DE217485C - - Google Patents
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- DE217485C DE217485C DE1908217485D DE217485DD DE217485C DE 217485 C DE217485 C DE 217485C DE 1908217485 D DE1908217485 D DE 1908217485D DE 217485D D DE217485D D DE 217485DD DE 217485 C DE217485 C DE 217485C
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- DE
- Germany
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- shovels
- shovel
- crank
- spring
- frame
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- Expired
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- 239000002689 soil Substances 0.000 claims description 4
- 238000009331 sowing Methods 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B11/00—Ploughs with oscillating, digging or piercing tools driven or not
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 217485 -KLASSE
45«. GRUPPE
H.G.KLAUS in ZURICH. Bodenbearbeitungsmaschine mit Grabschaufeln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1908 ab.
Es sind Bodenauflockerungsmaschinen mit auf Kurbelzapfen einer Kurbelwelle angeordneten
Schaufeln bekannt, wobei die Schaufeln beim Drehen der Welle mehr oder weniger
tief in den Boden eingetrieben werden, je nachdem die Kurbelwelle tiefer oder höher
über dem Boden gelagert wird.
Zweck vorliegender Erfindung ist, bei Maschinen dieser Art ein Wenden der von jeder
ίο Schaufel gelösten Scholle dadurch zu bewirken, daß der Schaufel, nachdem sie durch
die Kurbel in den Boden getrieben worden ist, eine schnellende Bewegung erteilt wird,
so daß die auf der Schaufel liegende Scholle nicht nur in Fahrrichtung nach rückwärts,
sondern auch im Bogen nach oben geschleudert wird. Zu diesem Zwecke ist jede Schaufel
drehbar an einen durch die Kurbel mittels Stange auf und nieder bewegbaren, annähernd
geradlinig geführten Schaufelhalter angeordnet. Die Schaufeln sind durch je eine Feder in
senkrechter Stellung gehalten und werden entgegen der Wirkung dieser Feder von einem
Nocken mittels eines Hebelwerkes ausgeschwenkt, sobald sie die tiefste Stelle im
Boden erreicht haben.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht einer Maschine.
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt hierzu,
Fig. 3 eine Draufsicht.
Fig. 4 bis 9 zeigen Einzelheiten in verschiedenen Stellungen. ,
Fig. 3 eine Draufsicht.
Fig. 4 bis 9 zeigen Einzelheiten in verschiedenen Stellungen. ,
Zwei Walzen ι und 2 sind in einem Gestell
3 drehbar gelagert. Auf dem Gestell 3 sitzt ein Motor 4 und ein Säapparat 5; ferner
ist an demselben ein Rahmen 6 mittels Zapfen 7 und 8 angelenkt. An dem Rahmen 6
befinden sich zwei Lager 9 und 10, in welchen eine mehrfach gekröpfte Kurbelwelle 11
gelagert ist, die durch den Motor 4 mittels Kette und Kettenräder in Drehung versetzt
wird. '
Auf jedem Kurbelzapfen der Welle 11 sitzen
zwei Kurbelstangen 13, zwischen welchen ein Schaufelkörper 14 mittels Zapfen 15 beweglich
gelagert ist. Die Kurbelstangen 13 heben und senken beim Drehen der Kurbelwelle 11
abwechselungsweise den Schaufelkörper 14. In jedem Schaufelkörper 14 ist ein Schaufelhalter
17 mittels Bolzen 18 beweglich gelagert. Der Schaufelhalter steht nnter der Wirkung
einer Feder 19 und ist durch Strebe 20 mit einem mit zwei Rollen 33 versehenen, am
Schaufelkörper 14 angelenkten Glied 21 gelenkig verbunden. Am Schaufelhalter ist eine
Schaufel 16 befestigt. Der Schaufelkörper 14 ist durch Schwingen 22 und 23 gehalten, die
einerseits am Rahmen 6 mittels Zapfen 24 und 25, anderseits mittels Zapfen 15 und 27
mit dem Schaufelkörper 14 beweglich verbunden sind. Die Schwingen bezwecken, dem
durch die Kurbelwelle 11 bewegten Schaufelkörper 14 eine annähernd geradlinige, schräg
zur Laufbahn der Maschine gerichtete Bewegung zu erteilen. Die Feder 19 ist bestrebt,
die Schaufel 16 stets in der Längsrichtung ,des Schaufelkörpers 14 zu halten. Auf jeder
Kurbelstange 13 ist ein Nocken 28 drehbar gelagert. Die Lage und Form der Nocken
28 ist so gewählt, daß jeder derselben beim Drehen der Welle 11, nachdem der Schaufel körper
14 die tiefste Lage erreicht hat, gegen die am Glied 21 angebrachten Rollen 33
schlagen, dieselben heben und damit den Schaufelhalter 17 entgegen der Wirkung der
Feder ig verstellen kann (Fig. 5, Stellung I
ίο und II). Zu diesem Zwecke besitzt jeder
Nocken 28 eine Nase 30, die sich gegen die Kurbelstange 13 anlegt und eine Drehung des
Nockens in dem einen Drehsinn unmöglich macht. Durch die Feder 19 werden die
Schaufeln 16 wieder in ihre frühere Stellung zurückgebracht. Beim Rückgang der Kurbelstangen
13 werden die Nocken 28 umgestürzt und nachher wieder durch eine Feder 32 in
ihre frühere Stellung gebracht. Der Rahmen 6
ao kann in vertikaler Richtung verstellt werden. Zu diesem Zwecke ist am Rahmen 6 das eine
Ende eines Zugorganes befestigt, dessen anderes Ende auf einer Seiltrommel befestigt
ist. Letztere sitzt auf einer Welle 34, die durch eine Kurbel 29 gedreht werden kann.
Auf dem Gestell 3 sitzt der Säapparat 5 bekannter Konstruktion, der Röhren 31 aufweist.
Der Motor 4 kann auch, wie in der Zeichhung dargestellt, zum Fortbewegen der Maschine
benutzt werden. Zu diesem Zwecke ist auf der Achse der Walze 2 ein Zahnrad befestigt,
das mittels Zahnräder und Kette mit der Welle des Motors 4 in Verbindung steht. Zur Kippung einer Schaufel kann statt zweier
Nocken 28 und zweier Rollen 33 auch nur ein Nocken 28 und nur eine Rolle 33 verwendet
werden.
Beim Gang des Motors 4 bewegt sich die Maschine vorwärts, gleichzeitig werden auch
die Schaufeln 16 durch die Kurbelwelle auf und nieder bewegt. Je nach Lage des Rahmens
6 dringen die Schaufeln mehr oder weniger tief in den Boden ein. Hat eine Schaufel die tiefste Stelle erreicht, so wird sie
durch den Nocken 28 ausgeschwungen; dabei wird die auf der Schaufel liegende Erde hoch
herumgeschleudert. Der aus dem Säapparat 5 auf den aufgelockerten Boden gestreute Samen
wird alsdann von der Walze 1 eingewalzt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bodenbearbeitungsmaschine mit Grabschaufeln, dadurch gekennzeichnet, daß die an den durch Kurbel und Hebelgestänge annähernd senkrecht bewegten, drehbar angeordneten Schaufelhaltern befestigten Schaufeln durch eine Feder (19) in senkrechter Lage gehalten und durch an den Kurbelstangen drehbar angeordnete Nocken entgegen der Wirkung der Federn (19) ausgeschwungen werden, sobald die Schaufeln die tiefste Lage erreicht haben, ' zum Zwecke, die von den Schaufeln gelösten Schallen anzuheben und zu wenden.. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE217485T | 1908-05-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217485C true DE217485C (de) | 1910-01-03 |
Family
ID=34558830
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1908217485D Expired DE217485C (de) | 1908-05-24 | 1908-05-24 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217485C (de) |
-
1908
- 1908-05-24 DE DE1908217485D patent/DE217485C/de not_active Expired
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