DE217465C - - Google Patents

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DE217465C
DE217465C DE1908217465D DE217465DA DE217465C DE 217465 C DE217465 C DE 217465C DE 1908217465 D DE1908217465 D DE 1908217465D DE 217465D A DE217465D A DE 217465DA DE 217465 C DE217465 C DE 217465C
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lever
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DE1908217465D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L3/00Making chains or chain links by bending the chain links or link parts and subsequently welding or soldering the abutting ends
    • B21L3/02Machines or devices for welding chain links

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

KABiTRTTÜHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 217465-KLASSE 49 h. GRUPPE
Selbsttätige elektrische Kettenschweißmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1908 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine selbsttätige elektrische Kettenschweißmaschine von der Art, bei der durch die Bewegung von Preßbacken beim Warmwerden der Stoßenden des Kettengliedes die zur Durchführung der Schweißungen nötigen Verrichtungen der Maschine veranlaßt werden.
Durch die vorliegende Erfindung soll gegenüber bekannten Kettenschweißmaschinen dieser
ίο Art erhebliche Vereinfachung und dadurch Erhöhung der Betriebssicherheit erzielt werden. Das Mittel dazu liegt darin, daß der zur Durchführung der Kupplung zwischen Antriebswelle und Arbeitswelle, d. h. jener Welle, die nach Verbindung mit der Antriebswelle die einzelnen zur Durchführung der Schweißung erforderlichen Mechanismen bedient, nach dem Schweißwarmwerden des zwischen zwei Preßbacken befindlichen Kettengliedes erforderliche Weg dadurch geschaffen wird, daß vor der Erhitzung des Kettengliedes die Arbeitswelle die eine Preßbacke verschiebt. Zwischen dieser Preßbacke und der Gegenbacke liegt das noch kalte, also starre Kettenglied, somit wird auch die Gegenbacke mitgenommen, und diese steht' mit der Kuppelvorrichtung bzw. mit Auslösevorrichtungen für die Bedienung der Kupplung im Zusammenhang und setzt diese in Arbeitsbereitschaft, um, wenn das Arbeitsstück schweißwarm geworden ist, unter Einwirkung einer bei der Verschiebung angespannten äußeren Kraftquelle unter Stauchung der Stoßenden des Kettengliedes zurückzugehen und die neue Kupplung mit der Arbeitswelle, die inzwischen entkuppelt war, 40
wieder herzustellen, so daß dann die Arbeitswelle wieder in den Stand gesetzt wird, ihren Umlauf zu machen, am Ende ihres Umlaufes die Schaltung für den nächsten Arbeitsgang zu bewirken und sich zu entkuppeln.
Wenn die Maschine steht und man den Antrieb, z. B. eine Fest- und Losscheibenvorrichtung, in Drehung versetzt hat, so genügt das Schließen des Stromkreises, eine fortlaufende Reihe von Arbeitsvorgängen anzuschalten.
Auf der Zeichnung ist in
Fig. ι eine Darstellung der die Schaltung bewirkenden Mechanismen gegeben, wobei die die einzelnen "Maßnahmen während der Schweißung bewirkenden Mechanismen nicht mit angegeben sind.
Fig. 2· ist eine Ansicht, genommen nach der Linie A-A von Fig. 1.
Fig. 3 stellt eine Einzelheit dar.
Es sei angenommen, die Antriebsscheibe 11 laufe dauernd um und die Vorrichtung befinde sich in Arbeit, d. h. es haben schon eine Reihe von Arbeitsvorgängen stattgefunden. In Fig. ι ist links der Augenblick dargestellt, in dem sich die Arbeitswelle 14 gerade vor der Vollendung eines Hubes befindet, während rechts die Stellung der die äußere Kraftquelle, nämlich die Feder 4 beeinflussenden Teile zur Zeit der Anspannung dieser Feder dargestellt ist. Die auf der Arbeitswelle 14 befindliche Nutenscheibe 1 laufe im Sinne der Uhrzeigerbewegung um. Infolge der in der Zeichnung vergröbert dargestellten Ausbauchung 20 ist der Hebel 2 um seine Achse 22 geschwenkt
worden und hat unter Vermittlung der Preßbacken 17, 171, der Schlitten 18, 181 und des zwischen den Preßbacken bereits liegenden Kettengliedes 3 auch den linken Hebel 2 verschwenkt, wodurch die Feder 4 angespannt worden ist. Bei dem nun einsetzenden Schweißvorgange wird, wie weiter unten auseinandergesetzt ist, das Kettenglied 3 weich, und es kann infolgedessen die Feder 4 den linken Hebel 2 zurückschwenken. Diese Bewegung macht auch der Schlitten 181 und der an ihm sitzende und einen Anschlag tragende Arm 19. Hat der Schlitten 181 den aus Fig. 2 ersichtlichen Weg χ zurückgelegt, so schlägt der Anschlag am Arme 19 gegen einen Anschlag 66 auf einem unter Federwirkung stehenden Hebel 6. Dieser Hebel 6 wird ausgeschwenkt und gibt eine Nase 166 auf einem Hebel 7 frei, so daß dieser Hebel 7 unter Einwirkung einer Feder 9 (s. Fig. 1) nach links ausschwingt, wobei er die Kuppelhälfte 10 auf der Welle 8 in Eingriff mit der Kuppelhälfte 100 an der Scheibe 11 bringt. Durch die
: Zahnradübertragung 12, 13 ist hierdurch die Welle 14 mit der Scheibe 11 gekuppelt und beginnt ihren Umlauf, währenddessen alle Arbeits- und Schaltbewegungen, wie das Abheben und nachherige Wiederaufsetzen der Elektroden, die Pressung der Schweißteile, die Schaltung der Kette und das Abscheren des Preßgrates, besorgt werden.
An dem Zahnrad 13 sitzt eine Nase 15, die nach einem Umlaufe der Arbeitswelle 14 einen Stift 16 nach rechts verschiebt, der gegen den Hebel 7 drückt und ihn wieder zurückschwenkt, wodurch der Hebel 7 mit seiner Nase I66 wieder unter die Nase am linken Ende des inzwischen freigegebenen Hebels 6 tritt. Die Rechtsbewegung des Hebels 7 bewirkt die Auslösung der Kuppelhälfte 10,. So daß die Bewegung der Arbeitswelle 14 unterbrochen wird. Es ist inzwischen ein neues Kettenglied 3 zwischen die Backen 17 gelangt und auch die Feder 4 von neuem gespannt worden, so daß der eben beschriebene Arbeitsvorgang für das neue Kettenglied wieder vor sich gehen kann. Die Größe des vom Schlitten 18 unter Einwirkung der Feder 4 und mit dem erweichten Kettengliede als Widerstand zurückgelegten Weges χ kann dadurch geregelt werden, d. h.
also nach Wunsch eingestellt werden, daß eine Einstellung der Nase 66 auf dem Hebel 6 gegenüber der Nase auf dem Arm 19 erfolgt.
Nach Fig. 1 ist noch ein Anschlag 5 vorgesehen, der zur Begrenzung der Schlittenbewegung beim Nachgeben des Kettengliedes dient und damit die Erzielung einer genau gleichbleibenden Gliedlänge in der Kette für den Fall ermöglicht, daß man von Hand, d. h. ohne die automatische Vorrichtung, schweißen will. Dies ist nötig beim Einschweißen einzelner Kettenglieder in die Kette und bei einer nicht sofort zu behebenden Störung in den selbsttätigen Verrichtungen der Maschine.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Selbsttätige elektrische Kettenschweißmaschine, bei derj durch die Bewegung von Preßbacken beim Warmwerden der Stoßenden des Kettengliedes die zur Durchführung der Schweiß ung nötigen Verrichtungen der Maschine veranlaßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Durchführung der Kupplung zwischen Antriebswelle (11) und Arbeitswelle (14) nach dem Schweißwarmwerden des zu schweißenden Kettengliedes (3) erforderliche Weg (x) dadurch geschaffen wird, daß vor der Erhitzung des Kettengliedes (3) die Arbeitswelle (14) die eine Preßbäcke (.17) und unter Vermittlung des noch kalten Kettengliedes (3) auch die andere Preßbacke (171) verschiebt und einen mit letzterer verbundenen Anschlag (19) in eine solche Lage bringt, daß derselbe bei der infolge des Weichwerdens des Kettengliedes eintretenden Umkehr der Bewegung der Preßbacke (171) die Sperrung (6, 166) eines wahrend des Stromschlusses die Antriebsküpplung ausgerückt haltenden Hebels (7) löst, so daß dann die Kupplung zwischen Arbeitsund Antriebswelle wieder eingerückt wird.
  2. 2. Selbsttätige Kettenschweißmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführung des Hebels (7) und damit die Lösung der Kupplung (10, 100) durch Anstoßen eines mit der Arbeitswelle (14) umlaufenden Anschlages (15) gegen den Hebel (7) geschieht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1908217465D 1902-07-12 1908-02-03 Expired - Lifetime DE217465C (de)

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AT46929D AT46929B (de) 1902-07-12 1909-02-15 Selbsttätige elektrische Kettenschweißmaschine.

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