DE186362C - - Google Patents

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DE186362C
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DE
Germany
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valve
pressure
piston
hammer
air
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DENDAT186362D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/14Control devices for the reciprocating piston

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 186362 KLASSE 876. GRUPPE
Kompressor.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. September 1905 ab.
Die Erfindung hat einen Drucklufthammer zum Gegenstande, der mit einem besonderen Verdichter durch zwei Luftleitungen in Verbindung steht. Von den bekannten Drucklufthämmern dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß es durch Anordnung . eines Ventiles ermöglicht wird, daß der Hammer während des Arbeitshubes mit hochgespannter Druckluft und während ίο des Rückwärtsganges mit niedriger gespannter Druckluft arbeiten kann. Außerdem pufft die Luft wie bei den gewöhnlichen Drucklufthämmern am Ende jedes Hubes aus. Durch diese Bauart soll ein sparsamer Luftverbrauch erreicht und gleichzeitig der Rückstoß des Hammers verringert werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch den Drucklufthammer,
Fig. 2 einen um 900 gedrehten Schnitt,
Fig. 3 einen zu Fig. 1 um 450 gedrehten Schnitt, wobei der Handgriff in der Lage der Fig. ι verblieben ist.
Fig. 4 eine Endansicht auf Fig. 3 und
Fig. 5. eine abgeänderte Ausführungsform einer. Einzelanordnung.
Der Drucklufthammer besteht aus einem Zylinder 8, in welchem der Schlagkolben 9 spielt, der bei seinem Vorwärtshub auf das luftdicht in die Büchse IO eingesetzte eigentliche Werkzeug schlägt. An dem hinteren Ende des Zylinders ist der Handgriff 11 befestigt, in dem das kegelige Ventilgehäuse 12 eingesetzt ist, in welchem das Stufenventil 13 spielt; in der Stufe 14 dieses Ventiles von geringerem Durchmesser ist eine Ringnut 16 eingearbeitet. Zwischen den auf dem Ventilgehäuse befestigten Mänteln 19, 18 arbeitet das zur Verteilung der Druckluft dienende Ventil 17.
Die von dem Verdichter ausgehenden Leitungen führen zu den Einlaßkanälen 25, 25 am Ende des Handgriffes (Fig. 4), und zwar dient der Kanal 25 der Zuführung der Druckluft von höherem Druck für den Vorwärtsgang des Kolbens und der Kanal 26 zur Zuführung der Druckluft von niedriger Spannung für den Rückwärtsgang. Von dem Kanal 25 führt ein Kanal 27 zur vorderen kleineren Fläche des Stufenventiles 13, während der Kanal 26 durch einen Kanal 28 mit der hinteren größeren Ventilfläche in Verbindung steht (Fig. 3). Die Flächen 14, 15 des Stufenventiles 13 sind so bemessen, daß das Ventil im Gleichgewicht ist, wenn der gewünschte Unterschied in der Spannung der Druckluft für den Vorwärts- und Rückwärtshub des Kolbens vorhanden ist.
Hat der Verdichter den gewünschten Druck in den Leitungen erzeugt und wird der Druckluft nunmehr Zutritt zu dem Werkzeuge gestattet, dann hebt beim nächsten Hub des Verdichters der vermehrte Druck in der einen Leitung, z. B. in der Niederdruckleitung das Gleichgewicht auf und bewegt das Ventil 13 in die Stellung der Fig. 3. Bei dieser Lage des Ventiles 13 kann die Druckluft in
die Kanäle 29 und somit vor das Verteilungsventil 17 treten, wodurch dieses zurückgeschoben wird und den Kanal 30 freigibt. Die Druckluft von geringer Spannung strömt durch den Kanal 30 in die Kanäle 31 vor den Schlagkolben und treibt ihn zurück. Die .Luft hinter dem Kolben pufft anfangs durch die Öffnung 32 im Zylinder und sodann durch die Öffnungen 33 im Verteilungsventil und den es umgebenden Teilen aus.
Sobald der Kolben bei seinem Rückwärtsgange den Kanal 41 freigibt, entweicht die Druckluft beständig durch diesen Kanal, so daß der Druck in den Leitungen nur bis zu der gewünschten Größe anwachsen kann. Der Kolben hat bei seinem Rückwärtshube aber auch die Öffnungen des Kanales 29" freigegeben, durch ■ die Druckluft auf die Ringfläche des Stufenkolbens geleitet wird, die in Gemeinschaft mit der durch den anderen Hub des \^erdichters erhöhten Spannung in der Hochdruckleitung den Stufenkolben zurückschiebt. Nunmehr strömt die hochgespannte Druckluft durch die Ringnut ιό und den Kanal 46 in dem Ventilgehäuse 12 hinter das ringförmige Verteilungs ventil 17 und schiebt es nach vorn. Dieses gibt dadurch den Kanal 43 frei, so daß nunmehr der Schlagkolben durch die hinter ihn strömende Druckluft von hoher Spannung vorwärts getrieben wird. Sobald die Kante 45 des verjüngten mittleren Teiles 44 des Kolbens die Öffnung der Kanäle 29* überschreitet, werden diese Kanäle mit den Auspufföffnungen 41 und 32 in Verbindung gesetzt, so daß die Niederdruckluft vor der Ringfläche des Stufenventiles 15 plötzlich auspuffen kann. Das Ventil wird dadurch nach vorn geschoben und schließt den Zutritt des Druckmittels ab. Der Hammerkolben 9 hat jedoch in dieser Lage erst einen Teil, etwa die Hälfte seines Hubes zurückgelegt, den Antrieb für den übrigen Teil seines Weges erhält er durch die Expansion der hinter ihm befindlichen Druckluft. Während des Arbeitshubes pufft die vor dem Kolben befindliche Luft zunächst durch die Öffnung 41 und weiterhin durch die Kanäle 31 aus, die durch die Verschiebung des. Verteilungsventiles mit Auspuffkanälen 33 in Verbindung-Stehen. Dadurch, daß der Hammer mit Expansion arbeitet, wird, wie bekannt, für einen Arbeitshub weniger Luft verbraucht und durch Anwendung-der Niederdruckluft für den Rückhub des Schlagkolbens ist ein verhältnismäßig kleiner Verdichter anwendbar, so daß durch das Werkzeug verhältnismäßig wenig Kraft verbraucht wird.
In der Praxis hat es sich herausgestellt, daß die Kanäle 29", welche dazu beitragen, das Ventil 13 zu bewegen, nur bei schnell arbeitenden Werkzeugen, die mit 900 Hüben in der Minute und mehr arbeiten, nötig sind.
Wie Fig. 5 der Zeichnung zeigt, können an Stelle eines Stufenventiles auch zwei derartige Ventile 64, 65 vorgesehen werden. Die kleineren Flächen dieser Ventile 65 sind in Verbindung mit der Hochdruckleitung und die größeren Flächen mit der Niederdruckleitung, was durch die sich kreuzenden Kanäle 79, 80 ermöglicht wird. Das Ventil 65 dient zur Zuleitung der Druckluft von hoher Spannung und das Ventil 64 zur Zuleitung der von niedriger Spannung, und zwar dienen hierzu die Kanäle 63 und 66, die bei der Verschiebung der Ventile geöffnet und geschlossen werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Drucklufthammer mit einem besonderen , mit ihm durch zwei Leitungen verbundenen Kompressor, dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeiten des Werkzeuges für den Vorwärtsgang des Schlagkolbens mit einem höheren Druck als für den Rückwärtsgang dadurch ermöglicht wird, daß zwischen den Luftleitungen ein Stufenventil o. dgl. angeordnet ist, wel- äo ches das Druckmittel in Gemeinschaft mit einem Umsteuerventil nach den beiden Seiten des Schlagkolbens nur dann zu- und ableitet, wenn der Druckunterschied in den Leitungen ein der Stufengröße entsprechender ist.
2. Ausführungsform des Drucklufthammers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagkolben (9) durch eine Eindrehung während des Arbeitshubes des Hammers eine Verbindung ■ zwischen den Auspufföffnungen (41, 32) und der unter Einwirkung der Niederdruckluft stehenden Ringfläche des Ven- ■ tiles (13) herstellt, das dadurch verschoben, die Hochdruckleitung nach dem Hammerkolben absperrt, so daß der übrige Teil des Arbeitshubes unter Expansionswirkung der hochgespannten Druckluft erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5375726A (en) * 1991-12-04 1994-12-27 Akzo Nobel, N.V. Vial clip

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5375726A (en) * 1991-12-04 1994-12-27 Akzo Nobel, N.V. Vial clip

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