DE21578C - Arretirvorrichtung an Tafelwaagen mit rohrenden Waarenschalen - Google Patents

Arretirvorrichtung an Tafelwaagen mit rohrenden Waarenschalen

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DE21578C
DE21578C DENDAT21578D DE21578DA DE21578C DE 21578 C DE21578 C DE 21578C DE NDAT21578 D DENDAT21578 D DE NDAT21578D DE 21578D A DE21578D A DE 21578DA DE 21578 C DE21578 C DE 21578C
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J. W. D. PETERSEN in Altona
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
    • G01G13/24Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge
    • G01G13/242Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices
    • G01G13/243Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices using a single load carrier
    • G01G13/244Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices using a single load carrier with a single weighing receptacle divided into two or more alternatively used sections
    • G01G13/246Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices using a single load carrier with a single weighing receptacle divided into two or more alternatively used sections the weighing apparatus being rotatable

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1882 ab.
Vorliegende Erfindung soll dazu dienen, das Abwiegen von gröfseren Massen in kleinere Quantitäten schneller und bequemer bewerkstelligen zu können, als dies bei den gebräuchlichen Waagen der Fall ist. Zu diesem Zweck hat der Erfinder die in Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung im Grundrifs, Fig. 2 in Seiten- und Fig. 3 in Vorderansicht dargestellte Tafelwaage mit vier im Kreise angeordneten und vertical um ihren Aufhängepunkt schwingenden Schalen Ss1S^s3 zur Aufnahme der Waare versehen. Dieselben sind an den in Flantschen endigenden und sichelförmig gezeichneten Armen eines Kreuzes k befestigt, dessen durchbohrte Nabe η um einen im mittleren aufgebogenen Theil der Gabel g vernieteten Bolzen b drehbar ist.
Fig. 4 der Zeichnung veranschaulicht in etwas gröfserem Mafsstabe diese Gabel mit einem Theil der Nabe im Schnitt.
Der an beiden Enden gabelförmige Waagebalken w dreht sich mit einer Schneide auf dem Ständer d und trägt einerseits die auf der verticalen Gabel g1 befestigte Gewichtsschale a, andererseits die Gabel g mit den Waarenschalen. Beide Gabeln sind mittelst sogenannter Messerschneiden, welche auf Stahlplättchen spielen, aufgehängt und werden durch senkrecht stehende Stäbe e el bei ihrer Bewegung im Sockel der Waage bezw. in einem seitlich hervortretenden Arm m desselben annähernd parallel geführt. Die Nabe des beweglichen Kreuzes ist mit vier senkrecht zu ihrer Mittelachse gebohrten und in gleichen Abständen von einander entfernten Löchern ο ολ ο2 οζ versehen, deren Zweck ebenso wie der des hakenförmig gebogenen und auf dem Arme m befestigten Stabes t später beschrieben werden wird.
Die Wirkungsweise der Waage ist folgende:
Das in kleinere Quantitäten abzuwägende Material wird in einen oberhalb der Waarenschalen angebrachten Behälter geschüttet, von wo aus dasselbe durch eine mittelst Klappe oder Schieber zu verschliefsende trichterförmige Oeffnung in eine der Waarenschalen s s' fällt. Fig. 3 zeigt eine solche Anordnung und Fig. 5 einen Schnitt durch den unteren Theil des Trichters nach der Linie a-b. Der Schieber i kann mittelst Zugstange und Hebel bequem bewegt werden. Durch Aufsetzen eines Gewichtes auf die dafür bestimmte Schale wird der Waagebalken aus der horizontalen Stellung und die Gabel g nach oben bewegt. Hierbei tritt das herabgebogene Ende des Stabes t in eines der in der Nabe η des Kreuzes vorgesehenen Löcher ο οΛ ί>2 ο3 und verhindert eine seitliche Bewegung des letzteren so lange, bis sich bei gleicher Belastung der Schalen der Waagebalken in die horizontale Lage wieder eingestellt hat. Die Oeffnung im Trichter wird nun durch den Schieber i geschlossen, die Arretirung hört auf, und die oben befindliche, eine gewisse Quantität Waare enthaltende Schale schwingt, dem Gesetze der Schwere folgend, um den Bolzen b nach unten, wobei sie selbstthätig sich ihres Inhaltes entleert.
Um ein etwaiges Festklemmen der Nabe, hervorgerufen durch die während der Schwingung einseitige Belastung des Waagebalkens, zu verhindern, sowie um die ·. Reibung möglichst zu beseitigen, ist ein Metallröllchen r in die Spitze des Arretirimgsstabes t eingesetzt, welches in der Schwingungsrichtung rotirt. Die Arretirung der folgenden, leer aufkommenden Schale tritt in dem Moment ein, wo das nächste in der Nabe η
passirt.
befindliche Loch das Röllchen r

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die beschriebene Arretirvorrichtung, bestehend aus der mit Löchern versehenen und um den Bolzen b spielenden Nabe n, der dreitheiligen Gabel g und dem Stabe t.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCIÜSREI.
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