DE215243C - - Google Patents

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DE215243C
DE215243C DENDAT215243D DE215243DA DE215243C DE 215243 C DE215243 C DE 215243C DE NDAT215243 D DENDAT215243 D DE NDAT215243D DE 215243D A DE215243D A DE 215243DA DE 215243 C DE215243 C DE 215243C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/16Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes
    • B28B7/18Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes the holes passing completely through the article
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B28B7/0061Moulds, cores or mandrels specially adapted for mechanically working moulding surfaces during moulding or demoulding, e.g. smoothing by means of mould walls driven during moulding or of parts acting during demoulding

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Description

KAISERLICHES
Es ist bekannt, zur Herstellung von Gegenständen aus nichtmetallenen feuerfesten Stoffen mittels des Sauggußverfahrens die Form an denjenigen Stellen, wo die Wandung des Gegenstandes Durchbrechungen aufweisen soll, mit entsprechenden Vorsprüngen zu versehen und diese mit einem Stoff oder einer Stoffmischung zu tränken, die das Ansaugen der Gußmasse verhindert.
ίο Für die Herstellung von Gegenständen, welche, wie Siebe aller Art, Gefäße mit gelochten Böden und Wänden, Siebköpfe und Siebplatten für Brenner, gelochte Rohre u.dgl., mit zahlreichen, mehr oder minder engen und gedrängt nebeneinander liegenden Durchbrechungen zu versehen sind, ist die erwähnte Art von Sauggußformen ungeeignet, einerseits wegen der Mühseligkeit und Schwierigkeit des Auftragens der Aüftragmasse, andererseits weil das Abziehen der Formen bzw. Formteile mit großer Sorgfalt ausgeführt werden muß, um Beschädigungen der Durchbrechungen und Verschiebungen der sie trennenden Massestege, die sich noch in verhältnismäßig weichem Zustande befinden, zu verhüten.
Gemäß der Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch beseitigt, daß der Saugguß mit Hilfe von Formen ausgeführt wird, in deren Wandungen in der für gewöhnlichen Zementguß bekannten Weise Lochdorne oder Füllnadeln beweglich gelagert sind, um durch deren Einführung in den Formenraum letzteren an allen denjenigen Stellen, an welchen das Gußstück Durchbrechungen aufweisen soll, vor dem Guß auszufüllen. ■ ' ■
Die Füllnadeln, die aus Metall hergestellt werden, können jede gewünschte Querschnittsform erhalten, und da sie in der Formwand, die für ihre Aufnahme mit Kanälen entsprechender Querschnittsform und Querschnittsgröße· versehen wird, sicher geführt werden, wird der Umriß der Durchbrechung, selbst bei sehr verwickelter Gestaltung, durch das Herausziehen der Füllnadel nicht beschädigt. Das Herausziehen der Füllnadeln aus dem Gußstück kann infolge der Weichheit von der Gußmasse mit aller Leichtigkeit bewirkt werden. Die Abnutzung der Füllnadeln ist nur gering, so daß sie lange formbeständig bleiben.
. Am zweckmäßigsten stattet man die Form, die einteilig oder mehrteilig sein kann, mit den Füllnadeln in der Art aus, daß diese nach Beendigung des Gusses selbsttätig durch Federkraft aus dem Gußstück heraus und in die Formwand zurückgezogen werden.
Ein Ausführungsbeispiel einer solchen .Sauggußform, z. B. für halbkugelförmige Brennersiebköpfe, ist in Fig. 1 . in einem senkrechten. Schnitt dargestellt. Die linke Hälfte von Fig. 1 zeigt die Füllnadeln in der Gußlage, die rechte Hälfte nach Ausführung (Jes Gusses in der zurückgezogenen Lage. In der Zeichnung sind nur die in der Schnittebene liegenden Nadeln dargestellt.
Die äußerlich als Halbkugel gestaltete, in bekannter Weise aus Gips bestehende Saugform α ist mit einem halbkugelförmigen Formraum b versehen. Ihre Wandung ist von senkrecht zu den zu durchlochenden Flächenteilen des herzustellenden Siebkopfes gerichteten
Kanälchen c von solcher Weite durchzogen, daß sich die Füllnadeln d mit sicherer Führung glatt in ihnen verschieben lassen. Die Füllnadeln und ihre Führungskanälchen haben hier kreisförmigen Querschnitt. Der obere Teil jedes Kanälchens c ist als Federgehäuse e ausgebildet, in welchem die Füllnadel d mit einem Bund f auf einer Schraubenfeder g aufsitzt. Wird kein Druck auf den Nadelkopf
ίο ausgeübt, so befindet sich die Feder g im ausgedehnten Zustande und drückt die Nadel mit dem Bund f gegen den Deckel h des Gehäuses e, wobei die Nadel mit dem äußeren Ende aus der Form herausragt, mit dem inneren Ende dagegen in ihr Führungskanälchen hineingezogen, ist (Fig. 1, rechte Hälfte). In dieser Lage befinden sich die sämtlichen Füllnadeln während des Nichtgebrauches der Form. Will man den Guß ausführen, so preßt man die Füllnadeln mittels einer hier mehrteiligen Haube k aus Metall unter Spannung der Federn h nieder, wobei die unteren Nadelenden in den Formraum b eindringen (Fig. 1, linke Hälfte). Hiernach schließt man Haube und Form zusammen und schreitet zum Guß, der in der üblichen Weise ausgeführt wird. Sobald nach Erreichung der gewünschten Scherbenstärke des Siebkopfes die überschüssige Masse (Schlicker) ausgegossen ist, löst man die Haube h, was zur Folge hat, daß die Federn g die Füllnadeln d sogleich in die Form wand zurückziehen (Fig. 1, rechte Seite), so daß der Siebkopf unbehindert schwinden und sich von der Form ablösen kann.
Fig. 2 zeigt die Ansicht eines Bechers mit ornamental durchbrochenem Rand, dessen Durchbrechungen z. B. in bekannter Weise mit Glasur überdeckt oder ausgefüllt werden, so daß ein voller Rand mit durchscheinendem Ornament gebildet wird. Hier ist die zylindrische Saugform mit radial zu ihrer Achse gestellten Füllnadeln ausgestattet; für jedes Teilchen des Ornamentes ist eine Füllnadel von mit den Aussparungen übereinstimmender Querschnittsform vorhanden.
Zur Herstellung der Saugform kann man in folgender Weise verfahren: Man nimmt einen dem Formraum b entsprechenden Kopf, versieht ihn mit Bohrungen entsprechend den herzustellenden Durchbrechungen des Guß-Stückes, steckt in diese die am oberen Ende mit den Federgehäusen versehenen Füllnadeln, überdeckt letztere an ihren äußeren Enden mit einer Form, deren Innenfläche der Außenfläche der herzustellenden Saugform entspricht und umgießt die Nadeln und ihre Gehäuse, und zwar letztere ganz oder nur zum Teil mit Gips.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Sauggußform zur Herstellung von mit durchbrochenen Wänden oder Wandteilen versehenen Gegenständen aus nichtmetallenen feuerfesten Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Form mit in den Formwandungen beweglich gelagerten Füllnadeln zum Ausfüllen derjenigen Stellen des Formraumes, an denen das Gußstück Durchbrechungen aufweisen soll, ausgestattet ist.
2. Ausführungsform der Sauggußform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllnadeln nach beendetem Guß selbsttätig in die Formwandung zurückgezogen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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