DE2139574A1 - Verfahren zur Herstellung von Phenylestern aliphatischer Carbonsäuren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Phenylestern aliphatischer CarbonsäurenInfo
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Description
ASAHI KASEI EOGYO KABUSHIKI KAISHA, Osnlca, Japan
"Verfahren zur Herstellung von Phenolestern aliphatischen
Carbonsäuron"
Priorität: 6. August 1970, Japan,Hr. 68344-/70
6. Juli 1971, Japan,Nr.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Phenylestern
aliphatischer Carbonsäuren.
In der britischen Patentschrift 1 178.799 wird ein Verfahren
zur Herstellung von Phenylacetat aus Benzol, Essigsäure und molekularem Sauerstoff beschrieben, das in der Gasphase unter
Verwendung von Palladiumverbindungen durchgeführt wird.
Die britischen Patentsehriftan 1 200 392 und 1 200 70S beschreiben
ein Verfahren zur Herstellung von Phenylacetat aus
Benzol, Essigsäure und molekularem Sauerstoff, das entweder
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— P —
als Gasphasenreaktion oder in flüssiger Phase in Gegenwart
von Palladium bzw. einer seiner Verbindungen und einer Verbindung der zweiten Mehengruppe oder der dritten, vierten,
fünften oder·sechsten Hauptgruppe des Periodensystems durchgeführt
wird.
Die Japanische Patentveröffentlichung 21 8O9/7O beschreibt ein
Verfahren zur Herstellung von Phenylestern aliphatischer Car-
| · bonsäuren, bei dem aromatische Kohlenwasserstoffe mit aliphatischen
Carbonsäuren und Salpetersäure in Gegenwart von Palladium bzw. dessen Verbindungen unter Rückfluß zur Umsetzung gebracht
werden.
In den ersten drei Patentschriften wird nur Benzol als eine der Ausgangsverbindungen beschrieben. Verwendet man bei diesen
Verfahren Toluol anstelle von Benzol, so werden ebenso wie in der japanischen Patentveröffentlichung 29 046/69 Benzylester
gebildet.
Die in den britischen Patentschriften beschriebenen Verfahren sind zur Herstellung einer größeren Vielfalt von PhenyIestern
ungeeignet. Sie bewirken keine direkte Veresterung am Benzolring verzweigter Aromaten. Ein weiterer Nachteil dieser drei
Verfahren liegt darin, daß bei Durchführung der Reaktion in der Gasphase die Katalysator-Aktivität gering ist und überdies
in kurzer Zeit sehr schnell abnimmt. Auch wenn die in den britischen Patentschriften beschriebenen Verfahren in flüssiger
Phase durchgeführt werden, bleibt die Ausbeute an Carbonsäurephenylester
unter 100 % (bezogen auf Palladium), wie in
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den Beispielen der britischen Patentschrift 1 200 708 gezeigt
wird. Das "bedeutet, daß Palladium nicht als Katalysator wirkt.
Das in der japanischen Patentveröffentlichung 21 809/7° beschriebene
Verfahren weist zahlreiche Schwierigkeiten auf. So ist die Wiedergewinnung des Katalysators nicht einfach, Nitrobenzole
werden in größeren Mengen als Nebenprodukte gebildet, die Selektivität der Bildung der Carbonsäurephenylester ist
außerordentlich niedrig. Zudem verwendet das Verfahren ein äußerst kostspieliges Edelmetall. Im Hinblick auf Metallverluste
bei der Regenerierung und anderen Verfahrensschritten
kann man das Verfahren keineswegs als wirtschaftlich bezeichnen.
In der deutschen Offenlegungsschrift P 20 28 348.1 (u.Z. :
P 292 G) ist ein Verfahren zur Herstellung von Phenylestern beschrieben, bei dem Benzol oder niedere Alkylbenzole mit aliphatischen
Carbonsäuren und molekularem Sauerstoff in Gegenwart von Salpetersäure und eines Katalysators aus Palladium
bzw. einer seiner Verbindungen und gegebenenfalls einem Alkalimetallsalz
einer Fettsäure zur Umsetzung gebracht werden. Bei diesem Verfahren werden Carbonsäurephenylester in großer
Ausbeute erhalten, während Nitrobenzole nur in geringem Ausmaß als Nebenprodukte entstehen. Palladium wirkt im beschriebenen
Verfahren als Katalysator, so daß die Ausbeuten an Phenylestern größer als 100 % sind, wenn das Verfahren in flüssiger
Phase durchgeführt wird. Bei Durchführung in der Gasphase erweist sich der Katalysator als hochaktiv und wird nur langsam
desaktiviert. Die Ausbeuten bei diesem Verfahren, bezogen auf
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Palladium, sind jedoch noch nicht ganz befriedigend. Versuche, die Ausbeuten,, bezogen auf Palladium, zu steigern, führten zu
niedrigeren Ausoeuten, bezogen auf die eingesetzten aromatischen Verbindungen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung von Phenylestern aliphatischer Carbonsäuren durch Umsetzung
aromatischer Kohlenwasserstoffe mit aliphatischen Carbonsäuren
und Sauerstoff oder freien Sauerstoff enthaltenden Gasen in Gegenwart von Palladium oder einer Palladiumverbindung zu schaffen,
das in verbesserter Ausbeute sowohl bezogen auf Palladium als auch auf den aromatischen Kohlenwasserstoff abläuft. Diese
Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zur Herstellung von PhenyIestern aliphatischer Carbonsäuren der vorgenannten
Art, das nach folgendem Reaktionsschema verläuft
OCOR* R1
R2
wobei R^ ein Wasserstoffatom oder einen C. ^-Alkylrest bedeutet,
Rg» ^3 unä &4 e-i-n Wasserstoff atom oder eine Methylgruppe
darstellen und R1 einen C-c-AlkyIrest bedeutet, und das dadurch
gekennzeichnet ist, daß man die Umsetzung in flüssiger Phase bei erhöhter Temperatur in Gegenwart von Salpetersäure
und von mindestens einer Verbindung von Kupfer, Zink, Cadmium,
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Π + RiCOOH + O2
Uran, Zinn, Blei, Vanadin, Antimon, Wismut, Chrom, Tellur, Mangan,
Eisen, Kobalt, Nickel oder Thallium sowie einem Alkalisalz
einer i'ettsäure durchführt«
Reste
Spezielle Beispiele für die / R. in den eingesetzten aromatischen
Kohlenwasserstoffen sind die Methyl-, Äthyl, n-Propyl-, Isopropyl-, η-Butyl- oder die Isobutylgruppe. Ep, IU und R^
bedeuten entweder Wasserstoffatome oder eine Methylgruppe.
Spezielle Beispiele sind Benzol, Toluol, Xylol, Äthylbenzol, Cumol, tert.-Butylbenaol, Pseudocumol, Mesitylen und Duröl.
Spezielle Beispiele für die im erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten
aliphatischen Carbonsäuren der allgemeinen Formel R1COOH sind Essigsäure, Propionsäure, η-Buttersäure, Isobuttersäure
und Capronsäure.
Als freien Sauerstoff enthaltendes Gas kann im erfindungsgemäßen
Verfahren Luft verwendet werden.
Im erfindungsgemäßen Verfahren wird ein Katalysator verwendet, der aus drei Komponenten besteht. Als erste Komponente verwendet
man metallisches Palladium oder eine Palladiumverbindung. Spezielle Beispiele für derartige Verbindungen sind die Salze
mit Carbonsäuren, wie das Acetat, Propionat oder Isobutyrat,
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Koordiriatiodverbindungen, wie das Acetylacetonat, und Salze
anorganischer Säuren, wie die Nitrate oder Phosphate, sowie Hydroxide und Oxide.
Als zweite Komponente verwendet man Verbindungen von Kupfer, Zink, Cadmium, Uran, Zinn, Blei, Vanadin, Antimon, Wismut,
Chrom, Tellur, Mangan, Eisen, Kobalt, Nickel oder Thallium. Spezielle Beispiele sind die Salze mit Carbonsäuren, wie die
Acetate, Propionate oder Isobutyrate, Koordinationsverbindungen, wie die Acetylacetonate, sov/ie Hydroxy acetate, Nitrate
und Oxide. Das Atomverhältnis des zweiten Netallbestandteils zu Palladium beträgt 30 bis 1/10 (30:1 bis 0,1:1), vorzugsweise
20 bis 1/5 (20:1 bis 0,2:1).
Als dritte Komponente verwendet man ein Alkalimetallsalz einer
Fettsäure. Spezielle Beispiele sind die Formiate, Acetate,
Propionate und Isobutyrate von Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium und Caesium. Das Atomverhältnis des Alkalimetalls zu
Palladium beträgt 30 bis 1/10 (30:1 bis 0,1:1).
Der Katalysator kann auf Trägern aufgetragen werden, wie sie
üblicherweise bei katalytischen Reaktionen verwendet werden.
Spezielle Beispiele für Träger sind Aktivkohle, Siliciumdioxid und Aluminiumoxid. Falls metallisches Palladium verwendet wird,
kann der Katalysator auf folgende V/eise hergestellt werden:
Kupfernitrat oder ein anderes zersetzbares Kupfersalz xtfird auf
einen Träger gebracht und thermisch zu Kupferoxiden zersetzt. Danach tränkt man die Masse mit einem Palladiumsalz und reduziert dieses z.B, mit Wasserstoff oder Hydrazin und trägt
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schließlich noch ein Alkalimetallsalz einer Fettsäure auf.
Die Hersteljun^sweise dos Katalysators ist nicht von entscheidender
Bedeutung; es kann Jede übliche Herstellungsmethode angewandt
werden.
Salpetersäure spielt im erfindungsgemäßen Verfahren eine wichtige
Rolle. Anstelle von Salpetersäure können Verbindungen wie salpetrige Säure, Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid verwendet
werden«
Das erfindungßgemäße Verfahren wird in flüssiger Phase durchgeführt.
Die Konzentrationsverhältnisse der aromatischen Kohlenwasserstoffe zu den aliphatischen Carbonsäuren können beliebig
gewählt werden. Vorzugsweise beträgt das Volumenverhältnis 1/30 bis 5 (1/30 .-1 bis 5:1). Auf 1 Mol der aliphatischen Carbonsäuren
werden 0,2 bis 0,001 Mol, vorzugsweise 0,05 bis 0,002
Mol Salpetersäure verwendet. Überschreitet die Konzentration
der Salpetersäure den angegebenen Bereich, wird die Bildung von nitroverbindungen begünstigt. Bei niedrigeren Konzentrationen
läuft die Reaktion langsamer ab.
Stickstoffmonoxid kann beispielsweise getrennt oder zusammen mit dem Sauerstoff oder freien Sauerstoff enthaltenden Gas eingeleitet
werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann z.B. mit Hilfe der Strömung smethod e , der Flüssigkeits-Gas-Rührmischmethode oder der
Methode des Gasblasens in flüssiger Phase durchgeführt werden.
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Das erfindungsgemäße Verfahren wird bei Temperaturen von 50
bis 25Ö°0, vorzugsweise von 70 bis 210°C, durchgeführt. Dabei
wird entweder unter Normaldruck oder mrcer erhöhtem Druck gearbeitet.
Vorzugsweise wird das Verfahren unter Druck, und insbesondere bei Drücken von 2 bis 100 kg/cm absolut durchgeführt,,
damit das Reaktionssystem im flüssigen Aggregatzustand bleibt und um höhere Ausbeuten zu erhalten. Schutzgase, wie
Stickstoff und Argon, können bei der Reaktion angewandt werden.
" Die im erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Phenylester
aliphatischer Carbonsäuren sind wertvolle Zwischenprodukte, die sich z.B. zu Phenolen verseifen oder zu Phenolen und Ketenen
thermisch spalten lassen. Oxidationsbeständige Phenylester können zur Herstellung sekundärer oder ternärer Derivate
verwendet werden. So läßt sich beispielsweise Acetoxybenzoesäure aus Kresylacetat herstellen.
Setzt man im erfindungsgemäßen Verfahren Essigsäure als aliphatische
Carbonsäure ein, werden folgende Hauptprodukte erhalten: Phenylacetat aus Benzol; o-, m- und p-Toly!acetate aus
Toluol; 3j4~Dimethylphenylacetat aus o-Xylol; 2,4—Dimethylphenylacetat
aus m-Xylol; 2,5-Dimethylphenylacetat aus p-Xylol;
o-, m- und p-Äthylphenylacetate aus Äthylbenzol; m- und p-Isopropylphenylacetate
aus Cumol; m- und p-tert.-Butylphenylacetate aus tert.-Butylbenzol; 2,4-,5-Trimethylphenylacetat aus Pseudocumol;
2,4-,6-Trimethylphenylacetat aus Mesitylen; 2,3,5»6-Tetramethylphenylacehat
aus Durol.
Werden andere aliphatisch^ Carbonsäuren anstelle von Essigsäure
eingesetzt, so entstehen die entsprechenden Phenylester.
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Die Beispiele erläutern die Erfindung.
Beispiel 1
0,4 g Wismut(III)-nitrat werden auf 10 cnr Silicagel aufgetragen
und 4 Stunden bei 5000G calciniert. Nach dem Abkühlen wird
das Gemisch in verdünnte Salzsäure eingetragen, in der 0,034- g
Palladiumchlorid aufgelöst sind« Die Aufschlämmung wird zur
Trockene eingedampft, die Masse mit alkalischem Hydrazinhydrat behandelt und gründlich mit Wasser gewaschen und getrocknet.
In eine 50 cm^ fassende Mikrobombe .aus Chromstahl (SUS-32)
v/erden 5 cnr des erhaltenen Katalysators, 2 ml Benzol, 18 ml
Essigsäure, 0,1 g Kaliumacetat und 0,2 ml konzentrierte Salpetersäure gegeben. In die verschlossene Mikrobombe wird durch
das obere Ventil Sauerstoff bis zu einem Druck von 20 kg/cm aufgepreßt. Die Mikrobombe wird sodann auf einem Schüttelapparat
2 Stunden in einem Ölbad auf 1200C erhitzt und geschüttelt.
Die Ausbeute an Phenylacetat beträgt 1A- %, bezogen auf Benzol,
und J160 %, bezogen auf Palladium. Die Ausbeute an Nitrobenzol
beträgt 1,2 %, bezogen auf Benzol.
E1Ur Vergleichszwecke wurde das Beispiel wiederholt, jedoch mit
5 cm eines Palladium-Silicagel-Katalysators ohne Wismutzusatz.
Hach 2stündiger Reaktion betrug die Ausbeute an Phenylacetat
3,2%, bezogen auf Benzol bzw. 720 %, bezogen auf Palladium.
Die Ausbeute an Ifitrobenzol betrug 0,25 %■, bezogen auf Benzol.
In ähnlicher Weise wurde das Beispiel in Abwesenheit von Salpetersäure
durchgeführt. Nach 2stündiger Reaktion betrug die Aus-
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beute 0,06 %, bezogen auf Benzol bzw. 13,6 %, bezogen auf Palladium.
Fach 20stündiger Reaktion betrug die Ausbeute 0,13 %» "bezogen
auf Benzol bzw. 29,4· %, bezogen auf Palladium. Dieses Ergebnis
zeigt, daß Palladium nicht als Katalysator wirkt.
Weiterhin wurde in dem Beispiel Stickstoff anstelle von Sauerstoff
verwendet. Nach 2 Stunden betrug die Ausbeute an Phenylacetat 0,57 %>
bezogen auf Benzol bzw. 129 %, bezogen auf Palladium. Nitrobenzol wurde in einer Ausbeute von 0,74- °/°t bezogen
auf Benzol,gebildet.
Die in Beispiel 1 beschriebene Mikroboin.be (SUS-32) wird mit
"0,023 S Palladiumnitrat, 0,05 g Thallium(II)-acetat, 0,02 g
Lithiumacetat, 2 ml Toluol, 18 ml Isobuttersäure und 0,1 ml konzentrierter Salpetersäure beschickt. Durch das obere Ventil
werden 50 kg/cm Luft aufgepreßt. Mach 3stündigem Schütteln
der Bombe bei 150°0 erhält man o-, m- und p-Methylphenylisobutyrat
in Ausbeuten von 2,4 %, 3i2 % bzw. 3>7 %» bezogen auf
Toluol. Die Gesamtausbeute von o-, m- und p-Hethylphenylisobutyrat,
bezogen auf Palladium, beträgt 1800 %. m- und p-Uitro-
toluol werden in 0,2 bzw. 0,4-prozentiger Ausbeute gebildet.
0,3 g Mangan(II)-nitrat werden auf 10 ca* Silicagel aufgetragen,
6 Stunden bei 5000C calciniert und nach dem Abkühlen in
verdünnte, wäßrige Salzsäurelösung eingetragen, in der 0,017 g Palladiumchlorid gelöst sind. Die Aufschlämmung wird ζην
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Trockene eingedampft, die Masse mit alkalischem Hydrazinhydrat
behandelt, mit Wasser gründlich gewaschen und getrocknet. Schließlich wird die Masse mit 0,1 g Kaliumacetat innig vermengt
.
Die in Beispiel 1 beschriebene Mikrobombe wird mit 5 cbk des
erhaltenen Katalysators, 10 ml Benzol, Ί0 ml Essigsäure und 0,5 ml konzentrierter Salpetersäure beschickt. Durch das obere
Yentil werden 40 kg/cm Sauerstoff aufgepreßt. Die Mikrobombe wird sodann auf einem Schüttelapparat befestigt und 16 Stunden
in einem Ölbad auf 1000C erhitzt und geschüttelt, Die Ausbeute
an Phenylacetat beträgt 3,9 %5 bezogen auf Benzol, und 8800 %,
bezogen auf Palladium. Nitrobenzol wird in einer Ausbeute von ■0,4- %, bezogen auf Benzol, gebildet.
Pur Vergleichszwecke wurde Beispiel 1 wiederholt, jedoch mit
einem Palladium-Kaliumacetat-Siliciumdioxid-Katalysator ohne
Manganzusatz. Die Reaktion wurde 16 Stunden unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 1 durchgeführt. Die Ausbeute an
Phenylacetat betrug 0,9 %, bezogen auf Benzol, und 20J0 %, bezogen
auf Palladium. Nitrobenzol wurde in 0,2prozentiger Ausbeute,
bezogen auf Benzol, erhalten.
Beispiele 4 bis 22
Die Ergebnisse von Versuchen mit verschiedenen Katalysatoren sind in Tabelle I zusammengestellt. Dabei werden dieselbe Vorrichtung
\md dieiju. loh Heaktionsbedingungen wie in Beispiel 1
angewandt.
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In Tabelle I bedeutet das Zeichen beim Katalysator, daß dieser wie in Beispiel 1 dadurch hergestellt wird, daß der zweite
Bestandteil auf den Träger aufgebracht und die Masse 4 /Stunden bei 5000C calciniert wird, bevor Palladium als erster und
Alkalimetallsalze der Carbonsäuren al es dritter Bestandteil dazugegeben
werden. Die Produktausbeuten sind in Molprozent der Carbonsäurephenyleßter angegeben und beziehen sich auf die eLn-
aromatischen
gesetzten/Kohlenwasserstoffe bzw. auf Palladium.
gesetzten/Kohlenwasserstoffe bzw. auf Palladium.
Die Selektivität wird in Molprozent der Carbonsäurepheny!ester
angegeben und bezieht sich auf die umgesetzten aromatischen Kohlenwasserstoffe.
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| Katalysator | Tabelle,I | (eingesetzte Menge) | ■ Caesium- SiOp ac et at , (0,5 g) (10 cm*) |
SiO2) (10 cm5) |
- 13 - | .· | Reaktionsbedingungen. | ndungen | ei | I | |
| Bei spiel Nr. |
^Vanadium(V)- Aluminiumoxid) \oxid z (0,2 g) (10 ca*) |
Aktivkohle (5 cm5) |
Ausgang sverbij | Carbonsäure ml |
|||||||
| Palladium (0,02 g) |
Kupfer (II )- ac et at (0,1 g) |
/Chrom(III)- loxid (0,1 g) |
Aluminiumoxid] (10 cm5) |
aromat. Kohlen wasserstoffe ml |
Essigsäure 15 |
||||||
| 4- | Palladium (0,03 g) |
Kalium acetat (0,5 g) |
- Rubidium acetat (0,2 g) |
Toluol 5 |
Essigsäure 10 |
3957 | |||||
| 5 | Palladium acetat (0,045 g) |
Uatrium- acetat (0,2 g) |
/Eisen(III)- \oxid (0,2 g) |
m-Xr/lol 10 |
Essigsäure 16 |
||||||
| * 6 |
Palladium nitrat (0,05 g) |
Mangan (II)- nitrat (0,1 g) |
Mckel(II)- oxid (0,1 g) |
Benzol 2 |
Essigsäure 10 |
||||||
| 7 | Palladium (0,02 g) |
Caesium- formiat (0,2 g) |
Mangan(II)- acetat (0,1 g) |
Benzol 5 |
Essigsäure 15 |
||||||
| 8 | Palladium acetat (0,023 S) |
Lithium- acetat (0,1 g) |
Cumol 5 |
Essigsäure 20 |
|||||||
| 9· | Palladium (0,02 g) |
Natrium- propionat (0,1 g) |
p-Xylol 3 |
Essigsäure 5 |
|||||||
| 10 | o-Xylol 10 |
||||||||||
- 14- Tabelle I (Teil 2)
|
Bei
spiel ETr. |
Re akt ionsbe dingunge η | Sauer stoff- kg/cm |
Reaktions- temperatur 0C |
Reak tions zeit Std. |
Reaktionsergebnisse | beSogen auf Palladium Mol % |
Selektivität |
| 4 | Ausgangsverbin dungen |
50' | 120 | 5 | Ausbeute | 25ΟΟ | Mol % |
| 5 | Salpeter säure ml |
50 | 150 | 15 | bezogen auf Kohlen wasserstoff Mol % |
33ΟΟ | 81 |
| 6 | 1,0 | 50 | 150 | 2 | o-Tolylacetat 1,7 m- " 4,2 P- " 4,4 |
1040 | 77 |
| 7 | 1,0 | 40 | 130 | 12 | 2,4-Dimethyl- pnenylacetat 2,8 |
2160 | 87 |
| 8 | 0,5 | 70 | 100 | 12 | Phenylacetat 9,3 | 1130 | 89 |
| 9 | 1,0 | 20 | 120 | 15 | Phenylacetat 8,4 | 1070 | 92 |
| 10 | 0,2 | 40 | 120 | 2 | m-Isopropyl- phenylacetat 3,1 p- « 2,2 |
830 | 86 |
| 0,5 | 2,5-Dimethyl- phenylacetat 4,4 |
93 | |||||
| 0,2 | 3,4-Dimeth.yl- phenylacetat 2,0 |
CaJ CD
co -J O
- 15 -
Tabelle I (Teil 3)
| 11 | Palladium Kalium- Kupfer(II)- nitrat acetat oxid (0,023 S) (0,1 g) (0,036 g) |
tert.Butyl- benzol 5 |
Essigsäure. 10 |
| 12 | Palladium- Kobalt(II)- Rubidium nitrat nitrat acetat (0,046 e) (0,02 ε) (0,03 g) |
Äthylbenzol 5 |
Essigsäure • ·% |
| 13 | Palladium- Uran(II)- Caesium- acetat acetat acetat (0,023 s) (0,05 S) (0,1 S) |
o-Xylol 5 |
Essigsäure 15 |
| 14 | Palladium- Blei(II)- Lithium oxid acetat acetat (0,022 g) (0,065 S) (0,2 g) |
Cumol 2 |
Essigsäure 18 |
| . 15 | Palladium- Cadmium(II)- Zinn(II)- Lithium- acetat acetat acetat acetat (0,045 g) (0,03 S) (0,01 g) (0,2 g) ■ |
m-Xylol 3 |
Essigsäure 1?. |
| 16 | Palladium- Tellur(II)- Eatrium- acetat oxid acetat (0,023 S) (0,032 s) (0,02 g) |
p-Xylol 3 |
Essigsäure 12 |
| 17 | Palladium- Kalium- Wismut(III)- acetat acetat nitrat (0,045 S) (0,025 S) (0,02 g) |
tert.-Butyl- benaol 5 |
Essigsäure 15 |
| * 18 |
Palladium Natrium- /ZiHk(II)- SiOp) formiat \oxid x (0,01 s) (0,03 g) (0,05 S) (10 cm5) |
Benzol | Buttersäure 10 |
- 16 Tabelle I (Teil 4)
CD -J O
| 11 | 0,2 | 50 | 110 | 25 | m-tert rButylphenyl- acetat 2,1 p- " 2,8 |
820 | 81 |
| 12 | 0,3 | 50 | 150 | 5 | ο-1thylpheny 1 - acetat 2,7 m- » 3,8 P- " 3,0 |
1960 | 88 |
| 13 | 0,2 | 40 | 120 ■ | 3 | 3,4-Dimethyl-. phenylacetat 4,2 |
1730 | 82 |
| 14 | 0,1 | 20 | 140 | 7 | m-Isopropyl- phenylacetat 5,1 P- " . 3,9 |
650 | 95 |
| •15 | 0,5 | 50 | 100 | 2 | 2,4-Dimethyl- phenylacetat 4,0 |
495 . | 87 |
| 16 | 0,2 | 50 | 130 | 3 | 2,5-Mmethyl phenylacetat 5,20 |
1270 | 90 |
Tabelle I (Teil 5)
| 19 | Palladium Natrium- Blei(II)- nitrat isotmty- isobutyrat rat (0,023 ε) (o,O3 ε) (0,02 g) |
Benzol 2 |
Isobuttersäure 8 |
| 20 | Vi Palladium Lithium- / Antimon(III)- SiO2). formiat loxid x (0,01 g) (0,03 g) (0,03 S) (10 cm^) |
Benzol 10 |
Propionsäure 10 |
| 21 | Palladium- Thallium(II)- Kalium nitrat acetat pronionat (0,023 S) (0,05 S) (0,1 s) |
Benzol 2 |
Propionsäure 18 · |
| 22 | Palladium- Eisen.(III)- Kalium acetat hydroxyacetat acetat (0,023 g) (0,05 ε) (0,15 ε) |
Benzol 2 |
Essigsäure 18 |
- 18 Tabelle I (Teil 6)
| 17 | 0,5 | 40 | 170 | 24 | m-tert.Butyl- plienylacetat 4,8 P- " · 5,1 |
1650 | 93 |
| 18 | 0,5 | 40 | 150 | 10 | Phenylbutyrat 5,8 | 3220 | 90 |
| 19 | 0,1 | 40 | 150 | 3 | Phenylisobutyrat 12,1 | 27OO | 94 . |
| 20 | 0,2 | 60 | 150 | 15 | Phenylpropionat 2,4 | 3220 | 95 |
| 21 | 0,1 | 20 | 120 | 10 | Phenylpropionat 9,0 | 2400 | 88 |
| 22 | 0,2 | ' 5 | 180 | 1 | Phenylacetat 6,9 | 1850 | 96 |
- 19 -
Beispiel 23
Eine 50 cur fassende Mikrobombe wird mit 10 ml Benzol, 10 ml
Essigsäure und 0,2 ml konzentrierter Salpetersäure beschickt. Als Katalysator werden 0,1 g Palladiumacetat, 0,2 g Mangan-(H)-acetat
und 0,2 g Lithiumacetat zugegeben. Durch das obere
Ventil werden 40 kg/cm Sauerstoff aufgepreßt. Nach dem'Verschließen
der Bombe wird sie auf einem Schüttelaggregat befestigt und 16 Stunden in einem Ölbad auf 1000C erhitzt und geschüttelt.
Die Ausbeuten an Phenylacetat und Nitrobenzol betragen 3,0 % bz\\r. 0,05 %, jeweils bezogen auf Benzol.
-In einen 100 cnr fassenden Rührautoklaven aus Chromstahl (SUS-32),
der in seiner ganzen Länge durchströmt werden kann und auf 120°C gehalten wird, leitet man mit einer Geschwindigkeit von
30 ml/h eine Lösung, die auf einen Liter 100 ml Toluol«, 890 ml
Essigsäure, 10 ml konzentrierte Salpetersäure, 1,2 g Palladiumacetat, 1,0 g Cadmiumnitrat und 0,2 g Kaliumacetat enthält. Um
die Reaktion in Gang zu bringen, werden 100 cnr/min Sauerstoff
bis zu einem Druck von 20 kg/cm von oben in den Autoklaven eingeleitet.
Nach 5 Stunden wird eine Probe entnommen. Die Ausbeuten betragen 2,7 % o~Tolylacetat, 3,1 % m-Tolylacetat und 3,6 %
p-Tolylacetat, jeweils bezogen auf Toluol. Nitrotoluol und
Benzaldehyd werden in 0,2 bzw. 0,1prozentiger Ausbeute, bezogen auf Toluol, gebildet. Die Selektivität beträgt 96 %, die Ausbeute
an Tolylacetaten, bezogen auf Palladium^ I57O %. Nach 24
Stunden ist die Ausbeute praktisch die gleiche.
20981 0/ 1970
Beispiel 25
Nach dem Verfahren von Beispiel 1 und in dem gleichen Autoklaven
werden Reaktionen durchgeführt, "bei denen die aus Tabelle II
ersichtlichen Bedingungen angewandt werden. Zum Vergleich sind in den Tabellen II bis IV die Ergebnisse der aus der britischen
Patentschrift 1 200 708, der DT-Offenlegungsschrift 20 28 348.1
und der japanischen Patentveröffentlichung 21 809/70 bekannten Verfahren zusammengestellt.
209810/1970
- 21. Tabelle II
| Verfahren | Katalysator | Reaktionsbedingungen |
| Erfindung | Ausgangsverbindungen | |
| • DT-OS 20 28 348.1 | Pd(OAc)2 TeO EOAc (0,1 mMol) (0,5 mMol)( 0,2 mMol) |
GJI1- AcOH HNO-. O0 6 6 3 2 (2 ml) (18 ml) (0,2 ml) (20 kg/cm2 abs. ) |
| ■britische Patent schrift 1 200 708 |
Pd · . (Mn-SiO2) NaOAc (0,1 mMol) · (0,2 mMol) (0,2 mMol) |
II |
| PdHO2 CdITO, LiOAc 3 3 (0,1 mMol) (0,4 mMol) (0,5 mMol) |
ti | |
| Pd(OAc)2 (0,1 mMol) |
Il | |
| Pd Te SiO2 (1,0 mMol) (1,0 Mol) (5 cm3) |
CgH6 AcOH O2 (2 ml) (18 ml) (20 kg/cm2 abs.) KJ |
Anm.: Alle Reaktionen werden in flüssiger Phase durchgeführt,
AcO = ΟΗ,ΟΟΟ
AcOH = ■ CH-.COOH
0
0
- 22 Tabelle II (!Beil 2)
| Reaktionsbedingungen | Reaktions zeit Std. |
Reaktionsergebnisse | Hitrobenzol | bezogen auf Palladium |
Selektivität Mol °/o |
| Reaktions temperatur 0C |
2 | Ausbeute, Mol % | 2,1 | 3640 | 88 |
| 120 | Il | bezogen auf | 3,0 | 41JO | 86 |
| M | If | Phenylacetat | 2,2 | 3700 | 88 |
| It | ii | 16,2 | 0,6 | 1270 | ?1 |
| Il | it | 18,3 | - | 27' | >98 |
| tt | 16,5 | ||||
| 5,6 | |||||
| 1,2 |
NJ O CO
- 23 -
| Katalysator | Reaktionsbedingungen | |
| Pb SiO2 (1,0 mMol) (5 cm3) |
Ausgangsverbindungen | |
| Verfahren. | Pd(OAc)2 (1,0 mMol) ' |
*G6H6 AcOH O2 (2 ml) (18 ml) (20 kg/cm2 abs.) |
| britische Patent schrift 1 200 708 |
Pd(OAc)2 (1,0 mMol) |
*Cc.Hi. . AcOH HNO, N0 5 6 3 2 (2 ml) (18.ml) (0,2 ml) (20 kg/cm2 abs.) |
| japanische Patent veröffentlichung 21809/70 |
Pd ' SiO2 (1,0 mMol) (5 cm5) |
**C6H6 AcOH HNO3 O2 (20 ml) (20 ml) (0,2 ml) (0,0) |
| D5-0S • 20 28 348.1 |
Pd(OAc)2 (1,0 mMol) |
*C6H6 AcOH HNO, O2 (2ml) (18ml) (0,2ml) (20 kg/cm2 abs.) |
| Pd(OAc)2 (1,0 mMol) |
♦C^H^- AcOH HNO, O0 5 5 3.2 (2ml) (18ml) (0,2ml) (20 kg/cm2 abs.)' |
|
| **C6H6 AcOH1 HNO3 O2 (20 ml) (20 ml) (0,2 ml) (15 ml/min.Einblasen > |
Anm.: * Im Autoklaven unter Druck
** Unter Rückfluß bei Normaldruck
CjO CD
cn
- 24 Tabelle IH(Teil 2)
| Reaktionsbedingungen | zeit Std. |
bezogen | Ausbeute, Mol | Reaktionsergebnisse | bezogen auf Palladium |
• Selektivität |
| Reaktions- Reaktions- | 30 | Phenylacetat | auf Benzol | % | 0,7 | Mol °/o |
| tenperatur 0C |
5 | 0,03 | Mtrobenzol | 100 | ?97 | |
| 120 | 15 | 4,5 | - | 43 | 43 | |
| 120 | 5 | 0,22 | 5,9 | 360 | 68 | |
| 90 | 5 | 16,1 | 0,14' | - · | 340 | 90 |
| 120 | 15 | 15,2 | 1,7 | 115 | 88 | |
| 120 | 0,53 | 2,1 | >97 | |||
| 90 | Spuren | |||||
Ainu. : Alle aufgeführten Reaktionen werden in flüssiger Phase durchgeführt.
CD CJl
» 25 -
Aus Tabelle II ist die Überlegenlieit des erfindungsgemäßen Verfahrens
gegenüber den bekannten Verfahren ersichtlich» Aus Tabelle.
III kann entnommen werden, daß bei der Durchführung der Umsetzung in flüssiger Phase im Verfahren der britischen Patent-,
schrift 1 200 7O8 die Ausbeuten, bezogen auf Palladium,unter 100%
bleiben und deshalb Palladium nicht als Katalysator wirkt. Weiterhin
geht daraus hervor, daß im Verfahren der japanischen Patentveröffentlichung 21 8O9/7O die Ausbeuten bis zu 100 %, bezogen
auf Palladium, betragen, die Ausbeuten aber auch durch verlängerte Reaktionszeiten nicht erhöht werden können und die
Selektivität nur 40 bis 60 % beträgt. Schließlich wird gezeigt,
daß im Verfahren der DT-OS 20 28 34-891 Palladium als Katalysator
wirkt und die Selektivität wesentlich verbessert ist«
209810/197
Claims (1)
- Patentansprüche1. Verfahren zur Herstellung von Phcuyleitern aliphatischer Carbonsäuren durch Umsetzung aromatischer Kohlenwasserstoffe der allgemeinen FormelR1 R3in der R^. ein Wasserstoffatom oder einen G* ^-Alkylrest bedeutet und Hp i υ·* und R1. Wasserstoff atome oder Methylgruppen darstellen, mit einer Carbonsäure der allgemeinen Formel R1-COOH, in der R! einen G,, ,--Alkylrest bedeutet ,mit Sauerstoff oder freien Sauerstoff enthaltenden Gasen in Gegenwart von Palladium oder einer Palladiumverbindung, dadurch gekennzeichnet , daß man die Umsetzung in flüssiger Phase bei erhöhter Temperatur in Gegenwart von Salpetersäure und von mindestens einer Verbindung von Kupfer, Zink,κ/ ν' \S ν W V S \SCadmium, Uran, Zinn, Blei, Vanadin, Antimon, V/ismut, Chrom,Tellur, Mangan, Eisen, Kobalt, Nickel oder Thallium sowieeinem Alkalisalz einer Fettsäure durchführt.2 OS 8 » 07 1 97 0.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Benzol oder niedere Alkylbenzole mit Essigsäure und einem freien Sauerstoff enthaltendem Gas unter Verwendung eines Katalysators zur Umsetzung bringt, der als ersten Bestandteil Palladium oder ein Palladiumsalz, als zweiten Bestandteil mindestens ein Oxid, Hitrat oder Acetat von Kupfer, ,Mangan, Chrom, Nickel, Kobalt, Eisen oder Vanadin sowie als dritten Bestandteil ein Alkalimetallsalz einer Fettsäure enthält.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als aromatische Kohlenwasserstoffe Benzol, Toluol, Xylol, Ithy!benzol, Cumol, tert.-Butylbenzol, Pseudocumol, Mesitylen oder Durol verwendet.4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als aliphatisch^ Carbonsäuren Essigsäure, Propionsäure, n-Buttersäure, Isobuttersäure oder Capronsäure verwendet.5« Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Palladiumverbindungen das Acetat, Propionat, n-Butyrat, Isobutyrat, Nitrat, Phosphat, Oxid, Hydroxid oder ein Acetylacetonat einsetzt.6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Verbindungen von Kupfer, Zink, Cadmium, Uran, Zinn, Blei, Vanadin, Antimon, Wismut, Chrom, Tellur, Mangan, Eisen, Kobalt, Nickel oder Thallium deren Acetate, Propionate, n-Butyrate, Isobutyrate, Hydroxyacetate, Nitrate, Oxide oder Acetylacetonate verwendet»2098 10/1970Verfahren nach Ansprach 15 dadurch gekennzeichnet., daß man als Alkalimetall sal ζ einer Fettsäure die Formiate', Acetate, Propionate, n-Butyrate oder Isobutyrate von Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium oder Caesium verwendet.8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Katalysator verwendet, bei dem die Atomverhältnisse des zweiten Metallbestandteils zu Palladium und des Alkalimetalls zu Palladium jeweils 30 bis 1/10 beträgt«9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Katalysator verwendet, bei dem das Atomverhältnis20 bis 1/5 beträgt.10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den aromatischen Kohlenwasserstoff mit der aliphatischen Carbonsäure in einem Volumenverhältnis von. 1/30 bis 5 zur Umsetzung bringt.11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man pro Mol der aliphatischen Carbonsäure 0^2 bis 0s001 Mol Salpetersäure verwendete12. Verfahren nach Anspruch 1, dadur-οϊι gekennzeichnet, daß man die Umsetzung bei ÜJemperaturen von 50 bis 2500C durchführt,13» Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mandie Umsetzung bei Drücken von 2 bis 100 kg/cm absolut durchführt <,209810/19 7 0.14--. Verfahren zur Herstellung von Pheny le stern alxphatischer Carbonsäuren, dadurch gekennzeichnet, daß man aromatische Kohlenwasserstoffe, aliphatische üarbonsä^iren und ein freien Sauerstoff enthaltendes Gas in flüssiger Phase in Gegenwart von Salpetersäure eines Katalysators durchführt, der aus Palladium "bzw. dessen Verbindungen, mindestens einer Verbindung von Cadmium, Zink, Uran, Zinn, Blei, Antimon, Vismut, Tellur oder Thallium sowie einem Alkalimetallsalz einer Pettsäure besteht.
\209810/1170'
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