DE215798C - - Google Patents

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DE215798C
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pump
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston
    • F16N13/04Adjustable reciprocating pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47e. GRUPPE
AUGUST MLITZ in CHARLOTTENBURG.
Schmierpumpe mit hin und her gehenden Kolben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1908 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine einfach oder mehrfach wirkende Schmierpumpe, insbesondere für' Dampfleitungen, bei der das öl durch hin und her gehende KoI-ben gefördert wird, welche von einer Kurbelwelle aus bewegt werden und bei ihrer Bewegung das in dem Schmiermittelbehälter enthaltene öl in die Schmierpumpe eintreten lassen und in dieser mit geeigneten Ventilen
ίο versehenen Pumpe nach den Verbrauchsstellen pumpen. Der Erfindung gemäß wird die Einregulierung der Schmierpumpe durch Verstellung des Ölpumpenzylinders um seine Achse bewirkt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in zwei Schnitten dargestellt. In den mit dem Füllverschluß b versehenen Schmiermittelbehälter α ist die Kurbelwelle c gelagert, auf welcher sowohl die ■ mit einem beweglichen Maschinenteil in Verbindung zu bringende Schaltvorrichtung d als auch eine Handkurbel f aufgekeilt ist. Im mittleren Teil der Kurbelwelle c ist die Rührvorrichtung g angeordnet, welche, wie Fig. 2 näher veranschaulicht, aus einzelnen Flügeln besteht, die bis zur tiefsten Stelle des Ölbe-
. häters, welche muldenförmig ausgebildet ist, hmabreichen. In Fig. 1 bezeichnen die Buchstaben h, A1 die Gestänge der aus Fig. 2 in ihrer Konstruktion deutlicher zu entnehmenden Hilfsöler für jede der beiden voneinander unabhängigen Seiten der doppeltwirkenden Schmierpumpe.
Wie in Fig. 2 veranschaulicht, gehören zu jeder Seite der dargestellten doppeltwirkenden Schmierpumpe zwei durch ein U-förmiges Lagerstück k miteinander fest verbundene Kolben /, I1, welche bei der Drehbewegung der Kurbelwelle in horizontaler Richtung zwangläufig in den zugehörigen ölpumpenzylindern m, M1 hin und her gleiten. In den Zylinder m tritt das öl aus dem Schmiermittelbehälter α durch einen Kanal 0 ein bzw. wird durch diesen Kanal in den Pumpenzylinder bei der Rückwärtsbewegung des Kolbens / hineingesaugt. Bei der nächstfolgenden Vorwärtsbewegung des Kolbens I wird das im Pumpenzylinder m enthaltene öl an dem sich öffnenden Ventil r. vorbei in die Tropfleitung s' gepreßt. Der Kolben I ist an seinem freien Ende nach unten abgeschrägt. Die Düse S1 der Tropfrohrleitung s mündet in einen mit verglaster Schauöffnung p versehenen Tropfkasten t, in welchem die öltropfen durch die Luft frei hindurchfallen und von hier aus mittels eines Rohres u entweder, wenn es sich nicht um Dampfleitungsschmierung handelt, unmittelbar zu den Ölverbrauchsstellen geführt werden, oder aber, wie im dargestellten Fall, für Dampfschmierpumpen, durch einen Kanal υ in den Zylinder Ot1 einer zweiten Schmierpumpe gelangen, deren hin und her gehender Kolben Z1 beim Vorwärtsgange das im Pumpenzylinder enthaltene Öl an einem Federventil w vorbei in die Dampfleitung χ hineinpreßt.
Wenn an sämtlichen Ölabgabestellen der dargestellten doppeltwirkenden Schmierpumpe vorübergehend stärker geschmiert werden soll, so kann dies durch einige rasche Umdrehungen der Kurbelwelle c. mittels der Handkurbel f erfolgen. Die Kolben I, I1 gleiten dann
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entsprechend rascher hin und her und bewirken eine raschere Tropfenfolge.
Ene durchschnitten gedachte Heizschlange ist mit i bezeichnet.
Die Regulierung jeder einzelnen ölabgabestelle der Schmierpumpe kann mittels der um ihre Achse verstellbaren Pumpenzylinder m erfolgen, auf deren nach außen verlängerten Schäften η Handhaben n1 sitzen, welche über ίο mit entsprechenden Bezeichnungen versehenen Skalen q zusammen mit den Pumpenzylindern m verstellt werden können. Je nach der Einstellung der Pumpenzylinder m mittels der Handhaben η wird der Zuführungskanal ο von innen her mehr oder minder geöffnet oder abgeschlossen bzw. die ölzufuhr der Pumpenzylinder vollständig verschlossen.
Vermittels der Hilfsöler y, ζ können die Tropfleitungen u abgeschaltet werden, so daß die Kolben I1 dann das öl direkt ansaugen und fortdrücken.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Schmierpumpe mit hin und her gehenden Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß die Einregulierung der Schmierpresse durch Verstellung des ölpumpenzylinders um seine Achse erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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