DE217428C - - Google Patents

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DE217428C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/14Control devices for the reciprocating piston
    • B25D9/16Valve arrangements therefor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 217428 KLASSE 87b. GRUPPE
PAULHOFFMANNINEISERFELD3SiEg.
der anderen Ventilseite bewegt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. September 1907 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Druckluftwerkzeug, dessen Umsteuerventil in beiden Richtungen durch vom Schlagkolben zusammengepreßte und zu einer Ventilseite geleitete Luft unter gleichzeitiger Entlastung der anderen Ventilseite bewegt wird.
Diese Umsteuerungsart ist aus dem Pulsometerbau auf Druckluftwerkzeuge übertragen. Durch die Eigenart der Druckluftwerkzeuge,
ίο infolge der weitaus größeren Schlagzahl, ist eine einfache Übertragung nicht genügend.
Es muß vielmehr die Pulsometersteuerung
. ihrem neuen Verwendungszweck entsprechend abgeändert werden, wenn man eine Wirtschaftlichkeit des Betriebes und eine Sicherheit und eine Unempfindlichkeit der Steuerung erzielen will. Da bei all diesen Steuerungen im Steuergehäuse durch den freien Auspuff von Druckluft ein Minderdruck erzielt werden muß, so entsteht bei jeder Umsteuerung ein Verlust an Druckluft ohne Arbeitsleistung.
Zweck der Erfindung ist es nun, diesen Verlust möglichst zu vermindern. Dies wird dadurch erreicht, daß die Zuführungskanäle für den Vorwärts- und Rückwärtsgang gesondert zu und von den Sitzen einer auch ebenfalls als Steuerventil bereits benutzten Rolle führen, so daß das Ventil gleichzeitig die Zuführungs- und Abführungskanäle auf einer Seite abdeckt. Außerdem sind die zu den Sitzen führenden Kanäle im Querschnitt erheblich kleiner bemessen als die vom Steuergehäuse zu den beiden Zylinderseiten führenden Kanäle.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Werkzeug, Fig. 2 einen zu Fig. 1 um 90 Prozent gedrehten Längsschnitt und Fig. 3 das Ventilgehäuse.
Aus der Kammer A tritt die Druckluft durch den Kanal α in das Steuergehäuse B und von dort durch den Kanal b hinter den Arbeitskolben. Wenn dieser bei seinem Rückwärtsgange den Kanal c freigegeben hat, entsteht in dem Zylinderraum infolge des freien Auspuffs durch den Kanal c ein Spannungsabfall. Dieser setzt sich bis zum Steuergehäuse B fort. Da die Kanäle b und c bedeutend weiter sind als der Kanal a, so kann jedoch die Druckluft aus der Kammer A nicht schnell nachströmen. Gleichzeitig hat der Arbeitskolben den Kanal c' abgedeckt und bei seinem weiteren Vorwärtsgange die vor ihm stehende Luft zusammengedrückt. Das Rollenventil, welches bis dahin die Kanäle a' und V abdeckte, erhält nun durch die zusammengedrückte und durch den Kanal b' zu ihm geleitete Luft einen Stoß, der es, da die andere Seite durch den Auspuff des Druckmittels durch den Kanal C entlastet ist, von seinem Sitz abhebt. Sobald das Ventil etwas abgehoben ist, strömt noch Druckluft hinter dasselbe und' unterstützt und beschleunigt da-
durch die Umsteuerung, wodurch die Kanäle a und b abgeschlossen werden. Die Druckluft tritt nun durch den Kanal V vor den Schlagkolben und treibt ihn zurück. Sobald der Kolben bei seinem Rückwärtsgange den Kanal c' freigegeben hat, wird wiederum durch freien Auspuff ein Spannungsabfall erzielt. Gleichzeitig ist der Kanal c abgedeckt, es tritt Kompression im hinteren Zylinderraum ein,
ίο die im Verein mit dem Spannungsabfall auf der anderen Seite die Rückführung der Rolle in ihre Anfangslage bewirkt.
Um die Strömungsenergie der Druckluft möglichst ausgiebig auszunutzen, werden die Zuführungskanäle α bzw. «' konisch ausgearbeitet, derart, daß die Spitze des Kegels in dem Steuergehäuse zu liegen kommt. Die hierdurch eintretende Luft setzt nun infolge der Düsenwirkung einen großen Teil ihres Druckes nahezu verlustfrei in Strömungsenergie um, so daß die Umsteuerung rasch und sicher * erfolgt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Druckluftwerkzeug, dessen Umsteuerventil in beiden Richtungen durch vom Schlagkolben zusammengepreßte und zu einer Ventilseite geleitete Luft unter gleichzeitiger Entlastung der anderen Ventilseite bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Zuführung von Druckluft dienenden Kanäle für den Vorwärts- und Rückwärtsgang gesondert zu und von den Sitzen eines die Zu- und Abführungskanäle einer Seite gleichzeitig abdeckenden Rollenventiles führen und so bemessen sind, daß die zum Ventil führenden Kanäle einen erheblich geringeren Querschnitt haben als die von ihm zum Zylinder führenden Kanäle.
2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungskanäle (a und a') derart kegelförmig aufgerieben sind, daß die Spitze des Kegels im Steuergehäuse liegt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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