DE217533C - - Google Patents

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DE217533C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C33/00Ornithopters
    • B64C33/02Wings; Actuating mechanisms therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77h. GRUPPE
ROBERT STREHLAU in BERLIN-WESTEND.
und anderen Fahrzeugen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Dezember 1907 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zur Erzielung eines Auf- und Vortriebes an Flugmaschinen und anderen Fahrzeugen. Die Fig. ι bis 3 veranschauliehen die Ausführungsform, und zwar:
Fig. ι eine Draufsicht,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht.
Fig. 4 stellt schematisch die jeweilige Stellung der bewegten Flächen während einer Kurbelumdrehung dar.
Fig. 5 und 6 zeigen die Wirkungsweise des Kurbelmechanismus und die Verstellung des Kurbelzapfens.
Vom Motor α wird die Kraft auf die Seiloder Riemenscheiben b und die Kurbeln c übertragen. Zwischen je zwei Kurbeln c ist eine Fläche oder sind übereinander mehrere mit leichtem Stoff überspannte Flächen d an den Enden des Rahmengestells f in den Kurbelzapfen e aufgehängt, welche bei Drehung der Kurbeln auf und ab bewegt werden. Um eine gleichmäßige Bewegung der paarweise nebeneinander angeordneten Flächen A zu erreichen, sind die Kurbeln c durch die Wellen g und Kegelräder &· zwangläufig gekuppelt.
Zur Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges werden die bewegten Flächen bei ihrer Abwärtsbewegung durch das mit der Kurbel I o. dgl. verbundene Gestänge η so geneigt, daß außer dem Auftrieb noch eine Kraftkomponente in der Fahrtrichtung wirkt, welche das Fahrzeug vorwärts zu treiben sucht. Bewegen sich die Flächen d z. B. abwärts, so wird das ganze Antriebsystem, welches in der Achse m im Gestänge drehbar gelagert ist, durch die Kurbel I und die Kurbelstange n, die wiederum mit der Tragfläche oder dem mit letzterer verbundenen Gestänge k im Punkte s drehbar in Verbindung steht, in der Fahrtrichtung geneigt (Fig. 5 und 6), so daß die Luft bei Abwärtsbewegung der Flächen nicht allein senkrecht nach unten, sondern auch entgegengesetzt der Fahrtrichtung gedrückt wird und hierdurch das Fahrzeug vorwärts treibt. Bei Aufwärtsbewegung der Flächen wird dagegen das Antriebsystem zwangläufig durch die Kurbel gegen die Fahrtrichtung geneigt, so daß der Luftstrom infolge der Vorwärtsbewegung stets die unteren Seiten der Flächen d trifft, und bei entsprechender Neigung ein Abtrieb nicht erfolgt. Je nach der Fahrgeschwindigkeit kann man die Kurbellänge auch während der Fahrt ändern. Der Kurbelzapfen r wird nämlich durch Umdrehung der Schraubenspindel 0 verschoben, deren Schaltvorrichtung p mit der Klinke q durch entsprechendes Einstellen der letzteren so in Eingriff gebracht werden kann, daß eine Rechts- oder Linksdrehung der Schraubenspindel erfolgt. Die günstigste jeweilige Länge der Kurbelstange η kann durch das Spannschloß t eingestellt werden.
Um möglichst große bewegte Flächen bei verhältnismäßig kleinen Abmessungen der Vorrichtung zu erhalten, wird man zweckmäßig mehrere Flächen übereinander anordnen.
Die vorstehend beschriebene Vorrichtung
kann zur Erzielung eines Auf- und Vortriebes an Flugmaschinen, Ballons sowie an Fahrzeugen, die auf der Erde, dem Wasser, Eise oder auf dem Schnee bewegt werden sollen, mit gleichem Vorteil und der gleichen Wirkung dienen.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    ίο i. Vorrichtung zur Erzielung eines Auf-
    und Vortriebes an Flugmaschinen und anderen Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Tragfläche oder dem mit letzterer verbundenen Gestänge schwingend aufgehängte Gestell, in dem die Kurbeln der bewegten Flächen gelagert sind, durch ein von der Bewegungsvorrichtung angetriebenes Gestänge o. dgl. mit der Tragfläche oder dem mit letzterer verbundenen. Gestänge zwangläufig verbunden ist, so daß die erforderliche Einstellung der beweglichen Flächen zum Auftrieb und zur Vorwärtsbewegung erzielt wird.
  2. 2. Ausführung der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mehrere übereinander angeordnete Flächen.
  3. 3. Ausführung der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grad der Ausschwingung der bewegten Flächen durch Verstellung des Kurbelzapfens auf der Kurbelscheibe während der Fahrt beliebig geändert · werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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