DE21667C - Sortirapparat für Holzschleiferei - Google Patents

Sortirapparat für Holzschleiferei

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DE21667C
DE21667C DENDAT21667D DE21667DA DE21667C DE 21667 C DE21667 C DE 21667C DE NDAT21667 D DENDAT21667 D DE NDAT21667D DE 21667D A DE21667D A DE 21667DA DE 21667 C DE21667 C DE 21667C
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Germany
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/06Rotary screen-drums

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 55: Papierfabrikation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1882 ab.
Um die erforderliche Sortirung der vom Schleifapparat bezw. der Feinmühle oder auch dem Kocher sowie Holländer kommenden Splitter, Stoff II und Stoff I1 zu bewerkstelligen, sind bisher Sortirapparate verwendet worden, die darin Unvollkommenheiten aufweisen, dafs ein gewisses Quantum von Stoff I in Stoff II enthalten blieb, der der für Stoff II bestimmten Nacharbeitung entzogen werden soll, weil dadurch die Qualität des Stoffes I herabgedrückt wird. Um diesem Mangel abzuhelfen, sind die auf beiliegender Zeichnung dargestellten Einrichtungen an Sortirapparaten getroffen. Das Gemenge von Splitter, Stoff II und Stoff I wird durch Kanal b und Einlauf E in das Bassin A geleitet, in welchem der eckig gestaltete Cylinder B rotirt. Durch die Maschen des den Cylinder B bildenden Siebes oder gelochten Bleches geht Stoff II und I hindurch. Dieser Stoff theilt sich, indem Stoff I durch die im Innern des Cylinders B liegende Siebtrommel C tritt. Um die Maschen der letzteren möglichst offen zu halten, d. h. das Verlegen derselben durch Stoff II zu verhindern, sind im Cylinder B die Spülschaufeln α angebracht, welche sich abwechselnd füllen und sich in ihrer höchsten · Stellung, auf den äufseren Mantel der Siebtrommel C entleeren und diese dadurch rein spülen.
Aus dem Innern der Siebtrommel gelangt der sortirte Stoff durch Auslauf D nach dem Rohr F; der aufserhalb der Siebtrommel C verbleibende Stoff gelangt durch Ueberlauf kanäle d d und den mittelst Blechwände // gebildeten Einlauf in das Bassin G, in welchem die Sortircylinder H und / rotiren. Neben den Cylinder H ist das Rührwerk K gelegt, welches, mit Flügeln g versehen, den Stoff durchpeitscht und durch diese Bewegung das Vollsetzen der Siebmaschen des Sortircylinders H verhindert. Stoff I, welcher in das Innere des Cylinders H gelangt, fiiefst durch das Rohr h nach der Pappmaschinenleitung F. ■ Der Sortircylinder / rotirt gleichfalls im Bassin G und gelangt der durch dessen Wandung tretende Stoff I durch Auslauf L nach der Leitung F, wohingegen Stoff II durch die Abstreifwalze M nach der Schnecke N geleitet wird, um durch letztere zur nochmaligen Bearbeitung den Raffineuren, Holländern etc. zugeführt zu werden. Neben der mehrfachen Sortirung, die eine Mitnahme von Stoff I zur nochmaligen Vermahlung durch die Raffineure ausschliefst, ist ferner eine besondere Spülung in den Cylindern H und / und auch im Cylinder C angeordnet.. Dieselbe besteht, aus dem in der Cylinderachse gelagerten Spülrohr /, aus dessen Mündung ein unter Druck stehender Wasserstrahl tritt, welcher eventuell in den Siebmaschen sitzende zu grobe Stofftheilchen von innen heraustreibt und dadurch freien Durchgang für Stoff I schafft. Rohr p läfst sich in seiner Längsrichtung verschieben, so dafs mit demselben die ganze innere Mantelfläche des Cylinders H bespült werden kann. Der' dargestellte Sortirapparat ist mit je zwei Cylindern / und H versehen. Deren Anzahl kann jedoch vermehrt oder auch vermindert werden.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    Die Anwendung eckiger Splitterfangcy linder B, in deren Innern die Siebtrommel C behufs Ausscheidung von Stoff I enthalten ist, deren Maschen, um Verstopfungen zu vermeiden, durch Schaufeln α mit Stoffgemenge überschüttet und dadurch abgespült werden.
  2. 2. Die Combination des Cylinders B nebst Siebtrommel C mit den Sortircylindern H und I, deren Siebmaschen durch Rührwerke freigehalten werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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