DE215100C - - Google Patents
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- DE215100C DE215100C DENDAT215100D DE215100DA DE215100C DE 215100 C DE215100 C DE 215100C DE NDAT215100 D DENDAT215100 D DE NDAT215100D DE 215100D A DE215100D A DE 215100DA DE 215100 C DE215100 C DE 215100C
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- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 claims description 12
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 8
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
- B61L5/06—Electric devices for operating points or scotch-blocks, e.g. using electromotive driving means
- B61L5/062—Wiring diagrams
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 215100 KLASSE 2Oi. GRUPPE
in BRAUNSCHWEIG.
Es sind Schaltungen für elektrisch angetriebene, aus jeder Zwischenlage rückholbare
Weichen bekannt, bei denen der Zustand der für die Rückholung bestimmten Leitung dadurch
überwacht wird, daß gleich nach Beginn der Motorbewegung die zu deren Einleitung
benutzte Leitung selbsttätig abgeschaltet und an ihrer Stelle die für die Rückholung bestimmte
Leitung eingeschaltet wird, durch die dann die
ίο Motor bewegung vollendet wird. Würde bei
diesen Einrichtungen aber die Umschaltung etwa infolge eines Bruches des Umschalters
unterbleiben, so würde der Motor trotzdem zu Ende laufen, ohne daß ein etwa vorhandener
fehlerhafter Zustand der zur Rückholung bestimmten Leitung sich bemerkbar machte.
Die Erfindung beseitigt diesen Übelstand dadurch, daß sie den Motor seine Bewegung
überhaupt nicht eher beginnen läßt, als bis die für die Rückholung bestimmte Leitung eingeschaltet
wurde und durch sie der Strom zu den Motor geführt wird.
Eine hierfür dienende Schaltung ist in Fig. 1 bis 4 dargestellt. In der Ruhelage nach Fig. 1
fließt durch den Überwachungsmagnete.n η ein
Überwachungsstrom, der den durch starke Linien hervorgehobenen Weg von der Batterie a
zum Schalter b, durch Leitung e, durch einen Schaltmagneten p, durch die beiden Magnet-
,30 Wickelungen des Motors m, über den Schalter I,
durch die Leitung h, über den Überwachungsmagneten η und den Schalter c zurück zur
Batterie α nimmt.
Wird der Schalthebel 0 umgelegt (Fig. 2), so nimmt der Strom unter Beibehaltung der
Überwachungsleitung h den Weg a, b,f zum
Schaltmagneten q und von da weiter über l,h, c, a. Der Motor m. erhält noch keinen
Strom, beginnt also seinen Lauf noch nicht. Der Schaltmagnet q bekommt aber Strom und
zieht seinen Anker an, wodurch der Kontakt I umgeschaltet wird (Fig. 3). Der Schaltmagnet p
hat zwar seinen Strom verloren, doch fällt -sein Anker noch nicht ab, weil ein Schieber r ihn
festhält; der Kontakt k bleibt also ebenfalls
noch geschlossen, und es fließt nun ein Strom a, b,f, q durch die eine Wicklung und den Anker
des'Motors m, k, I, i, a. Erst jetzt also bekommt
der Motor Betriebstrom, und zwar durch die Leitung i, die im Falle des Rückholens
der Weiche aus einer Zwischenlage ebenfalls stromführend ist. Denn würde in Fig. 3
der Schalthebel 0 in die Lage nach Fig. 1 zurückgelegt, so flösse der Strom a, b, e, p durch
die zweite Wickelung und den Anker des Motors m, k, I, i, a. Der Motor liefe also mit umgekehrter
Drehrichtung, und die Weiche würde in die Anfangslage zurückgeholt.
Während der Anker des Schaltmagneten q in der Lage nach Fig. 3 sofort nach dem Anlaufen
des Motors in bekannter Weise durch den Schieber r gesperrt wird, der sich im Verlaufe
der Weichenumstellung aus der Lage nach Fig. 3 in die Lage nach Fig. 4 begibt, erfolgt die Freigabe des Ankers des Schaltmagneten
p in ebenfalls bekannter Weise erst
nach Beendigung der Weichenumstellung (Fig. 4). Es legt dann die Feder s den Schalter k um,
so daß die zweite Ruhelage nach Fig. 4 entsteht, die der Fig. 1 spiegelgleich ist. Hierbei
fließt der Überwachungsstrom ä, b,f, q durch die beiden Magnetwickelungen des Motors m,
k, g, n, c,a.
Eine Eigenart und ein Vorzug dieser Schaltung liegt noch darin, daß zur Beendigung der
Bewegung des Motors dieser im Gegensatz zu den eingangs erwähnten Schaltungen von der
seinem Anker Betriebstrom zuführenden und auch für das Rückholen der Weiche bestimmten
Leitung i und damit von der Stromquelle abgeschaltet wird, ohne in die danach stromführende
Überwächungsleitung g oder h eingeschaltet zu werden.
Die Fig. 5 bis 8 zeigen eine etwas abgeänderte Ausführungsform desselben Erfindungsgedankens.
An Stelle des An- und Abschaltens des Motors an den Betriebstrom tritt das Aus-
und Einschalten eines den Betriebstrom schwächenden besonderen Widerstandes w, der nur
so viel Strom hindurchläßt, wie die Schaltmagnete φ oder q erfordern.. In der Ruhelage
nach Fig. 5 kann der Überwachungsstrom a, b, e, p, Motorwickelung, Anker m, k, I, h, n, c,
w, α den Motor nicht in Betrieb setzen, weil er in bekannter Weise durch den Widerstand des
Überwachungsmagneten η geschwächt wird. Nach Umlegen des Schalters 0 (Fig. 6) fließt der
Strom a, b,f, q,. Wickelung, Anker m, k, I, h, c,
w, α durch die zweite Motorwickelung und durch
den Anker des Motors, aber gleichzeitig durch einen hierfür besonders angeordneten Widerstand
w, der nun seinerseits den Strom so schwächt, daß der Motor noch nicht in Betrieb
gesetzt, wohl aber der Schaltmagnet q erregt wird.
Hat aber der Magnet q den Schalter I umgelegt
(Fig. 7), so fließt der Strom a, b,f, q, Wickelung, Anker m, k, I, i, a. Der Widerstand
w ist also ausgeschaltet, der Motor beginnt daher seinen Lauf, und der Strom wird
ihm wiederum durch die für die Rückholung bestimmte Leitung i zugeführt.
Durch Umstellung des Schiebers r nach Beendigung der Weichenbewegung (Fig. 8) werden
der Überwachungsmagnet η und der Widerstand w eingeschaltet, so daß der Motor stillgesetzt
wird und der Überwachungsstrom a, b, f, q, Wickelung, Anker m, k, g, n, c, w, α fließt.
Claims (4)
1. Schaltung für elektrisch angetriebene, aus jeder Zwischenlage rückholbare Weichen
mit elektrischer Überwachung der Endlagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Beginn der
Motorbewegung unter Benutzung derjenigen Leitung (i) erfolgt, die für die Rückholung
der Weiche aus den Zwischenlagen bestimmt ist.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zuletzt benutzte
Überwachungsleitung (g, h) zur Erregung eines Schaltmagneten (p, q) benutzt wird,
der die für die Stellbewegung dienende und zur Rückholung der Weiche aus den
Zwischenlagen bestimmte Leitung i einschaltet. .
3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Weichenbewegung
der Motor von der ihm Strom zuführenden Leitung (i) und damit von der Stromquelle (a) abgeschaltet wird, ohne in
die stromführende Überwachungsleitung (g oder h) eingeschaltet zu werden.
4. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den dem Motor und
einem Schaltmagneten (j>, q) gemeinsamen, die Schalter (k, I) umstellenden Stromkreis
ein besonderer Widerstand (w) eingeschaltet ist, der das Anlaufen des Motors hindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE215100C true DE215100C (de) |
Family
ID=476629
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT215100D Active DE215100C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE215100C (de) |
-
0
- DE DENDAT215100D patent/DE215100C/de active Active
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