DE388638C - Anlassvorrichtung - Google Patents

Anlassvorrichtung

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DE388638C
DE388638C DEE27761D DEE0027761D DE388638C DE 388638 C DE388638 C DE 388638C DE E27761 D DEE27761 D DE E27761D DE E0027761 D DEE0027761 D DE E0027761D DE 388638 C DE388638 C DE 388638C
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DEE27761D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
    • F02N15/02Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
    • F02N15/04Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears
    • F02N15/06Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears the toothed gears being moved by axial displacement
    • F02N15/068Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears the toothed gears being moved by axial displacement starter drive being actuated by muscular force

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Anlaßvorrichtung. Die Andrehvorrichtung nach der vorliegenden. Erfindung gehört zu jener Klasse -von Vorrichtungen, in welcher ein elektrischer Motor ein Antriebsglied erst .in Eingriff mit dem anzulassenden Teil bringt und nachher die Andrehung dieses -Teiles besorgt. Bei der vorliegenden Vorrichtung wird nun das Antriebsglied von Hand aus in den Ringriff eingeschoben und nachher erst vom Motor gedreht. Das -Antriebsglied besteht aus zwei Teilen, der eine dieser -Teile dreht sich mit der Anlasserwell.e, auf welcher er sitzt, und der andere Teil verschiebt sich auf ihr. in Längsrichtung, um in Eingriff mit dem anzulassenden Teil zu geraten. Die beiden Teile werden von Hand aus nacheinander in ihre zum Anlassen notwendige Stellung gebracht, und nachher wird der elektrische Kontäkt-geschlossen.
  • Abb. i ist- ein senkrechter Schnitt durch eine ,Andrehvorrichtung dieser Art.
  • Abb. z zeigt einen Druckltnopf, der von .Handoder Fuß verschoben werden kann. Abb..3 -ist.ein -Schnittähnlich der Albb.. i bei anderer Stellung. der-Teile. -Abb. ¢ ist eine Vorderansicht der Vorrichtung.
  • Abb. 5 bis 8 sind Querschnitte durch das Antriebsglied und seine Welle nach entsprechend bezeichneten Linien der Abb. i, und Abb. 9 ist ein Schnitt nach 9-9 der Abb. B. Wenn in der folgenden Beschreibung auf Handantrieb hingewiesen wird, so ist natßrlieh auch damit ein anderer, beispielsweise Fußantrieb, mit einbegriffen. Ferner läßt sich die Erfindung nicht nur auf Andrehvorrichtungen mit Zwischenvorgelege, sondern auch auf solche mit -unmittelbarem Antrieb anwenden.
  • Der elektrische Anlaßmotor i trägt auf der Ankerwelle ..2 ein Ritzel 3, die Welle ist in der Vorderplatte 4 gelagert, und an dieser Platte ist nach Abb. 4 unter Benutzung der Bolzen 5 ein Gehäuse 6 befestigt; daß die Antriebsteile ürnschließt. - - - -
    Das Ritzel 3 -greift in. ein -Zahnrad ;7 ein,
    welches vermittels :des feiles 8 auf der Welle 9
    befestigt ist. -Dieses Zähnräd 7Äaxm mit einer
    Freilaufkizpplung aüsZerüsfet sein, ohne daß
    j edöch -diese Anordnung- unbedingt -notwendig
    wäre. Die Welle 9 ist bei io in der Platte 4 und bei i i im Gehäuse 6 gelagert.
  • Das Antriebsglied auf der Welle 9 besteht aus zwei Teilen, nämlich dem eigentlichen Antriebsritzel und einem zweiten Teil, der mit dem Ritzel zusammen wirkt, nachdem es in Eingriffsstellung mit Bezug auf das anzulassende Schwungrad getreten ist.
  • Das Antriebsritzel 12 kann sich-also äuf der Welle 9 gegen den Zahnkranz 14 des Schwungrades 13 hin verschieben. Die Innenbohrung des Ritzels ist glatt .gehalten und das Ritzel wird für gewöhnlich in der in Abb. i gezeigten Lage durch die Teile des Anschaltgestänges und durch die Feder 15 . gehalten, die sich bei 16 gegen eine Platte abstützt und bei 17 in eine Erweiterung der Bohrung des Ritzels eindringt. Bei Arbeitsstellung des Ritzels (Abb.3) liegt die ganze Feder in dieser Bohrung.
  • Ein Nabenansatz i8 am Ritzel dient zur Unterstützung eines mit Flanschen ausgerüsteten Kragens i9. Der letztere wird von den Teilen des Anschaltgestänges beeinflußt und verdreht das Ritzel 12 dann etwas, um es in richtige Eingriffslage zu dem Schwungrad zu bringen. Der Kragen kann sich zu diesem Zweck auch längsweise auf dem Ansatz 18 etwas verschieben und besitzt nach Abb. 9 einen oder mehrere Stifte 2o, die in kurze Spiralschlitze 21 des Ansatzes 18 eindringen, um bei Längsverschiebung des Kragens eine beschränl.-te Verdrehung des Ritzels herbeizuführen. Durch seine Führung in diesem Schlitz kann also der Kragen auch in einem spiralförmigen Pfad auf.dem Ansatz 18 verschoben werden, erfährt jedoch dabei den Widerstand der Schraubenfeder. 22. Nach Abb. i und 3 ist der eine Flansch des Kragens bei 23 mit abgerundeten, nach Innen ragenden Zacken a4 versehen.
  • Der zweite Antriebsteil besteht aus einer Hülse 25, die sich ebenfalls längsweise auf der Welle 9 verschieben kann, jedoch mit ihr drehen muß. Die zwangläufige Drehung wird durch die Federn 26 auf der Welle und Nuten 27 in .der Hülse verbürgt. Auch auf dieser Hülse sitzt ein in Längsrichtung verschiebbarer Kragen 28, der entgegen der Spannung der Feder 29 nach der einen Richtung hin bewegt werden kann und dessen Bewegung nach der anderen Richtung durch den Ring 3o am linken Ende der Hülse 25 begrenzt ist.
  • In der Arbeitslage der Andrehvorrichtung müssen die beiden Teile i2 und 25 in richtigem Eingriff miteinander stehen. Dieser Eingriff wird nach der Erfindung durch Kupplungsglieder 31, 32 besorgt, von welchen die ersteren am rechten Ende der Hülse, die letzteren am Ansatz i8 angeordnet sind (Abb. i). Für gewöhnlich stehen diese Kupplungsklauen außer Eingriff. Der Eingriff kommt zustande, wenn das Ritzel in das Schwungrad eingetreten ist.
  • Das Gestänge zum Einschalten der Vorrichtung von Hand aus greift nun nacheinander auf diese beiden Teile 12 und 25 ein. Ferner schließt dieses Gestänge nach dem Eingriff den Anlaßschalter für den Motor. Das Ritzel 12 wird also erst in Eingriff geschoben, dann wird die Hülse eingerückt und schließlich w ird der Strom eingeschaltet.
  • Der Hebel 33 der Harndanschaltvorrichtung sitzt auf dem Querzapfen 3:i, welcher sich zw ischenden beiden nach oben ragenden Wänden 35 des Gehäuses erstreckt. Ein anderer Arm des Hebels 33 ist an seinem freien Ende gelenkig an die Glieder 36, 37 angeschlossen. Das Glied 37 führt sich durch einen Schlitz 38 auf dem Zapfen 39 eines Schlittens 40, der gleitbar auf der Stange 41 sitzt. Von dem Schlitten geht nach abwärts das Joch 42, dessen Arme durch- Stifte- 43 (Abb. q.) in die Ringnut des Kragens i9 eingreifen.
  • Das andere Glied 36 führt sich in ähnlicher Weise durch den Schlitz 44 an einem Zapfen 45 eines Schlittens, welcher durch das Joch 47 und Stifte 48 den Kragen 28 verschieben kann.
  • :Der Hebel 33 kann auf beliebige Weise an einen von Hand oder Fuß beherrschten Druckknopf angeschlossen sein. Nach Abb.2 ist durch eine Schlitzverbindung eine Stange 49 mit dem Hebel 33 verbunden und durchsetzt eine Führungsplatte So im Boden oder - der Wand 51. Eine Stellschraube 52 am freien Ende des Hebels 33 dient dazu, den Schalter 53 nach Abb. 3 ähnlich nach unten zu drücken, wie ,dies bei Druckknopfschaltern üblich ist.
  • Die Teile werden gewöhnlich in der in Abb. i dargestellten Ruhelage, und zwar Hebel 33 durch die Feder 55 und -Schlitten 4o durch :die Feder 56, gehalten.
  • Die Ausbildung und Länge der Lenker 36, 37 und ihrer Schlitze ist so gewählt, daß bei der Einleitung der Ausschwingung des Hebels 33 erst ,das Ritzel 12 gegen das Schwungrad 13 hin verschoben und mit ihm in Eingriff gebracht wird: -Nach Abb. i stößt der Lenker 37 gleich zu Anfang der Schwingbewegung des Hebels 33 den Schlitten q.o nach rechts und damit auch das Ritzel 12. «Während dieser ersten Bewegung des Hebels 33 wird der Schlitten 46 noch nicht verschoben, da der Lenker 36 nur mit seinem Schlitz 44 am Zapfen 45 entlangläuft. Wenn also das Ritzel 12 in Eingriff getreten ist und wenn erst dann in der «Weiterschwingung des Hebels der Kragen 28 nach rechts gestoßen wird, so nimmt er nachgiebig die Hülse 25 unter Vermittlung der Feder 29 mit. Die Kupplungsklauen 31, 32 geraten dann in Eingriff, und in dieser Eingriffslage wird nunmehr in der Weiterbewegung der Druckknopf 53 nach abwärts gedrückt, während vielleicht die Federn 22 und 29 noch etwas zusammengepreßt werden. Der Motor 1 springt nun an und versetzt durch die Welle 9, Hülse 25 und Ritzel 12 das Zahnrad 13 in Drehung. Ist dann die Verbrennungskraftmaschine in Betrieb, so kann der Druckknopf 49 losgelassen werden, und die Teile gehen unter dem Einfluß der Federn 55, 56 in ihre ursprüngliche Lage zurück.
  • Sollten die Zähne des Ritzels 12 gegen die Zähne 14 anstoßen, so wird durch den Hebel 33 und das Joch 42 der Kragen 19 trotzdem noch etwas in der Längsrichtung verschoben werden, was zu einer Verdrehung des Ritzels führen muß. Diese Verdrehung kommt deswegen zustande, weil infolge des Anstoßes der Zapfen 43 gegen die abgerundeten Zacken 24 des Kragens eine augenblickliche Verdrehung des Kragens verhindert wird und also nur dessen augenblickliche Längsverschiebung entgegen der Spannung -der Feder erfolgt. Die Stifte 2o nehmen an dieser Längsverschiebung teil und zwingen das Ritzel durch ,den schrägen Vorlauf der Nuten 21, sich zu drehen.
  • Auch wenn der Druck auf die .Stange 49. nicht nachläßt, nachdem die Kraftmaschine in Bewegung ist, werden die Teile nicht beschädigt. Um solche Beschädigung zu verhüten, ist das Zahnrad 7 mit einer bekannten, selbsttätig auslösbaren Freilaufkupplung versehen. Aber auch .bei Weglassung dieser Kupplung würde eine Beschädigung der Teile nicht eintreten. .

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anlaßvorrichtung für Kraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsglied aus zwei voneinander unabhängigen Teilen (12, 25) besteht, von welchem der eine Teil (I2) auf der Anlasserwelle (9) frei drehbar und in Längsrichtung verschiebbar ist, um mit dem anzulassenden Teil (13) in Eingriff zu geraten, während ihm seine Drehung durch den zweiten Teil (25) übermittelt wird, der auf der Anlasserwelle (9) verschiebbar, aber gegen Drehung gesichert ist.
  2. 2. Anlaßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (12, 25) durch auf ihnen angeordnete Kupplungsklauen oder Zähne (31, 32) miteinander in Arbeitsverbindung treten, wenn der Anlaßvorgang beginnen soll.
  3. 3. Anlaßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beiden Teilen (12, 25) des Antriebsgliedes bei ihrer Einrückung in Arbeitsstellung nachgiebiger Widerstand entgegengesetzt wird, wobei die Widerstandsglieder (15, 29) für die beiden Teile unabhängig voneinander sind, um die beiden Teile unabhängig voneinander in Ruhelage zurückzuführen.
  4. 4. Anlaßvorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsverschiebung des einen Teiles (12) des Antriebsgliedes durch Längsverschiebung eines Kragens (19) erfolgt, der mit einer Handanschaltvorrichtung (49, 33) verbunden ist, und sich durch eine beschränkte Spiralnut auf dem Teil (12) führt, um eine geringe wechselseitige Verdrehung des Teiles (12) mit Bezug auf den Kragen (i9) bei wechselseitiger Längsverschiebung herbeizuführen.
  5. 5. Anlaßvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhütung der wechselseitigen Verdrehung zwischen dem Teil (12) des Antriebsgliedes und -seinem Kragen (19) eine Feder (22) eingeschaltet .ist, durch welche die Verschiebung des Kragens in der Längsrichtung dem, Teil (12) nachgiebig übermittelt wird.
  6. 6. Anlaßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung des anderen mit Bezug auf die Anlasserwelle (9) gegen Drehung .gesicherten Teiles (25) des Antriebsgliedes unter Vermittlung eines Kragens (28) erfolgt, der seinerseits von einer Handschaltvorrichtung (49, 33) überwacht wird.
  7. 7. Anlaßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Handschaltvorrichtung (49, 33) die Einrückung ,des einen Teiles. ' (I2) in Arbeitsstellung erst besorgt, um nachher die Einrückung des zweiten Teiles (25) in Kupplungslage mit Bezug auf den ersten Teil (12) zu bringen. B. Anlaßvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Handschaltvorrichtung (49,33) angeschlossenen Lenker (36,37) mit Bezug auf den Krägen (19) und Kragen (28) durch Schlitze so verlegt sind, daß der eine Lenker °(36) mit Bezug auf den Kragen (28) erst eine tote Bewegung ausführt, während der andere Lenker (37) den ihm zugeordneten Kragen (19) sofort verschiebt und die tote Bewegung erst ausführt, wenn der erste Lenker (36) am Ende seiner toten Bewegung angelangt ist.
DEE27761D 1921-02-28 1922-02-23 Anlassvorrichtung Expired DE388638C (de)

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