DE21656C - Neuerungen Hufnagelschmiede-Maschinen - Google Patents

Neuerungen Hufnagelschmiede-Maschinen

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DE21656C
DE21656C DENDAT21656D DE21656DA DE21656C DE 21656 C DE21656 C DE 21656C DE NDAT21656 D DENDAT21656 D DE NDAT21656D DE 21656D A DE21656D A DE 21656DA DE 21656 C DE21656 C DE 21656C
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Germany
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DENDAT21656D
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H. P. FENBY in Paris
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
    • B21D11/10Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/18Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
    • B21G3/28Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16 by forging or pressing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

Die Maschine besteht aus einem Gerüst β λ, Fig. ι und 2, welches vier cylindrische Rollen d d d d trägt, die zur Führung einer auf- und niedergehenden Platte b dienen. Das Heben und Senken dieser Platte wird durch den Hebedaumen c, welcher auf der Welle e aufgekeilt ist, bewirkt. Die Drehung dieser letzteren Welle wird durch die Riemscheiben /, Fig. 2, bewirkt. ·
Die Schmiedebacken; oder Matrizen q sind aus hartem Metall gefertigt, und es ist die untere auf irgend welche Weise am Gerüst befestigt, während die obere, mit der unteren correspondirend, an der Platte b angebracht ist.
Die Platte b hebt sich unter der Einwirkung des rotirenden Hebedaumens und fällt alsdann wieder zurück, so dafs auf einen zwischen den Backen befindlichen Körper eine ununterbrochene Reihe von Schlagen erfolgen kann.
Um ein directes Aufeinanderschlagen der Backen zu vermeiden, ist am Gerüst oder an der Platte b ein Kupferblock r, Fig. 2, angeordnet, welcher die Schläge auffängt und den erforderlichen Zwischenraum zwischen den Backen läfst.
An der Vorderseite der Maschine ist eine Kette 0 ohne Ende angebracht, Fig. 1 und 2, welche über zwei, Räder ff läuft, deren eines durch Sperrkegel h und Sperrrad g intermittirend gedreht wird; letztere erhalten wiederum ihre Bewegung ;durch Stange /, Excenter j und Welle e. . ; ; λ
Die Kette ο ist von eigentümlicher Construction; dieselbe ist mit einer bestimmten Anzahl von kleinen. Trieben m besetzt, welche sich frei drehen können. Die Mitten dieser Triebe m nehmen den zu schmiedenden Gegenstand auf, welcher sich mit ihnen drehen, mufs.
Gleichfalls an der Vorderseite der Maschine ist eine Zahnstange k, Fig. 1 und 2, angeordnet, in deren Verzahnung die Triebe der Kette eingreifen, jedoch nachdem dieselben unter ihr entlang geführt werden.
Um Gegenstände, welche wie Hufnägel vierkantig sein sollen, zu schmieden, ist der Vorgang der Kette so bemessen, dafs sich die mit der Zahnstange im Eingriff stehenden Triebe m (welche das zu schmiedende Object halten) bei jedem Schlag um 900 drehen, so dafs die Nägel bei ihrem Passiren der Backen gleichmäfsige Schläge auf alle vier Seiten erhalten.
Am Ende sind diese Backen mit Vorrichtung versehen, welche die fertigen Nägel von den durch das Centrum der Triebe m gesteckten Stäben abschlagen oder abpressen.
Die Enden, dieser Stäbe werden in gewöhnlichem Feuer heifs gemacht und durch den Arbeiter wieder so weit durch die Triebe m gesteckt, als es die Nagellänge erfordert, welche durch eine am Gestell angebrachte Gegenstofs- ■ platte, vor welcher sich die Triebe lang bewegen, markirt wird. Die Enden der Stangen passiren alsdann wiederum den auf- und niederfallenden Backen und erhalten somit ihre Form. '■■■.'■:..
• Ist die Stange, von welcher abgeschmiedet wird, am Ende der Backen angekommen, so wird das fertige Object abgetrennt, die Stange aus dem Triebcehtrum gezogen und wiederum ins Feuer gesteckt.
Ein anderes Fabrikationsverfahren besteht darin, dafs ein Hitzofen derartig unter der Maschine angeordnet wird, dafs die freilaufende Hälfte der Kette (die untere) diesen passirt, und es brauchen alsdann die Schmiedestäbe nicht aus den Trieben m entfernt, sondern nur durch irgend eine mechanische Vorrichtung vorgeschoben zu werden", um wiederum aufs neue den Backen zum Schmieden zugeführt zu werden.
Für diese Oefen hält der Erfinder eine Heizung durch ein Gemenge von Gas und Luft, welche letztere durch einen Ventilator eingeblasen wird, fur am besten geeignet, da diese gleichmäfsiger als gewöhnliche Feuerung erhitzen.
Um die Kraft der Schläge zu erhöhen, können Federn angebracht sein, welche die Platte b nach jedem Hub niederwerfen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Hufnägelschmiede-Maschinen die Anordnung der endlosen Kette ο mit Trieben in in Combination mit der Zahnstange k und den Schmiedebacken q einerseits und den Scheiben /, Sperrrad g, Sperrkegel /ι, Stange i, Excenter/ und Welle e andererseits, zum Zweck, die Kette intermittirend vorwärts zu bewegen und gleichzeitig die Triebe m eine Drehung von 90 ° machen zu lassen.
    NN
    Hierzu Ί Blatt Zeichnungen.
    - 's Λ'
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