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Ausrückbare Mitnehmerkupplung.
Ausrückbare Mitnehmerkupplungen für gleichachsig liegende Wellen oder zwei auf einer gemeinschaftlichen Welle nicht längsverschiebbar umlaufende Maschinenteile sind bekannt.
Gegenüber diesen bekannten Mitnehmerkupplungen besteht das Kennzeichen der Erfindung darin, dass in der Kupplungsstellung Kugelkränze auf den treibenden und anzutreibenden Maschinenteil derart verteilt sind. dass mindestens ein Kugelkranz mit dem einen und ein zweiter mit dem anderen Maschinenteil in Eingriff steht und dass durch die beim Losen der Kupplung erfolgende Verschiebung des mit den Kugelkränzen versehenen Kupplungsgliedes die mit dem auszurückenden Teil in Eingriff stehenden Kugeln von ihm entfernt und auf den treibenden Masehinenteil verschoben oder mit einem zweiten anzutreibenden Maschinenteil in Eingriff gebracht werden.
Zum Kuppeln einer Welle mit einer auf ihr drehbaren Riemscheibe od. dgl. wird die Kupplung
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Kugelkränze in einem innen angeordneten Maschinenteil sitzen. Fig. 8 veranschauticht die m der vorigen Figur dargestellte Ausführungsform in ihrer Anwendung auf eine Kupplung zum Verbinden einer von zwei Riemscheiben od. dgl. mit einer Welle.
Bei der Ausführungsform nach Fig. l ist das verschiebbare Kupplungsglied c innen mit entsprechenden Aushöhlungen für die Kugelkränze a, b versehen. Auf der Welle g ist der längs-
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aufnimmt. An den Wellenbund d legen sich die längsgenuteten Naben e, f der auf der Welle g frei drehbaren Riemscheiben h bezw. i. Bei Verschiebung des mit den Kugelkränzen versehenen Kupplungsgliedea c mittels seiner in seine Ringnut j eingreifenden Stellgabel nach links oder rechts erhält die Riemscheibe h oder die Riemscheibe i durch einen der Kugelkränze Antrieb.
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gekeilten Wellenbunde m anliegt.
Auf der Hülse sitzt lose die Riemscheibe k, deren entsprechend längsgenuteter Nabenteil o sich wiederum an den Kopfteil n der Hülse q anlegt. Die Kupplung der einen oder anderen Riemscheibe erfolgt hier durch den mit den Kugelkränzen 8, t versehenen Kupplungsteil c, dessen Kugelkränze in der Entkupplungsstellung in den Nuten p des Wellen- bundea n liegen. Bei der in Fig. 2 dargestellten Stellung des Kupplungsgliedes c ist die kleine Riemschcibe k mit der Welle I gekuppelt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist der J ngsgenutete Wellenbund u mit der Welle 1 fest verbunden, während die mit dem entsprechend längsgenuteten Nabenteil y versehene Riemscheibe x auf der Welle 1 lose sitzt. Der mit den beiden Kugelkränzen v, z versehene Kupplungs- teil is ist in der Kupplungsstellung dargestellt.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen die Anwendung der Erfindung auf zwei gleichachsig liegende Wellen 3, 4.
In diesem Falle ist auf jedem Wellenende ein Wellenbund 5, 6 fest angebracht und mit Längsnuten 7 versehen. Der auf der treibenden Welle 4 sitzende Wellenbund ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel breiter als der auf der angetriebenen Welle 3 befindliche Bund 6 und nimmt in der Entkupplungsstellung beide Kugelkränze 9, 10 des achsial verschiebbaren Kupplungsgliedes 8 auf, das in der Zeichnung in der Kupplungsstellung dargestellt ist.
Nach Fig. 7 sind die Kugelkränze in äusseren Aushöhlungen des verschiebbaren Kupplungsgliedes 14 vorgesehen und greifen in entsprechende Längsnuten der miteinander zu kuppelnden Teile 15, 16 ein. Die in Fig. 7 schematisch veranschaulichte Anordnung ist in Fig. 8 in ihrer Anwendung auf zwei wahlweise mit einer Welle zu kuppelnde Riemschcibcn veranschaulicht. Hier
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verschipbhar. Auf jeder Seite diese !' Keilnut sind die Riemscheiben 19, 20 auf der Welle 18 frei drehbar angeordnet und mit einem teilweise über das Kupplungsglied 17 vorspringenden Nabelteil versehen. Jeder Nabe) teil hat zwei Ausnehmungen 21, 22 verschiedener radialer und achsialer Ausdehnung.
Die Ausnehmung 21 jedes Nabenteiles ist ausserdem mit Längsnuten zum Eingreifen der Kugelkränze versehen, während die Ausnehmungen 22 glatt bleiben, so dass sich in
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PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Ausrückbare Mitnehmerkupplung für zwei gleichachsig liegende Wellen oder für eine
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dh'seni entfernt und auf den anderen mit dem treibenden Teil starr verbundenen Kupplungsteil geschoben oder mit dem Kupplungsteil des anderen Maschinenteiles in Eingriff gebracht werden.