DE217428C - - Google Patents
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- DE217428C DE217428C DENDAT217428D DE217428DA DE217428C DE 217428 C DE217428 C DE 217428C DE NDAT217428 D DENDAT217428 D DE NDAT217428D DE 217428D A DE217428D A DE 217428DA DE 217428 C DE217428 C DE 217428C
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- channels
- compressed air
- channel
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D9/00—Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
- B25D9/14—Control devices for the reciprocating piston
- B25D9/16—Valve arrangements therefor
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Actuator (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 217428 KLASSE 87b. GRUPPE
PAULHOFFMANNINEISERFELD3SiEg.
der anderen Ventilseite bewegt wird.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Druckluftwerkzeug, dessen Umsteuerventil in
beiden Richtungen durch vom Schlagkolben zusammengepreßte und zu einer Ventilseite
geleitete Luft unter gleichzeitiger Entlastung der anderen Ventilseite bewegt wird.
Diese Umsteuerungsart ist aus dem Pulsometerbau
auf Druckluftwerkzeuge übertragen. Durch die Eigenart der Druckluftwerkzeuge,
ίο infolge der weitaus größeren Schlagzahl, ist
eine einfache Übertragung nicht genügend.
Es muß vielmehr die Pulsometersteuerung
. ihrem neuen Verwendungszweck entsprechend abgeändert werden, wenn man eine Wirtschaftlichkeit
des Betriebes und eine Sicherheit und eine Unempfindlichkeit der Steuerung erzielen will. Da bei all diesen Steuerungen
im Steuergehäuse durch den freien Auspuff von Druckluft ein Minderdruck erzielt werden
muß, so entsteht bei jeder Umsteuerung ein Verlust an Druckluft ohne Arbeitsleistung.
Zweck der Erfindung ist es nun, diesen Verlust möglichst zu vermindern. Dies wird
dadurch erreicht, daß die Zuführungskanäle für den Vorwärts- und Rückwärtsgang gesondert
zu und von den Sitzen einer auch ebenfalls als Steuerventil bereits benutzten Rolle führen, so daß das Ventil gleichzeitig
die Zuführungs- und Abführungskanäle auf einer Seite abdeckt. Außerdem sind die zu
den Sitzen führenden Kanäle im Querschnitt erheblich kleiner bemessen als die vom Steuergehäuse
zu den beiden Zylinderseiten führenden Kanäle.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und
zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Werkzeug, Fig. 2 einen zu Fig. 1 um
90 Prozent gedrehten Längsschnitt und Fig. 3 das Ventilgehäuse.
Aus der Kammer A tritt die Druckluft durch den Kanal α in das Steuergehäuse B und von
dort durch den Kanal b hinter den Arbeitskolben. Wenn dieser bei seinem Rückwärtsgange
den Kanal c freigegeben hat, entsteht in dem Zylinderraum infolge des freien Auspuffs
durch den Kanal c ein Spannungsabfall. Dieser setzt sich bis zum Steuergehäuse B
fort. Da die Kanäle b und c bedeutend weiter sind als der Kanal a, so kann jedoch die
Druckluft aus der Kammer A nicht schnell nachströmen. Gleichzeitig hat der Arbeitskolben den Kanal c' abgedeckt und bei seinem
weiteren Vorwärtsgange die vor ihm stehende Luft zusammengedrückt. Das Rollenventil,
welches bis dahin die Kanäle a' und V abdeckte, erhält nun durch die zusammengedrückte
und durch den Kanal b' zu ihm geleitete Luft einen Stoß, der es, da die andere
Seite durch den Auspuff des Druckmittels durch den Kanal C entlastet ist, von seinem
Sitz abhebt. Sobald das Ventil etwas abgehoben ist, strömt noch Druckluft hinter dasselbe
und' unterstützt und beschleunigt da-
durch die Umsteuerung, wodurch die Kanäle a und b abgeschlossen werden. Die Druckluft
tritt nun durch den Kanal V vor den Schlagkolben und treibt ihn zurück. Sobald der
Kolben bei seinem Rückwärtsgange den Kanal c' freigegeben hat, wird wiederum durch
freien Auspuff ein Spannungsabfall erzielt. Gleichzeitig ist der Kanal c abgedeckt, es tritt
Kompression im hinteren Zylinderraum ein,
ίο die im Verein mit dem Spannungsabfall auf
der anderen Seite die Rückführung der Rolle in ihre Anfangslage bewirkt.
Um die Strömungsenergie der Druckluft möglichst ausgiebig auszunutzen, werden die
Zuführungskanäle α bzw. «' konisch ausgearbeitet,
derart, daß die Spitze des Kegels in dem Steuergehäuse zu liegen kommt. Die
hierdurch eintretende Luft setzt nun infolge der Düsenwirkung einen großen Teil ihres
Druckes nahezu verlustfrei in Strömungsenergie um, so daß die Umsteuerung rasch und sicher
* erfolgt.
Claims (2)
1. Druckluftwerkzeug, dessen Umsteuerventil in beiden Richtungen durch vom
Schlagkolben zusammengepreßte und zu einer Ventilseite geleitete Luft unter gleichzeitiger
Entlastung der anderen Ventilseite bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Zuführung von Druckluft dienenden
Kanäle für den Vorwärts- und Rückwärtsgang gesondert zu und von den Sitzen eines die Zu- und Abführungskanäle einer
Seite gleichzeitig abdeckenden Rollenventiles führen und so bemessen sind, daß
die zum Ventil führenden Kanäle einen erheblich geringeren Querschnitt haben als
die von ihm zum Zylinder führenden Kanäle.
2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungskanäle
(a und a') derart kegelförmig aufgerieben sind, daß die Spitze des Kegels im Steuergehäuse
liegt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217428C true DE217428C (de) |
Family
ID=478729
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217428D Active DE217428C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217428C (de) |
-
0
- DE DENDAT217428D patent/DE217428C/de active Active
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