DE503578C - Buegelkaltsaege - Google Patents

Buegelkaltsaege

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Publication number
DE503578C
DE503578C DEH100784D DEH0100784D DE503578C DE 503578 C DE503578 C DE 503578C DE H100784 D DEH100784 D DE H100784D DE H0100784 D DEH0100784 D DE H0100784D DE 503578 C DE503578 C DE 503578C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
saw
oil
pressure
pump
Prior art date
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Expired
Application number
DEH100784D
Other languages
English (en)
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Haendel & Reibisch
Original Assignee
Haendel & Reibisch
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Publication date
Application filed by Haendel & Reibisch filed Critical Haendel & Reibisch
Priority to DEH100784D priority Critical patent/DE503578C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE503578C publication Critical patent/DE503578C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D51/00Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends
    • B23D51/16Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of drives or feed mechanisms for straight tools, e.g. saw blades, or bows
    • B23D51/20Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of drives or feed mechanisms for straight tools, e.g. saw blades, or bows with controlled feed of the tool, or with special arrangements for relieving or lifting the tool on the return stroke

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 24. JULI 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 503 KLASSE 49 c GRUPPE
Händel & Reibisch in Dresden
Bügelkaltsäge Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1925 ab
Die Erfindung betrifft eine Bügelkaltsäge, deren Bügel mit einem unter Öldruck stehenden Tragkolben verbunden ist, der beim Arbeitshub das Sägeblatt an das Werkstück andrückt und beim Rückgang vom Werkstück abhebt.
Bei einer bekannten derartigen Bügelsäge sind zwei Pumpen angeordnet, die das Druckmittel unter Druck setzen, und
ίο zwar dient die eine Pumpe dazu, beim Niedergehen des Kolbens durch unmittelbare Druckübertragung auf den Tragkolben das Andrücken der Säge gegen das Werkstück zu bewirken, während der gleiche Pumpenkolben beim Aufwärtsgang durch Erzeugung eines Vakuums über dem Tragkolben den Sägebügel bei seinem Leergang vom Werkstück abhebt. Die zweite Pumpe hat nur die Aufgabe, die Größe des Anpressungsdruckes der Säge gegen das Werkstück nach Bedarf regeln zu können. Zu diesem Zweck sind eine Anzahl von Ventilen und entsprechenden Steuerungen vorgesehen, die eine verhältnismäßig umständliche Bauart bedingen.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß der Tragkolben vom Druckmittel der einen Pumpe gehoben und vom Druckmittel der anderen Pumpe gesenkt wird.
Auf diese Weise kann mit baulich einfachen Mitteln durch den von beiden Seiten beaufschlagten Hubkolben ein kräftigerer Arbeitsdruck erzielt werden, wobei die Druckdifferenzierung einfach dadurch bewirkt werden kann, daß in den Rückflußweg des Öles, das sich beim Senken des mit dem Sägebügelträger verbundenen Kolbens unter diesem befindet, ein Drosselventil zur Veränderung des Widerstandes eingeschaltet ist.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung dienen die Abb. 1 bis 4 der Zeichnung. In Abb. ι ist die neue Kaltsäge in einer Seitenansicht dargestellt, in der sich übrigens die Säge wenig von der bisher üblichen Ausbildung unterscheidet. In Abb. 2 ist das Pumpengehäuse der Säge in einer Oberansicht dargestellt. Hierzu sind die Abb. 3 und 4 senkrechte Querschnitte nach den Linien 3-3 bzw. 4-4 der Abb. 2. In den Abb. 5 und 6 ist der Steuerhahn mit seiner Schaltvorrichtung im senkrechten Längsschnitt und in einer Ansicht von oben dargestellt.
Der Sägebügel 1, in welchem die Säge 2 eingespannt ist, wird längsverschiebbar in der Führung 3 von einem Schwinghebel 4 getragen, der um den Gestellbolzen 5 in senkrechter Ebene ausschwingen kann.
An den Sägebügel greift gelenkig bei 6 eine Schubkurbelstange 7 an, welche von der Antriebswelle aus bewegt wird und den Sägebügel 1 in der Führung 3 hin und her schiebt. An den Schwinghebel 4 ist bei 8 eine Schubstange 9 angelenkt, die bei 10 mit der Stange 11 eines durch die Ölpumpe
beeinflußten Kolbens 12 verbunden ist. Dieser Kolben wird in bekannter Weise durch einen Kolben 13 angehoben, der durch ein Exzenter 15 auf der Antriebswelle 16 bewegt wird. Der Kolben 13 arbeitet in dem Zylinder 14 auf die Ölkammer 17, mit der er durch einen Kanal 18 (Abb. 3) verbunden ist. Der Zylinder 14 und die Ölkammer 17 sind in einem Behälter 19 eingebaut, der teilweise mit Öl angefüllt ist. Wenn der Kolben 13 seinen. Saughub ausführt, dann öffnet er das Kugelventil 20 und saugt aus dem Vorratsbehälter 19 Öl in die Ölkammer 17 an. Führt der Kolben 13 seinen Arbeitshub aus, dann drückt er unter Verschließen des Kugelventiles 20 das Öl durch das Kugelventil 21 in einen Zylinder 22, in welchem der Kolben 12 spielt.
Erfindungsgemäß ist nun ein zweiter Ölkolben 221 in einem Zylinder 23 vorgesehen, welcher durch die Kolbenstange 24 mit dem Exzenter 25 auf der Antriebswelle 16 verbunden ist. Die Exzenter 15 und 25 sind entsprechend dem gewünschten Kolbenspiel gegeneinander eingestellt.
Der Kolben 221 saugt durch das Ventil 27
Öl aus dem Behälter 19 an und drückt es durch das zweite Kugelventil 28 in einen Kanal 29, dessen Mündung am Zylinder 22 über dem Kolben 12 endet.
Dementsprechend wird der Kolben 13 jedesmal den Kolben 12 anheben, während der Kolben 221 nachfolgend den Kolben 12 wieder nach unten drückt. Es wird also der Schwinghebel 4 vom Kolben 13 nach beendetem Schnitt angehoben und durch den Kolben 221 wieder gesenkt, so daß sich das Sägeblatt 2 auf die Schnittstelle des Werkstückes aufsetzt. Das Heben und Senken braucht nur um wenige Millimeter zu geschehen, und das Maß des Hebens ändert sich während der Durchführung der Arbeit nicht, während das vom Kolben 221 unter Druck gesetzte Öl den Sägebügel stets so weit niederdrückt, daß sich das Sägeblatt auf die Schnittstelle aufsetzt. Dabei ist der Arbeitshub des Kolbens noch so bemessen, daß er stets den größtmöglichen Arbeitsdruck auszuüben bestrebt ist. Da der Arbeitsdruck bei den verschiedenen Werkstücken im Hinblick auf die Beschaffenheit des Werkstoffes verschieden sein muß, ist eine Regelung des Arbeitsdruckes vorgesehen.
Wenn der Kolben 221 die von ihm in die Kammer 26 gesaugte Ölmenge in den Kanal 29 drückt, dann findet er in der Ölmenge, welche unter dem Kolben 12 in dem Zylinder 22 sich befindet, einen Widerstand. Der Kolben 12 könnte überhaupt nicht bewegt werden, wenn nicht das in dem Zylinder 22 befindliche Öl abfließen könnte. Das Abfließen geschieht durch eine nahe dem Boden des Zylinders abgezweigte Leitung 30, die in dem Steuerhahn 31 endet, aber durch den Steuerhahn mit einer Leitung 32 in Verbindung gebracht werden kann, die ihrerseits in der Ölkammer 17 endet. Aus dieser Kammer kann das Öl durch den Kanal 18 in den Zylinder des Kolbens 13 übertreten und aus diesem durch einen abgezweigten Kanal 33 in den ölbehälter 19 abfließen. In den Kanal ist nun eine Drosselung eingeschaltet, die aus einem in den Kanal eindringenden Stift 34 besteht, dessen oberes Ende eine mit Zeiger 35 versehene Handhabe 36 trägt. Der Zeiger 35 arbeitet mit einer auf der Decke des Behälters 19 vorgesehenen Skala zusammen, während der Stift 34 mittels eines Gewindeteiles 37 in der Gewindebuchse 38 geführt ist, die an der Gehäusedecke befestigt ist. Durch Drehung der Handhabe 36 wird also der Stift 34 gehoben oder gesenkt und demnach die Durchlaßöffnung 33 mehr oder weniger gedrosselt. Infolgedessen wird auch der Widerstand, welchen der Kolben 12 dem in dem Kanal 29 stehenden Öl entgegensetzt, vergrößert oder verkleinert. Auf diese Weise kann man den Druck, mit welchem das Gestange 9 und damit der Schwinghebel 4 niedergeholt wird, regeln, also den Andruck des Sägeblattes 2 an die Schnittstelle des Werkstückes.
Wenn der Kolben 12 durch den Pumpenkolben 13 nach oben getrieben wird, dann muß das über dem Kolben 12 stehende Öl aus dem Kanal 29 teilweise austreten können. Das geschieht durch eine mit dem Kanal verbundene Leitung 39 und eine Ringnut 40 am Kolben 221. Dieser Kolben ist bei Beginn des Arbeitshubes des anderen Pumpenkolbens 13 in die in Abb. 3 gezeigte Stellung gelangt, wo die Leitung 39 mit dem Ringkanal 40 zur Deckung gelangt ist, so daß das Öl durch die Leitung 39 und durch den Ringkanal 40 und durch eine Durchlaßöffnung 41 in der Wandung des Zylinders 23 in den Ölbehälter 19 austreten kann.
Die besondere Ausgestaltung des Steuer- tio hahnes 31 bildet nicht mehr den Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Es ist nur darauf hinzuweisen, daß die vorgesehenen Durchlässe mit Kanälen 42, 43, 44, 45, 46 und 47 zur Deckung gebracht werden können, welche mit den Ölkammern 17 und 26 bzw. mit dem Ölbehälter 19 und dem Zylinder 22 und dem Ölraum 29 in Verbindung stehen, derart, daß man trotz ununterbrochener Weiterdrehung der Antriebswelle den Schwinghebel 4 in iao jeder beliebigen Stellung festhalten und die Kolben 13 und 221 leer arbeiten lassen kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Bügelkaltsäge, deren Sägebügel von einem unter Öldruck stehenden Hubkolben durch zwei Pumpen gehoben und gesenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubkolben vom Druckmittel der einen Pumpe gehoben und von dem Druckmittel der anderen Pumpe gesenkt wird.
  2. 2. Bügelkaltsäge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Rückflußweg des Öles, das sich beim Senken des Hubkolbens (12) unter diesem befindet, ein Drosselventil (34) zur Veränderung des Widerstandes eingeschaltet ist, um den Anpressungsdruck der Säge an das Werkstück regeln zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH100784D 1925-02-28 1925-02-28 Buegelkaltsaege Expired DE503578C (de)

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