DE215243C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE215243C DE215243C DENDAT215243D DE215243DA DE215243C DE 215243 C DE215243 C DE 215243C DE NDAT215243 D DENDAT215243 D DE NDAT215243D DE 215243D A DE215243D A DE 215243DA DE 215243 C DE215243 C DE 215243C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mold
- casting
- filling needles
- suction
- filling
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000005266 casting Methods 0.000 claims description 14
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 3
- 239000011819 refractory material Substances 0.000 claims description 2
- OSGAYBCDTDRGGQ-UHFFFAOYSA-L calcium sulfate Inorganic materials [Ca+2].[O-]S([O-])(=O)=O OSGAYBCDTDRGGQ-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 2
- ZOMBKNNSYQHRCA-UHFFFAOYSA-J calcium sulfate hemihydrate Chemical compound O.[Ca+2].[Ca+2].[O-]S([O-])(=O)=O.[O-]S([O-])(=O)=O ZOMBKNNSYQHRCA-UHFFFAOYSA-J 0.000 description 2
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 2
- 239000011507 gypsum plaster Substances 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 2
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
- B28B7/16—Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes
- B28B7/18—Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes the holes passing completely through the article
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
- B28B7/0061—Moulds, cores or mandrels specially adapted for mechanically working moulding surfaces during moulding or demoulding, e.g. smoothing by means of mould walls driven during moulding or of parts acting during demoulding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
Es ist bekannt, zur Herstellung von Gegenständen aus nichtmetallenen feuerfesten Stoffen
mittels des Sauggußverfahrens die Form an denjenigen Stellen, wo die Wandung des Gegenstandes
Durchbrechungen aufweisen soll, mit entsprechenden Vorsprüngen zu versehen
und diese mit einem Stoff oder einer Stoffmischung zu tränken, die das Ansaugen der
Gußmasse verhindert.
ίο Für die Herstellung von Gegenständen, welche, wie Siebe aller Art, Gefäße mit gelochten
Böden und Wänden, Siebköpfe und Siebplatten für Brenner, gelochte Rohre u.dgl.,
mit zahlreichen, mehr oder minder engen und gedrängt nebeneinander liegenden Durchbrechungen
zu versehen sind, ist die erwähnte Art von Sauggußformen ungeeignet, einerseits wegen
der Mühseligkeit und Schwierigkeit des Auftragens der Aüftragmasse, andererseits weil
das Abziehen der Formen bzw. Formteile mit großer Sorgfalt ausgeführt werden muß, um
Beschädigungen der Durchbrechungen und Verschiebungen der sie trennenden Massestege,
die sich noch in verhältnismäßig weichem Zustande befinden, zu verhüten.
Gemäß der Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch beseitigt, daß der Saugguß mit
Hilfe von Formen ausgeführt wird, in deren Wandungen in der für gewöhnlichen Zementguß
bekannten Weise Lochdorne oder Füllnadeln beweglich gelagert sind, um durch deren
Einführung in den Formenraum letzteren an allen denjenigen Stellen, an welchen das Gußstück
Durchbrechungen aufweisen soll, vor dem Guß auszufüllen. ■ ' ■
Die Füllnadeln, die aus Metall hergestellt werden, können jede gewünschte Querschnittsform erhalten, und da sie in der Formwand,
die für ihre Aufnahme mit Kanälen entsprechender Querschnittsform und Querschnittsgröße·
versehen wird, sicher geführt werden, wird der Umriß der Durchbrechung, selbst bei sehr
verwickelter Gestaltung, durch das Herausziehen der Füllnadel nicht beschädigt. Das
Herausziehen der Füllnadeln aus dem Gußstück kann infolge der Weichheit von der Gußmasse mit aller Leichtigkeit bewirkt werden.
Die Abnutzung der Füllnadeln ist nur gering, so daß sie lange formbeständig bleiben.
. Am zweckmäßigsten stattet man die Form, die einteilig oder mehrteilig sein kann, mit den
Füllnadeln in der Art aus, daß diese nach Beendigung des Gusses selbsttätig durch Federkraft
aus dem Gußstück heraus und in die Formwand zurückgezogen werden.
Ein Ausführungsbeispiel einer solchen .Sauggußform, z. B. für halbkugelförmige Brennersiebköpfe,
ist in Fig. 1 . in einem senkrechten. Schnitt dargestellt. Die linke Hälfte von Fig. 1
zeigt die Füllnadeln in der Gußlage, die rechte Hälfte nach Ausführung (Jes Gusses in der
zurückgezogenen Lage. In der Zeichnung sind nur die in der Schnittebene liegenden Nadeln
dargestellt.
Die äußerlich als Halbkugel gestaltete, in bekannter Weise aus Gips bestehende Saugform
α ist mit einem halbkugelförmigen Formraum b versehen. Ihre Wandung ist von senkrecht
zu den zu durchlochenden Flächenteilen des herzustellenden Siebkopfes gerichteten
Kanälchen c von solcher Weite durchzogen, daß sich die Füllnadeln d mit sicherer Führung
glatt in ihnen verschieben lassen. Die Füllnadeln und ihre Führungskanälchen haben
hier kreisförmigen Querschnitt. Der obere Teil jedes Kanälchens c ist als Federgehäuse e
ausgebildet, in welchem die Füllnadel d mit einem Bund f auf einer Schraubenfeder g aufsitzt.
Wird kein Druck auf den Nadelkopf
ίο ausgeübt, so befindet sich die Feder g im ausgedehnten
Zustande und drückt die Nadel mit dem Bund f gegen den Deckel h des Gehäuses
e, wobei die Nadel mit dem äußeren Ende aus der Form herausragt, mit dem inneren
Ende dagegen in ihr Führungskanälchen hineingezogen, ist (Fig. 1, rechte Hälfte). In
dieser Lage befinden sich die sämtlichen Füllnadeln während des Nichtgebrauches der Form.
Will man den Guß ausführen, so preßt man die Füllnadeln mittels einer hier mehrteiligen
Haube k aus Metall unter Spannung der Federn h nieder, wobei die unteren Nadelenden in den
Formraum b eindringen (Fig. 1, linke Hälfte). Hiernach schließt man Haube und Form zusammen
und schreitet zum Guß, der in der üblichen Weise ausgeführt wird. Sobald nach Erreichung der gewünschten Scherbenstärke
des Siebkopfes die überschüssige Masse (Schlicker) ausgegossen ist, löst man die Haube h, was zur
Folge hat, daß die Federn g die Füllnadeln d sogleich in die Form wand zurückziehen (Fig. 1,
rechte Seite), so daß der Siebkopf unbehindert schwinden und sich von der Form ablösen
kann.
Fig. 2 zeigt die Ansicht eines Bechers mit ornamental durchbrochenem Rand, dessen
Durchbrechungen z. B. in bekannter Weise mit Glasur überdeckt oder ausgefüllt werden,
so daß ein voller Rand mit durchscheinendem Ornament gebildet wird. Hier ist die zylindrische
Saugform mit radial zu ihrer Achse gestellten Füllnadeln ausgestattet; für jedes
Teilchen des Ornamentes ist eine Füllnadel von mit den Aussparungen übereinstimmender
Querschnittsform vorhanden.
Zur Herstellung der Saugform kann man in folgender Weise verfahren: Man nimmt
einen dem Formraum b entsprechenden Kopf, versieht ihn mit Bohrungen entsprechend den
herzustellenden Durchbrechungen des Guß-Stückes, steckt in diese die am oberen Ende
mit den Federgehäusen versehenen Füllnadeln, überdeckt letztere an ihren äußeren Enden
mit einer Form, deren Innenfläche der Außenfläche der herzustellenden Saugform entspricht
und umgießt die Nadeln und ihre Gehäuse, und zwar letztere ganz oder nur zum Teil mit
Gips.
Claims (2)
1. Sauggußform zur Herstellung von mit durchbrochenen Wänden oder Wandteilen
versehenen Gegenständen aus nichtmetallenen feuerfesten Stoffen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Form mit in den Formwandungen beweglich gelagerten Füllnadeln zum Ausfüllen derjenigen Stellen des Formraumes,
an denen das Gußstück Durchbrechungen aufweisen soll, ausgestattet ist.
2. Ausführungsform der Sauggußform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Füllnadeln nach beendetem Guß selbsttätig in die Formwandung zurückgezogen
werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE215243C true DE215243C (de) |
Family
ID=476760
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT215243D Active DE215243C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE215243C (de) |
-
0
- DE DENDAT215243D patent/DE215243C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1529836B1 (de) | ||
| DE215243C (de) | ||
| DE2547161C3 (de) | Verfahren zum Einsetzen von Kernen in eine Sandgießform | |
| DE537839C (de) | Gesenk, insbesondere zum Pressen von Blechteilen | |
| AT148187B (de) | Verfahren zur Herstellung von mit Steinen besetzten Schmuckstücken. | |
| DE3823897C2 (de) | ||
| DE689271C (de) | Verfahren zum Ziehen von tiefen, laenglichen Wannen | |
| DE182611C (de) | ||
| DE932177C (de) | Vorrichtung zum Eindruecken von Nuten | |
| DE730343C (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von Spreng- oder Zuendladungen | |
| DE211738C (de) | ||
| DE815576C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Blumentoepfen aus Beton | |
| DE557880C (de) | Verfahren zum gleichzeitigen Herstellen mehrerer Pressschichten gleicher Dicke aus Blattabak | |
| DE133304C (de) | ||
| DE897966C (de) | Vorrichtung zum Formen von Baukoerpern | |
| DE846774C (de) | Verfahren zum Giessen, insbesondere Schleudergiessen | |
| DE572612C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Putztraegers | |
| DE405416C (de) | Pressform zur Herstellung von Bienenkoerben | |
| DE1491161C3 (de) | ||
| DE653980C (de) | Pressgussmaschine mit Kolbendruck | |
| DE1529836C (de) | Verfahren zum Pressen eines Formlings und Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens | |
| DE1583634C (de) | Verfahren und Formkörper zum Auskleiden des Kopfes einer Blockform, eines Geißaufsatzes, Steigers od.dgl | |
| AT243663B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur maschinellen Herstellung von Stahlbetonlamellen | |
| DE344593C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Formen geflochtener, durchbrochener Gegenstaende, wie Schalen, durch Zusammenflechten von Tonstraengen | |
| AT74710B (de) | Form zur Herstellung von Töpferwaren, z. B. Blumentöpfen, aus Kunststeinmasse. |