DE217648C - - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D71/00—Elements of nailing machines; Nail-feeding devices
Landscapes
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 217648 KLASSE 71C GRUPPE
(V. St. A.).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1909 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft mit Gleitweg versehene Vorrichtungen zum Gleitrichten
von Nägeln.
Zweck der Erfindung ist, die Bauart derartiger Vorrichtungen zu vereinfachen und die Leistungsfähigkeit
derselben zu erhöhen.
Der Erfindungsgegenstand ist in Verbindung mit einer in der amerikanischen Patentschrift
707138 beschriebenen Vorrichtung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht einer mit Gleitwegen
versehenen Vorrichtung zum Gleitrichten der Nägel.
Fig. 2 ist ein Grundriß der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2.
Fig. 5 ist ein Längsschnitt.
Fig. 6 ist eine Draufsicht der zur Bewegung des Gleitweges und des Nagelbehälters dienenden
Vorrichtung.
Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. i.
In Lagerungen des Maschinengestelles 4 befinden sich parallel gelagerte Wellen 2 und 6.
An den äußeren Enden der Welle 2 und der Welle 6 sitzen Schwingarme 8 bzw. 10. An den
oberen Enden der Arme 8 und 10 sind Querschlitze 12 (Fig. 6) angebracht. Parallele Stangen
14 und 16 sind durch die Schlitze der Arme 8 bzw. 10 hindurchgeführt. An der
Stange 14 sind zwei Konsolen 18 befestigt, welche das obere Ende des den Gleitweg aufnehmenden
Rahmens 20 tragen. Das untere Ende des Rahmens 20 wird von der Stange 16
getragen. Die unteren Enden der Arme 8 und 10 sind durch Stangen 22 bzw. 24 (Fig. 5)
miteinander verbunden. An der im Maschinengestell 4 gelagerten Welle 26 sind zwei Exzenterbügel
28 angebracht, welche derart mit der Stange 22 verbunden sind, daß der den Gleitweg tragende Rahmen 20 durch die
Drehungen der Welle 26 hin und her bewegt wird. ,
Die auf den Gleitweg aufgebrachten Nägel sollen mit ihrem Kopfe nach vorwärts gerichtet
abgeliefert werden. Der Gleitweg besteht aus zwei Teilen 30 und 32, welche durch einen
Teil 34 miteinander verbunden sind. Eine in der Querrichtung des Gleitweges angebrachte
Umkehrplatte 38 dient dazu, die mit nach vorn gerichteten Spitzen anlangenden Nägel umzukehren.
An dem unteren Ende des Gleitweges ist eine Ablieferungsvorrichtung 40 angebracht,
welche die Nägel in Nagelführungen 42s einführt.
Die Nägel fallen von hier aus in biegsame Leitröhren und werden von den letzteren
dem Nageleintreibmechanismus abgeliefert. Die zum Abliefern der Nägel vorgesehene Vorrichtung
ist in der eingangs genannten Patentschrift eingehend beschrieben und demzufolge
nicht näher behandelt.
Die Umkehrplatte 38 ist von bekannter Bauart und zweckmäßig für Nägel verschiedener
Länge verstellbar. Zwei an der Welle 48 an-
gebrachte Zahnräder 46 stehen mit an entgegengesetzten Enden der Umkehrplatte ausgebildeten
Zahnstangen 50 in Eingriff.1 Die Welle 48 besitzt einen geriffelten Kopf 49, so
daß der Arbeiter die Einstellung bequem vornehmen kann. Eine mit Teilstrichen versehene,
an der Welle 48 angebrachte Scheibe 52 und ein an demRahmen 20 des Gleitweges vorgesehener
Zeiger 54 ermöglicht es dem Arbeiter, sich von der Richtigkeit der Einstellung gemäß der
Größe der angewendeten Nägel zu überzeugen.
An dem unteren Ende des Gleitweges befindet
sich eine mit Aussparungen 58 versehene Platte 56, welche das vordere Ende der anlangenden
Nägel aufnimmt. Die Platte 56 kann entsprechend der Größe der Nägel eingestellt werden, und zwar wird dies durch eine
mit einem geriffelten Kopf 62 versehene Welle 60 bewirkt. Zwei an der Welle 60 angebrachte
Zahnräder 64 greifen in an der Platte 56 ausgebildete Zahnstangen 66 ein. Eine an der
Welle 60 angebrachte, mit Teilstrichen versehene Scheibe 68 und ein an dem Rahmen 20
des Gleitweges befestigter Zeiger 70 lassen erkennen, ob die Platte 56 entsprechend der
Größe der Nägel eingestellt ist.
Auf der Hauptwelle 26 sitzt eine lose Riemenscheibe 72, deren Auswärtsbewegung durch
eine mit Flanschen versehene Muffe 74 begrenzt ist. Die Bewegung der Riemenscheibe 72 wird
der Hauptwelle 26 durch eine Kupplung übertragen, welche aus einer konischen, an der
Außenseite der Riemenscheibe 72 ausgebildeten Reibfläche 76 und einem auf der Muffe 74
sitzenden Gliede 78 besteht. Eine an dem äußeren Ende der Welle 26 vorgesehene Feder
80 ist durch die Muffe 74 und durch eine Nut 82 des Gliedes 78 hindurchgeführt, so daß das
letztere begrenzter Bewegungen in der Längsrichtung der Welle 26 fähig ist, daß jedoch die
Welle 26 an den Drehbewegungen des Gliedes 78 teilnehmen muß. Federbelastete, an der Nabe
der Riemenscheibe 72 angeordnete Stifte 83 (von denen einer in Fig. 4 dargestellt ist),
wirken auf den Flansch der Muffe 74 ein und verhindern ein Zusammentreffen des getriebenen
Gliedes 78 und der sich lose auf der Welle 26 drehenden Riemenscheibe 72.
Eine lose auf der Hauptwelle 26 sitzende Schnecke 84, welche durch Zusammentreffen
mit dem Maschinengestell von Einwärtsbewegungen abgehalten wird, besitzt einen die Welle
26 umgebenden muffenartigen Fortsatz 86, welcher mit der Nabe der Riemenscheibe 72
zusammentrifft. Die Kegelfläche eines in der Längsrichtung des Fortsatzes 86 bewegbaren
getriebenen Gliedes 88 tritt mit der inneren Fläche der Riemenscheibe 72 in Berührung.
Eine in eine Nut des getriebenen Gliedes eintretende Feder 90 verhindert Drehbewegungen
des Gliedes 88 gegenüber dem Fortsatze 86.
Mittels eines Handhebels 92 kann das Glied 88 mit der Riemenscheibe 72 in Eingriff gebracht
oder von derselben hinwegbewegt werden. Wenn das getriebene Glied 88 mit der inneren Seite '65
der Riemenscheibe 72 in Eingriff gebracht wird, so trifft auch die äußere Seite der Riemenscheibe
72 mit dem getriebenen Glied 78 zusammen. Wird das getriebene Glied 88 in unwirksame
Lage bewegt, so bewirken die federbelasteten Stifte 83, daß die Riemenscheibe 72
von dem getriebenen Glied 78 hinwegbewegt wird.
Ein federbelastetes, an dem Handhebel 92 angebrachtes Glied 94 ist eingerichtet, mit
einem Anschlagstift 96 zusammenzutreffen, so daß der Hebel 92 in seiner äußersten Stellung,
in der das getriebene Glied 88 außer Eingriff mit der Riemenscheibe 72 ist, gesperrt wird.
Eine zwischen der Vorderseite des Handhebels 92 und dem Maschinengestell angebrachte
Feder 98 hält den Hebel 92 während des Arbeitsganges der Maschine in seiner Innenlage.
Die Schnecke 84 steht mit einem Zahnrad 100 in Eingriff, das auf einer quer zur Hauptwelle
26 gelagerten Welle 101 sitzt. Eine auf die Welle 101 aufgesteckte Muffe 104 (Fig. 7)
wird von einer Zwinge 106 in ihrer Lage festgeklemmt. Die Muffe 104 trägt eine auf derselben
drehbare Scheibe 102. Ein ringförmiger Flansch 108 der Muffe 104 verhindert Rückwärtsbewegungen
der Scheibe 102. Die Drehung der Scheibe 102 wird durch folgende Einrichtung
bewirkt:
An der Muffe 104 ist ein mit einer Kegelfläche versehenes Glied 109 lose drehbar angebracht,
dessen seitlicher Stift 110 in eine Aussparung des Kragens 106 eintritt, so daß
das Glied 109 von der Welle 101 aus gedreht
wird. Eine Feder 112 hält das Glied 109 mit
einer an der Vorderfläche der Scheibe 102 angebrachten Reibfläche in beständiger Berührung.
Die Nagelzuführvorrichtung wird von der Scheibe 102 aus bewegt. Eine an der Scheibe
102 ausgebildete Kurvenfläche 114 wirkt auf
die an dem unteren Ende des Hebels 118 befestigte Laufrolle 116 (Fig. 1 und 3) ein. Ein
Lenkstück 120 verbindet das obere Ende des Hebels 118 mit einer an der Nagelzuführvorrichtung
angebrachten Kurbel 122. Die Laufrolle 116 wird von einer Feder 124 an die
Kurvenfläche der Scheibe 102 angedrückt, welch letztere nur dann bewegt wird, wenn
Nägel in die Leitröhren eingeführt werden sollen. Zu diesem Zwecke wird die Scheibe 102,
welche bestrebt ist, sich unter dem Einflüsse des Gliedes 109 beständig zu drehen, für gewöhnlich
von Drehungen abgehalten und in geeignetem Moment zwecks Zuführens der iao
Nägel freigegeben. Die Spannung der Feder 112 wird so geregelt, daß der Scheibe 102 nur ge-
von den Platten 182 herabfallenden Nägel
gleichmäßig auf dem Gleitweg verteilt werden, ist die Winkelstellung der Platten 182 gegeneinander
eine verschiedene (Fig. 3). In der Querrichtung der Platten 182 sind Platten 183
angeordnet, welche die von den Platten 182 aufgenommenen Nägel gegen die Front der
Nageltrommel bringen.
Damit die dem Gleitweg übertragenen Nägel nicht in die Nageltrommel zurückfallen, ist an dem oberen Ende des Gleitweges eine schräge Platte 184 angebracht. An beiden Seiten des oberen Teiles des Gleitweges sind Flanschen 186 angebracht, welche seitliche Ablenkungen der Nägel verhindern. Diejenigen Nägel, welche dem Gleitweg nicht mit ihren Spitzen nach vorn gerichtet abgeliefert werden, fallen durch die üblichen Öffnungen des oberen Teiles des Gleitweges hindurch und werden von einem an dem Rahmen des Gleitweges befestigten Tisch 188 (Fig. 5) in die Nageltrommel zurückgeführt.
Damit die dem Gleitweg übertragenen Nägel nicht in die Nageltrommel zurückfallen, ist an dem oberen Ende des Gleitweges eine schräge Platte 184 angebracht. An beiden Seiten des oberen Teiles des Gleitweges sind Flanschen 186 angebracht, welche seitliche Ablenkungen der Nägel verhindern. Diejenigen Nägel, welche dem Gleitweg nicht mit ihren Spitzen nach vorn gerichtet abgeliefert werden, fallen durch die üblichen Öffnungen des oberen Teiles des Gleitweges hindurch und werden von einem an dem Rahmen des Gleitweges befestigten Tisch 188 (Fig. 5) in die Nageltrommel zurückgeführt.
Nachdem die Maschine entsprechend der jeweiligen Größe der Nägel eingestellt wurde,
wird der Handhebel 92 ausgelöst und einwärts bewegt, so daß die Hauptwelle und die Welle
101 in Drehungen versetzt werden, wobei der Gleitweg hin und her bewegt und die Nageltrommel
gedreht wird.
Durch die Drehung der Nageltrommel werden die schaufelartigen ' Plätten 182 Nägel
heraufholen und dieselben dem sich hin und her bewegenden Gleitweg übertragen. Da die
Winkelstellung der Platten 182 gegeneinander eine verschiedene ist, so werden die Nägel an
verschiedenen Stellen des Gleitweges abgeliefert, so daß alle Leitrinnen gleichmäßig mit
Nägeln angefüllt-werden. Wenn der Hebel 128
(Fig. 3) zwecks Ablieferns der Nägel zurückgezogen wird, so wird das Glied 78 während
eines Teiles der nächsten Umdrehung der Scheibe 102 von der die Hin- und Herbewegung
des Gleitweges hervorbringenden Antriebsscheibe hinwegbewegt, so daß die Hin- und Her-
bewegungen des Gleitweges zeitweilig unterbrochen werden. Gleichzeitig bewegen sich die
Platten 136 auf die nächste Nagelreihe herab; auch die Ablieferungsvorrichtung wird betätigt,
um die erste Nagelreihe in die Nagelführungen einzuführen, von wo aus die Nägel
in die Leitröhren 164 eintreten..
Während der weiteren Bewegung der Scheibe kehren die Platten 136 in ihre ursprüngliche
Lage zurück, und die Antriebsscheibe versetzt das Glied 78 zwecks Hervorbringens der Hin-
und Herbewegungen des Gleitweges wieder in Drehungen. Sobald der von der Feder 132 in
seine Anfangslage zurückgeführte Hebel 128 mit dem Anschlag 126 zusammentrifft, werden
die Drehungen der Scheibe 102 unterbrochen. Die verschiedenen Maschinenteile verbleiben
dann in dieser Lage, bis der Hebel 128 wieder zurückgezogen wird, worauf sich der beschriebene
Vorgang wiederholt.
Claims (3)
1. Mit Gleitweg versehene Vorrichtung zum Gleichrichten von Nägeln für Schuhwerk-Nagelmaschinen
und ähnliche Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Hauptantrieb (72) mittels einer Doppelkupplung
(78, 88) sowohl der Antrieb (78, 74, 80, 26, 28, 8, 20, 10) zur Hin- und Herbewegung
des Gleitweges als auch der Antrieb (88, 84, 100, 101, 168, 170, 179) zur
Drehung der Nageltrommel (176) abgeleitet wird, und daß die Handhabe (92) zur Bedienung
dieser Doppelkupplung derart angeordnet ist, daß, wenn eines der getriebenen Glieder (78 bzw. 88) der Doppelkupplung
ein- oder ausgerückt (92 bzw. 83) wird, dann auch das andere getriebene Glied ein-
oder ausgerückt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Antriebe
zur Drehung der Nageltrommel bewegte Vorrichtung (88, 84, 100, 101, 104, 112,
109, 102, 116, 118, 124, 120, 122, 136) zur
Ablieferung der Nägel eine Reibungskupplung (109, 102) enthält, und daß die getriebene
Reibscheibe (102) der letzteren durch eine Sperrung (128, 126) verhindert
werden kann, sich zu drehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Lösung der die
Ablieferung der Nägel hindernden Sperrung (128, 126) der Antrieb zur Hin- und Herbewegung
des Gleitweges zeitweilig (152) unterbrochen (102, 152, 150, 148, 146, 144,
78) wird, während der Antrieb zur Drehung der Nageltrommel weiter läuft.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
nügend Reibung' übertragen wird, um sie zu bewegen, so daß die Reibung zwischen dem
Glied 109 und der Scheibe 102, solange die letztere in ortsfester Lage gehalten wird, auf
ein Minimum beschränkt ist. Damit die Scheibe für gewöhnlich von Drehungen abgehalten wird,
ist an derselben ein mit einem Einhalthebel 128 (Fig. 3) zusammenwirkender Anschlag 126 angebracht.
Der in einer Führung 130 .verschiebbare Hebel 128 wird von einer Feder 132 in der
Bewegungsbahn des Anschlages 126 gehalten und kann durch irgendeine geeignete Vorrichtung
zurückgezogen werden.
Eine in der Querrichtung des Gleitweges im Maschinengestell gelagerte Schwingwelle 134
trägt Nagelrückhaltplatten 136, deren Anzahl mit derjenigen der Leitrinnen übereinstimmt.
Die Platten 136 werden für gewöhnlich in gehobener Lage gehalten. Sollen Nägel abgeliefert
werden, so wird die Schwingwelle 134 so gedreht, daß die Platten 136 durch ihr Eigengewicht
herabfallen können und auf der nächsten abzuliefernden Nagelreihe aufruhen. Die in
dem Gleitweg verbleibenden Nägel werden somit während des Ablieferns der ersten Nagelreihe
von den Platten 136 zurückgehalten. Die Platten 136 werden von einem an der Schwingwelle
134 angeordneten Arm 138 in gehobener Stellung gehalten. Das abgerundete Ende 140
des Armes 138 ruht auf der Kurvenfläche 142 der Kurbel 122 auf. Fig. 1 läßt erkennen, daß
die Kurvenfläche 142 derart gestaltet ist, daß die Platten 136 sich herabbewegen können,
wenn die Kurbel 122 zwecks Betätigung der Nagelzuführvorrichtung gedreht wird. Sobald
die beschriebene Vorrichtung in ihre ursprüngliche Stellung zurückkehrt, werden die Platten
136 wieder angehoben.
Während des Ablieferns der Nägel soll die Hin- und Herbewegung des Gleitweges unterbrochen werden. Zu diesem Zwecke ist an dem Umfang des Gliedes 78 eine Nut angebracht, die einen Bund 144 aufnimmt. Die gabelförmigen Enden eines Armes 146 sind mit entgegengesetzten Seiten des Bundes 144 verbunden. Der Arm 146 ist an der unter der Hauptwelle und quer zu derselben gelagerten Schwingwelle 148 befestigt. Ein Ende eines Armes 150 ist mit der Schwingwelle 148 verbunden, während das andere Ende dieses Armes eine in den Schlitz 152 der Scheibe 102 eintretende Rolle trägt. Die Gestaltung des Schlitzes 152 ist derart, daß das Glied 78 für gewöhnlich mit der Antriebscheibe der Hauptwelle in Eingriff gehalten wird und nur dann von der Hauptwelle hinwegbewegt wird, wenn die Nagelzuführvorrichtung zwecks Ablieferns der Nägel betätigt wird.
Während des Ablieferns der Nägel soll die Hin- und Herbewegung des Gleitweges unterbrochen werden. Zu diesem Zwecke ist an dem Umfang des Gliedes 78 eine Nut angebracht, die einen Bund 144 aufnimmt. Die gabelförmigen Enden eines Armes 146 sind mit entgegengesetzten Seiten des Bundes 144 verbunden. Der Arm 146 ist an der unter der Hauptwelle und quer zu derselben gelagerten Schwingwelle 148 befestigt. Ein Ende eines Armes 150 ist mit der Schwingwelle 148 verbunden, während das andere Ende dieses Armes eine in den Schlitz 152 der Scheibe 102 eintretende Rolle trägt. Die Gestaltung des Schlitzes 152 ist derart, daß das Glied 78 für gewöhnlich mit der Antriebscheibe der Hauptwelle in Eingriff gehalten wird und nur dann von der Hauptwelle hinwegbewegt wird, wenn die Nagelzuführvorrichtung zwecks Ablieferns der Nägel betätigt wird.
Unter der Ablieferungsvorrichtung und ungefähr gleichlaufend zu derselben befindet sich
eine Stange 154, an der die bereits erwähnten Nagelführungen 42 angebracht sind. Die
Stange 154 besteht aus einem am Maschinengestell befestigten Teil 156 und aus einem bei
159 drehbar an dem festen Teil 156 angebrachten Teil 158. Die Teile 158, 156 werden von
einer geeigneten Sperrvorrichtung 160 (Fig. 3) zusammengehalten. An den Stirnflächen der
Teile 158, 156 sind Nuten 162 angebracht,
welche die Nagelführungen bilden. Die Leitröhren 164 befinden sich an den unteren Enden
der Nuten 162 und werden in dieser Lage festgeklemmt. An den oberen Enden der Leitröhren
164 sind Flansche angebracht (Fig. 5), welche in geeignete Aussparungen des Teiles 158
eintreten. Die dargestellte Bauart ermöglicht es demnach, etwa verstopfte Leitröhren bequem
zu entfernen. Damit die anderen Leitröhren nicht aus der Maschine herausfallen, wenn eine verstopfte Röhre abgenommen werden
soll, ist vor den Leitröhren eine Schraubenfeder 166 angebracht, welche die nicht zu
entfernenden Leitröhren nachgiebig gegen den ortsfesten Teil der Stange 154 andrückt und
dieselben in ihrer Lage hält.
Am rückwärtigen Ende der Welle 101 sitzt
ein Zahnrad 168, welches in die Verzahnung 170 der die Nageltrommel drehenden Welle 172
eingreift. Die Trommel 176 wird von den Rollen 179 getragen und von der Welle 172
aus gedreht. Ein Flansch 178 der Trommel tritt in Nuten der Rollen 179 ein. Die Nuten
der Rollen 179 sind nach außen zu erweitert, damit der Flansch 178 durch das Gewicht der
Trommel 176 beiderseits in festem Reibungseingriff gehalten wird. Ein zweiter, am Umfang
der Trommel angebrachter Flansch 180 tritt in die Nut 181 (Fig. 6) der die Trommel
tragenden Welle 174 ein. Der Umfang des Flansches 180 berührt jedoch nicht den Grund
dieser Nut 181. Er dient also nur als Führung gegen Schiefstellungen der Trommel.
Dadurch, daß die die Nageltrommel antreibende Rolle 172 nur mit dem Flansch 178
in Berührung steht, liegt fast gar keine Gefahr vor, daß die Nageltrommel aus der richtigen
Lage herausgehoben wird. Die in der Regelzum Teil aus Eisenblech hergestellte Nagel-'
trommel wird während des Gebrauchs leicht verbogen, und bei der bekannten Bauart hat
es sich gezeigt, daß hierdurch oft die Drehung der Trommel unterbrochen wurde, was gemäß
der neuartigen Bauart vermieden werden soll.
Der obere Teil des Gleitweges tritt in eine kreisförmige, an der inneren Seite der Nageltrommel
angebrachte öffnung ein. An dem inneren Umfang der Trommel sind schaufelartige
Platten 182 angebracht, welche in niedrigster Stellung eine Anzahl von Nägel
aufnehmen, so daß die Nägel allmählich aufwärts steigen und schließlich durch ihr Eigengewicht
auf den Gleitweg fallen. Damit die
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217648C true DE217648C (de) |
Family
ID=478940
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217648C (de) |
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