DE217752C - - Google Patents

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DE217752C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B59/00Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68«. GRUPPE
Firma W. & G.VOGEL in ELBERFELD.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. November 1908 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft ein Einsteckschloß mit Tag- und Nachtriegel, welches die Eigentümlichkeit aufweist, daß die Vorrichtung, die auf den Wechsel für die Falle wirkt, in dem Nachtriegelkopfe untergebracht ist. Diese Art der Anordnung eignet sich besonders für solche Schlösser, bei denen der Raum zwischen dem Riegeischwanze und dem Schloßbleche vollständig durch Zuhaltungsplatten ausgefüllt ist. Wollte man bei solchen Schlössern den bekannten Hebel, der auf den Fallenwechsel wirkt, auf dem Riegelschwanze anbringen, so könnte dies nur unter Aufgeben der vollen Ausnutzung des Raumes zwischen dem Riegel und dem Schloßbleche für die Zuhaltungen geschehen. Würde man aber den bekannten Hebel unter Ausnutzung des ganzen Zwischenraumes zwischen Riegel und Schloßblech zwischen den Riegelkopf und die Zuhaltungen legen, so würde das Schloß sehr breit ausfallen.
Gemäß der Erfindung besteht die Vorrichtung, die auf den Fallenwechsel einwirkt, aus einem im Riegelkopfe geführten Schieber.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig. ι Ansicht des Schlosses ohne obere Deckplatte, Tagriegel geschlossen, Nachtriegel geöffnet,
Fig. 2 Ansicht des Schlosses ohne obere Deckplatte, Tagriegel geschlossen, Nachtriegel geschlossen,
Fig. 3 Ansicht des Schlosses ohne obere Deckplatte, Tagriegel geöffnet, Nachtriegel geöffnet,
Fig. 4 Schnitt oberhalb des Nachtriegels zu Fig. i,
Fig. 5 Schnitt oberhalb des Tagriegels zu Fig. 2,
Fig. 6 Schnitt nach a-b zu Fig. 3.
Der Nachtriegel 1 ist in seinem vorderen Teile in der Längsrichtung mit einem Kanal 2 versehen, in welchem sich ein Schieber 3 auf- und abwärts verschieben läßt. Der Schieber 3 wird bei geöffnetem Nachtriegel, falls der Schlüssel nach rechts gedreht wird, durch den Schlüsselbart angehoben und übt hierbei einen Druck auf eine an dem um einen Bolzen 4 drehbaren Wechsel 5 angebrachte Platte 6 aus. Der Wechsel endet in seinem oberen Teile in einem hakenförmigen Ansatz 6a, welcher sich durch eine öffnung 7 gegen einen in der Falle 8 vorgesehenen Ansatz 9 anlegt. Ist also der Nachtriegel geöffnet und soll die Falle geöffnet werden, so geschieht dies, wie bereits gesagt, durch Einwirkung des Schlüsselbartes auf den Schieber 3, wobei dieser gehoben, somit der Wechsel 5 gedreht und die dadurch entstehende Drehbewegung des Wechsels 5 durch den Haken 6 des letzteren auf den Ansatz 9 der Falle 8 übertragen wird, indem dieser dabei in das Schloß eingezogen wird. Wird der Riegel geschlossen, was durch Linksdrehung des Schlüssels geschieht, so
verschiebt sich der Schieber 3, mit seiner unteren Fläche am Schlitz des Stulpes 10 vorbeigleitend, nach oben. Bei dieser Verschiebung ist Voraussetzung, daß der Schlitz des in dem Türpfosten befindlichen Schließbleches für den Riegel so weit nach oben reicht, daß die Hochbewegung des Schiebers 3 möglich ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch : Einsteckschloß mit einer am Riegel angebrachten, vom Schlüssel beeinflußten Vorrichtung zum Zurückziehen der Falle mittels Wechsels, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einem in einem Kanal des Riegelkopfes untergebrachten Schieber (3) besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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