DE214531C - - Google Patents

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DE214531C
DE214531C DENDAT214531D DE214531DA DE214531C DE 214531 C DE214531 C DE 214531C DE NDAT214531 D DENDAT214531 D DE NDAT214531D DE 214531D A DE214531D A DE 214531DA DE 214531 C DE214531 C DE 214531C
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DENDAT214531D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B45/00Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor
    • B23B45/06Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor driven by man-power
    • B23B45/12Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor driven by man-power by using a ratchet brace

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49 a. GRUPPE
JOH.TIEDEKEN und HUGO GIESBERT
in ESSEN, Ruhr.
Bohrbügel für Bohrknarren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Mai 1908 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche dazu bestimmt ist, einer Bohrknarre beim Bohren von Löchern in I- und LJ-förmigen Eisen sowie Flach- und Quadrat eisen als Widerlager zu dienen und ganz besonders vorteilhafte Verwendung findet, wenn das zu bohrende Eisen bereits eingemauert ist. Bekanntlich ist das Bohren von Löchern in Eisenträger usw. auf einer Baustelle mit großen
ίο Umständen verknüpft, weil die bis jetzt verwendeten Bohr bügel stets mittels einer Schraubzwinge auf die zu bohrenden Eisen festgeschraubt werden mußten und stets zwei Arbeiter erfordern. Auch konnte man mit einer Schraubzwinge den Bohrbügel an eingemauerten Trägern nicht immer befestigen.
Da außerdem die Schraubzwinge fest mit der das verschiebbare Widerlager tragenden Stange verbunden ist, so konnte man das Widerlager nicht immer in die zum Bohren richtige Lage bringen. Um diese Übelstände zu beseitigen, ist an der das Widerlager tragenden Stange eine drehbare Klemmvorrichtung angebracht, welche aus zwei durch eine Schraube gegeneinander verstellbaren zangenartigen Backen besteht, die an ihrer Umfläche mit Sperrzähnen versehen sind, gegen welche sich eine an der Stange angelenkte Stützklinke stützt. Hierdurch ist es möglich, das Widerlager in die erforderliche Lage zu bringen.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht,
Fig. 2 die Vorderansicht des Bohrbügels.
Fig. 3 zeigt die Stellung des aufgespannten Bohrbügels zwecks Bohrens von Löchern in Trägerflansche,
Fig. 4 die Stellung zwecks Bohrens von Löchern im Trägersteg.
An dem einen Ende der Stange α sind die Klemmbacken b1 und b2 um einen Bolzen d drehbar angebracht. Die Backen werden durch eine Schraube d mit Rechts- und Linksgewinde gegeneinander verstellt und sind durch zum Greifen ausgearbeitete Futterstücke verstärkt.
Um nun eine Bohrung an einem Eisen, gleich welcher Art, ob eingemauert oder nicht, vornehmen zu können, werden die Klemmbacken auf das zu bohrende Eisen aufgeschoben und durch die bis zur Mitte mit rechts- und linkswirkendem Flachgewinde versehene Spannschraube c, welche durch die in den beweglichen Würfelstücken h1 und h2 befindlichen Muttergewinde geführt ist, angezogen. Nun ist der Bohrbügel dadurch derart befestigt, daß ein Herabfallen unmöglich ist. Auch braucht bei eingemauerten Eisen das Mauerwerk nicht verletzt zu werden, da die Klemmbacken von jeder Seite aufgeschoben werden können, also der Bügel nicht um das Eisen herumfaßt.
Da die Stange α um den Drehbolzen d der Klemmbacken drehbar ist, so kann er in jede Schräglage gebracht werden. Durch die Klinke e, die in die Verzahnung an den Klemmbacken b1 und δ2 eingelegt wird, wird dann die Stange α und somit das Widerlager/, nachdem die Bohrknarre eingestellt ist, in ihrer Lage festgestellt.
Der Widerlagsarm / ist an dem Schaft a beweglich angebracht und wird durch Festtreiben des Keiles g gehalten, so daß sogar
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ein Bohren auf schrägen Stellungen, wie z. B. bei Belageisen, ermöglicht ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Bohrbügel für Bohrknarren, bei welchem eine das verschiebbare Widerlager tragende Stange mit einer am Werkstück zu befestigenden Klemmvorrichtung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden durch eine Schraube (c) gegeneinander verstellbaren Klemmbacken (b1, b2) als um einen Bolzen (d) an der Stange drehbare Zangenbacken ausgebildet sind, deren gekrümmte Umflächen mit Sperrzähnen versehen sind,, gegen welche sich eine an der Stange (a) angelenkte Klinke (c) stützt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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