DE2139342B - Anhängevorrichtung zum Schleppen eines aus Metallplatten von der Grundform eines regelmäßigen Sechsecks zusammengesetzten Fahrbahnbelages - Google Patents

Anhängevorrichtung zum Schleppen eines aus Metallplatten von der Grundform eines regelmäßigen Sechsecks zusammengesetzten Fahrbahnbelages

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DE2139342B
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plate
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Pending
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English (en)
Inventor
Theodor 4000 Düsseldorf Biller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stahlwerke Bochum AG
Original Assignee
Stahlwerke Bochum AG

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Description

  • Dabei kann das erste oder zweite Bügelteil auf der Oberseite in der Nähe des Anhängers des zweiten Bügelteils in Zugrichtung hintereinanderliegende und aufeinander zu gerichtete Haken aufweisen, in die ein an dem Zugauge anschließbares Zugmittel einhängbar ist. Dadurch wird sichergestellt, daß die ver-
  • riegelten Bügelteile mit der ersten Platte beim Schleppen nicht nach unten durchhängen.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert.
  • Im einzelnen zeigt Fig. 1 einen Plattenverband in Aufsicht mit zwei Anhängevorrichtungen, von denen die eine an Platten der zweiten und dritten Plattenreihe in normaler Verlegerichtung und die andere an Platten der ersten und zweiten Plattenreihe in entgegengesetzter Richtung angeschlosesn sind, Fig. 2 den Gegenstand nach Fig. 1 in Seitenansicht und F i g. 3 einen Schnitt durch zwei aneinanderstoßende Platten nach Linie A-A in Fig. 1.
  • Der in der Zeichnung dargestellte Plattenverband setzt sich aus einer Vielzahl von einzelnen Platten 1 zusammen, die die Grundform eines regelmäßigen Sechsecks haben. Jede Platte 1 besitzt an jeder zweiten Plattenseite 2 einen über den Plattenrand sich längs der betreffenden Plattenseite erstreckenden Ansatz 3. Der Ansatz 3 bildet im Querschnitt eine hakenartige, oben offene Rinne 4. Die übrigen Plattenseiten 5 besitzen ein sich längs der Plattenseite erstreckendes, der Rinnenform angepaßtes Rohr 6 oder einen entsprechenden Vollkörper. Vorzugsweise verläuft das Rohr 6 längs sämtlicher Plattenseiten 2,5 und trägt an jeder zweiten Plattenseite 2 die Ansätze 3. Die Plattenl sind im Verband so verlegt, daß jeweils ein Ansatz 3 das Rohr 6 der benachbarten Platte 1 aufnimmt (vgl. F i g. 3). Auf diese Weise verklammern sie sich ineinander und bilden einen geschlossenen, in Richtung eines Pfeiles 7 oder entgegengesetzt dazu schleppfähigen Verband.
  • Jede Platte 1 besitzt an jeder den Ansatz 3 tragenden Plattenseite 2 in deren Mitte ein Loch 8. Diese Löcher 8 dienen zum Anschließen der Anhängevornchtung. Die Anhängevorrichtung besteht aus zwei miteinander verriegelbaren Bügelteilen 9,10. Das Bügelteil 9 hat die Grundform eines. Auf seiner flachen Unterseite besitzt es an den Enden seiner Schenkel als Anhänger in Richtung des Pfeiles 7 weisende, als Haken ausgebildete Anhänger 11, 12. Auf der Oberseite in der Mitte zwischen den beiden Anhängern 11, 12 trägt es ein Zugauge 13 für den Anschluß eines als Zugseil ausgebildeten Zugmittels 14.
  • Am unteren Ende des Steges trägt es zwei zueinander versetzte, in entgegengesetzter Richtung weisende Haken 15, 16, in die das an dem Zugauge 13 angeschlossene Zugseil einhängbar ist. Der zweite Bügelteil 10 weist an seiner Unterseite einen in entgegengesetzter Richtung zur Richtung der Anhänger 11, 12 weisenden, als Haken ausgebildeten Anhänger 17 auf. In dem Bügelteil 10 sind zwei Ausparungen 18, 19 vorgesehen, durch die das Zugauge 13 und die Haken 15,16 nach Verriegelung des Bügelteils 10 mit dem Bügelteil 9 hindurchtreten.
  • Soll der Plattenverband in Richtung des Pfeiles 7 geschleppt werden, dann werden die Bügelteile9, 10 an drei benachbarte Platten la, lb, 1c der in normaler Verlegerichtung zweiten und dritten Plattenreihe angeschlossen. Dazu werden zunächst die Anhänger 11,12 des unteren Bügelteils 9 in den zueinander am nächsten liegenden Löchern 8 der Platten 1 a, 1 b eingeklinkt, worauf der Anhänger 17 des Bügelteils 10 in dem hinteren Loch 8 der Platte 1 c eingeklinkt wird. Dann wird der Bügelteil 10 über den Bügelteil 9 gelegt. Jetzt kann an das Zugauge 13, das durch die Aussparung 18 des oberen Bügelteils 10 hindurchragt, das als Seil gebildete Zugmittel 14 mittels eines Schäkels 20 angeschlossen werden. Vorzugsweise werden an entsprechende benachbarte Platten 1 a, 1 b, 1 c weitere Bügelteile 9, 10 angeschlossen. Sämtliche Bügelteile 9,10 können dann an einem quer zur Verlegerichtung verlaufenden Zugbalken angehängt werden, der wiederum an ein Zugseil angeschlossen ist.
  • Soll der Plattenverband in entgegengesetzter Richtung zur Richtung des Pfeiles 7 geschleppt werden, dann erfolgt das Anhängen der Bügelteile 9, 10 in der Weise, daß die Anhänger 11,12 des Bügelteils 9 in den beiden sich am nächsten liegenden Löchern 8 der in Verlegerichtung vorletzten Plattenreihe eingeklinkt werden, während der Anhänger 17 des Bügelteils 10 in dem vorderen Loch 8 der Platte 1 in der letzten Plattenreihe eingeklinkt wird.
  • Um ein Abknicken der vorderen Platte nach unten zu vermeiden, ist das als Seil gebildete Zugmittel 14 in den Ösen 15, 16 eingehängt.
  • Es ist auch möglich, daß jede Platte 1 nur in der Mitte ein Loch zum Einhängen der Bügelteile9,10 aufweist. Auch in diesem Fall kann der Verband geschleppt werden, ohne dabei auseinanderzufallen.
  • Doch hat diese Ausführung gegenüber der beschriebenen Ausführung nicht den Vorteil, daß an die Platten der einen Plattenreihe jeweils zwei Bügelteile angreifen können.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Anhängevorrichtung zum Schleppen eines aus Metallplatten von der Grundform eines regelmäßigen Sechsecks zusammengesetzten Fahrbahnbelages, dessen Platten an jeder zweiten Seite einen über den Plattenrand ragenden, eine hakenartig nach oben offene Rinne bildenden Ansatz und an der Unterseite der übrigen Plattenseiten jeweils ein der Rinne angepaßtes Rohr oder einen entsprechenden Vollkörper aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Anhängevorrichtung drei im Dreieck angeordnete Anhänger (11, 12, 17) aufweist, die an drei aneinanderstoßenden Platten (1 a, 1 b, 1 c) von zwei hintereinanderliegenden Reihen anschließbar sind, die parallel zu jeweils zwei Plattenseiten (2, 5) verlaufen, wobei die Anhänger (11, 12, 17) entweder an die drei aneinanderstoßenden Platten der ersten und zweiten Reihe angeschlossen werden, wenn die vorderen Plattenseiten (2) die Ansätze (37) tragen und in Richtung der Ansätze (3) und senkrecht zu den Reihen geschleppt werden soll, oder an die zweite und dritte Reihe angeschlossen werden, wenn die vorderen Plattenseiten (5) die Rohre (6) oder die Vollkörper tragen und in Richtung der Rohre (6) oder Vollkörper und senkrecht zu den Reihen geschleppt werden soll.
  2. 2. Anhängevorrichtung nach Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Anhänger (11, 12, 17) starr miteinander kuppelbar sind.
  3. 3. Anhängevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur starren Kupplung der Anhänger (11, 12, 17) zwei, vorzugsweise der gleichen Plattenreihe zugeordnete Anhänger (11,12) von einem Bügelteil (9) getragen werden, das mit einem komplementären Bügelteil (abt) für den dritten Anhänger (17) verriegelbar ist.
  4. 4. Anhängevorrichtung nach Anspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anhänger (11,12,17) als Haken ausgebildet sind, die in Ösen oder Löcher (8) der Platten (1) einklinkbar sind, wobei die beiden Haken des einen Bügelteils (9) in entgegengesetzter Richtung zu dem Haken des anderen Bügelteils (10) weisen.
  5. 5. Anhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Platte (1) zum Anschluß der Anhänger (11, 12, 17) an den Platten (1) in der Nähe und in der Mitte jeder den Ansatz (3) tragenden Plattenseite (2) eine Öse oder ein Loch (8) aufweist.
  6. 6. Anhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das zwei Anhänger (11, 12) tragende Bügelteil (9) auf der Oberseite ein Zugauge (13) aufweist, das durch eine Aussparung (18) in dem über das erste Bügelteil (9) legbaren zweiten Bügelteil (10) steckbar ist.
  7. 7. Anhängevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das erste oder zweite Bügelteil (9, 10) auf der Oberseite in der Nähe des Anhängers (17) des zweiten Bügelteils (10) in Zugrichtung hintereinanderliegende und auf einander zu gerichteten Haken (15,16) aufweist, in die ein an dem Zugauge (13) anschließbares Zugmittel (14) einhängbar ist.
    Die Erfindung betrifft eine Anhängevorrichtung zum Schleppen eines aus Metallplatten von der Grundform eines regelmäßigen Sechsecks zusammengesetzten Fahrbahnbelages, dessen Platten an jeder zweiten Seite einen über den Plattenrand ragenden, eine hakenartig nach oben offene Rinne bildenden Ansatz und an der Unterseite der übrigen Plattenseiten jeweils ein der Rinne angepaßtes Rohr oder einen entsprechenden Vollkörper aufweisen.
    Ein Fahrbahnbelag aus solchen Platten ist Gegenstand der deutschen Patentschrift 1 534354. Der Vorteil dieses Fahrbahnbelages besteht darin, daß die Platten unter gegenseitiger Verklammerung einen zusammenhängenden Verband mit einer gewissen Biegesteifigkeit bilden.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für einen derartigen Fahrbahnbelag eine Anhängevorrichtung zu schaffen, mit der der Fahrbahnbelag unter Aufrechterhaltung des Plattenverbandes geschleppt werden kann.
    Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Anhängevorrichtung drei im Dreieck angeordnete Anhänger aufweist, die an drei aneinanderstoßenden Platten von zwei hintereinanderliegenden Reihen anschließbar sind, die parallel zu jeweils zwei Plattenseiten verlaufen, wobei die Anhänger entweder an die drei aneinanderstoßenden Platten der ersten und zweiten Reihe angeschlossen werden, wenn die vorderen Plattenseiten die Ansätze tragen und in Richtung der Ansätze und senkrecht zu den Reihen geschleppt werden soll, oder an die zweite und dritte Reihe angeschlossen werden, wenn die vorderen Plattenseiten die Rohre oder die Vollkörper tragen und in Richtung der Rohre oder Vollkörper und senkrecht zu den Reihen geschleppt werden soll.
    Drei Anhänger genügen, um den Fahrbahnbelag unter Aufrechterhaltung seines Verbandes und bei möglichst gleichmäßiger Zugkrafteinleitung schleppen zu können.
    Vorzugsweise sind die Anhänger starr miteinander gekuppelt. Dabei können zur starren Kupplung der Anhänger zwei, vorzugsweise den Platten der gleichen Plattenreihe zugeordnete Anhänger von einem Bügelteil getragen werden, das mit einem komplementären Bügelteil für den dritten Anhänger verriegelbar ist.
    Die Anhänger können als Haken ausgebildet sein, die in Ösen oder Löcher der Platten einklinkbar sind, wobei die beiden Haken des einen Bügelteils in entgegengesetzter Richtung zu dem Haken des anderen Bügelteils weisen.
    In einer hinsichtlich der Zugkraftverteilung günstigen Ausbildung weist jede Platte zum Anschluß der Anhänger an den Platten in der Nähe und in der Mitte jeder den Ansatz tragenden Plattenseite eine Öse oder ein Loch auf.
    Eine einfache und sichere Verriegelung wird dadurch erreicht, daß das zwei Anhänger tragende Bügelteil auf der Oberseite ein Zugauge aufweist, das durch eine Aussparung in dem über das erste Bügelteil legbaren zweiten Bügelteil steckbar ist.

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