DE217537C - - Google Patents
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- DE217537C DE217537C DENDAT217537D DE217537DA DE217537C DE 217537 C DE217537 C DE 217537C DE NDAT217537 D DENDAT217537 D DE NDAT217537D DE 217537D A DE217537D A DE 217537DA DE 217537 C DE217537 C DE 217537C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
- E02B7/20—Movable barrages; Lock or dry-dock gates
- E02B7/26—Vertical-lift gates
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Barrages (AREA)
Description
3(ahett'ic()cn ci
Sct-nvinCiiv
fiv
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVe 217537-KLASSE 84&§G RUPPE
Schleusentor. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. März 1908 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schleusentor, das aus einem in senkrechten
Führungen gleitenden Teil und einem in ihm verschiebbaren, mit Führungsrollen versehenen
zweiten Teil besteht, die beide eine Kammer einschließen, welche nach Bedarf mit Wasser
oder Luft gefüllt wird, um den erstgenannten äußeren Teil des Tores von den Führungsflächen abzuheben.
ίο In der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand
der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Längsschnitt,
Fig. 2 eine Ansicht des Tores von innen, und
Fig. 2 eine Ansicht des Tores von innen, und
Fig. 3 ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie 1-2 der Fig. i.
Der äußere Teil des Schleusentores oder das Gehäuse C legt sich infolge des in Richtung
des Pfeiles wirkenden Wasserdrucks mit seinen Kanten E gegen einen in der abzuschließenden
Wandöffnung O vorgesehenen Rahmen F, F1,
so daß ein wasserdichter Abschluß der Öffnung O erzielt wird. Der untere Querträger D
des 'Rahmens F1 F1 erhält eine schräge Sitzfläche
für die untere Kante des Schleusentores. Innerhalb des Gehäuses C ist eine
Wand P angeordnet, welche mit Führungsrollen W versehen ist, die beim Aufziehen und
Niederlassen des Tores auf dem Rahmen F, F1 abrollen. Die Wand P wird von den Rollen W1
getragen, welche auf dem Boden des Gehäuses C laufen, so daß sich der Teil P kolbenartig
in wagerechter Richtung im Gehäuse C verschieben kann. Die Teile C und P bilden
miteinander eine Kammer, welche mit Wasser oder Luft gefüllt werden kann. In dieser
Kammer ist zweckmäßig ein Behälter M aus biegsamem Baustoff angeordnet. Die Druckkammer
oder der Behälter M ist mit einem Einlaßventil Q und einem Auslaßventil V versehen.
Das Einlaßventil Q steht durch ein biegsames Rohr Q1, welches durch die Decke
des Gehäuses C hindurchgeht, mit einem Wasserspeicher in Verbindung. Das Auslaßventil V
dient zur Entleerung der Druckkammer oder des biegsamen Behälters M. Wenn das Auslaßventil
V geschlossen und das Einlaßventil Q geöffnet ist, wird die Kammer mit Wasser gefüllt,
so daß infolge des gegen die Stirnwand des Gehäuses C wirkenden Wasserdruckes die
Seitenkanten dieses Gehäuses von dem Führungsrahmen F, F1 abgehoben werden.
Der Antrieb des Schleusentores erfolgt durch eine Antriebsvorrichtung beliebiger Art unter
Zuhilfenahme einer Hubstange R, die fest auf der Decke des Gehäuses C sitzt und entsprechend
geführt wird. (Die Führungen sind nicht gezeichnet.) Diese Stange ist hohl, so
daß kleinere Stangen, Rohre oder Schlüssel zur Handhabung der Ventile durch sie nach
unten in das Torgehäuse eingeführt werden können. Die Wand P ist lösbar aus mehreren
mit Flanschen versehenen eisernen Platten p hergestellt, damit Ausbesserungen am biegsamen
Behälter M leicht vorgenommen werden können. Wenn der biegsame Behälter M
nicht verwendet wird, so ist die Wand P an den Kanten mit geeigneten Packungsmitteln
zu versehen. Um den Behälter M vor Beschädigungen zu schützen, kann er von einem
Gehäuse aus dünnem Blech umschlossen werden.
Claims (2)
1. Schleusentor, gekennzeichnet durch
einen in senkrechten Führungen gleitenden Teil (C) und einen in ihm verschiebbaren,
mit Führungsrollen (W) versehenen Teil (P), welche eine Kammer einschließen, die nach
Bedarf mit Wasser oder Luft gefüllt wird, um den Teil (C) von den Führungsflächen
(F1) abzuheben.
2. Schleusentor nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen, in: der Druckkammer
angeordneten Behälter (M) aus biegsamem Baustoff.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217537C true DE217537C (de) |
Family
ID=478833
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217537D Active DE217537C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217537C (de) |
-
0
- DE DENDAT217537D patent/DE217537C/de active Active
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