DE2139579A1 - Zahnbehandlungsstuhl - Google Patents
ZahnbehandlungsstuhlInfo
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4690 Herne, 8000 München 23,
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Ο***· W· Herrmann-Trentepohl
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4. August 1971 American Hospital Supply Corp., 1740 Ridge Avenue, Evanston, 111,
Zahnbehandlungsstuhl
Moderne Zahnbehandlungen umfassen sowohl Tätigkeiten, die der Zahnarzt sitzend durchführen kann, als auch solche, bei denen er,
wie es früher üblich und auch heute noch gebräuchlich ist, stehen muß. Es ist daher erforderlich, daß moderne Zahnbehandlungsstuhle
in einem wesentlichen Bereich vertikal verstellbar sind, sofern sie den Anforderungen und Wünschen sämtlicher Zahnärzte genügen sollen.
Außerdem sollen die vertikalen Bewegungen von einem Hubmechanismus in einem in sich abgeschlossenen Sockel bewirkt werden, im Gegensatz
zu einer Vorrichtung, die sich teilweise nach unten in den Boden hinein erstreckt. Der Sockel muß kompakt sein und darf den Zahnarzt
nicht behindern, ob er nun sitzend oder stehend arbeitet. Auch soll eine nach Konstruktion und Betriebsweise einfache, .störungsfreie
und sichere Anordnung vorgesehen werden.
Frühere Versuche, diesen Anforderungen gerecht zu werden, waren im
wesentlichen nur teilweise erfolgreich. So wurden Sockel für Zahnbehandlungsstühle
mit Paltgestängen entwickelt, die einigermaßen vertikal einstellbar und kompakt sind. Auch sind derartige Gestängesockel
in sich abgeschlossen und erfordern keine speziellen, unter dem Boden angeordneten Einzelteile. Trotz all ihrer Vorteile sind
-Z-
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derartige Anordnungen jedoch in einigen Fällen gefährlich im Betrieb
und können insgesamt nur schwierig und unter Kostenaufwand ■ gewartet und repariert werden.
Die Erfindung ist vor allem darauf gerichtet, einen Sockel für einen Zahnt)ehandlungsstuhl zu schaffen, der sämtliche Vorteile
früherer Konstruktionen aufweist, ohne die oben erwähnten Mangel und Nachteile dieser Konstruktionen zu besitzen. Insbesondere soll
der Sockel kompakt sein und die Möglichkeit bieten, den Stuhl in einem weiten Bereich vertikal zu verstellen. Trotz seiner Kompaktheit
soll der Sockel ohne weiteres Zugang zu den wesentlichen, inner
halb des Sockels angeordneten Teilen, wie etwa dem Motor und der Antriebsübertragung, gewähren, so daß Inspektionen, Wartungsarbeiten und Reparaturen schnell durchgeführt werden können. Im Gegensatz
zu anderen Stühlen, die sowohl nach oben, als auch nach unten direkt angetrieben werden, besitzt der Zahnbehandlungsstuhl nach
der Erfindung einen Antrieb, dessen direkte Wirkung sich lediglich auf nach oben gerichtete Bewegungen beschränkt. Ein Absenken des
Stuhls erfolgt unter der Wirkung, der Schwerkraft. Sollte der Stuhl
daher beim Absenken auf ein Hindernis· treffen, so werden Beschädigungen oder Verletzungen auf das Maß begrenzt, welches der Belastung
durch die Schwerkraft entspricht.
Der Sockel nach der Erfindung weist einen Faltgestängemechanismus auf, der im wesentlichen aus zwei praktisch identischen, vertikalen
Hebelsätzen besteht, welche sich zwischen einem oberen Rahmenelement oder Sitzträgern und einem unteren, auf dem Boden ruhenden Rahmenelement
des Sockels erstrecken» Die Hebelsätze schließen einen seitlichen Abstand zwischen sich ein, um einen Raum zu bilden, welcher
mindestens teilweise von dem Motor und der Übertragungsvorrichtung zum Einleiten der Antriebskraft in das Faltgestänge eingenommen
wird. Die Übertragungsvorrichtung umfaßt eine von dem Motor angetriebene Spindel und eine Einrichtung, die eine Drehung der Spindel
verhindert, wenn nach unten gerichtete, ein Zusammenklappen bewirkende Kräfte auf . das Faltgestänge ausgeübt werden. Ein wesentliches
Merkmal der Erfindung liegt darin, daß die Übertragu igsvorrichtung
Mittellaufweist, welche ein manuelles Ausziehen des Faltgestänges
gestatten, wenn der Motor nicht in Betrieb ist, oder die
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Möglichkeit bieten, das Gestänge in ausgezogener Stellung zu halten,
beispielsweise unter Wirkung eines Hindernisses, wenn der
Motor zum Absenken des Stuhles betrieben wird.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand
der beiliegenden Zeichnung. Die Zeichnung zeigt in:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Zahnbehandlungsstuhles
mit einem Sockel nach der Erfindung;
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch den Sockel entlang der Linie
2-2 in Fig. 1, wobei die dehnbare Hülle des Sockels lediglich in unterbrochenen Linien angedeutet ist, um den Gestängemechanismus
in ausgezogener Stellung zu zeigen;
Fig. 3 einen Vertikalschnitt ähnlich dem nach Fig. 2, wobei jedoch
der Gestangemechanismus seine zusammengeschobene Stellung einnimmt;
Fig. 4 einen Grundriß des Sockels entsprechend der Linie 4-4 in Fig. 3;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht des Sockels, wobei jedoch zur deutlicheren Darstellung der Stuhl und die äußere Hülle des
Sockels fortgelassen sind;
Fig. 6 eine vergrößerte Seitenansicht des Motors und der Übertragungsvorrichtung
;
Fig. 7 einen horizontalen Teilschnitt entlang der Linie 7-7 in Fig. 6;
Fig. 8 einen vergrößerten vertikalen Teilschnitt durch die Übertragungsvorrichtung
mit dem Motor, wobei die Einwegkupplung gezeigt ist.
Fig. 1 zeigt einen einstellbaren Stuhl 4e&, wie er üblicherweise-^
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für zahnärztliche Untersuchungen und Behandlungen verwendet wird. Der Stuhl weist einen Sitz 11 und eine Rückenlehne 12 auf. Am Sitz
ist eine Beinstütze 13 befestigt, während dfe Rückenlehne als Verlängerung
eine---Kopf stütze 14 trägt. Weiterhin sind an der Rückenlehne
Armlehnen 15 befestigt. Der Stuhl besitzt einen Sockel 16, der auf dem Boden ruht und einstellbar ist, um die Höhe des Stuhles
zu verändern.
Der Sockel weist ein oberes Rahmenelement 17 auf, das als Sitzträger
dient und an dem der Sitz 11, wie sich insbesondere aus Fig. ergibt, über Schrauben 18 und Halterungen 19 befestigt ist. Weiterhin
weist der Sockel eine untere Rahmenanordnung auf mit einem Rahmenelement
20, einer Sockelplatte 21 und einer Grundplatte 22. Die untere Rahmenanordnung ruht auf dem Boden oder ist dort direkt befestigt.
Zwischen der unteren Rahmenanordnung und der oberen Rahmenanordnung
sitzt ein Gestängemechanismus 23, der zum Anheben und Absenken des Stuhles dient, sobald das Gestänge auseinandergezogen
bzw. zusammengeschoben wird.
Der Gestängemechanismus besteht im wesentlichen aus zwei identischen
Hebelsätzen 23a und 23b, die in seitlichem Abstand zueinander liegen und zwischen sich einen Raum bilden, in welchem der Motor 24 mit
seinen zugehörigen Teilen angeordnet ist. Wie gesagt, sind die Hebelsätze im Falle des beschriebenen Ausführungsbeispiels identisch.
Aus Fig. 2 ergibt sich, daß der Hebelsatz 23a aus schwenkbar miteinander
verbundenen Hebeln25 - 28 besteht. Der gegenüberliegende
Hebelsatz 23b weist gleiche Hebel auf. Die beiden Hebelsätze sind zur gleichzeitigen, identischen Bewegung über eine Welle 29, eine
Verbindungsanordnung 30 und die oben erwähnten unteren und oberen Rahmenelemente 17 und 20 miteinander verbunden.
Das Hebelgestänge wird von einem umkehrbaren Motor 24 auseinandergeschoben
und zusammengezogen, oder, genauer gesagt, es wird auseinandergeschoben und es wird ihm die Möglichkeit gegeben, sich zusammenzuziehen.
Eine Übertragungsvorrichtung dient dazu, die Kraft von der Motorwelle 31 auf das Hebelgestänge zu übertragen. Sie
weist eine Antriebsspindel 32 auf, die sich im wesentlichen horizontal
durch den Raum zwischen den aufrechten Hebelsätzen 23a und 23b
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erstreckt. Die Antriebsspindel wird von einer Mutter 33 aufgenommen,
welche einen Teil der Verbindungsanordnung 30 gemäß Fig. 4,
6 und 7 bildet. Umlaufende Lagerkugeln 33a sind in der Gewindebohrung der Mutter 33 angeordnet, so daß sich die Reibung zwischen
der Mutter und der Spindel derart vermindert, daß die Spindel 32
gedreht wird, wenn sich die Mutter 33 axial zur Spindel verschiebt.
Demtentsprechend sind weiterhin Mittel vorgesehen, die eine Drehung
der Spindel 32 verhindern, wenn die Mutter 33 nach links in Fig. gedrückt wird. Andernfalls würde sich der Gestängemechanismus 23
unter dem Gewicht des Stuhls (und des Patienten) in die Stellung nach Fig. 3 zusammenschieben. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel
umfassen die Aretiermittel zum Verhindern einer derartigen Drehung der Spindel ein Untersetzungsgetriebe 34. Dieses Untersetzungsgetriebe,
das als Schneckenradgetriebe ausgebildet sein kann, stellt ein bekanntes Bauteil dar und muß hier im einzelnen
nicht beschrieben werden. Zwar können auch andere Mittel vorgesehen sein, um die Welle 31 und die Spindel 32 miteinander zu verbinden
und eine Drehung der Welle 31 in Abhängigkeit von einem auf die Spindel 32 aufgebrachten Drehmoment zu verhindern, jedoch ist ein
Untersetzungsgetriebe besonderes vorteilhaft, da es außerdem eine Drehzahlverminderung und ein Ansteigen des Drehmoments bewirkt.
Da das Untersetzungsgetriebe dazu dient, eine Drehung der Motorwelle
31 in Abhängigkeit von einer Drehung der Spindel 32 zu verhindern,
ist eine Einwegkupplung 35 zwischen die Spindel 32 und das Untersetzungsgetriebe
34 montiert. Auf diese Weise kann sich die Spindel
32 frei drehen, wenn der Sitz 11 beispielsweise manuell angehoben wird, um das Hebelgestänge auszuziehen und die Mutter 33 nach rechts
gemäß Fig. 6 zu verschieben«, Man kann jede beliebige und geeignete
Einwegkupplung verwenden, wie sie in der Technik bekannt und gebräuchlich ist. Fig. 8 zeigt eine Einwegkupplung, bei der eine Mehrzahl
von Lagerrollen 36 zwischen eine Lagerkappe 37, die mit der Ausgangswelle
38 des Untersetzungsgetriebes verbunden ist,und einem
Konus 39 liegt, welcher mit der Spindel 32 in Verbindung steht. Die konische Fläche der Lagerkappe 37 ist in bekannter Weise mit wellenförmigen
Ausnehmungen-versehen, die eine freie Drehung der Lagerrollen
36 gestatten^ ohne daß sieb, die Lagerkappe mitdreht g soweit die
3 4 /
-D-
Spindel 32 in der einen Richtung angetrieben wird. Wird die Spindel
32 jedoch in der Gegenrichtung gedreht, so verkeilen sich die Lagerrollen 36 zwischen der Lagerkappe 37'und dem Konus 39, um die
Spindel 32 und die Ausgangswelle 38 gegen unabhängige Drehung zu verriegeln.
Die Einwegkupplung, kombiniert mit dem Kugel-Spindel-Trieb 32 - 34
gestattet nicht nur ein maunelles Anheben des Sitzes, wobei sich der Gestängemechanismus streckt, sondern erfüllt auch eine wesentliche
Sicherheitsfunktion, wenn der Stuhl im normalen Betrieb abgesenkt wird. Wie bereits erwähnt, erfolgt dieses Absenken ledigliclv&adurch,
daß man die Drehrichtung des Motors 24 umkehrt, wo-™ durch sich die Wellen . 31 und 38 sowie auch die Spindel 32 drehen.
Der Stuhl senkt sich dann unter der Wirkung der Schwerkraft. Dabei
muß hervorgehoben werden, daß bei dieser Richtungsumkehr des Motors
24 kein direkter Antrieb auf die Spindel 32 übertragen wird. Die Spindel dreht sich vielmehr unter der Schwerkraftbelastung, die auf
die Verbindungsanordnung 30 einwirkt. Die Drehgeschwindigkeit der Spindel wird begrenzt oder gebremst durch die Drehzahl der motorbetriebenen
Welle 31 und der Ausgangswelle 38. Sollte also der abwärts wandernde Stuhl auf ein Hindernis stoßen, dessen Widerstand
größer ist als das Gewicht desStuhls und gegebenenfalls des Patienten, so kommt die Abwärtsbewegung des Stuhles zum Stillstand, auch
wenn sich der Motorv-24 weiterdreht.
Die Tatsache, daß der Stuhl lediglich in einer Richtung, nämlich in
der Aufwärtsrichtung, direkt angetrieben wird, ist auch dann von wesentlicher Bedeutung, wenn es darum geht, den Motor 24 und die
einzelnen Teile der Übertragungsvorrichtung (Kugel-Spindel-Trieb 32 - 33» Einwegkupplung 35, Untersetzungsgetriebe 34) einzustellen,
zu warten, zu ersetzen und zu : ."reparieren. Bei zusammengeschobenem
oder eingezogenem Gestängemechanismus gemäß Fig. 3, 4 und 5 wäre ein Zugang zu diesen Elementen tatsächlich unmöglich, es sei denn,
man schraubte den Sitz des Stuhls vom oberen Hahmenelement 17 ab.
Alle einzelnen Elemente gemäß Fig. 6 sind zum größten Teil, wenn nicht vollständig, in dem Raum zwischen den beiden Hebelsätäen 23a
und 23b angeordnet. Wenn das Hebelgestänge eingefaltet ist, so werden diese Elemente von den beiden zusammengelegten Hebelsätzen, dem
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unteren Rahmenelement 20 mit den zugehörigen Teilen und dem oberen
Rahmenelement 17 sowie dem daran befestigten Sitz umschlossen. Nimmt hingegen der Gestängemechanismus seine gestreckte Lage nach
Fig. 2 ein, so sind diese Elemente ohne weiteres für eine Inspektion, eine Reparatur oder eine Erneuerung zugänglich, nach dem man
die in unterbrochenen Linien gezeigte, dekorative und schützende rohrfönnige Hülle 40 angehoben oder abgesenkt hat. Um also Zugang
zu den einzelnen Teilen für eine Wartung oder Reparatur zu gewinnen, wenn der Stuhl seina abgesenkte Lage einnimmt und der Motor
24 außer Betrieb ist, hebt man einfach den Sitz oder den oberen Teil des Stuhles manuell an, so daß sich der Gestängemechanismus
23 streckt und die einzelnen Elemente der Kraftübertragung freigibt.
Die obige detaillierte Beschreibung des Ausführungsbeispiels kann
in vielen Einzelheiten abgewandelt werden, ohne daß vom Erfindungsgedanken abgewichen würde.
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Claims (1)
- - 8 Patentansprüche1. Sockel in kompakter Ausführung für einen vertikal verstellbaren Stuhl, gekennzeichnet durch ein oberes Rahmeneleraent (17) zur Verbindung mit der Unterseite des Sitzes (11), durch ein unteres Rahmenelement (20), das auf dem Boden aufliegt, durch einen aussiehbaren und zusamrnenschiebbaren Gestungemechanismus (25) mit zwei aufrechten Hebelsätzen (23a,23b), die in seitlichem Abstand zueinander liegen uno. einen Zwischenraum einscLäießen, wobei jeder Hebelsatz (23a,23b) mit den oberen und unteren Raiinenelementen (17 bzw. 20) verbunden ist, um das obere Rahmenelement (17) anzuheben oaer abzusenken, wenn der Ge-ψ stängemechanismus (23) ausgezogen oder zusammengeschoben wird, o.urci"i einsn Motor (24), der mindestens teilweise in dem Raum zwischen den Hebelsätzen (23a,23b) angeordnet ist, durch eine übertragungsvorrichtung zum Verbinden des i-iotors (24) mit dem Gestänfjeinechanismus (23), um letzteren beim Betrieb des I-iotors (24) wahlweise auszuziehen oder zusammenzuschieben, wobei die Übertrag"- ng s vor richtung eine Einwegkupplung (33) auf v/eist, die die Verbindung löst, wenn eine entgegenstehende, aufwärts gerichtete Uralt von einer oberhalb eines vorbestimmten Wertes liegenden Größe auf das obere Rahmenelement (17) einwirkt, so daß der Gestäng-enechanismus (23) manuell ausgezogen werden kann, wenn der Motor nicht in Betrieb ist, und so daii der Gestängemechanismus (23) in ausgezogener Lage verl-leibt, wenn die entgegen-' stehende Kraft während des Betriebs des Motors eine abwärtsgerichtete Bewegung des oberen Rahmenelmontes (17) verhindert .Δ. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch r e k e η η ζ e i c h net, daß die Übertragungsvorrichtung eine an den Motor (24) angeschlossene und von ihm drehbare Spindel (32) sowie eine auf der Spindel sitzende Mutter (33) aufweist, welche mit dem Gestängemech&nismus (23) verbunden ist, um diesen auszuziehen und zusammenzuschieben, wenn die Spindel (32) in entgegengesetzten Richtungen gedreht wird.2098 3 4 / Π 576BAD ORIGINAL3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (33) eine Mehrzahl von Lagerkugeln (33a) aufweist, welche in das Gewinde der Spindel (32) eingreifen und die Reibung derart vermindern, daß axial auf die Mutter (33)
einwirkende Kräfte eine Drehung der Spindel (32) bewirken, und daß die Übertragungsvorrichtung ein selbsthemmendes Getriebe
(34) sowie eine Einwegkupplung (35) zwischen dem Getriebe (34) und der Spindel (32) aufweist, um eine unabhängige Drehung der Spindel (32) in einer Drehrichtung relativ zum Getriebe (34)
zuzulassen, und zwar in Abhängigkeit von der auf das obere Rahmenelement (17) einwirkenden, aufwäitsgerichteten entgegenstehenden Kraft.4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein wesentlicher Teil der Übertragungsvorrichtung innerhalb des Raums zwischen den Hebelsätzen (23a, 23b) angeordnet ist.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (24) und die Übertragungsvorrichtungim wesentlichen von dem Gestängemechanismus (23) und den oberen und unteren Rahmenelementen (17,20) umscülossen sind, wenn der Gestängemechanismus (23) zusammengeschoben ist.6. Sockel für einen vertikal einstellbaren Stuhl, gekennzeichnet durch ein oberes Rahmene±ement (17), durch
ein unteres tLahmenelement (20), das auf dem Boden ruht, durch
einen ausziehbaren und zusammenschiebbaren Gestängemechanismus (23) mit zwei im v/es entlichen identischen, aufrechten Hebelsätzen (23a,23b), die in seitlichem Abstand zueinander liegen
und zwischen sich einen Raum einschließen, wobei jeder der Hebelsätze (23a bzv/. 23b) sowohl mit dem oberen (17), als auch
mit dem unteren RahmereLement (20) verbunden ist, um das obere
Rahmenlement (17) anzuheben und abzusenken, wenn der Gestängemechanismus (23) ausgezogen oder zusammengeschoben wird, durch einen Motor (24) mit einem Untersetzungsgetriebe (34), welches eine Ausgangswelle (38) aufweist sowie selbsthemmend ist, um
eine Drehung der Ausgangswelle (38) zu verhindern, wenn der- 10 -2 0 9834/0876- ίο -Motor abgeschaltet wird, durch eine Spindel (32.) mit einer Mutter (33), welche beim Aufbringen einer axialen Kraft die Spindel (32) dreht und an den Gestängemechanismus (23) angeschlossen ist, um diesen auszuziehen und zusammenzuschieben, wenn die Spindel (32) in entgegengesetzten Richtungen angetrieben wird, und durch eine Einwegkupplung (35) zwischen der Spindel (32) und der Ausgangswelle (38), wobei die Einwegkupplung (35) einrastet, wenn auf das obere iiahmenelement (17) eine Kraft in Richtung der Schwerkraft ausgeübt wird, und automatisch ausrastet, wenn eine einen vorbestimmten Wert überschreitende Kraft auf das obere Rahmenelement (17) gegen dis Richtung der Schwerkraft ausgeübt wird.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch -g e k e η η zeichnet, daß der notor (24), die Spindel (32), die kutter (33) und die üinwegkupplung (35) im wesentlichen vollständig innerhalb des Raumes zwischen den Hebelsätzen (25a,25b) angeordnet sind.ö. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der I-otor (24), die Spindel (32), die Hutter (35.) und die Einwegkupplung (35) im wesentlichen von dem Gestängenechanismus (23), dem oberen Rahmenelement (17) und dem unteren RalimsnaL ernent (20) umschlossen sind, wenn der Gestängemechariismus (23) eingeschoben ist.9. Vertikal einstellbarer Stuhl mit einem Sitz und einem darunter angeordneten Sockel, dadurch gekennzeichnet , daß der Sockel aus einem oberen Rahmenelement (17), welches an der Unterseite des Sitzes (11) befestigt ist, aus einem unteren Rahmenelement (20), das auf dem Boden ruht, und aus einem ausziehbaren sowie zusammenschiebbaren Gestängemechanismus (23) besteht, welcher zwei aufrecnte hebelsätze (23a,23b) aufweist, die in seitlichem Abstand zueinander liegen und zwischen sich einen Raum einschließen; daß jeder der ilebelsütze (23a bzw. 23b) sowohl mit dem oberen (17), als siuch mit dem unteren Rahmenelement (20) verbunden ist, um den Sitz (11) anzuheben und abzusenken, wenn der Gestängeaiechanisnus (23)?0-98!U/.nS76BAD ORIGINALausgezogen und zusammengeschoben wird; daß ein Motor (24) mindestens teilweise in den Raum zwischen den He be Is !it sen (23a,2^1) angeordnet ist; daß eine Übertragungsvorrichtung den Motor (24) und den GestängemechanismuE (23) verbindet, um letzteren beim Betrieb des Motors (24) wahlweise auszuziehen und zusammenzuschieben; und daß die Übertragungsvorrichtung eine Einwegkupplung (35) aufweist, die ausrastet, wenn eine entgegenstehende, aufwärtsgerichtete Kraft von einer einen vorbestimmten I'.'ert übersteigenden Große auf den Sitz (11) des Stuhles einwirkt, so daß der Gestängemechanismus (23) manuell ausgezogen werden kann, wenn der Motor (.24) nicht in Betrieb ist, un.· so daß ein Zusammenschieben des Gestängemechanismus(23) verhindert wird, wenn eine entgegenstellende Kraft während des Betriebes des I-iotors (24) eine Abwärtsbewegung des Sitzes (11) verhindert.10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsvorrichtung eine an den Ilotor(24) angeschlossene,von ihm drehbare Spindel (32) sowie eine auf der Spindel -sitzende Mutter (33) aufweist, welche an den Gestängemecaanismus (23) angeschlossen ist, um diesen auszuzieher, una zusammenzuschieben, wenn die Spindel (3?-) in entgegengesetzten Richtungen angetrieben wird.1'i«, Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, da-j die Mutter (35) eine Mehrzahl von in das Gewinde der Spindel (32) eingreifenden Lagerelementen aufweist, umdie Reibung derc.rt zu vermindern, daß eine axial auf die Mutter (33) einvdir·; ende Kraft die Spindel (32) dreht, und dab die Übertragungsvorrichtung ein selbst-hemmendes Getriebe (34) sowie eine zwischen dem Getriebe und der Spindel (32) angeordnete Einwegkupplung (35) aufweist, um eine unabhängige Drehung der Spindel (32) in einer Drehrichtung relativ zum Getriebe (34) zuzulassen,und zwar in Abhängigkeit von der nach oben gerichteten, auf den Sitz (11) einwirkenden Kraft.12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein wesentlicher Teil der Übertragungs-- 12 -20983 4/0676Vorrichtung innerhalb des Raumes zwischen den Hebelsätzen (23a, 23b) angeordnet ist.13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Hotor (24) und die Übertragungsvorrichtung im wesentlichen von den Gestängemechanismus (23) und dem oberen (17) sowie dem unteren Rahmenelement (23) umschlossen sind, wenn der Gestängemechanicmus (2y) zusammengeschoben ist.14. Vertikal einstellbarer Stuhl mit einem Sitz und einem Sockel, dadurch gekennzeichnet , daß der Sockel aus einem oberen, an dem Sitz (11) befestigten RahineiBLement (17), aus einem unteren, auf dem Boden ruhenden Rahmenelement (20) und aus einem ausziehbaren und zusammenschiebbaren Gestängemechanismus mit zwei im wesentlichen identischen ( aufrechten Hebelsätzen (23a,23b) besteht, welche in seitlichem Abstand zueinander angeordnet sind und zwischen sich einen Raum einschließen; daß jeder der Hebelsätze (23a bzw. 23b) mit dem oberen Rahmenelement (17) und dem unteren Rahmenelement (20) verbunden ist, um den SJLtζ (11) anzuheben und abzusenken, wenn der Gestängemecbsnismus (23) ausgezogen und zusammengeschoben wird; daß ein Motor (24) mit einem Untersetzungsgetriebe (34) versehen ist, welches eine Ausgangswelle (3&) auf v/eist; daß das Untersetzungsgetriebe (34) selbsthemmend ist, um eine Drehung der Ausgangswelle (3^) zu,verhindern, wenn der Motor (24) abgeschaltet wird; daß eine Spindel (32) eine Mutter (33) trägt; daß die Mutter (35) beim Aufbringen einer axialen Kraft die Spindel (32) dreht und mit dem Gestängemechanismus (23) verbunaen ist, um letztere ausziehen und zusammenzuschieben, wenn die Spindel (32) in entgegengesetzten Richtungen gedreht wird; daß eine Einwegkupplung (35) zwischen der Spindel (32) und der Ausgangswelle (y'o) angeordnet ist, die einrastet, wenn auf den Sitz eine Kraft in Richtung der Schwerkraft ausgeübt wird, sowie automatisch ausrastet, wenn eine. ' -aft von einer einen bestimmten »rert übersteigenden Grüße auf den Sitz (11) gegen die Richtung der Schwerkraft ausgeübt v.lrd«209834/0676BAD15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (24), die Spindel (32), die Mutter (33) und die Einwegkupplung (35) im wesentlichen vollständig innerhalb des Raumes zwischen den Hebelsätzen (23a,23b) angeordnet sind.16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (24), die Spindel (32),die Mutter (33) und die Einwegkupplung (35) im wesentlichen von dem Gestängemechanismus (23), dem oberen Rahmenelement (17) und dem unteren Rahmenelement (20) umschlossen sind, wenn der Gestängemechanismus (23) zusammengeschoben ist*20.3834/0576
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Family Applications (1)
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1971
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- 1971-08-06 DE DE19712139579 patent/DE2139579A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2251808A1 (de) * | 1972-10-21 | 1974-04-25 | Siemens Ag | Zahnaerztlicher patientenstuhl mit parallelogrammtragarm |
Also Published As
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| US3698673A (en) | 1972-10-17 |
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