zwar auch schon bekannt, die Fliehgewichte zwischen den die Kupplungsbeläge tragenden und durch axiale Bewegung zum Anliegen kommenden Andruckplatten radial beweglich anzuordnen und hierbei Druckglieder in Bohrungen der Fliehgewichte anzubringen. Hierbei wird jedoch im Gegensatz zu der Erfindung der Anpressungsdruck durch die Fliehgewichte bzw. durch die in ihnen angeordneten Druckglieder selbst erzeugt. Außerdem ist der Aufbau der Kupplung noch insofern ein anderer, als die Fliehgewichte mit den in ihnen angeordneten Druckgliedern in der Rühestellung nicht zwischen den Schenkeln eines U-förmigen Ringes sitzen, sondern zwischen federnden Scheiben, die Aussparungen zur Aufnahme der seitlich zum Teil aus den Fliehgewichten heraustretenden Druckkugeln aufweisen. Schließlich werden auch hier die segmentartig angeordneten Fliehgewichte nicht durch gemeinsame Schnürfedern bis zur Schaltdrehzahl zurückgehalten und bei abnehmender Fliehkraft wieder in die Ausgangslage zurückgedrückt, sondern die Zurückhaltung bzw. Zurückführung der Fliehgewichte erfolgt bei der bekannten Ausführung einmal durch die die Druckkugeln zum Teil aufnehmenden Federplatten und ferner durch Schraubenfedern, die zwischen den Andruckplatten angeordnet sind.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Schenkel des im Querschnitt U-förmigen Ringes an ihren Enden auf der Innenseite unter einem kleinen spitzen Winkel nach außen abgeschrägt. Hierdurch können sich die in den Fliehgewichten vorgesehenen Anpressungsdruckfedern schon entspannen, bevor die an den Enden der Anpressungsdruckfedern angeordneten Druckkugeln auf die Andruckplatten übergleiten.
- Dieser Vorschlag dient daher dazu, ein weicheres Einschalten der Kupplung zu erzielen. Andererseits wird durch eine solche Abschrägung die Fliehkraft zunächst durch die Anpressungsdruckfedern unterstützt, und. zwar so lange, bis die in den Fliehgewichten angeordneten Druckglieder die schräge Gleitbahn des treibenden Kupplungsbeils verlassen haben.
- Erfindungsgemäß sollen weiterhin die Andruckplatten an den Stellen, ,an denen die Druckkugeln auf sie übergleiten, mit parallel zur Bewegungsrichtung der Fliehgewichte angeordneten Gleitbahnen versehen sein. Dadurch wird bewirkt, daß der Anpressungsdruck, wenn er einmal hergestellt ist, stets konstant bleibt, unabhängig davon, ob die Fliehgewichte infolge Änderung der Drehzahl ein bißchen mehr oder weniger nach außen oder nach innen wandern.
- Auch die Gleitbahnen der Andruckplatten können an ihren den Schenkeln des U-förmigen Ringes zugekehrten Enden unter einem kleinen spitzen Winkel nach außen abgeschrägt sein, um beim Schalten der Kupplung eine weitere Dämpfung zu erzielen.
- Es-wird erklärt, daß die vorstehend aufgeführten zusätzlichen Merkmale nur im Zusammenhang mit dem oben an erster Stelle gekennzeichneten Erfindungsgedanken Schutz genießen sollen.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in den Abb. i und 2 veranschaulicht, und zwar stellt Abb. i einen Achsenschnitt durch den treibenden Kupplungsteil nebst Andruckplatten dar (die getriebene Kupplungshälfte ist der Einfachheit halber nicht eingezeichnet worden), und Abb. 2 veranschaulicht ,einen Teil des gleichen Schnittes in größerem Maßstab mit einer kleinen Änderung in der Ausbildung der Andruckplatten, und zwar in der Betriebslage, in der der Übergang vom entkuppelten in den gekuppelten Zustand erfolgt.
- Auf der Antriebswelle i sitzt fest verkeilt die Mitnehmertrommel 2, die an ihrem äußeren Umfang einen nach außen offenen U-förmigen Ring 3 aufweist. Die Schenkel q. dieses Ringes haben an ihren Enden auf der Innenseite Abschrägungen 5 mit dem Winkel a (vgl. Abb.2). In dieser abgeschrägten Aussparung ruhen unterhalb einer bestimmten Drehzahl 1 der Kupplung auf Anschlägen 6 Fliehgewicht e7, die in der Umfangsrichtung als ringförmige Segmente ausgebildet sind. In diesen Fliehgewichten sind Bohrungen vorgesehen, in die Anpressungsdruckfedern 8 und 1 Druckkugeln 9 eingelegt sind. Sämtliche auf dem Umfang angeordneten ringförmigen Fliehgewichtsegmente werden beispielsweise durch drei Schnürfedern io nach innen zusammengehalten. Die Andruckplatten i i, die in axialer 1 Richtung beweglich auf Mitnehmerbolzen 12 gelagert' sind, tragen auf ihrer Außenseite ringförmige Kupplungsbeläge 13, die im gekuppelten Zustande mit der nicht dargestellten angetriebenen Kupplungshälfte in Berührung stehen. Auf der Innenseite der Andruckplatten sind gehärtete, ebenfalls ringförmige Platten i q. vorgesehen, auf welche die Kugeln 9 beim Einkuppeln hinübergleit:en. Die Gleitbahnen dieser Platten i q. können, wie in Abb. 2 12 dargestellt, ebenfalls Abschrägungen 15 mit dem Winkel ß haben.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fliehkraftkupplung, insbesondere zur selbsttätigen Verbindung einer Stufe eines Zahnräderwechselgetriebes mit dem Motor bei Kraftfahrzeugen, bei der die nach Art von Ringsegmenten aneinandergereihten und durch gemeinsame Schnürfedern bis zu einer bestimmten Drehzahl zurückgehaltenen Fliehgewichte zwischen den die Kupplungsbeläge tragenden, in axialer Richtung zum Anliegen kommenden Andruckplatten parallel zu diesen beweglich angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehgewichte (7) mit den in ihnen angeordneten, den Anpressungsdruck erzeugenden Federn (8) und Druckkugeln (9) unterhalb der bestimmten Drehzahl sich zwischen den Schenkeln (4) eines auf dem treibenden Kupplungsteil (2) sitzenden, im Querschnitt U-förmigen und nach außen offenen Ringes (3) befinden und bei ihrer Fliehbewegung die Druckglieder (9) auf die Druckflächen der Andruckplatten (II) der Reibscheiben übergleiten.
- 2. Fliehkraftkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (4) des im Querschnitt U-förmigen Ringes (3) an ihren Enden auf der Innenseite unter einem kleinen spitzen Winkel (a) nach außen ,abgeschrägt sind.
- 3. Fliehkraftkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckplatten (i i) an den Stellen, an denen die Druckkugeln auf sie übergleiten, mit parallel zur Bewegungsrichtung der Fliehgewichte angeordneten Gleitbahnen versehen sind.
- 4. Fliehkraftkupplung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbahnen der Andruckplatten (i i) an ihren den Schenkeln (4) des U-förmigen Ringes (3) zugekehrten Enden untereinem kleinen spitzen Winkel (ß) nach außen abgeschrägt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG100308D DE712131C (de) | 1939-06-28 | 1939-06-28 | Fliehkraftkupplung, insbesondere zur selbsttaetigen Verbindung einer Stufe eines Zahnraederwechselgetriebes mit dem Motor bei Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG100308D DE712131C (de) | 1939-06-28 | 1939-06-28 | Fliehkraftkupplung, insbesondere zur selbsttaetigen Verbindung einer Stufe eines Zahnraederwechselgetriebes mit dem Motor bei Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE712131C true DE712131C (de) | 1941-10-13 |
Family
ID=7141220
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG100308D Expired DE712131C (de) | 1939-06-28 | 1939-06-28 | Fliehkraftkupplung, insbesondere zur selbsttaetigen Verbindung einer Stufe eines Zahnraederwechselgetriebes mit dem Motor bei Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE712131C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2755902A (en) * | 1951-07-31 | 1956-07-24 | Kreis Fritz | Centrifugal clutch |
| DE946207C (de) * | 1949-03-12 | 1956-07-26 | Daimler Benz Ag | Schaltvorrichtung fuer ein in Abhaengigkeit von der Drehzahl und gegebenenfalls in Abhaengigkeit vom Drehmoment schaltendes Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
-
1939
- 1939-06-28 DE DEG100308D patent/DE712131C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE946207C (de) * | 1949-03-12 | 1956-07-26 | Daimler Benz Ag | Schaltvorrichtung fuer ein in Abhaengigkeit von der Drehzahl und gegebenenfalls in Abhaengigkeit vom Drehmoment schaltendes Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| US2755902A (en) * | 1951-07-31 | 1956-07-24 | Kreis Fritz | Centrifugal clutch |
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