DE134909C - - Google Patents
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- DE134909C DE134909C DENDAT134909D DE134909DA DE134909C DE 134909 C DE134909 C DE 134909C DE NDAT134909 D DENDAT134909 D DE NDAT134909D DE 134909D A DE134909D A DE 134909DA DE 134909 C DE134909 C DE 134909C
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B8/00—Details of barrages or weirs ; Energy dissipating devices carried by lock or dry-dock gates
- E02B8/04—Valves, slides, or the like; Arrangements therefor; Submerged sluice gates
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- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Barrages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Verschlufsvorrichtung für Grundablasse
von Thalsperren u. dgl., bei welcher der Wasserdruck nahezu aufgehoben wird, so dafs das Oeffnen der Vorrichtung unter geringem
Kraftaufwand erfolgen kann, während der Drucküberschufs das Anpressen des Verschlusses
gegen die Führung bewirkt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Vorrichtung zur Darstellung gebracht, und zwar ist
Fig. ι ein Grundrifs,
Fig. 2 eine Seitenansicht und
Fig. 3 eine Abänderung.
m stellt ein Kanalmauerwerk dar, ρ q sind die beiden Einlafsöffnungen und r ist die freie
Auslafsöffnung. Die Einlafsöffnungen liegen einander gegenüber, und die dazugehörigen
Thore α und b sind mit einander gleichlaufend fest verbunden; das Thor α ist etwas gröfser
als das Thor b und die Einlafsöffnung ρ gröfser als q: so dafs sich hieraus ein Ueberdruck ergiebt,
durch welchen die Thore ab an ihre Führungen gedruckt werden, g ist eine der
Führungen, in welcher sich die Steuerstange s bewegt. Die Flanschen oder Führungsschienen
dienen als Führung für die Thore. Die in den Fig. 1 und 2 dargestellten Thore α und b
sind besonders gegossen und mit einem mittleren offenen Gestell c verbunden, das ebenfalls
aus Gufseisen hergestellt ist. Die Thore a und b werden durch Bolzen d und Knaggen e
mit dem mittleren Gestell c zusammengehalten und können zu einander durch Schlichten ihrer
zusammenstofsenden Flächen und Einfügen von Packungen derart eingestellt werden, dafs sie
zu einander und zu der mittleren Hubstange 51
gleichlaufend stehen. Die Führungsschienen h i, an welchen sich die Thore α b führen, sind
ebenfalls aus Gufseisen von entsprechendem Querschnitt hergestellt. Die Führungsschiene
des gröfseren Thores α besitzt oben einen Querbalken j, welcher so weit entfernt vom
Thore angeordnet ist, dafs sich letzteres zwischen dem Balken j und der Führungsschiene
frei bewegen kann. Dieser Querbalken j kann an dem Untertheile des Gewölbes der Einlafsöffnung
mittels Mauerbolzen k befestigt und auch durch an jeder Seite der Führungsschiene
i vorgesehene gufseiserne Arme n, mit denen er verbolzt wird, verbunden werden.
Das Thor α trägt einen in seine Oeffhung hineinragenden
Flansch n> (Fig. 3), welcher auf dem oberen Theile des Querbalkens j aufliegt,
wenn die Oeffnung geschlossen ist; auch steht der Flansch seitwärts so weit hervor, dafs er
auf den den Querbalken j mit der Thorführung h verbindenden Armen η aufruht. Auf
diese Weise wird ein vollständiger Abschlufs hergestellt, da die Seiten des Thores a, wie
bereits erwähnt, gegen die Thorführung h drücken. Die kleinere Führung i kann in der
gebräuchlichen Art hergestellt werden und wird an den Ecken t der kleineren Einlafsöffnung
befestigt. Die beiden Führungen h i werden genau gleichlaufend zu einander und in einer
für die Gröfse der beiden Thore mafsgebenden geringsten Entfernung von einander angeordnet.
Wenn die Gestelle oder Führungen h i aufgeführt sind, werden die Thore ab an ihrem
Gestell c befestigt und eingestellt und dann in ihren Führungen heruntergelassen, worauf das
Mauerwerk m zur vollen Höhe aufgeführt wird.
Das gröfsere Thor kann sich erforderlichenfalls in seiner Führung wie ein Kolben bewegen
und die Fugen zwischen seinen Seiten und der Führung werden so dicht und genau
als möglich gemacht oder mit Rollen oder einer anderen Packung versehen, ohne zu grofse
Reibung zu verursachen.
Die für diese Schleusenthore gewählten Formen und Materialien und die Anordnungen,
welche sowohl zu ihrer Verbindung als auch zu der der einzelnen Theile ihrer Führungen
und zum Heben und Senken der Thore getroffen sind, können den jeweiligen Umständen
entsprechend abgeändert werden. Der Unterschied in der Gröfse des äufseren Thores
gegenüber dem inneren wird im Allgemeinen durch den weiteren Ausbau eines jeden Endes
erzielt, also z. B. dadurch, dafs man seine Schwellen am oberen und unteren Ende des
Thores weiter hinausverlegt als die des inneren Thores.- Die Regelvorrichtung mufs schwer
genug ausgeführt sein, damit sie den an den unteren Flächen der'.beiden Thore und den
auf den vorstehenden Flansch des äufseren Thores wirkenden Druck und gleichfalls den
durch die Reibung hervorgerufenen Widerstand überwinden kann. Das Gewicht des Thores wird seinen Verschlufs unterstützen.
In den Fällen, in welchen die Einrichtung an Auslafsöffnungen anstatt an Einlafsöffnungen
von Kanälen oder Metallrohren vorgesehen werden soll, wird das gröfsere Thor an der
Innenseite der Führung und das kleinere Thor an der Aufsenseite angeordnet, so dafs sie in
ihren Gestellen wie ein Kolben gleiten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Verschlufsvorrichtung für Grundablässe von Thalsperren u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dafs' zwei fest mit einander verbundene Gleitthore einander gegenüber in zwei Abzweigkanälen des Hauptkanals angeordnet sind und die Abzweigkanäle dadurch stets geschlossen halten, dafs das eine Thor eine etwas gröfsere wirksame Fläche als das andere besitzt, so dafs .beide Thore in Folge des Druckunterschiedes des auf beide~ Thore wirkenden Wasserdruckes leicht an ihre Sitze geprefst werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1349009 | 1931-10-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE134909C true DE134909C (de) |
Family
ID=28684665
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT134909D Active DE134909C (de) | 1931-10-06 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE134909C (de) |
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- DE DENDAT134909D patent/DE134909C/de active Active
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