DE214968C - - Google Patents

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DE214968C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F7/00Threshing apparatus
    • A01F7/70Threshing apparatus with flails

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
Fahrbare Flegeldreschmaschinen für Handbetrieb, bei welchen die Arbeitskurbeln für die Dreschflegel · zur Erzielung eines besseren Massenausgleiches versetzt zueinander ange-5 ordnet werden, sind bereits bekannt. Die Flegel werden bei der bekannten Maschine durch eine hin und her gehende Stange von Hand bewegt. Auch Maschinen, bei denen der Antrieb der Flegel durch auf maschinellem
ίο Wege angetriebene Kurbeln erfolgt, oder solche, deren Flegel auf einem mittels Handrad bewegten Haspel angeordnet sind oder unter Vermittlung einer vom Laufrad beein-, flußten. Stiftenwelle in Bewegung versetzt werden, sind ebenfalls bekannt.
Die Erfindung . betrifft nun eine Flegeldreschmaschine, welche sich von diesen bekannten Maschinen durch unmittelbare und zwangläufige Einwirkung der Kurbeln auf die Flegel unterscheidet und sich durch Einfachheit in Konstruktion und Handhabung sowie geringen Kraftaufwand und billige Herstellung auszeichnet.
In der Zeichnung ist eine derartige Flegeldreschmaschine mit beispielsweise vier Dreschflegeln, und zwar in Fig. 1 in Seitenansicht . (nach der Linie A-B in Fig. 2), in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt. Die Fig. 3 bis 7 zeigen verschiedene Konstruktionseinzelheiten.
Die vier Dreschflegel % bi C1 dx sitzen nach vorn gerichtet, mit federnden Bändern oder Scharnieren und Federn aa bs C3 ds (Fig. . 1 und 7) an ihren Stielen α b c und d, welche mit ihren hinteren Enden mit Führungshebeln k und etwas weiter vorn an einer Kurbelwelle e auf dem Fahrgestell/£· gelagert sind.
Die Kröpfungen der Welle e sind je um 900 zueinander versetzt, wobei,statt der Kröpfungen auch Exzenter vorgesehen sein können.
Die zum Drehen der Welle e dienenden Kurbein h können unmittelbar auf dieser oder aber auf dem großen Rad einer Zahnradübersetzung angebracht sein, die auf dem Fahrgestell gelagert, mit geringem Kraftaufwand ein rasches Umdrehen der Welle e und damit ein Bewegen der Dreschflegelstiele ermöglicht. Bei jeder Vierteldrehung der. Welle e kommt zwar immer nur ein Dreschflegel zum Aufschlagen; während die anderen unterwegs sind, indessen ist durch die getroffene Anordnung eine sehr rasche Bewegung der Flegel möglich. Auch wird ein Ausgleich der schwingenden Massen geschaffen, da sich je zwei Dreschflegel das Gleichgewicht halten. Durch gleichmäßige Verteilung der Kröpfungen kann dieser Ausgleich selbstverständlich für jede beliebige Anzahl von Dreschflegeln erreicht werden. Letztere werden ferner durch die Zwischenglieder k zwangläufig geführt, welche das rückwärtige Ende der Stiele ab cd mit dem Fahrgestell g gelenkig verbinden.
Die zwangläufige Führung der Dreschflegelstiele könnte auch in der Weise erreicht werden, daß die Dreschflegel sich um einen am .
Rahmen festen Drehpunkt bewegen, dagegen die Kurbeln zur Umwandlung der Kreisbewegung in eine auf und ab gehende als Schleifenkurbeln ausgebildet sind. Dies kann auf verschiedene Weise ausgeführt werden.
In Fig. 3 ist zunächst die Konstruktion schematisch dargestellt. Der gekröpfte Kurbelarm der Welle greift an einer Hülse m an, welche auf dem Stiel der Dreschflegel yerschiebbar ist, der bei. ο seinen festen Drehpunkt hat. Bei der Bewegung" der Kurbel bewirkt diese ein Vor- und Zurückschieben der Hülse m unter gleichzeitigem Heben und.Senken des Dreschflegels. Um die Reibung am Stiel und dadurch Abnutzung des letzteren zu vermeiden, ist es zweckmäßig, die Hülse m an einem besonderen, am Stiel befestigten Metallbügel η zu führen (s. Fig. 4), welcher leicht ausgewechselt werden kann. Man kann auch die Hülse ("wie aus Fig. 5 ersichtlich) als Rollenlager ausbilden, wobei der Stiel zweckmäßig mit Flacheisenbeschlägen versehen ist. Im letzteren Fall wird ein überaus leichter und reibungsfreier Gang der Maschine erzielt. Der Antrieb der Kurbelwelle e kann auch in bekannter Weise durch Kettentrieb / (Fig. 6) von den Fahrrädern abgeleitet werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Fahrbare Flegeldreschmaschine für Handbetrieb mit von einer Kurbelwelle in Bewegung gesetzten Dreschflegeln, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise, gegeneinander versetzten Kurbeln 'unmittelbar und zwangläufig auf die unter Vermittlung von Zwischengliedern (k) an dem Maschinenrahmen angelenkten Dreschflegel einwirken.
2. Ausführungsform der Flegeldreschmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbeln mit Gleithülsen (tn) unmittelbar an den Flegelstielen oder an mit den Stielen starr verbundenen, parallelen ' Gleitschienen (η) . angrei-, fen.
3. Ausführungsform der Flegeldreschmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (m) Rollen trägt, mit denen sie auf dem Flegelstiel gleitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der
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