DE215439C - - Google Patents
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- DE215439C DE215439C DENDAT215439D DE215439DA DE215439C DE 215439 C DE215439 C DE 215439C DE NDAT215439 D DENDAT215439 D DE NDAT215439D DE 215439D A DE215439D A DE 215439DA DE 215439 C DE215439 C DE 215439C
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- Germany
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- flap
- chimney
- container
- telescope
- emptying
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J11/00—Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■Ja 215439 -■ KLASSE 24g. GRUPPE
in MARBURG.
Der Erfindungsgegenstand ist eine Rußsammei- und Entleerungsvorrichtung für Schornsteine.
An einem am unteren Schornsteinende befindlichen senkrechten Rohr ist ein fernrohrartig
verschiebbarer Teil vorgesehen, der mit einer im Schornsteinrohr liegenden Klappe in
zwangläufiger Verbindung steht. Unter dem fernrohrartigen Rohr kann ein Behälter vorgesehen
sein, dessen unter Feder- oder Gewichtssicher-ung stehende Verschlußklappen durch das Einführen des fernrohrartigen Teiles
geöffnet werden. Natürlich kann jeder andere Behälter unter diesen fernrohrartigen Teil gesetzt
werden.
Die Zeichnung gibt den Erfindungsgedanken wieder, und zwar zeigt Fig. 1 eine Ausführungsform
in geöffnetem und Fig. 2. in geschlossenem Zustand. Fig.' 3 stellt eine Sonderausführung
der Klappe dar.
Unterhalb des Schornsteines wird ein diesem entsprechender Stutzen α eingebaut, dessen
Gestalt sich nach dem Querschnitt des Schornsteines richtet. Zweckmäßig geht dieser'
Stutzen in einen engeren Teil b über. Es wird sich empfehlen, den konischen Teil c
nicht zu schräg zu gestalten, da sonst dem Ruß leicht Gelegenheit geboten ist, sich abzusetzen.
Für gewöhnlich ist die Klappe d, deren Drehachse e sich beispielsweise in der Mitte
des Stutzens α befinden kann, geschlossen (Fig. 2). In diesem Zustand hat auch der
Teil b, der durch einen übergeschobenen Teil/ verlängert werden kann, die in Fig. 2 darge-35
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stellte Lage. Die Klappe d liegt einerseits auf der Leiste g auf, während sie andererseits
gegen die Leiste h stößt. Hierdurch ist für die Klappe d eine Dichtung geschaffen, die
beispielsweise durch Anwendung eines Gewichtes auf oder an der Klappe gesichert
werden kann. . ■
Unterhalb des Ansatzes b ist ein Behälter i aufgestellt, dessen Öffnung k mittels Klappen I
stets verschlossen gehalten wird. Das letztere wird beispielsweise durch Gewichte m oder
auch durch Federung bewirkt. Die Öffnung k entspricht in ihrer Gestalt dem Querschnitt
des übergeschobenen Teiles /so daß eine dichte Verbindung zwischen Schornstein und
Sammelbehälter geschaffen werden kann.
Für gewöhnlich ist die Klappe d wagerecht, so daß der aus dem Schornstein kommende
Ruß auf ihr zu liegen kommt. Zur Entleerung wird der Teil / nach unten gezogen, wobei er nach Erreichung der Öffnung k des
Behälters i die Klappen I durch seinen Druck
öffnet. Gleichzeitig wird durch die Stange n, die den Rohrteil / mit der Klappe d verbindet,
die letztere in senkrechte Stellung gebracht, und der Ruß fällt in den Behälter i
(Fig. 1). Um den Behälter i fortzuschaffen, muß der Teil / in seine ursprüngliche Lage
zurückgebracht werden, wobei die Klappe sich wieder selbsttätig schließt.
Die Verbindung des Rohrteiles / mit der Klappe d kann verschieden ausgebildet sein.
Es könnten' z. B. Hebel, Kurbel oder andere Mittel angewendet werden.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführung der Klappe ä, wie sie beispielsweise bei niedrigen
Bauarten Verwendung finden könnte. Die Klappe dreht sich um eine Achse e, die seitlieh
gelagert ist. Auch hierbei sind Anstoßleisten g, h angebracht, die zwecks besserer
Dichthaltung auch rings herumlaufen können. Bei dieser Bauart dürfte sich empfehlen, die
Zwangläufigkeit mittels Zahngetriebe zu erreichen. An der Welle e könnte beispielsweise
außerhalb des Stutzens α ein' Zahnsegment
ο befestigt sein, das mit einer mit dem Teil f fest verbundenen Zahnstange p
in Eingriff steht. In ähnlicher Weise könnte auch Zahnrad und Kette o. dgl. Anwendung
finden.
Zur Kontrolle und Vermeidung unbefugter Eingriffe könnte die Klappe d oder der verschiebbare
Teil / verschließbar sein.
Claims (2)
1. Rußsammei- und Entleerungsvorrichtung für Schornsteine, gekennzeichnet durch
ein am unteren Schornsteinende befindliches senkrechtes Rohr (a) mit fernrohrartig ver- 2^
schiebbarem Unterteil (f), der mit einer im Rohre (a) befindlichen Abschlußklappe
(d) verbunden ist und bei Entleerung des Schornsteines unter Öffnung der Klappe
(d) in einen Sammelbehälter (i) eingelassen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (i) mit einer unter Feder- oder Gewichtswirkung stehenden Verschlußklappe
(k, T) versehen ist, die durch den Rohrteil ff) bei dessen Niederlassen geöffnet
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE215439C true DE215439C (de) |
Family
ID=476935
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT215439D Active DE215439C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE215439C (de) |
-
0
- DE DENDAT215439D patent/DE215439C/de active Active
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