DE214616C - - Google Patents

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DE214616C
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Germany
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shaft
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/08Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively
    • B42D9/086Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively actuated by a spring for each arm

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  • Toys (AREA)

Description

η. Oca
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 214616 KLASSE 51 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Juli 1908 ab.
Die Erfindung betrifft einen Notenblattwender und zeigt als bekannt eine Anzahl durch Federn bewegter, zum Umwenden der Notenblätter bestimmter Arme, welche durch Hebel festgestellt werden, die nacheinander mittels eines schrittweise bewegten Armes ausgelöst werden. Wie ferner bekannt ist, sitzen die Arme auf lose gelagerten Scheiben, an welchen die Feststellhebel angreifen. Die Erfindung besteht in der besonderen Ausführung der Auslösevorrichtung und ist in den Zeichnungen in ihrer Gesamtheit sowie in Einzelansichten dargestellt.
Fig. ι ist ein Schaubild des an einem Notenständer angebrachten Blattwenders,
Fig. 2 ein Querschnitt durch das Gehäuse des Blattwenders,
Fig. 3 ein Längsschnitt durch das Gehäuse und
Fig. 4 ein Schaubild der Auslösevorrichtung. Der Notenständer 1 ist mit dem üblichen Buchgestell versehen, auf welchem ein. Notenbuch durch ein elastisches Band 2 festgehalten wird, das einerseits an dem Buchgestell, anderer-
seits in einer Öse an dem oberen Teile des Gehäuses 3 befestigt ist. Letzteres ist an seiner Oberseite mit einer Anzahl von Schlitzen versehen, durch welche Arme 4 hindurchgehen; diese werden von Scheiben 5 getragen, die lose 'auf einer in den Seiten wänden des Gehäuses 3 gelagerten Längswelle 6 angeordnet sind. Jede Scheibe ist mit einer Öse 7 versehen (Fig. 2) zur Führung einer Feder 8, deren inneres Ende in einer in der Welle vorgesehenen Bohrung befestigt ist, und an deren äußerem Ende eine Öse 9 angeordnet ist, in welche der Arm 4 eingreift.
Auf den Armen 4 sind Hülsen 10 gleitbar gelagert, welche mit Stellschrauben versehen sind und die Arme 11 tragen, auf welchen ebenfalls verstellbar die Hülsen 12 gelagert sind. Diese sind mit Fingern 13 ausgerüstet, welche Klemmen 14 zum Angriff an den Blättern des Notenbuches tragen. Die Hülsen 12 werden in ihrer jeweiligen Lage durch Stellschrauben 45* festgestellt. Die Arme und Finger können derart eingestellt werden, daß sie sich jedem Buch- oder Blattformat anpassen.
Die Scheiben 5 sind mit Schultern 15 versehen, an welchen die umgebogenen Enden 17 der winkelförmigen Feststellhebel 16 angreifen, die lose auf einer in dem Gehäuse gelagerten Welle 18 angeordnet sind. Die Hebelenden 17 werden im Eingriff mit den Schultern 15 der Scheiben 5 durch das Gegengewicht der Hebel- 5,5 arme 19 gehalten; werden die Hebel 16 von den Schultern 15 der Scheiben 5 entfernt, so werden die letzteren von ihren zugehörigen Federn gedreht und führen dabei den. mit der jeweiligen Scheibe verbundenen Arm mit sich.
Zur Auslösung der Hebel ist eine Vorrichtung 20 (Fig. 4) vorgesehen, die einen an seinem .■ freien Ende umgebogenen Arm 21 aufweist. Dieser Arm wird von einer Nabe 22 getragen, die eine Welle 23 derart aufnimmt, daß die Nabe auf der Welle gleiten, aber nicht sich
drehen kann. Auf der Welle 23 ist außerdem eine Hülse 24 gelagert, die mit einem nach unten vorstehenden Stängchen 25 ausgerüstet ist. ■ Letzteres ist durch einen dünnen Aluminiumstreifen 27 mit einem zweiten parallelen Stängchen 26 verbunden, das ebenfalls von der Welle 23 nach unten vorsteht.
An der Hülse 24 ist ferner das eine Ende einer Schraubenfeder 28 befestigt, welche die Welle 23 umgibt, und deren anderes Ende an der Nabe 22 des Auslösearmes 21 befestigt ist, so daß der letztere das Bestreben hat, sich nach der Hülse 24 hin zu bewegen. An der Nabe 22 sitzt außerdem ein nach oben gerichteter Arm 29, der zwischen einem Paar.
. paralleler Achsen 30, 31 hindurchragt; die Achsen 30, 31 ruhen in an den Gehäusewänden befestigten Lagern und sind mit gegeneinander gerichteten Stiften 32. und 33 versehen. Die
2ö Stifte 33 der Welle 31 sind länger als die Stifte 32 der Welle 30. Die Stifte sind zu den Feststellhebeln 16.so gelagert, daß, wenn der Arm 29 an dem ersten der Stifte 33 anliegt, der Auslösearm 21 sich direkt unterhalb des ersten Feststellhebels befindet. Wird nun der Auslösearm 21 nach oben gedrückt, so wird das umgebogene Ende 17 des Feststellhebels 16 von der Schulter 15 der Scheibe 5 entfernt; die letztere dreht sich unter dem Einfluß ihrer .30. Feder und führt den ersten Arm der Gruppe 4 mit sich. Wenn der Arm. 29 durch die Aufwärtsbewegung des Auslösearmes 21. nach vorn geschwungen wird, kommt er außer Eingriff mit dem. ersten Stift der Gruppe 33, so daß die Nabe 22 ausgelöst und nun durch die Feder 28 angezogen wird. Demzufolge greift der Arm 29 jetzt an dem ersten Stift . der Gruppe 32 an. Schwingt alsdann der Arm 29 in seine anfängliche Stellung zurück, so kommt er außer Berührung mit dem Stift 32 und in Angriff mit dem zweiten Stift der Gruppe 33, wodurch der Auslösearm 21 unter den nächsten Feststellhebel eingestellt wird. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis alle Feststellhebel ausgelöst sind.
Auf den Wellen 30, 31 sind die ineinandergreifenden Zahnräder 34, 35 gelagert, von denen das. Rad 34 einen Kurbelarm 36 trägt, an welchem eine Stange 37 angeschlossen ist. Letztere geht durch einen Schlitz in dem Gehäuse hindurch und dient dazu, die Stifte in senkrechte Stellung zu verbringen, um sie aus dem Wege des Armes 29 zu entfernen.
Von der Nabe 22 aus geht durch einen Längsschlitz des Gehäuses 3 eine wagerechte Stange 38 nach außen, durch deren nach dem Vorbringen der Stifte in aufrechte Stellung einsetzende Vorwärtsbewegung der Auslöseafm 21 in seine ursprüngliche Lage zurückgeführt wird, worauf er durch Umlegen der Stifte wieder festgestellt werden kann, vorausgesetzt, daß auch die Arme 4 in ihre Anfangsstellung zurückgelegt' und durch die Hebel 16 festgestellt worden sind.:
Zum Anschwingen des Auslösearms 21 ist innerhalb des Gehäuses dem Aluminiumstreifen 27.gegenüber ein Zylinder 39 vorgesehen, dessen Kolben 40 an dem' Aluminiumstreifen in Angriff treten soll. Zur Bewegung des Kolbens dienen ein Luftschlauch 41, der in Ösen an dem Notenständer entlang geführt ist, und ein zusammenpreßbarer Gummiball 42. Wenn auf den letzteren mit dem Fuß ein Druck ausgeübt wird, so stößt der Kolben 40 an dem Streifen 27 an. Dies hat zur Folge, daß die Welle 23 gedreht wird und dadurch den Auslösearm mit dem Feststellhebel schwingt.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Notenblattwender, bei welchem eine Anzahl Wendearme durch Hebel festgestellt werden, die an den die Wendearme tragenden, unter Federwirkung stehenden Scheiben angreifen und mittels eines Armes nacheinander ausgelöst werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Auslösearmes (21) mit Hilfe zweier an parallelen Wellen (30, 31) befestigten Stiftgruppen (32, 33) derartig bewirkt wird, daß. beim Auslösen des Armes (21) ein mit ihm auf gleicher Nabe (22) gelagerter Arm· (29) nach vorn schwingt, und so von dem Stift (33) der einen Gruppe' freigegeben wird, um an den Stift (32) der anderen Gruppe (30) anzugreifen, und daß beim Zurückkehren des Auslösearmes (21) der Arm (29) zurückschwingt und, nachdem er von dem Stift (32) freigegeben ist, an dem nächsten Stift (33) - Halt findet, während gleichzeitig der Auslösearm (21) unter den nächsten Feststellhebel (16) gerückt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5731372A (en) * 1995-04-03 1998-03-24 Nippon Paint Co., Ltd. Rust inhibiting coating composition for zinc, zinc alloy plated or unplated steel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5731372A (en) * 1995-04-03 1998-03-24 Nippon Paint Co., Ltd. Rust inhibiting coating composition for zinc, zinc alloy plated or unplated steel

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