DE215100C - - Google Patents

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DE215100C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/06Electric devices for operating points or scotch-blocks, e.g. using electromotive driving means
    • B61L5/062Wiring diagrams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 215100 KLASSE 2Oi. GRUPPE
in BRAUNSCHWEIG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1909 ab.
Es sind Schaltungen für elektrisch angetriebene, aus jeder Zwischenlage rückholbare Weichen bekannt, bei denen der Zustand der für die Rückholung bestimmten Leitung dadurch überwacht wird, daß gleich nach Beginn der Motorbewegung die zu deren Einleitung benutzte Leitung selbsttätig abgeschaltet und an ihrer Stelle die für die Rückholung bestimmte Leitung eingeschaltet wird, durch die dann die
ίο Motor bewegung vollendet wird. Würde bei diesen Einrichtungen aber die Umschaltung etwa infolge eines Bruches des Umschalters unterbleiben, so würde der Motor trotzdem zu Ende laufen, ohne daß ein etwa vorhandener fehlerhafter Zustand der zur Rückholung bestimmten Leitung sich bemerkbar machte.
Die Erfindung beseitigt diesen Übelstand dadurch, daß sie den Motor seine Bewegung überhaupt nicht eher beginnen läßt, als bis die für die Rückholung bestimmte Leitung eingeschaltet wurde und durch sie der Strom zu den Motor geführt wird.
Eine hierfür dienende Schaltung ist in Fig. 1 bis 4 dargestellt. In der Ruhelage nach Fig. 1
fließt durch den Überwachungsmagnete.n η ein Überwachungsstrom, der den durch starke Linien hervorgehobenen Weg von der Batterie a zum Schalter b, durch Leitung e, durch einen Schaltmagneten p, durch die beiden Magnet-
,30 Wickelungen des Motors m, über den Schalter I, durch die Leitung h, über den Überwachungsmagneten η und den Schalter c zurück zur Batterie α nimmt.
Wird der Schalthebel 0 umgelegt (Fig. 2), so nimmt der Strom unter Beibehaltung der Überwachungsleitung h den Weg a, b,f zum Schaltmagneten q und von da weiter über l,h, c, a. Der Motor m. erhält noch keinen Strom, beginnt also seinen Lauf noch nicht. Der Schaltmagnet q bekommt aber Strom und zieht seinen Anker an, wodurch der Kontakt I umgeschaltet wird (Fig. 3). Der Schaltmagnet p hat zwar seinen Strom verloren, doch fällt -sein Anker noch nicht ab, weil ein Schieber r ihn festhält; der Kontakt k bleibt also ebenfalls noch geschlossen, und es fließt nun ein Strom a, b,f, q durch die eine Wicklung und den Anker des'Motors m, k, I, i, a. Erst jetzt also bekommt der Motor Betriebstrom, und zwar durch die Leitung i, die im Falle des Rückholens der Weiche aus einer Zwischenlage ebenfalls stromführend ist. Denn würde in Fig. 3 der Schalthebel 0 in die Lage nach Fig. 1 zurückgelegt, so flösse der Strom a, b, e, p durch die zweite Wickelung und den Anker des Motors m, k, I, i, a. Der Motor liefe also mit umgekehrter Drehrichtung, und die Weiche würde in die Anfangslage zurückgeholt.
Während der Anker des Schaltmagneten q in der Lage nach Fig. 3 sofort nach dem Anlaufen des Motors in bekannter Weise durch den Schieber r gesperrt wird, der sich im Verlaufe der Weichenumstellung aus der Lage nach Fig. 3 in die Lage nach Fig. 4 begibt, erfolgt die Freigabe des Ankers des Schaltmagneten p in ebenfalls bekannter Weise erst
nach Beendigung der Weichenumstellung (Fig. 4). Es legt dann die Feder s den Schalter k um, so daß die zweite Ruhelage nach Fig. 4 entsteht, die der Fig. 1 spiegelgleich ist. Hierbei fließt der Überwachungsstrom ä, b,f, q durch die beiden Magnetwickelungen des Motors m, k, g, n, c,a.
Eine Eigenart und ein Vorzug dieser Schaltung liegt noch darin, daß zur Beendigung der Bewegung des Motors dieser im Gegensatz zu den eingangs erwähnten Schaltungen von der seinem Anker Betriebstrom zuführenden und auch für das Rückholen der Weiche bestimmten Leitung i und damit von der Stromquelle abgeschaltet wird, ohne in die danach stromführende Überwächungsleitung g oder h eingeschaltet zu werden.
Die Fig. 5 bis 8 zeigen eine etwas abgeänderte Ausführungsform desselben Erfindungsgedankens. An Stelle des An- und Abschaltens des Motors an den Betriebstrom tritt das Aus- und Einschalten eines den Betriebstrom schwächenden besonderen Widerstandes w, der nur so viel Strom hindurchläßt, wie die Schaltmagnete φ oder q erfordern.. In der Ruhelage nach Fig. 5 kann der Überwachungsstrom a, b, e, p, Motorwickelung, Anker m, k, I, h, n, c, w, α den Motor nicht in Betrieb setzen, weil er in bekannter Weise durch den Widerstand des Überwachungsmagneten η geschwächt wird. Nach Umlegen des Schalters 0 (Fig. 6) fließt der Strom a, b,f, q,. Wickelung, Anker m, k, I, h, c, w, α durch die zweite Motorwickelung und durch den Anker des Motors, aber gleichzeitig durch einen hierfür besonders angeordneten Widerstand w, der nun seinerseits den Strom so schwächt, daß der Motor noch nicht in Betrieb gesetzt, wohl aber der Schaltmagnet q erregt wird.
Hat aber der Magnet q den Schalter I umgelegt (Fig. 7), so fließt der Strom a, b,f, q, Wickelung, Anker m, k, I, i, a. Der Widerstand w ist also ausgeschaltet, der Motor beginnt daher seinen Lauf, und der Strom wird ihm wiederum durch die für die Rückholung bestimmte Leitung i zugeführt.
Durch Umstellung des Schiebers r nach Beendigung der Weichenbewegung (Fig. 8) werden der Überwachungsmagnet η und der Widerstand w eingeschaltet, so daß der Motor stillgesetzt wird und der Überwachungsstrom a, b, f, q, Wickelung, Anker m, k, g, n, c, w, α fließt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Schaltung für elektrisch angetriebene, aus jeder Zwischenlage rückholbare Weichen mit elektrischer Überwachung der Endlagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Beginn der Motorbewegung unter Benutzung derjenigen Leitung (i) erfolgt, die für die Rückholung der Weiche aus den Zwischenlagen bestimmt ist.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zuletzt benutzte Überwachungsleitung (g, h) zur Erregung eines Schaltmagneten (p, q) benutzt wird, der die für die Stellbewegung dienende und zur Rückholung der Weiche aus den Zwischenlagen bestimmte Leitung i einschaltet. .
3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Weichenbewegung der Motor von der ihm Strom zuführenden Leitung (i) und damit von der Stromquelle (a) abgeschaltet wird, ohne in die stromführende Überwachungsleitung (g oder h) eingeschaltet zu werden.
4. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den dem Motor und einem Schaltmagneten (j>, q) gemeinsamen, die Schalter (k, I) umstellenden Stromkreis ein besonderer Widerstand (w) eingeschaltet ist, der das Anlaufen des Motors hindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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