DE148358C - - Google Patents

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DE148358C
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stack
dining table
sheets
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conveyor belts
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H1/00Supports or magazines for piles from which articles are to be separated
    • B65H1/08Supports or magazines for piles from which articles are to be separated with means for advancing the articles to present the articles to the separating device
    • B65H1/22Supports or magazines for piles from which articles are to be separated with means for advancing the articles to present the articles to the separating device moving in direction of plane of articles, e.g. for bodily advancement of fanned-out piles
    • B65H1/225Round stack feeders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H5/00Feeding articles separated from piles; Feeding articles to machines
    • B65H5/24Feeding articles in overlapping streams, i.e. by separation of articles from a pile

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen zum Zuführen eines angestrichenen Bogenstapel nach dem Speisetisch einer Bogenzuführungsvorrichtung bestimmten Aufgebeapparat, weleher die Bogen derart befördert, daß sie einzeln vom Stapel getrennt und weiter verarbeitet werden können.
Bisher war es bei Vorrichtungen dieser' Art üblich, den angestrichenen Bogenstapel
ίο dem Speisetisch so zuzuführen, daß der Stapel allmählich von einem feststehenden Vorratstisch durch eine gekrümmte Führung in solchem Maße nach dem Speisetisch übergeführt wurde, wie die Bogen vor der Vorderseite des Stapels auf dem Speisetisch abgenommen wurden. . Bei dieser Bogenzuführungsart kommt jedoch das Bogenstapelhinterende leicht in gekrümmte Führung, so daß es schwierig und manchmal unmöglich ist, einen frischen Bogenstapel dem Hinterende des vorher aufgelegten Stapels anzufügen und in geeignete Lage zu demselben zu bringen. Ebenso ist es schwierig, den Bogenstapel durch die lange gekrümmte Führung von dem Vorratstisch nach der Vorderseite des Speisetisches zu bringen. Diese Schwierigkeiten sollen durch den vorliegenden Aufgebeapparat behoben werden.
Derselbe besteht aus einem Vorratstisch, welcher sich über dem Speisetisch bewegt und . eine Ladefläche, sowie eine von ihm ausgehende gekrümmte Führung aufweist, durch welche der Bogenstapel hindurchbewegt wird. Der Bogenstapel wird dadurch auf den Speisetisch abgelegt, daß sich die Aufgebevorrichtung entgegengesetzt der Bewegungsrichtung der Förderbänder für die Stapel über den Tisch hinbewegt, und zwar in umgekehrter Lage. Während sich die bereits ganz auf den Förderbändern ruhenden Stapel zu den Bogenzuführern vorwärts bewegen, läuft auch die Aufgebevorrichtung gleich schnell mit den Förderbändern vorwärts, so daß der auf der Aufgebevorrichtung befindliche Stapel mit seinem vorderen Ende auf dem Speisetisch aufliegt, während sein hinteres Ende noch auf dem Vorratstisch verbleibt. In entsprechenden Zwischenräumen wird dann immer ein frischer Bogenvorrat an das vorhergehende Stapelhinterende angefügt und durch die jedesmalige Rückwärtsbewegung der Ladevorrichtung ebenfalls auf den Speisetisch gebracht. Dies . wird so lange fortgesetzt, bis der ganze Speisetisch mit auf Förderbändern ruhenden Stapeln belegt ist, deren letzter sich dann stets noch in der am Ende derselben gleichmäßig mit vorrückenden Aufgebevorrichtung befindet, um nach Verbrauch des vorhandenen Vorrats die Beschickung des Speisetisches vom Anlegetisch her mit diesem Stapel in gleicher Weise wieder beginnen zu können.
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht dieser Vorrichtung, Fig. 2 einen Längsschnitt und Fig. 3 einen Grundriß derselben.
Der angestrichene Bogenstapel liegt auf dem Speisetisch 1 und wird, wenn die einzelnen Bogen entfernt werden sollen, durch Bänder 2 vorwärts bewegt. Die über die Oberfläche des Tisches 1 hinwegbewegten Bänder 2 führen über auf Wellen 5 sitzende
Scheiben 3; der Bogenstapel wird dem Tisch I mittels eines über den letzteren hinweggehenden Vorratstisches 7 zugeführt.
Durch eine gekrümmte Führung, welche von dem Vorratstisch nach dem Speisetisch reicht, gleitet der Bogenstapel nach letzterem. Hier angelangt, ist die Lage des Stapels umgekehrt. Die gekrümmte Führung wird von dem Umfang einer Trommel 11 und einer Reihe gekrümmter, auf einer Welle 13 sitzender Bügel 9 gebildet. Die Welle 13 ist im Seitenrahmen 8 der Aufgebevorrichtung 7 gelagert. Am Eingange der Führung sind Druckrollen 14 vorgesehen, welche sich auf den Bogenstapel legen, denselben gegen die Trommel 11 drücken und ihn so in die Führung leiten. Die 'Druckrollen 14 sitzen auf einer Welle 15, welche an Armen 16 einer schwingenden Welle 17 angeordnet ist.
Die Welle 17 trägt eine Anzahl Führungen bezw. Zungen 18, welche den Raum zwischen den Druckrollen 14 und den Bügeln 9 abdecken und so eine Fortsetzung der letzteren bilden. Die Welle 12 der Trommel 11 trägt an den Enden Schneckenräder 19, welche in Schraubenwellen 20 eingreifen. Wenn die Welle 12 gedreht wird, führt die Tormmel 11 den Stapel durch die gekrümmte Führung vorwärts und gleichzeitig läuft die Aufgebevorrichtung mit Hilfe der Schneckenräder 19 auf den Schraubenwellen 20 entlang. Die Aufgebevorrichtung befördert sodann den Stapel von dem Vorratstisch 7 auf den Speisetisch 1, ohne daß derjenige Teil des Stapels, der bereits auf dem Speisetisch liegt, irgendwie beeinträchtigt wird.
Während der Tätigkeit der Aufgebevorrichtung wirken die Schneckenräder 19 als angetriebene Räder und die Schraubenwellen 20 als feststehende Zahnstangen. Die Schraubenwellen 20 greifen in die Triebräder ein, so daß sie die Aufgebevorrichtung über den Speisetisch 1 hinwegführen. Während derTätigkeit der Aufgebevorrichtung werden die Rollen 14 durch eine Kette 21 angetrieben. Diese läuft einerseits über ein fest auf der Welle 12 sitzendes Kettenrad 22 und andrerseits über ein lose auf der Welle 17 sitzendes Kettenrad 23. 'Ein mit dem Kettenrad 23 verbundenes Zahnrad 24 greift in ein auf der Welle 15 befestigtes Zahnrad 25 ein, wodurch die Rollen 14 mit Welle 15 in Drehung versetzt werden. Die Welle 12 erhält ihren Antrieb durch eine Schnecke 26, die in eines der Schneckenräder 19 eingreift. Auf einer kurzen Welle 29, welche in der Fortsetzung der Welle 17 liegt, sitzt ein . Kegelrad 28, das in Eingriff mit dem Kegelrad 27 auf der Welle der Schnecke 26 steht. Mittels der auf der Welle 29 angeordneten Kurbel 30 wird die Ladevorrichtung in Tätigkeit gesetzt, wobei das Schneckenrad 19 mittels der Kegelräder 28, 27 und der Schnecke 26 und damit gleichzeitig die Trommel 11 gedreht und die Ladevorrichtung über den Speisetisch ι bewegt wird.
' Die Schnecke 26 dient außer zum Drehen der Trommel 11 auch als Verriegelung der Schneckenräder 19 gegen Drehung dann, wenn die Aufgebevorrichtung nicht betätigt wird. Es wirken in diesem Falle während des Vorrückens des Stapels nach den Bogenabhebern die Schneckenräder 19 als Muttern der Schraubenwellen 20, die somit die Aufgebevorrichtung über den Speisetisch 1 hinweg führen. Beide Schraubenwellen 20 werden durch die Kette 31, die über Kettenräder 32 führt, gleichmäßig gedreht. Eine der, Wellen 20 treibt die Welle S mittels der Schnecke 33 an, welche mit dem Schneckenrad 34 der Welle 5 in Eingriff steht. Durch die Schneckenräder 33, 34 werden die Bänder 2 in Bewegung gesetzt, die den Bogenstapel auf dem Speisetisch vorwärts führen. Die Schraubenwellen 20 werden beständig zwecks Verschiebung des Stapels durch geeignete Mittel, z. B. durch eine Klinkenschaltung, und zwar ruckweise gedreht.
Wenn der Stapel am Speisetisch geringer geworden ist, nähert sich die Aufgebevorrichtung den Abhebevorrichtungen und infolgedessen zeigt die Stellung der Aufgebevorrichtung auf dem Arbeitstisch dem Arbeiter schon an, wie groß der Stapel auf dem Speisetisch noch ist.
Um einen neuen Stapel dem Speisetisch zuzuführen, wird die Bewegung der Aufgebevorrichtung unterbrochen, während das hintere Ende des alten Stapels noch auf dem mit einer stellbaren Seitenführung 35 ausgerüsteten Vorratstisch liegt. Der Arbeiter kann dann leicht den neuen Vorrat am hinteren Ende des alten Stoßes hinzufügen und so fortfahren, bis der Tisch vollständig mit Vorrat versehen ist.
Da die Aufgebevorrichtung stets unter Aufsicht des Arbeiters ist, so ist keine Gefahr vorhanden, daß das hintere Ende des Stapels in die gekrümmte Führung eintritt, wodurch es schwer, wenn nicht unmöglich wäre, dem vorrückenden Stapel einen neuen Vorratsstapel anzufügen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Aufgebeapparat für Bogenzuführungsvorrichtungen, bei denen der am Vorratstisch aufgelegte Bogenstapel durch eine Rundführung hindurch in umgekehrter Richtung nach dem Speisetisch gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufgebeapparat (7, 8) während der Drehung der Zuführungstrommel (11) durch in'Schratt-
    benwellen (20) eingreifende Schneckenräder (19) auf dem Speisetisch entlang bewegt wird, und zwar entgegengesetzt der Bewegung der auf den Förderbändern des Speisetisches ruhenden Stapel, zum Zweck, den auf dem Vorratstisch befindlichen Bogenstapel an die Förderbänder abzugeben, während bei Stillstand der Zuführungstrommel die Schneckenräder gesperrt sind und der Vorratstisch mittels derselben und der Schraubenwellen in Übereinstimmung mit der Bewegung der Förderbänder über den Speisetisch hin bewegt wird, zum Zweck, den auf dem Aufgebeapparat befindlichen Bogenstapel an den vorhergehenden angeschlossen zu halten und die Beschickung des Speisetisches nach Verbrauch des darauf befindlichen \rorrats wieder von vorn her beginnen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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