DE712879C - Schwingenflugzeug mit kegeliger Bewegung der Schwingenholme - Google Patents

Schwingenflugzeug mit kegeliger Bewegung der Schwingenholme

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DE712879C
DE712879C DEB179440D DEB0179440D DE712879C DE 712879 C DE712879 C DE 712879C DE B179440 D DEB179440 D DE B179440D DE B0179440 D DEB0179440 D DE B0179440D DE 712879 C DE712879 C DE 712879C
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Germany
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swing
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bridge
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Application number
DEB179440D
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Inventor
Leopold Brunner
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C33/00Ornithopters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Schwingenflugzeug mit kegeliger Bewegung der Schwingenholme Bei Srhwingenflugzeugen hat man zum Antrieb der Schwingenholme bereits Kurbelgetri:ebe benutzt, welche den in Kreuzgelenken gelagerten Holmen eine kegelförmig kreisende Bewegung :erteilen. Es ist auch bereits bekannt, diese kegelförmig kreisende Bewegung der Holme in eine geradlinige Bewegung umzuwandeln, und zwar durch planetentriebartige Ausbildung des Kurbelgetriebes. Allen bisher bekannten Schwingentrieben dieser Art haftet der Nachteil. an, daß durch die mit der Bewegung der Schwingen sich ändernde Lage der Auftriebskraft in bezug auf dein Gesamtschwerpunkt eine Stampfbewegung des Rumpfes entsteht, die ,einen wesentlichen Teil der Antriebsleistüng verzehrt und außerdem eine unerwünschte Rüttelbewegung des Flugzeuges verursacht.
  • Um diesen besonders bei Großausführung mit geringer Schwingungsfrequenz erheblichen Nachteil zu vermeiden, werden erfindungsgemäß die in bekannter Weise zur allseitig schwenkbaren Abstützung der Schwingenholme dienenden, die Kreuzgelenke tragenden beiderseitigen Ausleger zu :einem um eine Mittelhochachse im Rumpf schwenkbaren Gebilde (Querbrücke) vereinigt und die Kürbeln gegenläufig und derart zueinander angeordnet, daß sie bei Durchlaufen der jeweilig waagerechten Kurbel- bzw. Holmlage eine um i 8o' versetzte Lage haben. Hierdurch bewirken die beim Schlagen der Schwingen in den Auslegern entstehenden Reaktionskräfte eine Schwenkung der Querbrücke um ihre Mittelhochachse, und :diese Hinundherb:ewegung der Kreuzgelenke in waagerechter Ebene wandelt die ursprünglich kegelförmig kreisende Bewegung der Schwingen in eine ,senkrechte auf, und ab gehende Bewegung um. Die sonst das Stampfen des Rumpfes zur Folge habenden Druckmittelpu!nktwanderung:en werden also durch die Erfindung in sich ausgeglichen, wobei trotz der Uniwandlung der kreisenden in eine annähernd senkrechte Bewegung des Holmes der weitere Vorteil eines Kurbeltriebes in bezug auf die Massenkräfte in den Umkehrpunkten. (oben und unten) der Schwingbewegung bestehen bleibt.
  • Zum Antrieb der gegenläufigen Kurbeln
    einwirkende Antriebsmotor wird zweck smäßig gleichachsig zu der die Holmlager aufnehmenden Querbrücke angeordnet.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in beispielsweiser Ausführungsform in der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i :eine in teilweisem Schnitt gehaltene Vorderansicht und Abb. 2 -einen Grundriß, Abb.3 eine Seitenansicht der Antriebsvorrichtung, Abb. ¢ und 5 :einen Grundriß und einen Senkrechtschnitt mit einer Schwinge. und dem Getriebe.
  • Der Antriebsmotor.M ist fest auf einer Querbrücke L gelagert und treibt ein Kegelrad Dl an, das auf zwei Kegelräder D"= und D³ einwirkt. Mit den Kegelrädern D² und Dz sind Kurbeln Cl und C° fest verbunden, welche somit von dem Motor aus :eine gegenläufige Bewegung erhalten. Mit den Kurbeln Cl und C= stehen die Enden der Schwngenholme F und F¹ in Eingriff, welche in Kreuzgelenken I( und I(1 in der Brücke allseitig schwenkbar, aber gegen Drehung um ihre Längsachse gesichert gelagert sind. Die an den äußeren Enden der Holme F upd F¹ befestigten Schwingen liegen, abgesehen von ihrer elastischen Durchbiegung, mit ihren Sehnen in allen Stellungen der Holme etwa parallel zur Flugrichtung. Die mit dem Motor fest verbundene Querbrücke L ist oben und unten bei R im Rumpf des Flugzeuges um die Bolzen X, Y schwenkbar gelagert. Die durch die Bolzen X, Y laufende Drehachse (Mittelhochachse) steht etwa senkrecht zur Längsachse des Flugzeuges.
  • Da die Brücke L mit dem, Motor M in den Zapfen X, Y um eine Mittelhochachse im Rumpf schwenkbar gelagert ist, üben die Reaktionskräfte infolge der Versetzung der Kurbeln C und Cl um i 8o° ein Drehmoment auf :die Brücke L aus, das :eine Verschwenkung des in der Querbrücke eingeschlossenen Getriebes zur Folge hat. Diese Verschwenkung dauert theoretisch so lange, bis die beiden Kurbeln in der horizontalen Ebene angelangt sind. Beim Weiterdrehender Kurbeln ändert sich die Richtung der Reaktionskraft wieder während einer Bewegung von i 8o°. so daß nunmehr die Brücke in der entgegengesetzten Richtung verschwenkt wird. Der Wechsel der Schwenkrichtung der Brücke erfolgt immer, wenn sich die Kurbeln in der in Abb.2 gezeichneten Lage befinden. Die Schwenkung der Brücke mit den Kreuzgelenken I(, I(1 hat nun zur Folge, daß sich die Kegelmäntel, auf denen sich infolge des Antriebes durch die Kurbeln die Schwingenholxne relativ zur Brücke bewegen, in der Flugrichtung abwechselnd nach vorn und hinten verschieben. Infolgedessen beschreiben,die außerhalb der Kreuzgelenke Kund 1(1 liegenden Teile der Flügelholme keine Kreiskegelmäntel mehr, sondern mit Annäherung an die Flügelspitze immer flacher werdende Hüllkurven. Die Flügelspitze selbst bewegt sich bei zweckentsprechenden Abmessungen lediglich senkrecht zur Flugrichtung auf :einer praktisch geraden Bahn. Es ist somit durch die Ausnutzung der Reaktionskraft zur Schwenkung der Brücke L die ursprünglich kegelförmig kreisende Bewegung der Flügel, insbesondere der Flügelspitzen, in dis für den Antrieb: und die Vorwärtsbewegung des Flugzeuges erforderliche, von oben nach unten verlaufende Schwingenbewegung umgewandelt worden.
  • Die Antriebsvorrichtung nach der Erfindung 'st nicht nur zur Verwendung an Schwingenflugzeugen geeignet, sondern kann auch für Winderzeugungsanlagen und zur Bewegung: von Schiffsflossen benutzt werden. Bei Schwingenflugzeugen für Spielzwecke kann statt des Motors M - :ein :einfaches Gummi-oder Federtriebwerk Verwendung finden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Schwingenflugzeug, dessen Schwingenholme, auf Auslegern allseitig schwenkbar abgestützt, durch synchron laufende Kurbeln :eine kegelige Bewegung erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß die beiderseitigen Ausleger zu einem um eine MitteIhochachse im Rumpf schwenkbaren Gebilde (Querbrücke) vereinigt und die Kurbeln gegenläufig und derart zueinander angeordnet sind, daß bei Durchlaufen der waagerechten Kurbel- bzw. Holmlage die Kurbeln eine um i 8o' versetzte Lage haben.
  2. 2. Schwngenflugzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenläufigen Kurbeln durch ein gemeinsames querachsiges Mittelrad angetrieben werden.
  3. 3. Schwingenflugzeug nach Anspruch i und 2, :dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor und die Querbrücke gleichachsig angeordnet sind.
DEB179440D 1936-09-28 1937-07-31 Schwingenflugzeug mit kegeliger Bewegung der Schwingenholme Expired DE712879C (de)

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