DE388783C - Vorschubvorrichtung fuer Schraemmaschinen - Google Patents

Vorschubvorrichtung fuer Schraemmaschinen

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DE388783C
DE388783C DED41801D DED0041801D DE388783C DE 388783 C DE388783 C DE 388783C DE D41801 D DED41801 D DE D41801D DE D0041801 D DED0041801 D DE D0041801D DE 388783 C DE388783 C DE 388783C
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DEUTSCHE MASCHF AG
Deutsche Maschinenfabrik AG
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C29/00Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam
    • E21C29/04Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam by cable or chains
    • E21C29/06Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam by cable or chains anchored at one or both ends to the mine working face
    • E21C29/10Cable or chain co-operating with a winch or the like on the machine

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Description

(D 41801
Der Vorschub: der Schrämmaschine wie auch ■die Anpressung des Schrämwerkzeuges an das zu unterschneidende Gut richtet sich nach der Beschaffenheit, besonders nach der Härte des Gesteins. Um die Schrämmaschine wechselnden Bedingungen anpassen zu können, sind Einrichtungen bekannt geworden, bei denen vor Inbetriebsetzung der Maschine durch Einstellung von Gegengewichten eine der Härte des
ίο Gesteins entsprechende Anpassung des Werkzeuges festgelegt wird, die dann· während des ganzen Arbeitsganges gleichbleibt. Nur in'den seltensten Fällen besitzt jedoch das Gestein in längerer Ausdehnung die gleiche Härte, so daß
is beim Auftreffen, auf härtere Gesteinsschichten Überlastungen eintreten können. Man hat deshalb Bruchsieherungen in Vorschlag 'gebracht, welche bei Auftreten von Überbeanspruchungen den vorher unveränderlichen Vorschub gänzlich
so unterbrechen. '
Bei mit umlaufenden ; Schrämketten ausgestatteten Maschinen besteht ferner noch die 'Forderung, die Schrämkette stets richtig und nicht in schräger Lage am Gestell zu halten.
Trifft das Werkzeug auf weicheres Gestein, so eilt der vordere, das Werkzeug tragende Maschinenteil dem rückwärtigen voraus, so daß die Maschine sich schief zum Stoß stellt. Es ist bereits bekannt geworden, diesen Nachteil dadurch zu beseitigen, daß man auf 'dem dem Werkzeug entgegengesetzten Ende der Schrämmaschine eine Rückhaltevorrichtung anordnet, ■iie selbsttätig ausgeschaltet wird, sobald das Schrämwerkzeug eine falsche Lage "einnimmt Die .. eigentliche Vorschubgeschwindigkeit ist bei.dieser bekannten Einrichtung stets gleich. Die eingangs erwähnte Anpressung der Werkzeuge an das Arbeitsgut ist bereits in Abhängigkeit von der jeweiligen Beschaffenheit des Gesteins gebracht worden. Eine bekannte Einrichtung dieser Art zeigt Verschiebbarkeit des Werkzeugträgers gegenüber .dem Maschinengestell, derart, daß der erstere gegenüber dem letzteren in Abhängigkeit von der Spannung in der Antriebskette des Werkzeuges vorgeschoben wird. Wächst infolge zunehmender Härte des Gesteins die Spannung in der Antriebskette, so wird das Werkzeug durch selbst-
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tätiges Verschieben seines Trägers auf dem Maschinengestell kräftiger gegen das Gestein gepreßt. Erst wenn die Kettenspannung eine durch Federzwischenschaltung bestimmte Grenze überschreiten sollte, wird ein weiteres Anpressen des Werkzeuges selbsttätig unterbrochen und erst wieder eingeschaltet, sobald der Widerstand von seiten des Arbeitsgutes nachgelassen hat.
ίο Eine weitere bekannte Schrämvorrichtung sucht der bereits erwähnten Forderung nachzukommen, daß das Werkzeug stets, im richtigen Schnittwinkel zum Stoß gehalten werden muß. Durch relative Geschwindigkeitsänderung zwi- »5 sehen Werkzeug und Maschinengestell wird unter Vermittlung eines Klinkengesperres bei in der Vorschubrichtung vorausgeeiltem Werkzeuge las Maschinengestell gegenüber jenem nachgeholt oder bei zurückgebliebenem Werkzeug die Bewegung des Gestells verzögert. Die eigentliche Vorschubgeschwindigkeit bleibt bei dieser bekannten Einrichtung ebenfalls stets dieselbe.
Die erwähnten bekannten Einrichtungen können jedoch nicht als vollkommen angesehen werden, da keine derselben während des Arbeitsganges eine selbsttätige Verstellung der Vorschubgeschwindigkeit des Werkzeuges je nach der Härte des Gesteins ermöglicht. Die Geschwindigkeitsverstellung ist bereits von Hand vorgenommen worden, doch liegt gerade in der Handbedienung ein erheblicher Nachteil, -da nur bei größter Aufmerksamkeit und richtiger, zur gegebenen Zeit erfolgter Regelung der Zweck der Einrichtung erfüllt wird.
Alle an eine vollkommen arbeitende Schrämmaschine gestellten Anforderungen erfüllt der Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Ausgehend von der bekannten Verschiebbarkeit 'des Werkzeugträgers gegenüber dem Maschi-■ liengestell besteht das Neue darin, daß sich die zufolge wechselnden Arbeitswiderstandes hervorgerufenen Lagenänderungen des Werkzeugträgers gegenüber dem Maschinengestell auf ein bewegliches Stellschild eines den Vorschub zwangläufig bewirkenden Klinkengesperres derart übertragen, daß hierdurch eine Veränderung der VorschubgeschwLndigkeit des Werzeuges selbst, entsprechend der jeweiligen Schrämguthärte, für die Durchschrämimg gleich harter Gutschichten gleichbleibend, ohne Unterbrechung der Vorschubbewegung oder Aufhebung der Zwangläufigkeit des \rorschubes erfolgt. Die Änderung der Vorschubgeschwindigkeit geschieht selbsttätig, vollkommen in Anpassung an die jeweilige Schrämguthärte in jeder nur denkbaren Abstufung. Der Vorschub wird niemals vollständig unterbrochen, da die Zwangläufigkeit der Bewegung stets gewahrt bleibt'.
Zweckmäßig wird die Einrichtung derart ausgebildet, daß der Antriebsmotor für das Schrämwerkzeug zwischen zwei Federn gelagert ist und mit dem den Vorschub herbeiführenden Sperrklinkenantriebe verbunden ist, dessen jeweils in Arbeitsstellung befindliche Sperrklinke beim Rückschub über das Stellschild gleitet, das so mit dem Antriebsmotor in Verbindung steht, daß beim Auftreten von den Vorschub das Schrämwerkzeug hindernden Widerständen mit der hierbei eintretenden Verschiebung der Antriebsvorrichtung gegenüber dem Maschinengestell das Stellschild verstellt wird.
Die Erfindung kann sowohl bei geradlinig vorbewegten als auch bei schwenkbar angeordneten Schrämmaschinen in Anwendung kommen, wobei es sich empfiehlt, die für die erstere , in Anwendung zu bringende Vorrichtung so zu treffen, daß der Antriebsmotor für das Schrämwerkzeug unter Vermittlung einer aus j teleskopartig ineinander verschiebbaren Teilen ι bestehenden Welle mit dem Sperrklinkenantrieb in Verbindung steht, dessen Stellschild nachj stellbar durch ein Gestänge fest mit dem An- ' triebsmotor verbunden ist, während bei schwenkbaren Schrämmaschinen das Führungsbett für die radiale Einstellung des das Werkzeug tragenden Antriebsmotors in einem Dreh-, zapfen auf dem unteren Traggestell angeordnet
und gelenkig mit einem an dem Stellschild vor- ; gesehenen Hebel in Verbindung gebracht werden kann.
; In der Zeichnung ist schematisch je eine Ausführungsmöglichkeit des Erfindungsgegen-Standes für geradlinig -vorzubewegende und schwenkbar angeordnete Schrämmaschinen dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine mit einer erfindungsgemäß ausgeführten Vorrichtung ausgerüstete Schrämmaschine, die auf einem Schlitten vorbewegt wird, in der Seitenansicht, wozu die
Abb. 2 und 3 eine Vorderansicht und eine Draufsicht wiedergeben. Die
Abb. 4, 5 und 6 zeigen hierzu im Seiten-, Auf- und Grundriß den wes entlichsten Teil der Reguliervorrichtung in vergrößertem Maßstabe, während
Abb. 7 in der Seitenansicht eine erfindungsgemäß ausgebildete, schwenkbar angeordnete no Schrämmaschine zeigt.
Abb. S gibt hierzu ein Bild in der Pfeilrichtung A gesehen wieder.
Abb. 9 zeigt ein Schnittbild nach der Linie B-C der Abb. 7.
Abb. 10 stellt ein Schnittbild nach der Linie D-E der Abb. 7 dar, während
Abb. 11 eine Einzelheit in vergrößertem Maßstabe wiedergibt.
Bei der Vorrichtung nach den Abb. 1 bis- 6 ist die Antriebsmaschine 1 für die Schrämwelle 2 auf einem Schlitten 3 angeordnet, der,
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durch Federn 4 in seiner Lage gehalten, verschiebbar auf dem mit 5 bezeichneten Bett ruht. Das Bett 5 ist seinerseits zwischen den Schienen. 6 im Richtungsverlauf derselben hin und her beweglich und erhält seine Vorschubbewegung 'unter Vermittlung der Zahnräder 7, die mit den auf den Schienen 6 angeordneten Zahnstangen 8 in Eingriff stehen. Die Zahnräder 7 erhalten ihren Antrieb von dem Antriebsmotor 1 unter Vermittlung- eines Sperrradgetriebes, das aus den beiden fest auf der Welle 9 der Zahnräder 7 aufgekeilten Sperrrädern 10 und 10' mit den dazugehörigen Klinken 11 und 11' besteht. Die Sperrklinken Ii und 11' sind zwischen den beiden zusammengehörigen und um die AVelle 9 lose drehbaren Schildern 12 an diesen befestigt, die ihrerseits vermittels der Kurbelstange 13, der zugehörigen Kurbelscheibe 14, der --Welle 15, des Kegelradpaares 16 und der aus den beiden teleskopartig ineinander verschiebbaren Teilen 17 und 18. gebildeten und vermittels des Kegelradpaares 19 angetriebenen Welle mit der Treibachse 'des Antriebsmotors 1 in Verbindung stehen. Die beiden Wellenteile 17 und 18 sind, wie aus der Darstellung ersichtlich, durch einen Keil gegen eine relative Drehbewegung zueinander gesichert. Zwischen den beiden Schildern 12 über den Sperrädern 10 gleitend, ist in an sich bekannter Weise .ein ebenfalls lose auf der Welle 9 angeordnetes Stellschild 20 vorgesehen, über das beim Rückhub die eine oder andere Sperrklinke n bzw. 11' gleitet und hierdurch die jeweilig wirksame Klinke 11 oder 11' je nach der erfolgten Einstellung früher oder später zum Eingriff in das zugehörige Sperrad kommen läßt. Die Einstellung erfolgt vermittels des auf der Stange 22 verschiebbaren Ansatzes 21, der an dem Stellschild 20 angeordnet ist. Die Stange 22 ist bei 23 fest an dem Schlitten 3 angelenkt.
Die in den Abb. 7,8,9,10 und 11 dargestellte schwenkbare Schrämmaschine ist sinngemäß der vorstehend !beschriebenen ausgebildet. Hier ist die in bekannter Weise radial zu der senkrechten Säule 24 verschiebbare und mit 23' bezeichnete Antriebsmaschine auf einem Bett 25 angeordnet, das um den Zapfen 26 drehbar auf dem an der Säule 24 befestigten Querstück 27 gelagert ist. Zwischen dem Bett 25 und dem Querstück 27,. das mit einem Zahnradsegment 28 versehen ist, ist ebenfalls um den Zapfen 26 schwenkbar ein Arm 36 .vorgesehen, an dean rias den Vorschub (Schwenkung) der Schrämmaschine herbeiführende Sperradgetriebe angeordnet ist. Dasselbe besteht ebenso, wie bei dem vorbeschriebenen, aus zwei Sperrädern, die hier mit 29 und 30 bezeichnet sind und zwei Sperr klinken 31-und 32, die an den um 35 schwenkbaren Schildern 34 befestigt sind. Diese Schilder sind lose auf der Zahnradwelle 35· !befestigt,/auf der festgekeilt das mit dem Zahnsegment 28 in Eingriff stehende Zahnrad 49 angeordnet ist. Ihre hin und her gehende Bewegung erhalten diese Schilder vermittels eines Schneckengetriebes 37 unter Zwischenschaltung-des dargestellten Ketten- oder Riemenantriebes 33 des Kurbelgetriebes 38,39 durch den- Antriebsmotor 23'. Das um den Zapfen 26 schwenkbare Bett ist mit einem Ansatz 40 versehen, die zwischen den Federn 41 in dem gabelförmigen Teil 42 des .Armes 36 ruht. Der durch das kreisförmige Langloch 43 hindurchgesteckte - Zapfen 44 trägt an der unteren Stirnseite einen drehbaren Hebel 45, der verschiebbar in dem Zapfen 46 an dem Hebel 47 des. Stellschildes 48 für die beiden Sperrkünken angeschlossen ist.
Die Wirkungsweise der beiden. Vorrichtungen gestaltet sich wie folgt: 8g
Bei der Einrichtung nach den Abb. I bis β wirkt der Motor 1 unter Vermittlung der beschriebenen und dargestellten Glieder außer auf die Schrämstange 2 auch auf das Sperradgetriebe 10, 10', 12, 11 und 11' ein, indem die Schilder 12 vermittels der Kurbelstange 13 um die Welle 9 hin und her geschwenkt werden. Hierbei kommt, falls der Vorschub, wie im Ausführungsbeispiel angenommen, nach links erfolgt, 'beim jedesmaligen Ausschwingen der Schilder 12 nach links.die Klinke 11 zum Eingriff in das Sperrad 10, das die ihr erteilte Drehbewegung auf 'die Zahnräder 7 weitergibt. Hierdurch wind die Schrämmaschine in bestimmten Zeitabständen, die abhängig von der erfolgten Einstellung des Stellschildes 20 sind, ■um ein gewisses Stück vorwärts gebracht. Wächst nun die Härte des Gesteins, so wird zunächst die Maschine infolge der größeren Reibung, die das Schrämwerkzeug zu überwinden hat, langsamer laufen und dadurch bereits den Vorschub vermindern. Genügt jedoch diese so auftretende Vorschubverminderung nicht, dem Schrämwerkzeug zu gestatten, das harte Gestein abzufräsen, so bleibt die Maschine 1 mit dem Werkzeug gegenüber dem unteren Schlit-'ten 5 zurück, so daß entgegen dem einen Federpaar 4 eine relative Verschiebung zwischen Motor rund dem Schlitten 5 eintritt. Diebeiden Wellenteile 17 und r8 verschieben sich hierbei ineinander, ohne den Sperrklinkenantrieb zu unterbrechen. Die Stange 22 bleibt gegenüber dem Schlitten und dein Sperrklinkengetriebe ebenfalls zurück und bringt hierdurch (vgl. Abb. 4) das Stellschild 20 aus der in vollen Linien dargestellten Lage in die strichpunktierte, wodurch die Sperrklinke 11 während eines großen Teiles der Hubbewegung auf dem Stellschild gleitet und daher nur ganz kurze Zeit mit dem Sperrad 10 in Eingriff bleibt. Der A^orschub -wird hierdurch selbsttätig verringert und wieder größer, wenn sich das
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Schrämwerkzeug in dem Gestein frei gearbeitet j hat. Die Antriebsmaschine stellt sich hierbei wieder in die normale Lage gegenüber dem Schlitten 5 ein, das auch naturgemäß seinerseits zur Folge hat, daß das Stellschild 20 wieder ; in die alte Lage zurückkehrt. - Ein gleicher Vorgang tritt ein, wenn bei der anders gerichteten Vorschubbewegung hartes Gestein die Vermin- \ derung der Vorschubbewegung verlangt. In i diesem Falle erfolgt lediglich die Bewegungs- | weitergäbe statt duixh die Klinke 11 durch die Klinken'. · ,
Sinngemäß, wie vorbeschrieben, gestaltet ; sich die Wirkungsweise der schwenkbaren ; Schrämmaschine. Hier erfolgt der Vorschub ■ in einer Schwenkung nach rechts oder links um ; den Zapfen 26, und zwar in der Weise, wie !bei der vorbeschriebenen Einrichtung derart, daß ' die Antriebsmaschine unter Vermittlung des Riemen- oder Kettenantriebes 33 und des ' Schnecken- und Kurbelgetriebes 37 bzw. 38, 39 ■ auf das Sperradgetriebe einwirkt. Findet hier das Schrämwerkzeug einen zu hohen Widerstand im Gestein, so 'bleibt das Bett 25 gegenüber dem Arm 36 zuück. Der Ansatz 40 mit dem Zapfen 44 erfährt in dem Langloch 43 eine Verschiebung, 'die unter Vermittlung der Teile 45, 46, 47 auf 'das Stellschild 48 übertragen wird und dieses aus der in Abb. 11 in ausgezogenen Linien dargestellten Lage in die strichpunktierte Lage bringen. Dies hat ebenso wie bei der zuerst beschriebenen Maschine zur Folge, daß der Vorschub verringert wird. Sobald dann die harte Stelle im Gestein überwunden ist, stellt sich das Bett 25 gegenüber dem Arm 36 wieder in die alte Lage ein, wodurch dann auch mittelbar der Vorschub auf das ursprüngliche Maß zurückgeführt wird.
Die konstruktive Ausführung ist natürlich für die Erfindung belanglos; diese wird ledig- : lieh in der Nutzbarmachung einer relativen Verschiebung zwischen der Antriebsmaschine bzw. dem Werkzeuge und dem übrigen Maschinengestell für eine Vorschubregelvorrichtung erblickt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Durch den Antriebswiderstand des Werkzeuges im Schrämgut beeinflußte Vorschubbvorrichtung für Schrämmaschinen, bei welcher der Werkzeugträger nachgiebig auf j dem Maschinengestell gelagert ist, dadurch i gekennzeichnet, daß sich die zufolge wech- ! selnden Arbeitswiderstandes hervorgerufenen Lageänderungen des Werkzeugträgers gegenüber dem Maschinengestell auf ein bewegliches Stellschild eines den Vorschub zwangläufig bewirkenden Klinkengesperres derart übertragen, daß hierdurch eine Veränderung der Vorschubgeschwindigkeit des Werkzeuges selbst, entsprechend der jeweiligen Schrämguthärte, für die Durchschrämung gleich harter Gutschichten gleichbleibend, ohne Unterbrechung der Vorschubbewegung oder Aufhebung der Zwangläufigkeit des Vorschubes erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (1 bzw. 23') für das Schrämwerkzeug zwischen Federn (4 bzw. 41) gelagert ist und mit einem den Vorschub herbeiführenden Sperrklinkenantrieb (10, 10', 11, 11' bzw. 29, 30, 31, 32) verbunden ist, dessen jeweilig in Arbeitsstellung sich befindliche Sperrklinke (11, 11' bzw. 31, 32) beim Rückschub über ein Stellschild (20 bzw. 48) gleitet, das so mit dem Antriebsmotor (1 bzw. 23') in Verbindung steht, daß bei Auftreten von den Vorschub des Schrämwerkzeuges hindernden Widerständen mit der hierbei eintretenden Verschiebung der Antriebsvorrichtung (1 bzw. 23') gegenüber dem übrigen Maschinengestell das Stellschild (20 bzw.. 48) verstellt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach den Atisprüchen 1 und 2 für eine auf einem Schlitten geradlinig vorzxtbewegende Schrämmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (1) für das Schrämwerkzeug unter Vermittlung einer aus teleskopartig ineinander verschiebbaren Teilen (17, 18) bestehenden Welle mit dem Sperrklinkenantrieb (10, 10', 11, 11') in Verbindung steht, dessen Stellschild (20) nachstellbar ■durch ein Gestänge (22) fest mit dem Antriebmotor (1) verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 für schwenkbar angeordnete Schrämmaschinen, dadurch gekennzeichnet, .daß ■das Führungsbett (25) für die radiale Einstellung des das Werkzeug tragenden Antriebsmotors (23') um einen Drehzapfen (26) schwenkbar auf dem unteren Traggestell (27) ruht und gelenkig mit einem
    an dem Stellschild (48) vorgesehefhen Hebel (47) in Verbindung steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741277C (de) * 1940-01-09 1943-11-08 Heinr Korfmann Jr Fa Fuehrungsbettlose Schraemmaschine mit je einem Antriebsmotor fuer den Schraemkopf und fuer das Windwerk

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE741277C (de) * 1940-01-09 1943-11-08 Heinr Korfmann Jr Fa Fuehrungsbettlose Schraemmaschine mit je einem Antriebsmotor fuer den Schraemkopf und fuer das Windwerk

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